Coronavirus in Dresden: Impfzentrum eröffnet wieder, auch im HSZ wird geimpft

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 61.864 Corona-Fälle, aktuell liegt die Zahl der aktiven Fälle bei 12.659 (Schätzwert). Die 7-Tage-Inzidenz des RKI liegt bei 1038,8 (Stand 30. November, 12 Uhr; Vortag: 965,8).

In Dresden ist die Inzidenz weit über der 100.
In Dresden ist die Inzidenz weit über der 100.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Seit 22. November gelten in Sachsen erneut verschärfte Maßnahmen.

Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Bars, Clubs und Diskotheken schließen.

Die Gastronomie darf unter 2G-Bedingungen bis 20 Uhr geöffnet haben.

Dresden: Dynamo-Krawalle: Weitere Randalierer identifiziert
Dresden Crime Dynamo-Krawalle: Weitere Randalierer identifiziert

Weihnachtsmärkte wurden abgesagt genauso wie andere Großveranstaltungen.

Diese und weitere Einschränkungen sollen vorerst bis 12. Dezember gelten.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 30. November 22.31 Uhr: Sächsische Impfkommission empfiehlt Kinderimpfung für Risikogruppen

Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt die Corona-Schutzimpfung für Kinder von fünf bis elf Jahren, wenn diese einer Risikogruppe angehören oder Kontakt zu Risikopatienten haben. Für die übrigen Kinder gilt, dass ihnen die Impfung auf eigenen Wunsch hin nicht verwehrt werden solle, teilte die Kommission am Dienstag mit. Diese Empfehlung gilt ab Mittwoch.

Die SIKO begründete ihre noch zurückhaltende Position damit, dass die Frage nach seltenen unerwünschten Nebenwirkungen der Impfung in dieser Altersgruppe noch nicht ausreichend beantwortet werden kann. Dafür sei die untersuchte Gruppe von 1500 Kindern zu klein gewesen. Die sächsische Empfehlung geht dennoch über den Stand der bundesweiten Ständigen Impfkommission (STIKO) hinaus, die zu den Kindern unter zwölf Jahren noch keine Entscheidung getroffen hat.

Update, 30. November 17.49 Uhr: Kretschmer: Länder sollen alle Instrumente für Corona nutzen können

Die Bundesländer sollen nach den Worten des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer alle Instrumente in die Hand bekommen, um die Corona-Krise zu meistern.

Mehr dazu hier: Kretschmer ist offen für neue Corona-Maßnahmen: Kommt der Lockdown in Sachsen?

Update, 30. November 15.50 Uhr: Auch im Hörsaalzentrum wird geimpft

Parallel zu den Impfungen in der Messe finden Impfungen auch im Hörsaalzentrum der TU Dresden statt. Geimpft wird dort ohne Termin von 11 bis 16.30 Uhr.

Sowohl in der Messe Dresden als auch im Hörsaalzentrum wird ohne Termin von 11 bis 16.30 Uhr geimpft.
Sowohl in der Messe Dresden als auch im Hörsaalzentrum wird ohne Termin von 11 bis 16.30 Uhr geimpft.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 30. November, 14.56 Uhr: Impfzentrum öffnet wieder

Am Mittwoch öffnet das vor zwei Monaten geschlossene Impfzentrum in der Messe wieder. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet mit großem Ansturm.

Anders als im Frühjahr können keine Termine online gebucht werden. Das Portal stehe noch nicht wieder zur Verfügung, sagte ein DRK-Sprecher. Es werde anfangs mit Wartekärtchen gearbeitet. Zunächst seien 250 Impfungen täglich möglich, für mehr fehle das medizinische Personal noch. Die Kapazität solle aber schrittweise wachsen.

Update, 30. November, 14 Uhr: Corona-Patienten werden aus Dresden geflogen

Zwei Corona-Patienten wurden am heutigen Dienstag aus Dresden geflogen.

Am Coronavirus schwer erkrankte Patienten aus Bayern, Thüringen und Sachsen sollen beim bundesweit zwischen Bund und Ländern abgestimmten "Kleeblatt"-Mechanismus in aktuell weniger stark betroffene Gebiete im Norden und Westen Deutschlands gebracht werden. Dies sorge für eine gleichmäßige Belastung auf den Intensivstationen.

Wohin die beiden Betroffenen geflogen wurden, wurde zunächst nicht bekannt.

Das ADAC-Ambulanz-Flugzeug vom Typ Dornier 328Jet brachte die beiden Corona-Patienten in andere Regionen.
Das ADAC-Ambulanz-Flugzeug vom Typ Dornier 328Jet brachte die beiden Corona-Patienten in andere Regionen.  © Tino Plunert

Update, 30. November, 13.45 Uhr: Neuer Rettungs-Heli für Sachsen

Ab dem morgigen Mittwoch ist in Sachsen ein zusätzlicher Rettungshubschrauber in der Luftrettung im Einsatz.

