Coronavirus in Dresden: Was wird nun aus den Testzentren?

Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Pandemie 30.626 mit dem Virus infizierte Menschen, aktuell liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei 112. Die 7-Tage-Inzidenz liegt der Stadt zufolge bei 7,1 (Stand: 23. Juni, 12 Uhr; Vortag: 6,6). Der Wert des RKI liegt bei 6,5 (Stand: 23. Juni, 6.10 Uhr; Vortag: 6,1).

Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.
Weil die Fallzahlen sinken und das schöne Wetter wieder lockt, tummeln sich auch mehr Menschen am Dresdner Elbufer.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Aufgrund der gesunkenen Inzidenz ist am 19. Mai in Dresden die Corona-Notbremse außer Kraft getreten.

Statt des Infektionsschutzgesetzes ist nun wieder die sächsische Corona-Schutzverordnung in Kraft.

Damit können sich die Menschen in der Landeshauptstadt endlich über Lockerungen freuen. Das heißt jedoch nicht, dass alle Corona-Regeln aufgehoben werden.

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Dresden Lokal Dresdner S-Bahnen fallen immer wieder aus: Das ist der Grund

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

+++ Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 24. Juni, 6.07 Uhr: Köpping über Schließungen von Testzentren in naher Zukunft

Das Gesundheitsministerium rechnet mit Schließungen von Corona-Testzentren in der nahen Zukunft. Die Anzahl werde sich dem Bedarf anpassen, erklärte das Ministerium auf Anfrage.

Mit zunehmenden Lockerungen, sinkenden Infektionszahlen und immer mehr Geimpften sind Tests in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens nicht mehr notwendig.

"Damit werden eine ganze Reihe von Testzentren schließen", sagte Ministerin Petra Köpping (63, SPD). Sie verwies auf nach wie vor zahlreiche Testmöglichkeiten etwa in Apotheken. Falls im Herbst nötig könnten zügig wieder auch Testmöglichkeiten geschaffen werden. Sie jetzt vorzuhalten oder gar zu finanzieren, sei kaum möglich, betonte Köpping.

Noch rund 900 Testzentren sind derzeit auf der Übersichtskarte des Gesundheitsministeriums sachsenweit registriert. Seit Anfang März können sich alle Bürger mehrfach pro Woche kostenlos testen lassen. Der Bund übernimmt die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Bürger und Woche.

Eine ganz Reihe Testzentren wird wohl geschlossen werden, meint Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD).
Eine ganz Reihe Testzentren wird wohl geschlossen werden, meint Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD).  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 23. Juni, 12.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Mittwoch vier neue Infektionen mit dem Coronavirus.

Weitere Todesfälle oder Krankenhauseinweisungen gab es nicht.

Drei weitere Menschen gelten mittlerweile als genesen.

Laut RKI stieg die Inzidenz leicht auf 6,5 (Vortag: 6,1), laut Stadt auf 7,1 (Vortag: 6,6).

Update, 23. Juni, 12.22 Uhr: Köpping verteidigt Corona-Maßnahmen der Regierung

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, CDU) hat die Corona-Politik des Freistaates verteidigt. Die Maßnahmen würden von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch im Landtag.

Sachsen sei nicht das Land der Querdenker und Impfskeptiker. "Es gibt sie, aber nicht überdurchschnittlich." Mehr dazu lest Ihr bei TAG24 unter "Köpping zu Corona: Entwicklung 'sehr erfreulich', aber Vorsicht vor Delta-Variante".

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) sprach am heutigen Mittwoch im Landtag und berichtete dabei von "sehr erfreulichen" Corona-Entwicklungen.
Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) sprach am heutigen Mittwoch im Landtag und berichtete dabei von "sehr erfreulichen" Corona-Entwicklungen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 23. Juni, 10.56 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig

Die Corona-Inzidenz ist in Sachsen erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Mittwoch mit 4,1. (Vortag: 4,7).

Sachsenweit ist die Inzidenz mit 2,0 in Chemnitz am niedrigsten. Den höchsten Wert erreicht der Erzgebirgskreis mit 8,1. Laut RKI wurden in Sachsen am Mittwoch 16 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind im Freistaat 10.040 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 23. Juni, 6.14 Uhr: Corona-Inzidenz in Dresden bei 6,5

Die Corona-Inzidenz in Dresden ist am Mittwochmorgen laut RKI auf 6,5 gestiegen (Vortag: 6,3).

Update, 23. Juni, 6.05 Uhr: Landtag kommt in Dresden zusammen

Die Juni-Plenarsitzung des Sächsischen Landtages beginnt am heutigen Mittwoch (10 Uhr) mit einem Bericht der Regierung zur Corona-Pandemie und einer Aussprache aller Fraktionen.

Am Donnerstag geht es dann unter anderem um einen Antrag der Koalitionsfraktionen, der sich mit der Förderung von Sport in Schulen und Kitas befasst. Dabei solle es vor allem um den Schwimmunterricht gehen, der in der Corona-Krise zu kurz gekommen sei, kündigte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Sören Voigt, an.

Update, 22. Juni, 17.38 Uhr: Delta-Infizierte auf der Altenzeller Straße: Jetzt liegen die Test-Ergebnisse vor

Corona-Alarm in der Altenzeller Straße. Nachdem dort bei mehreren Personen die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen wurde, mussten sich am Montag 137 Hausbewohner testen lassen. Neun Bewohner aus den umliegenden Wohnhäusern haben das freiwillig gemacht. Am Dienstag lagen nun die Ergebnisse vor.

