St.-Pauli-Blog: Schock für die Kiezkicker! Irvine fällt wochenlang aus
Hamburg - Nach der Absage gegen RB Leipzig geht es für den FC St. Pauli am Mittwoch verspätet mit der Partie beim VfL Wolfsburg los.
Die Schiedsrichteransetzung verheißt schon mal was Gutes. Schlechte Nachrichten gibt es hingegen von Jackson Irvine.
In unserem St.-Pauli-Blog erfahrt Ihr alle News rund um das Team, mögliche Transfers und alles Weitere aus dem Millerntor-Stadion.
13. Januar, 14.09 Uhr: Jackson Irvine fällt bis auf Weiteres aus
Schlechte Nachrichten von Jackson Irvine (32)! Wie der Verein am Dienstagnachmittag bekannt gab, wird der Australier erneut ausfallen. Beim Kapitän sind Probleme am linken Fuß aufgetreten.
Bereits im April des vergangenen Jahres hatte sich der 32-Jährige nach einer knöchernen Stressreaktion einer Operation an diesem Fuß unterzogen. Erst im Oktober hatte er daraufhin sein Comeback gegeben und seine Bedeutung für das Spiel der Kiezkicker unter Beweis gestellt.
Nun muss Trainer Alexander Blessin (52) erneut auf den Ausfall reagieren.
13. Januar, 10 Uhr: Frank Willenborg pfeift die Partie beim VfL Wolfsburg
Ist das ein gutes Omen? Frank Willenborg (46) wird am Mittwochabend (18.30 Uhr) die Partie des FC St. Pauli beim VfL Wolfsburg leiten. Für die Kiezkicker ist das eine gute Nachricht.
Denn unter der Leitung des Realschullehrers aus Osnabrück konnte St. Pauli zwölf der 22 Partien gewinnen, darunter auch die letzten drei - allesamt in der Aufstiegssaison 2023/24. Sieben Begegnungen gingen hingegen verloren. Generell hat Willenborg mit Bayer Leverkusen nur einen Verein öfter gepfiffen als die Boys in Brown, die aber mehr Siege einfuhren als die Werkself.
Mit dem 46-Jährigen an der Pfeife konnte Wolfsburg fünf der acht Spiele erfolgreich bestreiten, die restlichen drei gingen verloren.
Assistiert wird Willenborg an der Seite von Robert Wessel (40) und Eric Müller (35). VAR ist Sören Storks (37).
8. Januar, 18.08 Uhr: Erik Ahlstrand wechselt auf Leihbasis zu Heracles Almelo
Der FC St. Pauli leiht Erik Ahlstrand bis zum Saisonende an den niederländischen Erstligisten Heracles Almelo aus. Darüber hinaus besitzt der aktuell Tabellen-17. der Eredivisie im Sommer eine Kaufoption.
Ahlstrand kam bei den Kiezkickern bislang kaum zum Zuge, auch wenn ihm immer wieder gute Fortschritte attestiert worden waren, wie Sportchef Andreas Bornemann (56) bestätigte. Sein Hauptproblem sei die starke Konkurrenz.
Insgesamt kam Ahlstrand in zwei Jahren nur auf sechs Kurzeinsätze für die Profis (41 Minuten insgesamt), wusste dafür aber bei der U23 in der Regionalliga Nord zu überzeugen. Nun darf er sich zumindest bis Saisonende auf höherem Niveau beweisen.
8. Januar, 13.42 Uhr: FC St. Pauli spielt verschiedene Szenarien durch
Die Prognosen sehen nicht gut aus. Aufgrund der Wetterkapriolen ist derzeit noch unklar, ob das Heimspiel des FC St. Pauli gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr) wie geplant stattfinden kann.
Wie der Verein am Donnerstagmittag erklärte, müsse man die Entwicklung der Wetterlage abwarten, um eine Entscheidung treffen zu können.
"Alle Verantwortlichen im Verein arbeiten seit Tagen an verschiedenen Szenarien, um handlungsfähig zu sein und stehen im kontinuierlichen Austausch mit unterschiedlichen Fachleuten, Behörden, DFL, Dienstleistern und vielen weiteren Beteiligten", teilte ein Sprecher mit. Noch sei unklar, ob das Spiel stattfinden könne.
8. Januar, 9.08 Uhr: Florian Exner leitet die Partie gegen RB Leipzig
An ihn hat St. Pauli keine guten Erinnerungen! Schiedsrichter Florian Exner (35) wird am Samstag (15.30 Uhr) die Partie gegen RB Leipzig leiten.
Während die Premiere des gelernten Rechtsanwaltes aus Münster mit einem 3:2-Sieg im damaligen Topspiel gegen Greuther Fürth mündete, gab es nach dem zweiten Einsatz von ihm ordentlich Redebedarf.
Exner pfiff in der vergangenen Saison das Gastspiel des VfB Stuttgart am Millerntor, das mit 0:1 verloren ging. Dabei stellte der 35-Jährige zunächst Siebe Van der Heyden (27) vom Platz, in der Nachspielzeit zeigte er Nikola Vasilj (30) binnen weniger Sekunden die Ampelkarte. Der Keeper musste im Anschluss von seinen Mitspielern zurückgehalten werden, sonst wäre er dem Referee wohl an die Gurgel gegangen.
5. Januar, 13 Uhr: Erik Ahlstrand steht vor einem Wechsel in die Niederlande
Beim FC St. Pauli kam Erik Ahlstrand (24) bislang kaum zum Zuge, daran dürfte auch der gute Auftritt beim Test gegen Werder Bremen wenig ändern.
Zwar zeigte sich Sportchef Andreas Bornemann (54) auf TAG24-Nachfrage zufrieden mit der Entwicklung des Schweden, gab aber auch zu, dass man unter gewissen Umständen einem Wechsel nicht im Wege stehen würde.
Und genau dazu scheint es jetzt zu kommen. Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, soll Ahlstrand kurz vor einem Wechsel zum niederländischen Erstligisten Heracles Almelo stehen.
