Das sagt CFC-Trainer Duda zur Gegentor-Flut nach Standards

Chemnitz - "Am Samstag gegen die konterstärkste Mannschaft der Liga müssen wir sofort besser sein", betonte CFC-Trainer Benjamin Duda (37) am Donnerstag auf der Spieltags-Pressekonferenz mit Blick auf den kommenden Gegner Rot-Weiß Erfurt und die Gegentor-Flut in den vergangenen beiden Begegnungen der Himmelblauen.

Mit dem 1:0 durch Niclas Stierlin (26, M.) begann die Standardschwäche des CFC in Halle.  © imago/Eckehard Schulz

Gegen Chemie Leipzig (1:2) und beim Halleschen FC (1:3) schlug es fünfmal im Kasten ein. In den ersten beiden Spielen des neuen Jahres (1:0 in Magdeburg, 3:0 gegen Lok Leipzig) stand hinten die Null. Gegen Babelsberg feierte der CFC einen beeindruckenden 5:1-Heimsieg.

"Wir haben innerhalb von vier Tagen fünf Tore kassiert, aber nicht eins aus dem Spiel heraus. Drei Tore fallen nach Eckbällen. Wir bekommen einen Elfmeter gegen uns und ein Tor nach einem Einwurf. Das heißt: In beiden Spielen haben wir gar nicht so fatal verteidigt. Da haben wir wenig bis gar nichts zugelassen", ging Duda ins Detail.

Der Fußball-Lehrer weiß: "Gefühlt haben wir uns in Leipzig und Halle bisschen was von dem eingerissen, was wir uns in den ersten Monaten 2026 erarbeitet haben - aber mit der Tatsache, dass fünf Gegentore nicht aus dem Spiel heraus fielen.

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Und da bin ich ganz schnell bei den Themen gedankliche Frische, Konzentrationsfähigkeit, Haltung, bei der persönlichen Einstellung jedes Einzelnen: Hier passiert nichts, weil ich dafür verantwortlich bin, in der Zuordnung, Zuteilung und Struktur den gegnerischen Standard zu verteidigen."

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Außenverteidiger kehren zurück

CFC-Trainer Benjamin Duda (37).  © p.p./Roger Petzsche

Ob das dem CFC am Samstag gegen Erfurt (Anstoß 14 Uhr/MDR live) wieder deutlich besser gelingt? Positiv: Mit Tom Baumgart (28) und Niclas Walther (23) kehren beide Außenverteidiger, die in Halle gesperrt waren, zurück.

Dagegen wird der kopfballstarke Dejan Bozic (33, Bänderverletzung im Sprunggelenk) wie in Halle erneut fehlen. Duda: "Er bestreitet seit Donnerstag Teile des Trainings mit. Wir sprechen uns kurzfristig ab, ob es am Samstag für einen Teileinsatz reichen wird."

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 24 49:19 55
2 FC Carl Zeiss Jena 23 43:22 48
3 Hallescher FC 24 41:22 47
4 FC Rot-Weiß Erfurt 24 43:31 44
5 FSV Zwickau 23 37:29 42
6 VSG Altglienicke 23 32:28 36
7 Chemnitzer FC 24 38:35 34
8 FSV 63 Luckenwalde 22 26:29 31
9 1. FC Magdeburg II 24 38:35 30
10 Hertha BSC II 23 36:41 30
11 BFC Preussen 20 27:31 29
12 ZFC Meuselwitz 22 31:32 26
13 SV Babelsberg 03 22 33:42 23
14 BFC Dynamo 22 26:36 23
15 Greifswalder FC 23 23:34 22
16 BSG Chemie Leipzig 22 21:34 17
17 FC Eilenburg 23 20:42 15
18 Hertha 03 Zehlendorf 20 17:39 10

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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