Dieser solle die bisher aus fünf Hubschraubern bestehende Staffel insbesondere bei der bundesweiten Verlegung von sächsischen Corona-Intensivpatienten unterstützen, teilte die Krankenkasse IKK classic am Dienstag mit.

Wo er stationiert wird und wie es zu dem zusätzlichen Fluggerät kommt, lest Ihr im TAG24-Artikel "Sachsen bekommt zusätzlichen Rettungshubschrauber für Corona-Transporte".

In Sachsen ist bald ein sechster Rettungshubschrauber im Einsatz. Er soll vor allem Corona-Patienten in andere Kliniken fliegen. (Symbolbild)
In Sachsen ist bald ein sechster Rettungshubschrauber im Einsatz. Er soll vor allem Corona-Patienten in andere Kliniken fliegen. (Symbolbild)  © dpa/Julian Stratenschulte

Update, 30. November, 12 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Laut dem Robert Koch Institut (RKI) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Landeshauptstadt bei 1038,8 (Vortag: 965,8).

Insgesamt kamen am heutigen Montag 2032 Corona-Fälle hinzu. 14 Menschen starben (Gesamt: 1253). 1510 weitere Dresdner gelten fortan als Genesen (Gesamt: 47.952).

Update, 30. November, 10.50 Uhr: Luftwaffe fliegt am Mittwoch Patienten aus Dresden nach Köln

Die Bundeswehr soll erstmals auch sächsische Intensivpatienten zur Behandlungen nach Nordrhein-Westfalen fliegen.

Das Spezialflugzeug der Luftwaffe wird die Schwerkranken nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch von Dresden nach Köln bringen. Die Landung des A310 MedEvac mit sechs Patienten in Köln ist am frühen Nachmittag geplant.

In der vergangenen Woche war das bundesweite Kleeblatt-Konzept zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten in weniger belastete Bundesländer aktiviert worden. Das Konzept soll verhindern, dass dringend behandlungsbedürftige Patienten wegen Überlastung der Intensivmedizin in einem Bundesland nur noch unzureichend oder gar nicht mehr versorgt werden können.

Ein Airbus A310 MedEvac der Bundeswehr soll am Mittwoch Corona-Patienten von Dresden nach Köln fliegen. (Symbolbild)
Ein Airbus A310 MedEvac der Bundeswehr soll am Mittwoch Corona-Patienten von Dresden nach Köln fliegen. (Symbolbild)  © dpa/Henning Kaiser

Update, 30. November, 10 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Sachsen sinkt leicht

Im bundesweiten Corona-Hotspot Sachsen ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag leicht gesunken und liegt nun bei 1268,9.

Der Freistaat bleibt den RKI-Daten zufolge das mit Abstand am stärksten von der Infektionswelle betroffene Bundesland in Deutschland. Bundesweit betrug die Inzidenz am Montag 452,2.

Seit Beginn der Pandemie sind landesweit laut RKI inzwischen 493.481 Covid-19-Fälle und 10.944 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet worden. Seit Montag kamen 6627 Infektionen dazu und 37 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus.

Update, 30. November, 8 Uhr: Stadtrat soll neue Corona-Regeln beschließen

Die Corona-Lage in Dresden wird immer schlimmer. Am Wochenende mussten gleich mehrere Patienten aus dem Herzzentrum, der Uniklinik und dem Städtischen Klinikum ausgeflogen werden, die nun in anderen Bundesländern weiterbehandelt werden.

Um die Lage wieder in den Griff zu bekommen, fordern die Grünen schon lange, dass die Regeln verschärft werden sollen. Was gefordert wird und wann dies beschlossen werden könnte, lest Ihr im TAG24-Artikel "Corona-Sondersitzung für mehr Tests, Kontrollen und Helfer in Dresden".

Am Wochenende mussten wegen der Klinik-Überlastung mehrere Patienten ausgeflogen werden.
Am Wochenende mussten wegen der Klinik-Überlastung mehrere Patienten ausgeflogen werden.  © Robert Michael/dpa

Update, 30. November, 7.30 Uhr: Mehr behinderte Menschen arbeitslos als vor der Pandemie

Die Corona-Krise hat nach Experteneinschätzung das Risiko behinderter Menschen erhöht, lange Zeit arbeitslos zu bleiben. Zwar hätten auch Menschen mit Behinderung zuletzt vom Rückgang der Arbeitslosigkeit in Sachsen profitiert, jedoch nicht so sehr wie die Erwerbslosen insgesamt.

So habe die Zahl der Arbeitslosen in dieser Personengruppe im Oktober noch immer mehr als 5 Prozent höher als vor der Pandemie gelegen, teilten die Aktion Mensch und das Handelsblatt Research Institut am Dienstag zu ihrem Inklusionsbarometer Arbeit mit. Immerhin liegt der Freistaat damit unter dem Bundesschnitt von mehr als 8 Prozent Zuwachs.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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