Bislang kam der 24-Jährige bei den Profis nur zu fünf Kurzeinsätzen in der Liga und einem im DFB-Pokal.
4. Januar, 18.37 Uhr: FC St. Pauli komplettiert Torwartteam
Der FC St. Pauli hat auf die Verletzung von Simon Spari (23) reagiert und mit Emil Gazdov (22) das Torwartteam komplettiert. Der Keeper wurde vom CF Montréal bis zum Saisonende ausgeliehen, zudem sicherten sich die Kiezkicker eine Kaufoption.
"Emil ist sehr dynamisch und explosiv in seinen Bewegungen, zudem strahlt er Ruhe und Souveränität aus. Er antizipiert gut bei langen Bällen und traut sich auch, das Tor für Defensivaktionen zu verlassen. Auch im Aufbauspiel agiert er ruhig und abgeklärt", freute sich Trainer Alexander Blessin (52) über seinen zweiten Winter-Neuzugang.
Gazdov, der neben der kanadischen auch die bulgarische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde bei den Vancouver Whitecaps ausgebildet und wechselte von dort aus zu Pacific FC. Von Oktober 2020 bis Februar 2022 stand Gazdov im Kasten der U19 des 1. FC Nürnburg ehe er wieder nach Kanada zurückkehrte und sich 2025 Montréal anschloss. Zuletzt war er ein halbes Jahr an Valour FC ausgeliehen.
Gazdov selbst sagte zu seinem Wechsel: "Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die neue Herausforderung beim FC St. Pauli. Die Zeit in Hamburg möchte ich bestmöglich für meine fußballerische Weiterentwicklung nutzen und möglichst viele Erfahrungen bei einem Bundesligateam sammeln."
4. Januar, 11.42 Uhr: Das müssen Fans zum Werder-Testspiel wissen
Die Entscheidung ist gefallen: Das Testspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) wird vor Zuschauern ausgetragen. Allerdings bietet der Verein den Zuschauern, die aufgrund der Witterungsbedinungen oder anderen Gründen nicht kommen können, eine Alternative an.
Diese sollen bis 13.30 Uhr ihr Ticket auf dem offiziellen Zweitmarkt-Portal einstellen, entweder werden sie dann von anderen Fans übernommen oder bekommen eine Erstattung zurück.
Auch ein späteres Hineinstellen sei noch möglich. Darüberhinaus denkt der Verein auch über ein Gratisticket für ein anderes Testspiel nach.
2. Januar, 10.28 Uhr: Andreas Hountondji fällt bis auf Weiteres aus
Bitterer Start ins neue Jahr für Andreas Hountondji (23): Wegen eines Haarrisses am linken Sprunggelenk fällt der Stürmer bis auf Weiteres aus.
Das teilte der FC St. Pauli am Freitagmorgen mit. Der 23-Jährige hatte sich die Verletzung im letzten Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am 21. Dezember zugezogen. Nach der ersten Diagnose vor Weihnachten wurde der Haarriss inzwischen durch zusätzliche osteologische Untersuchungen bestätigt.
29. Dezember, 9.29 Uhr: FC St. Pauli wohl mit Interesse an japanischen U20-Nationalspieler
Der Transfer von Tomoya Ando (26) gilt als sicher, nun hat der FC St. Pauli einen weiteren Japaner ins Visier genommen. Laut dem Portal liga-zwei.de sind zahlreiche Vereine am U20-Nationalspieler Shunsuke Saito interessiert, dazu zählen neben den Kiezkickern unter anderem die SV Elversberg oder der BVB.
Favorit soll bislang allerdings Hannover 96. Die Niedersachsen haben einen Kooperationsvertrag mit dem Zweitliga-Meister Mito HollyHock, bei dem Saito unter Vertrag steht. Der Deal ist aber noch nicht durch. Bei den meisten Vereinen wäre er wohl für die U23 vorgesehen.
In der abgelaufenen Saison hatte der 20-jährige Mittelfeldspieler mit acht Toren in 27 Spielen großen Anteil am Aufstieg.
27. Dezember, 14.11 Uhr: St. Pauli vor Verpflichtung von Tomoya Ando
Wird er die erste Verstärkung im Winter-Transferfenster? Wie die "Hamburger Morgenpost" berichtet, steht der FC St. Pauli kurz vor der Verpflichtung von Tomoya Ando (26).
Der japanische Abwehrspieler von Avispa Fukuoka muss demnach nur noch den obligatorischen Medizincheck bestehen und seinen Vertrag unterschreiben, alles andere sei bereits perfekt.
Ando ist Nationalspieler und laut dem Bericht entweder komplett ablösefrei oder für eine sehr geringe Summe für die Kiezkicker zu haben - diese dürften den Neuzugang allerdings erst nach dem offiziellen Start der Transferperiode am 1. Januar verkünden.
24. Dezember, 15.30 Uhr: St. Pauli startet an Neujahr in die Vorbereitung
Nach dem letzten Treffen am vergangenen Montag genießen die Profis des FC St. Pauli ihre wohlverdiente, wenn auch kurze Weihnachtspause. Denn am Neujahrstag legen die Kiezkicker wieder los.
Einen Tag darauf bietet sich bei der einzigen öffentlichen Einheit die Möglichkeit, das Team zu beobachten. Start ist zwischen 11 und 11.30 Uhr.
Am 4. Januar (15.30 Uhr) steht schließlich das Testspiel gegen Werder Bremen an, ehe es dann schon wieder in die Vorbereitung auf die Partie gegen RB Leipzig (10. Januar/15.30 Uhr) sechs Tage später geht.
24. Dezember, 11.13 Uhr: Martijn Kaars für "Tor des Monats" nominiert
Es war nicht nur wichtig, sondern auch verdammt schön: Im Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim brachte Martijn Kaars (26) St. Pauli mit einem Knaller unter die Latte in Führung.
Jetzt wurde der Treffer für das "Tor des Monats" Dezember nominiert - zusammen mit gleich neun anderen äußerst sehenswerten Buden. Abgestimmt werden kann auf der offiziellen Website der Bundesliga.
