Coronavirus in Dresden: Impfzentrum ab heute zu!

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 32.644 Corona-Infektionen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 603. Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 45,8 (Vortag: 52,3; Stand 25. September, 12 Uhr).

Die beleuchtete Kulisse der Dresdner Altstadt sorgt für eine schöne Abendstimmung.
Die beleuchtete Kulisse der Dresdner Altstadt sorgt für eine schöne Abendstimmung.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen trat am 23. September eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. Mit ihr wurde das Leben in der Pandemie etwas leichter. Denn ein erneuter Lockdown ist mit der Verordnung nicht mehr vorgesehen.

Das neue Optionsmodell gilt unter anderem für die Innengastronomie sowie Event- und Veranstaltungsbranche.

Nach einem Kabinettsbeschluss gibt es nur noch zwei relevante Stufen bei der Sieben-Tage-Inzidenz. Das sind 10 beziehungsweise 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

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Dafür soll die Belegung der Betten mit Covid-19-Patienten in Krankenhäusern eine größere Rolle spielen. Je nach Belegungsrate gibt es eine Warnstufe und eine Überlastungsstufe.

In mehr Bereichen als bisher kann die 2G-Regel Anwendung finden: Geimpft oder genesen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 24. September, 12.30 Uhr: Aktuelle Zahlen für Dresden

Die Sieben-Tage-Inzidenz von Dresden sinkt. Am heutigen Samstag meldete das RKI für Sachsens Hauptstadt einen Wert von 45,8. Am Freitag lag er noch bei 52,3.

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 37 neue Infektionen (seit Beginn der Pandemie insgesamt 32.644 sowie zwei neue Krankenhauseinweisungen gemeldet. Dafür gelten 49 weitere Patienten als Genesen (insgesamt 30.924). Sterbefälle gab es keine.

Update, 25. September, 12.03 Uhr: Klepsch blickt optimistisch auf Tourismus im kommenden Jahr

Zum Welttourismustag am Montag (27. September) blickt Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch (56, CDU) optimistisch auf 2022.

"Das kommende Jahr beginnen wir gleich mit einem besonderen Höhepunkt, der Präsentation Sachsens als das Partnerland der weltweit größten internationalen Tourismusmesse in Berlin, der ITB", sagte Klepsch laut Mitteilung. Sie hoffe sehr, dass sich dort nach zwei Jahren Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie wieder die Welt des Tourismus treffe.

Sachsen werde weiter gezielt im Ausland um Touristinnen und Touristen werben, aber auch den Trend zum Inlandstourismus nutzen. Dabei sollten die sächsischen Regionen dazu motiviert werden, witterungsunabhängige Angebote zu machen. "Ganzjahrestourismus ist für uns ein großes Thema, das wir auch finanziell unterstützen", sagte Klepsch. Dennoch wolle das Ministerium den Wintertourismus nicht aus den Augen verlieren.

Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU).
Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (56, CDU).  © Christoph Soeder/dpa

Update, 25. September, 9.30 Uhr: Corona-Inzidenz steigt weiter leicht an

Wie in den vergangenen Tagen ist die Corona-Inzidenz in Sachsen leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag mit 38,9 an (Vortag: 38,3).

Trotz des Anstiegs bleibt Sachsen eines der Bundesländer mit der niedrigsten Infektionsrate. Niedriger war sie laut RKI nur in Mecklenburg-Vorpommern (30,6), Schleswig-Holstein (30,7) und Sachsen-Anhalt (35,9). Bundesweit lag die Inzidenz laut RKI am Samstag bei 60,6.

Innerhalb Sachsens verzeichnete Chemnitz das geringste Infektionsgeschehen (19,6). Am höchsten war die Inzidenz im Erzgebirgskreis (79,5). Seit Beginn der Pandemie verzeichnete Sachsen nachweislich 295.440 Infektionen mit dem Coronavirus. 10.205 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Update, 25. September, 7.02 Uhr: Impfzentren in Sachsen schließen

Nach gut acht Monaten schließen in Sachsen Ende September die Impfzentren. "Wie immer, wenn man eine Aufgabe mit viel Herzblut gemacht, ist ein bisschen Wehmut dabei", sagte der Chef des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen, Rüdiger Unger, der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Erste Impfzentren in Sachsen ab heute zu, weitere folgen bald".

Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (44, Linke) und der Leiter des DRK-Impfzentrums lobten die gegenseitige Zusammenarbeit.
Gesundheitsbürgermeisterin Kristin Kaufmann (44, Linke) und der Leiter des DRK-Impfzentrums lobten die gegenseitige Zusammenarbeit.  © Thomas Türpe

Update, 24. September, 12.33 Uhr: Aktuelle Inzidenz in Dresden

Die Sieben-Tage-Inzidenz von Dresden steigt weiter leicht an. Am heutigen Freitag meldete das RKI für Sachsens Hauptstadt einen Wert von 52,3, am Montag lag er noch bei 51,6.

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 55 neue Infektionen (seit Beginn der Pandemie insgesamt 32.607) sowie drei neue Krankenhauseinweisungen gemeldet. Dafür gelten aber auch 44 weitere Patienten als Genesen (insgesamt 30.875). Im Vergleich zum Donnrestag sind elf mehr Fälle aktiv (insgesamt 615). Sterbefälle gab es keine.

Update, 24. September, 8.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter an

Die Corona-Ansteckungsrate ist in Sachsen weiter leicht gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Freitag bei 38,3. Am Vortag waren es 37,5.

Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 62,5 (Vortag 63,1). Niedriger als in Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz nur in Mecklenburg-Vorpommern (27,4), Schleswig-Holstein (31,3) sowie Sachsen-Anhalt (36,8) und Brandeburg (38,1).

Innerhalb eines Tages wurden 289 Neuinfektionen und ein Todesfall gemeldet. Seit Beginn der Pandemie im März 2020 haben sich in Sachsen nachweislich 295.155 Menschen mit dem Coronavirus infiziert - 10.201 sind im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Update, 24. September, 7.14 Uhr: Impfzentrum in Dresden schließt

Am heutigen Freitag ist Schluss!

Zum letzten Mal öffnet das Dresdner Impfzentrum in der Messe von 8 bis 18 Uhr seine Türen, um Impfwilligen mit und ohne Termin (Letzteren nur bis 17 Uhr) den schützenden Piks zu verabreichen. So hat es der Freistaat entschieden. Das Rathaus arbeitet aber an Alternativen.

Hier lest Ihr den ganzen Artikel "Impf-Zentrum schließt heute: Wie will Dresden jetzt weitermachen?"

Kurz vor der Schließung wollen sich noch hunderte Personen im Dresdner Impfzentrum den Piks holen.
Kurz vor der Schließung wollen sich noch hunderte Personen im Dresdner Impfzentrum den Piks holen.  © Thomas Türpe

Update, 23. September, 12.45 Uhr: 50 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

Am Donnerstag meldete das RKI für Dresden einen Wert von 51,6 (Vortag: 47,1).

Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden 50 neue Infektionen (seit Beginn der Pandemie insgesamt 32.552) sowie eine neue Krankenhauseinweisung gemeldet. 43 weitere Patienten gelten wieder als genesen (insgesamt 30.831).

Eine Person hat im Zusammenhang mit ihrer Infektion mit dem Coronavirus ihr Leben verloren.

Update, 23. September, 10.43 Uhr: Corona sorgt für Rückgang der Beschäftigten in Tourismusbranche

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr in Sachsen zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Beschäftigten in der Tourismusbranche geführt. Im Durchschnitt waren 2020 nach Angaben des Statistischen Landesamtes 93.400 Menschen in der Branche tätig. Gegenüber 2019 habe dies einen Rückgang um rund 3600 Personen beziehungsweise 3,7 Prozent bedeutet, teilten die Statistiker am Donnerstag in Kamenz mit.

Im touristischen Kernbereich Beherbergungsgewerbe und Gastronomie sowie bei Dienstleistungen für Zweitwohnsitze sank die Zahl der Erwerbstätigen den Angaben zufolge auf 41.100 Personen. Dahinter stand den Statistikern zufolge ein überdurchschnittliches Minus um 5,5 Prozent. Erheblich geringer fiel der Rückgang im tourismusrelevanten Einzelhandel mit 0,5 Prozent auf 17.200 Erwerbstätige aus.

Update, 23. September, 8.51 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder leicht gestiegen

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen wieder leicht gestiegen. Am Donnerstag lag die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner bei 37,5 wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Am Vortag hatte sie bei 35,3 gelegen. Es kamen 389 neue Covid-19-Fälle und zwei weitere Todesfälle hinzu.

Sachsen ist hat damit den Rang als Bundesland mit der zweitniedrigsten Inzidenz eingebüßt, den das Land bislang hinter Mecklenburg-Vorpommern inne hatte.

Titelfoto: Thomas Türpe

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