Alle Informationen hier: "Delta-Infizierte auf der Altenzeller Straße: Jetzt liegen die Test-Ergebnisse vor"

Im Wohnhaus auf der Altenzeller Straße herrscht Corona-Alarm.
Im Wohnhaus auf der Altenzeller Straße herrscht Corona-Alarm.  © Tino Plunert

Update, 22. Juni, 13.50 Uhr: Dresdner Filmfest findet mit Publikum im Juli statt

Das coronabedingt verschobene Dresdner Filmfest 2021 zeigt im Juli 368 Kurzfilme aus 64 Ländern.

Mehr dazu im aktuellen TAG24-Bericht Mit Publikum! Fast 370 Streifen und neue Preise beim Filmfest Dresden.

Update, 22. Juni, 13.32 Uhr: Sachsen lockert Testpflicht an Schulen ab 1. Juli

Schüler und Lehrer in Sachsen müssen sich künftig bei niedrigen Infektionszahlen nur noch einmal pro Woche testen.

Die Regelung gelte ab dem 1. Juli mit der neuen Landesverordnung, teilte das Kultusministerium am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts mit. Auch bei der Maskenpflicht gibt es Änderungen.

Mehr dazu im TAG24-Bericht Sachsen lockert Testpflicht an Schulen und Kitas, Maskenpflicht im Freien fällt.

Künftig benötigen Sachsens Schüler und Lehrer nur einmal die Woche einen negativen Corona-Test.
Künftig benötigen Sachsens Schüler und Lehrer nur einmal die Woche einen negativen Corona-Test.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 22. Juni, 12.24 Uhr: Aktuelle Fallzahlen für Dresden

Die sächsische Landeshauptstadt meldete am Dienstag 14 neue Infektionen mit dem Coronavirus.

Weitere Todesfälle oder Krankenhauseinweisungen gab es nicht.

Neun weitere Menschen gelten mittlerweile als genesen.

Laut RKI sank die Inzidenz leicht auf 6,1 (Vortag: 6,3), laut Stadt bleibt diese bei 6,6 (Vortag: 6,6).

Nach Tagen der Hitze kühlte es sich in Dresden durch den Regen wieder etwas ab.
Nach Tagen der Hitze kühlte es sich in Dresden durch den Regen wieder etwas ab.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 22. Juni, 11.20 Uhr: Sachsen mit bundesweit niedrigster Quote der Unternehmenspleiten

In Sachsen sind im ersten Halbjahr 2021 vergleichsweise wenig Firmen in die Pleite gerutscht. Nach einer Hochrechnung der Wirtschaftsauskunftei Creditreform weist der Freistaat mit 33 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen den niedrigsten Wert bundesweit aus - noch vor Bayern (40) und Brandenburg (41).

Der Schnitt über alle Bundesländer liegt bei 54, wie Creditreform am Dienstag mitteilte. Für die regionalen Unterschiede wurden verschiedene Branchenstrukturen und Altersgefüge der Unternehmen mitverantwortlich gemacht.

Insgesamt ist die Zahl der Firmeninsolvenzen bundesweit den Angaben nach von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,7 Prozent auf geschätzt 8800 Fälle gesunken.

"Bei der Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen wirken weiterhin die staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen nach – insbesondere die Aufhebung der Insolvenzantragspflicht, die bis Ende April galt", kommentierte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, die Zahlen. Die Wiedereinführung der Insolvenzantragspflicht mache sich bislang in der Statistik noch nicht bemerkbar.

Im ersten Halbjahr 2021 meldeten 33 je 10.000 Unternehmen in Sachsen Insolvenz an.
Im ersten Halbjahr 2021 meldeten 33 je 10.000 Unternehmen in Sachsen Insolvenz an.  © Martin Gerten/dpa

Update, 22. Juni, 9.30 Uhr: Inzidenz in Sachsen weiter einstellig

Die Corona-Inzidenz in Sachsen bleibt einstellig. Die höchsten Werte wies das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag für den Erzgebirgskreis (9,6) und die Stadt Dresden mit 6,1 aus.

Insgesamt sank die Ansteckungsrate in Sachsen im Vergleich zum Vortag leicht auf 4,7. Bundesweit lag sie bei 8,0.

Laut RKI wurden zuletzt nur noch 14 neue Infektionen im Freistaat gemeldet sowie fünf weitere Todesfälle. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie hierzulande 10.024 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

(Fast) alles im grünen Bereich: Der Sommer hält in Dresden Einzug, die Inzidenz sinkt.
(Fast) alles im grünen Bereich: Der Sommer hält in Dresden Einzug, die Inzidenz sinkt.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 22. Juni, 7.30 Uhr: Sorge um Delta-Variante

Die Infektionszahlen fallen weiter - nicht nur in Sachsen. Aber die Delta-Variante des Coronavirus weckt schlimme Befürchtungen.

Wie gefährlich ist die zum ersten Mal in Indien nachgewiesene Mutation wirklich? Worauf muss Sachsen sich einstellen? Mehr dazu lest ihr im TAG24-Bericht Corona ist noch nicht vorbei, immer mehr Delta-Fälle in Sachsen: Staatsregierung mahnt zur Impfung.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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