23. Dezember, 14.11 Uhr: Saliakas soll bei AEK Athen auf dem Zettel stehen
Zieht es ihn zurück in die Heimat? Manolis Saliakas (29) durchlebt eine schwierige Saison, stand in der Bundesliga erst viermal in der Startelf des FC St. Pauli.
Wie das Portal "SDNA" berichtet, soll AEK Athen ein Auge auf den Rechtsverteidiger geworfen haben. Demnach sucht der griechische Verein nach einem passenden Spieler, der sich mit Lazaros Rota (28) auf der rechten Abwehrseite abwechseln kann.
Ein Kandidat sei Saliakas, der seit 2022 bei den Kiezkickern spielt. Womöglich entflieht er schon im kommenden Winter-Transferfenster seiner unbefriedigenden Situation in Hamburg?
23. Dezember, 9.24 Uhr: Kehrt Morgan Guilavogui zurück?
Gegen Mainz wurde mal wieder deutlich, woran es beim FC St. Pauli hakt: Offensiv fehlt einfach die Durchschlagskraft. Das belegen auch die nur 13 erzielten Tore.
Wie das Abendblatt berichtet, arbeitet Sportchef Andreas Bornemann (53) daher an der spektakulären Rückholaktion von Morgan Guilavogui (27). Der Angreifer hatte mit sechs Toren großen Anteil am Klassenerhalt, musste aber zurück zu seinem Stammverein RC Lens.
Dabei hatte St. Pauli sogar die vereinbarte Kaufoption gezogen, doch letztlich holte Lens den 27-Jährigen gegen seinen Willen zurück. Beim Überraschungstabellenführer der Ligue 1 kommt Guilavogui kaum zum Zuge.
Das Problem: Lens will den Franzosen nur verkaufen und nicht erneut verleihen. Fraglich, ob St. Pauli eine Ablöse von mehreren Millionen Euro stemmen kann und will.
22. Dezember, 14.40 Uhr: Martijn Kaars mit Muskelverletzung im Adduktorenbereich
Beim Gruselkick in Mainz wurde Martijn Kaars (26) schmerzlich vermisst, am Montag gab der Verein ein Verletzungsupdate.
Demnach hat sich der Angreifer eine leichte strukturelle Muskelverletzung im Adduktorenbereich zugezogen. Eine MRT-Untersuchung bestätigte diese Diagnose.
Wie lange der 26-Jährige nun ausfällt, ist noch offen.
22. Dezember, 9.15 Uhr: So sah Louis Oppie den Zusammenstoß mit Nikola Vasilj
Es war ein großer Schock. Nach einer guten Stunde war Louis Oppie (23) bei einem Mainzer Freistoß von seinem eigenen Torwart Nikola Vasilj (30) abgeräumt worden, beide blieben am Boden liegen und mussten behandelt werden.
Oppie verließ kurz darauf den Platz und stellte sich nach der Partie mit dick bandagiertem Knie den Fragen der Journalisten. "Ich glaube, ich bin irgendwie blöd aufgekommen", erklärte er. Im ersten Moment habe er das aufgrund des Adrenalins gar nicht richtig gemerkt. "Es hat sich ein bisschen komisch in den Beinen angefühlt."
Als dem 23-Jährigen die Szene noch einmal vorgespielt wird, muss er kurz durchatmen. "Sieht schon ein bisschen übel aus", gestand Oppie. Aber zum Glück kamen beide Kiezkicker schadlos aus der Situation heraus.
21. Dezember, 14.35 Uhr: Martijn Kaars fällt verletzt aus
Was für eine Hiobsbotschaft! Martijn Kaars (26) wird dem FC St. Pauli für das wichtige Spiel in Mainz fehlen, wie aus den Mannschaftsaufstellungen hervorgeht. Für ihn rückt Andréas Hountondji (23) in die Startelf.
So sehen die Aufstellungen aus:
Mainz: Batz - Kohr, Hanche-Olsen, Potulski - da Costa, Kai. Sano, Widmer, Nebel, J.-S. Lee, Amiri - Hollerbach
St. Pauli: Vasilj - Dzwigala, Wahl, Mets - Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine - A. Hountondji, Pereira Lage
18. Dezember, 9.38 Uhr: Matthias Jöllenbeck greift in Mainz zur Pfeife
Zum Jahresabschluss reist der FC St. Pauli noch einmal zum Kellerduell nach Mainz und trifft dabei auf einen alten Bekannten. Matthias Jöllenbeck (38) leitete die Partie.
Der Arzt pfiff die Kiezkicker bereits zum Saisonauftakt gegen den BVB (3:3). Und auch die Mainzer hatten mit dem 38-Jährigen schon einmal das Vergnügen. Die Begegnung in Frankfurt ging allerdings mit 0:1 verloren.
15. Dezember, 18.04 Uhr: Sperre für Eric Smith
Die Kiezkicker müssen ausgerechnet im wichtigen Duell gegen Schlusslicht 1. FSV Mainz 05 auf Eric Smith verzichten.
Der Abwehrchef kassierte am Samstag im Kellerduell gegen die Heidenheimer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte eine rote Karte. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes belegte den 28-Jährigen mit einem Spiel Sperre.
14. Dezember, 15.11 Uhr: Adam Dzwigala überzeugt als Edeljoker
Er ist der Mann für alle Fälle beim FC St. Pauli! Wieder einmal musste Adam Dzwigala (30) einspringen, nachdem Eric Smith (28) kurz vor der Pause mit Rot vom Platz geflogen war. Dabei zeigte sich der Pole bislang nicht immer zimperlich.
"Wir hatten es auch schon, dass er bei der ersten Aktion gelb bekommt oder sogar rot. Es geht darum, eine Balance zu finden", erklärte Trainer Alexander Blessin (52) und spielte auf die Aggressivität in den Zweikämpfen an. "Aber dass wir ihn immer wieder reinschmeißen können, das hat er schon des Öfteren bewiesen"
Vor allem vor dem 2:0 überzeugte Dzwigala mit resolutem Einsatz und eroberte den Ball. Aus Sicht der Heidenheimer nicht ganz regelkonform, doch Schiri Sören Storks (37) ahndete das Foul nicht.
