Endlich Klarheit bei Lok Leipzigs Seitz: "Freue mich persönlich sehr!"

Leipzig - Es wurde eine Entscheidung getroffen! Seit Monaten feilscht Lok Leipzigs Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) mit Erfolgstrainer Jochen Seitz (49) über eine Vertragsverlängerung des im Sommer auslaufenden Arbeitspapiers des Coachs. Nun möchte der Tabellenführer der Regionalliga Nordost das Ergebnis mitteilen.

Jochen Seitz (49) bleibt offenbar über die Saison hinaus bei Lok Leipzig.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Die Probstheidaer verkündeten am Freitagmittag, was TAG24 schon vermeldet hatte: Seitz hat bis 2028 verlängert. Schon im Trainingslager im Januar habe es gute Gespräche gegeben. In den vergangenen Wochen wurden schließlich finale Details geklärt.

Der Trainer habe ein "sehr gutes Arbeitsklima mit Toni, mit den Vereinsgremien und allen Mitarbeitern. Natürlich wollen wir den Verein weiter nach vorn bringen und ambitioniert bleiben", sagte er in einer Mitteilung.

Wachsmuth wollte frühzeitig Klarheit "für diese zentrale Position haben, um so auch die Kaderplanung für die kommende Saison besser gestalten zu können". Die Verlängerung sei eine "klare Botschaft an unser Umfeld, dass wir auch künftig ambitionierte Ziele haben."

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Vizekapitän Farid Abderrahmane (29) hatte schon vorab zu TAG24 gesagt: "Wenn es so sein sollte, freue ich mich persönlich sehr. Ich glaube für den ganzen Verein, den Fans und allen drum herum ist die Verlängerung der wichtigste Baustein gewesen."

Dabei war möglicherweise von Anfang an klar, dass es dem Trainer gar nicht unbedingt um die Ligazugehörigkeit geht. Im TAG24-Interview sagte Seitz, dass er zwar schon gern mal in einer der "ersten drei Ligen" Trainer sein möchte - was er möglicherweise mit einem Aufstieg dieses Jahr auch erreichen würde.

An erster Stelle stand aber immer seine Familie, die er durch das viele Pendeln nicht ganz so oft sieht, wie er das gern hätte.

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Lok Leipzig müsste wieder in die ungeliebte Relegation am Ende der Saison

In der Vorsaison holte Seitz mit seiner Mannschaft das Double aus Meisterschaft und Sachsenpokal.  © Picture Point / Gabor Krieg

Mit der Entscheidung soll nun der sportliche Erfolg noch weiter in den Fokus rücken. Sollte die Loksche in dieser Saison Meister werden, müssten die Blau-Gelben erneut in die ungeliebte Aufstiegsrelegation gehen - dieses Mal gegen den Tabellenführer der Regionalliga Bayern.

Das wäre momentan die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg, die sich aber bis März entscheiden muss, ob sie überhaupt aufsteigen möchte.

In der kommenden Saison wäre der Meister der Regionalliga Nordost direkt berechtigt, den Weg in die 3. Liga anzutreten. Der Plan ist aber klar: Lok Leipzig möchte das in dieser Saison schon schaffen - und zwar mit Seitz an der Seitenlinie!

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Erstmeldung am 12. Februar, 12.08 Uhr. Aktualisiert am 13. Februar, 13.16 Uhr.

Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 19 41:14 46
2 FC Carl Zeiss Jena 19 38:18 41
3 FC Rot-Weiß Erfurt 20 36:25 37
4 FSV Zwickau 19 30:20 35
4 Hallescher FC 20 30:20 35
6 VSG Altglienicke 19 30:20 34
7 Chemnitzer FC 20 28:29 28
8 1. FC Magdeburg II 20 33:29 26
9 BFC Preussen 17 25:23 26
10 FSV 63 Luckenwalde 18 23:25 26
11 Hertha BSC II 19 27:39 21
12 SV Babelsberg 03 19 28:33 20
13 ZFC Meuselwitz 18 22:30 19
14 Greifswalder FC 19 21:29 19
15 BFC Dynamo 18 20:30 17
16 BSG Chemie Leipzig 18 16:27 13
17 FC Eilenburg 19 17:35 12
18 Hertha 03 Zehlendorf 17 14:33 8

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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