Auch von Hauke Wahl (30) gab es ein Sonderlob für den Polen. "Auf Adam ist immer Verlass. Den kannst du nachts um drei Uhr wecken und sagen, jetzt musst du ran, und er ist immer da und gibt auch im Training immer Gas."
Dzwigala sei ein Paradebeispiel für Professionalität, wie Wahl es nannte, und "das absolute Gegenteil von einem Stinkstiefel". Genau deswegen ist er eben auch so wichtig für St. Pauli.
14. Dezember, 11.25 Uhr: Ricky-Jade Jones wird erst ein- und dann wieder ausgewechselt
Wenn ein Spieler ein- und später ausgewechselt wird, ist dies meist als Höchststrafe zu verstehen. Im Fall von Ricky-Jade Jones (23) war dies aber anders.
Der Angreifer war in der 75. Minute für Doppel-Torschütze Martijn Kaars (26) in die Partie gekommen, in der Nachspielzeit musste er für Connor Metcalfe (26) weichen und fasste sich dabei mehrmals an den rechten hinteren Oberschenkel. "Er hat einen Schlag abbekommen", erklärte Trainer Alexander Blessin (52).
"Ob es nur der Schlag ist oder ob er sich dabei gezerrt hat, weiß ich nicht", erklärte er weiter.
13. Dezember, 14.30 Uhr: St. Pauli gegen Heidenheim erneut unverändert
Ein klares Zeichen: Alexander Blessin vertraut auch gegen Heidenheim derselben Startelf wie zuletzt. Es gibt erneut keine Änderungen in der Anfangsformation der Kiezkicker.
So starten die Braun-Weißen: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine - Kaars, Pereira Lage
11. Dezember, 16.56 Uhr: Andréas Hountondji verzichtet freiwillig auf den Africa Cup
Es war eine überraschende Nachricht: St. Paulis Andréas Hountondji (23) verzichtet freiwillig auf seine Teilnahme am Africa Cup, teilte der Verband des Benin mit. Eigentlich war der 23-Jährige für die anstehende Meisterschaft nominiert worden, doch verletzungsbedingt zog er einen Schlussstrich.
Sein Vereinstrainer Alexander Blessin (52) zeigte sich von der Entscheidung überrascht. "Er kam auf uns zu und hat es so mit dem Verband auch geregelt", erklärte er. Aufgrund der immer wiederkehrenden Verletzungen zeigte sich der Coach erleichtert. "Es geht auch mal darum, den Spieler wieder gesund zu bekommen."
Inwiefern die Absage weitere Folgen für die Zukunft von Hountondji in der Nationalmannschaft hat, ist noch unklar. "Ich glaube, er liebt sein Land und er hat bisher auch immer mir den Eindruck vermittelt, dass er unbedingt für sein Land auch spielen will", sagte Blessin, der wusste, dass nicht jeder die Entscheidung toll finden werde.
So wird der Angreifer, wenn er denn fit ist, in diesem Jahr noch gegen Mainz, aber vor allem für die ersten Spiele im neuen Jahr zur Verfügung stehen, für die der Verein eigentlich nicht mit ihm geplant hatte.
11. Dezember, 10.40 Uhr: St. Pauli und Leverkusen bestreiten erstes Viertelfinale
Nach der Auslosung am Sonntag steht nun auch der Termin für das DFB-Pokal-Viertelfinale bei Bayer Leverkusen fest. Der FC St. Pauli kämpft gegen die Werkself am 3. Februar ab 20.45 Uhr um den Einzug ins Halbfinale.
Eineinhalb Wochen später kommt es dann in der Bundesliga zum erneuten Duell. Der genaue Termin steht aber noch nicht fest.
11. Dezember, 10.35 Uhr: Sören Storks leitet die Partie gegen den 1. FC Heidenheim
Zwei Tage vor dem Duell der Kiezkicker gegen den 1. FC Heidenheim steht auch der Schiedsrichter fest. Sören Storks (37) wird das Kellerduell am Millerntor leiten.
In dieser Saison pfiff er bereits das Auswärtsspiel von St. Pauli bei Werder Bremen (0:1). Generell lautet die Bilanz unter ihm: zwei Siege, ein Remis und vier Niederlagen.
Ähnlich sieht es auch bei Heidenheim aus, wobei Storks beim FCH auf die zweitmeisten Einsätze seiner Karriere kommt: drei Siege, zwei Unentschieden und acht Niederlagen.
7. Dezember, 19.50 Uhr: FC St. Pauli muss im Pokal nach Leverkusen
Friedhelm Funkel (71) hat dem FC St. Pauli kein Glück beschert. Der Ex-Trainer zog Bayer Leverkusen als Gegner, gespielt wird beim Meister von 2023.
Wann das Viertelfinale ausgetragen wird, ist noch offen. Die Termine sind der 3. oder 4. sowie der 10. oder 11. Februar 2026. Wird es die zweite Pokalwoche, treffen beide Teams binnen weniger Tage zweimal aufeinander. Denn zwischen dem 13. und 15. Februar steigt das Liga-Rückspiel in der BayArena.
"Friedhelm Funkel hätte uns einen etwas weniger schweren Gegner zulosen können. Dennoch werden wir natürlich alles reinwerfen, um das Halbfinale zu erreichen. Als Favorit werden wir aber wohl nicht nach Leverkusen reisen", sagte Trainer Alexander Blessin (52).
Sportchef Andreas Bornemann (53) machte keinen Hehl daraus, dass man sich ein Heimspiel gewünscht hätte. "Aber wir nehmen die Auslosung an wie sie ist. Besonders gegen die großen Clubs der Bundesliga haben wir bereits starke Auftritte gezeigt."
7. Dezember, 12 Uhr: Hauke Wahl gesundheitlich angeschlagen
Es war eine kleine Überraschung. Beim 1:1-Unentschieden in Köln musste Abwehrspieler Hauke Wahl (31) in der Halbzeit in der Kabine bleiben, der Grund war zunächst nicht erkennbar.
Nach der Partie klärte Trainer Alexander Blessin (52) aber auf. "Es war grenzwertig, dass er überhaupt gespielt hat. Er hat sich die vergangenen zwei Tage hundsmiserabel gefühlt." Trotz eines starken Infekts hatte Wahl sich für die Mannschaft geopfert.
"Unter normalen Umständen, wenn es nicht so prekär gewesen wäre, hätte man wahrscheinlich darauf verzichtet", gestand der 52-Jährige. "Er wollte aber der Mannschaft helfen, hat es probiert, aber schon nach 35 Minuten gemerkt, dass es nicht mehr geht." Noch ist unklar, ob es ein Magen-Darm-Infekt oder etwas anderes ist.
6. Dezember, 14.30 Uhr: St. Pauli gegen Köln mit derselben Elf wie im Pokal
Never change a winning team: Der FC St. Pauli hat rund eine Stunde vor dem Anpfiff seine Startelf für das Auswärtsspiel in Köln bekannt gegeben - Coach Alexander Blessin vertraut derselben Elf wie beim Pokalsieg in Gladbach.
So beginnen die Kiezkicker: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Pyrka, Sands, Oppie, Fujita, Irvine - Kaars, Pereira Lage
6. Dezember, 9.08 Uhr: Auf wen trifft St. Pauli im DFB-Pokal-Viertelfinale?
Am Sonntag (19.15 Uhr) ist es so weit: Im Dortmunder Fußballmuseum wird das Viertelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Mit dabei ist auch noch der FCSP, der auf folgende Gegner treffen kann:
- Bayer Leverkusen
- FC Bayern München
- VfB Stuttgart (Titelverteidiger)
- RB Leipzig
- SC Freiburg
- Hertha BSC
- Holstein Kiel
Als Losfee agiert der ehemalige Bundesligaspieler- und Trainer Friedhelm Funkel (71).
Wie schon in der vergangenen Saison wird das Viertelfinale aufgesplittet. Gespielt wird am 3. und 4. sowie am 10. und 11. Februar 2026.
5. Dezember, 15.25 Uhr: Tobias Reichel pfeift die Partie beim 1. FC Köln
Die Partie beim 1. FC Köln wird von Schiedsrichter Tobias Reichel (40) geleitet. Unter dem gelernten Bürokaufmann hat der FC St. Pauli keine gute Bilanz.
Achtmal griff er bereits bei Partien der Kiezkicker zur Pfeife, nur zweimal konnte sie gewinnen. Die letzten drei Begegnungen endeten allesamt unentschieden unter seiner Leitung.
Unterstützt wird er an den Außenlinien von Christian Bandurski und Marcel Unger, VAR ist Johann Pfeifer.
5. Dezember, 12.40 Uhr: Köln-Trainer Lukas Kwasniok mit Lob für den FC St. Pauli
Der FC St. Pauli trifft am Samstag auf den 1. FC Köln und damit auch auf deren Trainer Lukas Kwasniok (44). Und der zeigte sich trotz Tabellenplatz 17 von der Spielweise der Kiezkicker angetan.
"Den FC St. Pauli sehe ich fußballerisch unter den sechs bis acht besten Teams der Bundesliga", erklärte der 44-Jährige. "Ich war beim Pokalspiel in Mönchengladbach live vor Ort. Spielerisch war das ein Genuss, ihnen zuzuschauen."
Trotz der Niederlagenserie hätten sie weiterhin mutig gespielt, was den Übungsleiter imponierte. "Dazu haben sie eine Achse aus erfahrenen Akteuren. Wir tun gut daran, auch in dieses Spiel wieder als Underdog zu gehen", sprach er eine leichte Warnung aus.
5. Dezember, 9.23 Uhr: Andréas Hountondji fällt gegen den 1. FC Köln aus
Nur kurze Zeit nach seinem Treffer gegen die Bayern war für Andréas Hountondji (23) Schluss, er musste verletzt runter. Wie schon im Pokal gegen Gladbach wird er auch gegen Köln am Samstag fehlen.
"Man hat jetzt keine starke Einblutung gesehen, also ist es eine leichte muskuläre Verletzung", erklärte Trainer Alexander Blessin (52). Zwar war Hountondji schon wieder laufen, doch einen Einsatz schloss er aus. "Aber wir müssen natürlich auch gucken, wie die Steigerung aussieht bei seinen Läufen. Ich hoffe, dass er uns dann gegen Heidenheim wieder zur Verfügung steht."
Diese Partie könnte auch schon die letzte für den Angreifer sein. Wie erwartet, wurde Hountondji für den Benin für den Afrika-Cup nominiert. Die Abstellpflicht startet am 15. Dezember, wie die Fifa bekannt gab, damit würde er im letzten Spiel des Jahres in Mainz (21. Dezember) fehlen.
"Da sind wir im Austausch. Ich bin mit Gernot Rohr ständig am Kommunizieren, deswegen schauen wir mal. Da wird man noch Zeit finden, wie die Abstellung dann genau aussieht", sagte Blessin. Los geht es für den Benin am 23. Dezember mit dem Gruppenspiel gegen DR Kongo.
2. Dezember, 17.08 Uhr: Mit diesen Aufstellungen geht es ins Achtelfinale
Die Aufstellungen für das DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC St. Pauli sind da. So sehen sie aus:
Gladbach: Nicolas - Scally, Elvedi, Diks - Machino, Ullrich - Engelhardt - Stöger, Reyna - Honorat, Tabakovic
St. Pauli: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Pyrka, Sands, Oppie - Fujita, Irvine - Kaars, Pereira Lage
2. Dezember, 15.30 Uhr: Simon Spari fehlt dem FC St. Pauli monatelang
Der FC St. Pauli muss in den kommenden Monaten auf seine Nummer drei verzichten. Torhüter Simon Spari (23) hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt und musste operiert werden.
Wie der Verein bekannt gab, hatte sich der Österreicher in der vergangenen Woche im Training eine Ruptur am Syndesmoseband zugezogen. Eine Operation war unumgänglich soll dem Gelenk künftig mehr Stabilität geben.
2. Dezember, 10.50 Uhr: St. Pauli setzt im Pokal auf Nikola Vasilj
In der zweiten DFB-Pokalrunde war Ben Voll (24) der Held, doch im Achtelfinale am Dienstag gegen Gladbach spielt er wieder die zweite Geige. Trainer Alexander Blessin (52) hat sich entschieden, auf Nikola Vasilj (30) zu setzen.
"Wir haben uns entschieden, dass Niko im Tor bleibt, wohl wissend, dass es Ben absolut verdient gehabt hätte.", erklärte Blessin und verwies auf die aktuelle Situation.
"Für Ben tut es mir unendlich leid, weil er ein super Typ und Charakter ist und auch ein klasse Torwart", fuhr der 52-Jährige. fort. "Ihm gehört die Zukunft, das ist klar. Aber letztlich hat die Situation, in der wir uns befinden, dazu geführt, dass wir uns so entschieden haben."
30. November, 11.46 Uhr: Andy Grote wird von Bayern-Fans angegriffen
Deutliches Zeichen an Andy Grote (57): Vor der anstehenden Innenministerkonferenz (IMK), bei der die Fanrechte nachhaltig eingeschränkt werden könnten, hat der Innensenator Hamburgs ordentlich sein Fett weg gekriegt.
Während des Spiels von St. Pauli beim FC Bayern griffen die Münchner Ultras den Politiker mit Plakaten scharf an. Unter anderem zeigten sie eine große Karikatur, auf der ein überdimensionaler Schlagstock aus Grotes geöffneter Hose herausragte. Zudem waren Fans, viele Überwachungskameras und ein Polizist zu sehen.
"Grote schwingt wieder seinen Unverhältnismässigkeitspimmel", war auf einem weiteren Banner zu lesen - damit spielten die Ultras auf das "Pimmel-Gate" von 2021 an: Grote war damals auf Twitter (jetzt X) als "Pimmel" bezeichnet worden, woraufhin er einen Strafantrag stellte. Der Urheber der Nachricht bekam kurz darauf Besuch von der Polizei, die sein Haus durchsuchte.
Der SPD-Politiker gilt bei der anstehenden IMK als strenger Befürworter der Verschärfungen in den Stadien, was die Fans alles andere als lustig finden.
29. November, 14.44 Uhr: St. Pauli mit einer Änderung gegen die Bayern
Diese Mannschaft soll in erster Linie ein Debakel verhindern: Der FC St. Pauli hat rund eine Stunde vor dem Anpfiff gegen die Bayern seine Startelf bekannt gegeben.
Im Vergleich zum Spiel gegen Union Berlin gibt es eine Änderung, Lars Ritzka ersetzt Louis Oppie (Bank). Oladapo Afolayan hat es erneut nicht mal in den Kader geschafft.
Die FCSP-Startelf: Vasilj - Wahl, Smith, Mets - Pyrka, Sands, La. Ritzka, Fujita, Irvine - A. Hountondji, Pereira Lage
27. November, 17.06 Uhr: Kehrt Dapo Afolayan in den Kader zurück?
Was wird aus Oladapo Afolayan (28)? Der Offensivakteur des FC St. Pauli war aus "sportlichen Gründen" zuletzt aus dem Kader geflogen. Kehrt er gegen die Bayern am Samstag zurück?
Auf die entsprechende Frage antwortete Coach Alexander Blessin (52) am Donnerstag vielsagend: Er sehe von jedem Spieler im Team, dass er Gas geben wolle. Bedeutet: Auch der Engländer scheint im Training die richtige Reaktion gezeigt zu haben.
Gleichzeitig kündigte der Trainer aufgrund der guten Personalsituation "harte Entscheidungen" an - zumal es bei den fraglichen Arkadiusz Pyrka (23), Manolis Saliakas (29) und Adam Dzwigala (30) Entwarnung gab, sie stehen zur Verfügung.
27. November, 11.41 Uhr: Nikola Vasilj gesteht Fehler ein - "übernehme Verantwortung"
Eigentlich ist er immer der Retter in der Not: Nikola Vasilj. In den vergangenen Spielen waren ihm dann aber immer mal wieder kleine Fehler passiert. Der St.-Pauli-Torhüter übernimmt dafür Verantwortung.
"Sie sind in einer entscheidenden Phase passiert. Es ist nicht immer leicht, damit umzugehen", gab er zu. Trotzdem wolle er das Passierte abhaken, nach vorne blicken und dem Team helfen aus der Situation nach acht Niederlagen herauszukommen.
"In den letzten beiden Spielen habe ich Fortschritte gesehen. Wir haben genügend Qualität, um aus der Situation rauszukommen. Wenn ich auf die Tabelle schaue, ist alles noch offen. Wir müssen positiv bleiben und weiter daran glauben, das zu erreichen, was wir im Vorjahr geschafft haben."
Er selbst habe so eine Pleite-Serie allerdings noch nicht erlebt. "Die Frage kommt oft, warum wir in den ersten drei Spielen so gut gespielt haben und was dann passiert ist. Im Fußball kannst du nicht alles erklären."
26. November, 16.04 Uhr: St. Pauli muss für Pyro-Vergehen bezahlen
Das tut weh: Der FC St. Pauli ist vom Sportgericht des DFB zu einer saftigen Geldstrafe in Höhe von 125.600 Euro verdonnert worden. Verantwortlich sind die Fans.
Diese hatten beim 2:0-Derbysieg gegen den HSV Ende August massiv Pyrotechnik im Volksparkstadion gezündet. Das Sportgericht wertete dies als "unsportliches Verhalten".
Von den 125.000 Euro kann der Verein 41.000 Euro "für eigene sicherheitstechnische oder gewalt-präventive Maßnahmen" benutzen. Nachgewiesen müssen diese Aufwendungen bis 30. Juni 2026.
24. November, 14.47 Uhr: Carlo Boukhalfa trumpft beim FC St. Gallen weiter auf
Es läuft für Carlo Boukhalfa (26)! Der Ex-Kiezkicker hat am Sonntag den FC St. Gallen mit einem verwandelten Elfmeter in der 89. Minute zum 1:0-Heimsieg über den FC Lausanne-Sport geschossen. Damit rangieren die Espen weiterhin auf dem dritten Rang.
Für Boukhalfa war es bereits der sechste Saisontreffer im 13. Spiel, für St. Pauli hatte der 26-Jährige in drei Jahren nur vier Tore erzielt (56 Einsätze).
Ebenfalls erfreulich: Nach seiner Verletzung absolvierte Lukas Daschner (27) seine zweite Partie, er war in der 41. Minute eingewechselt worden.
24. November, 10.08 Uhr: Nach Startelf-Debüt - das sagt Jackson Irvine nach der achten Pleite
Gegen Union Berlin kehrte der lange Zeit verletzte Kapitän erstmals in die Startelf zurück. Doch auch er konnte eine erneute Niederlage der Kiezkicker nicht verhindern.
"Ein unentschieden wäre fair gewesen", analysierte Jackson Irvine sichtlich niedergeschlagen nach der 0:1-Pleite am Sonntag. "Ein bisschen Pech war heute dabei. Es lief einfach nicht für uns. Ein bisschen Selbstvertrauen, ein bisschen Glaube, vielleicht auch ein bisschen Glück – ein bisschen von allem fehlte uns."
Als das 1:0 für die Gäste fiel, war er zu weit weg vom Torschützen. Rani Khedira stand viel zu frei, als ihm die Kugel über Umwege nach einem Einwurf auf die Füße fiel und anschließend im Tor landete.
Dennoch wolle man sich nun erst recht nicht auf die Vergangenheit konzentrieren, sondern nach vorne schauen, so der Kapitän. "Wir müssen einfach weiter dran glauben, uns gegenseitig pushen. Was passiert ist, ist passiert, und nächste Woche haben wir wieder die Chance, ein Fußballspiel zu gewinnen."
23. November, 16.40 Uhr: Kapitän Jackson Irvine zurück in der Startelf
Die Aufstellungen für die Partie FC St. Pauli gegen Union Berlin sind da. Kapitän Jackson Irvine (32) ist nach langer Verletzungspause erstmals zurück in der Startelf der Kiezkicker.
Aufstellung FC St. Pauli: Vasilj - Mats - Wahl - Sands - Irvine (C) - Smith - Pyrka - Fujita - Oppie - Hountondji - Pereira Lage
Aufstellung Union Berlin: Ronnow - Leite - Doekhi - Kemlein - Burke - Khedira - Ansah - Querfeld - Rothe - Illic - Trimmel (C)
23. November, 14.52 Uhr: Ex-Hamburger darf St. Paulis Flutlichtduell gegen Union pfeifen
Tobias Stieler heißt der Unparteiische, der für den FC St. Pauli so wichtigen Partie am Sonntagabend (17.30 Uhr).
Bislang pfiff der erfahrene Schiedsrichter erst fünf Partien der Kiezkicker (zwei Siege, ein Remis, zwei Niederlagen). Das liegt daran, dass der 44-Jährige lange in der Hansestadt gewohnt hat. Anfang des Jahres zog der Jurist allerdings nach Sölden - einen Vorort von Freiburg im Breisgau.
Inzwischen haben sich deshalb seine sogenannten "Ansetzungssperren" verschoben. Nun darf Stieler beide Hamburger Vereine wieder pfeifen, die Partien des Teams von Julian Schuster (40) bleiben ihm nun aber verwehrt. Nach seinem Einsatz im St.-Pauli-Spiel gegen Borussia Dortmund im März wird die heutige Partie die Zweite seit seinem Wegzug sein.
Die Letzte unter seiner Leitung verloren die Boys in Brown mit 0:2.
20. November, 13.40 Uhr: Vasilj trifft mit Bosnien in den WM-Play-offs auf Wales
Nikola Vasilj (29) kehrte mit gemischten Gefühlen von seiner Länderspielreise zurück. Schließlich verpasste er mit Bosnien-Herzegowina durch einen späten Gegentreffer nur knapp die direkte WM-Qualifikation.
Nun bleiben dem Torwart und seinem Team noch zwei Spiele im März. Der erste Gegner im Play-off-Halbfinale lautet Wales. Der Gewinner trifft auf den Sieger der Partie zwischen Italien und Nordirland, wie die Auslosung am Donnerstag ergab.
20. November, 10.50 Uhr: Vasilj und Sinani feiern Ceesay für Doppelpack
Nach und nach trudeln die Nationalspieler des FC St. Pauli wieder im Trainingszentrum an der Kollaustraße ein. Die beste Laune hat dabei eindeutig Abdoulie Ceesay (21), der für Gambia einen Doppelpack erzielte.
Das war auch seinen Teamkollegen nicht verborgen geblieben, wie auf einem Instagram-Video zu sehen ist. Zunächst traf Nikola Vasilj (29) nach einer "Achterbahn der Gefühle" ein und ging direkt auf Ceesay zu. Er freute sich nicht nur für seinen Teamkollegen, sondern sprach ihm auch ein großes Lob für seine Entwicklung aus.
Wenig später kam auch Danel Sinani (28) von seiner Reise zurück und gratulierte Ceesay zu seinen Toren. Der bedankte sich artig, fragte allerdings, warum Sinani nicht auf seinen Anruf reagierte habe. Die Antwort: "Der nervt mich alle fünf Minuten."
19. November, 11.40 Uhr: Irvine führt Australien als Kapitän aufs Feld
Neben Nikola Vasilj, der in der WM-Quali zum Abschluss einen Schock erleben musste, waren auch sechs weitere Kiezkicker im Einsatz.
Für Connor Metcalfe und Jackson Irvine endete der USA-Trip mit einer Enttäuschung. Gegen Kolumbien verloren die Socceroos, die von Irvine als Kapitän aufs Feld geführt wurden, mit 0:3. Beide Profis wurden vorzeitig ausgewechselt.
Karol Mets wurde bei 4:2-Sieg Estlands auf Zypern in der 80. Minute eingewechselt. Ähnlich erging es auch Joel Chima Fujita beim 3:0-Erfolg der Japaner über Bolivien. Er kam erst in der 77. Minute in die Partie.
Abdoulie Ceesay glänzte hingegen beim 2:2 zwischen Gambia und Kuwait mit einem Doppelpack. Es waren im siebten Länderspiel seine Treffer zwei und drei. Andreas Hountondji verlor hingegen mit dem Benin 0:3 gegen Burkina Faso.
19. November, 7 Uhr: Nikola Vasilj verpasst mit Bosnien die direkte WM-Quali
Nikola Vasilj hat mit der bosnischen Nationalmannschaft die direkte Qualifikation für die WM verpasst. In einem dramatischen Gruppenfinale kam der FCSP-Keeper in Österreich nur zu einem 1:1 und muss jetzt in die Play-offs.
Nach der frühen Führung durch Gladbach-Angreifer Haris Tabakovic (12. Minute) hielt Vasilj lange Zeit seinen Kasten sauber, doch in der 77. Minute sorgte Michael Gregoritsch für den viel umjubelten Ausgleich, der Österreich den Gruppensieg sicherte. Bosnien muss nun den Umweg gehen und hoffen, dass es sich im März in den zwei entscheidenden Spielen durchsetzt.
18. November, 8.40 Uhr: Danel Sinani mit Null-Punkte-Quali
Für Danel Sinani und die luxemburgische Nationalmannschaft hat die WM-Quali mit einer Ernüchterung geendet. Auch das letzte Gruppenspiel in Nordirland ging mit 0:1 verloren.
Damit blieb Luxemburg punktlos und belegte abgeschlagen in der Gruppe der DFB-Elf den letzten Platz. Dies spiegelte allerdings nicht die Leistungen des Teams wieder, das sich durchaus den einen oder anderen Zähler für ihre couragierten Auftritte verdient gehabt hätte.
17. November, 12.17 Uhr: Ex-Kiezkicker Andriy Polunin verstirbt während Benefizspiel
Traurige Nachrichten aus der Ukrainer! Der ehemalige Bundesliga-Profi Andriy Polunin ist am Samstag während eines Legendenspiels in seiner Heimat verstorben. Dies gab unter anderem der ukrainische Fußballverband bekannt.
Der ehemalige Mittelfeldspieler hatte an einem Benefizspiel für Veteranen teilgenommen und war dort plötzlich kollabiert. Trotz ärztlicher Hilfe verstarb er.
Polunin spielte in Deutschland für den 1. FC Nürnberg, den FC St. Pauli und Rot-Weiß Essen. Zuletzt war als Scout für Metalist 1925 Charkiw tätig.
16. November, 13.39 Uhr: Nikola Vasilj tankt Selbstvertrauen bei Länderspiel
Wichtig: Nach zuletzt sehr schwachen Auftritten im St.-Pauli-Trikot konnte Keeper Nikola Vasilj (29) bei der Nationalmannschaft ein wenig Selbstvertrauen tanken. Mit Bosnien-Herzegowina gewann der Schlussmann in der WM-Quali mit 3:1 gegen Rumänien.
Vasilj zeigte einige gute Paraden und darf nun weiter von der WM-Teilnahme träumen: Am Dienstag (20.45 Uhr) steigt das entscheidende Duell gegen Tabellenführer Österreich. Die Playoffs haben die Bosnier schon sicher, ein Sieg wäre jedoch gleichbedeutend mit der direkten Teilnahme.
Abgesehen von Vasilj waren am Samstag auch Jackson Irvine (32) und Connor Metcalfe (26) mit der australischen Nationalmannschaft im Einsatz. Ihr Testspiel gegen Venezuela ging mit 0:1 verloren. Metcalfe spielte 66 Minuten, Irvine kam in der 78. Minute ins Spiel.
15. November, 15.18 Uhr: Oke Göttlich wiedergewählt, Stadionausbau in Planung
Der amtierende Präsident Oke Göttlich wurde mit 93,5 Prozent wiedergewählt.
Gegenkandidaten hatte er keine. 894 der fast 1000 stimmberechtigten Mitglieder votierten für den Präsidenten, der seit 2014 an der Spitze des Clubs steht und nun seine vierte und letztmögliche Amtszeit beginnt.
Neben der Wahl konkretisierte die langfristigen Pläne zur Erweiterung des Millerntor-Stadions. Das Ziel seien 40.000 bis 50.000 Plätze, sagte er.
14. November, 20 Uhr: Danel Sinani gegen Deutschland in der Startelf
Für Danel Sinani dürfte es eines der bisherigen Highlights seiner Karriere sein. Der Kiezkicker trifft mit der Nationalmannschaft Luxemburgs auf Deutschland und steht dabei in der Startelf.
Das Hinspiel hatte er aufgrund einer Gelbsperre noch verpasst.
14. November, 15.05 Uhr: Mets verliert mit Estland, Fujita wird bei Sieg eingewechselt
Für Karol Mets war am Donnerstagabend in Norwegen nichts zu holen. Mit Estland verlor der Abwehrspieler der Kiezkicker mit 1:4 (0:0). Superstar Erling Haaland und Ex-RB-Leipzig-Angreifer Alexander Sørloth trafen kurz nach der Pause jeweils doppelt, immerhin gelang Robi Saarma noch der Ehrentreffer.
Etwas besser lief es für Joel Chima Fujita. Beim 2:0-Testspielerfolg der Japaner über Ghana wurde der Mittelfeldspieler in der 68. Minute eingewechselt.
Titelfoto: WITTERS