Härtester Job bei Lok Leipzig? "Er ist der Einzige innerhalb der Mannschaft, mit dem ich nicht gern tauschen würde!"

Leipzig - Bald geht es wieder bei null los! In ein paar Wochen findet das erste Spiel der Regionalliga-Saison 2026/27 statt, erneut mit Lok Leipzig als amtierendem Meister, der nicht aufsteigen durfte. Im Kasten steht als Stammkraft mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wieder Andreas Naumann (33), der im zweiten Teil des TAG24-Interviews unter anderem über den neuen Trainer Torsten Ziegner (48) spricht.

Andreas Naumann (33, M.) mit seinen Teamkameraden bei der Vorbereitung für die kommende Saison.  © Picture Point / Roger Petzsche

Der Schock war groß, als Jochen Seitz (49) unmittelbar nach dem verpassten Aufstieg seinen Abschied verkündete. Mit Ziegner wurde dann aber sehr schnell Ersatz gefunden.

"Es sind einfach zwei unterschiedliche Menschen, die man nicht miteinander vergleichen kann. Was man nur sagen kann, ist, dass beide einen sehr interessanten Ansatz haben, Fußball zu spielen", so Naumann über den neuen Mann an der Seitenlinie.

"Die Ansprache ist anders, Trainingsinhalte sind anders - aber das macht ja den Fußball aus", beschreibt der Schlussmann die ersten Einheiten. Man möchte gemeinsam erfolgreich werden, variabel bleiben und alle sollen "hundert Prozent daran glauben", dass wieder sehr viel möglich ist.

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Gute Eindrücke gab es schon in den ersten beiden Tests. Gegen die Droyßiger SG, immerhin Meister der Kreisliga Burgenland 2, gab es standesgemäß ein 14:0. Der tschechische Zweitligist SK Kladno verlangte den Sachsen schon mehr ab. 3:3 hieß es da am Ende - während Naumann aber draußen saß, weil Probespieler Marian Kirsch (22) im Kasten stehen durfte.

"Ich bin ein ganz schlechter Banksitzer, weil ich doch zu sehr mitfiebere und jede Aktion im Körper spüre", so "Naumi". Mit Felix Daffner (19) von RB Leipzig wurde bereits feste Konkurrenz für den 33-Jährigen verpflichtet, der trotzdem auf seinen Stammplatz hofft. "Es kann halt nur einer spielen, aber wir müssen als Team funktionieren. Und ich hab schon das Gefühl, dass bislang alle mitziehen."

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Lok Leipzigs Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39) hatte in den letzten Wochen extrem viel zu tun. Dennoch gibt er sich stets locker.  © Picture Point / Roger Petzsche

Lok Leipzigs Andreas Naumann würde nicht gern mit Toni Wachsmuth tauschen

Andreas Naumann gibt sich zuversichtlich, was die neue Saison angeht.  © Silvio Bürger

Ob Kirsch am Ende bleiben darf, steht noch nicht fest. Fakt ist aber, dass noch ein dritter Hüter kommen soll. Generell muss der Kader an einigen Stellen noch aufgehübscht werden, zumal mit David Grözinger (27) unerwartet noch ein weiterer Baustein gegangen ist. Brutal viel Arbeit für Sportgeschäftsführer Toni Wachsmuth (39).

"Er ist wirklich der Einzige innerhalb der Mannschaft, mit dem ich nicht gern tauschen würde. Ich hab zwar Schule und die anderen hatten Urlaub, aber er hatte wirklich ein komplett stressiges Pensum mit Trainersuche und so weiter. Dennoch hat er einen super Job gemacht. Die Neuzugänge binden sich gut ein", so die lobenden Worte des Leipziger Schlussmanns.

Trotzdem muss noch einiges passieren. Die anderen Regionalliga-Klubs wie die VSG Altglienicke haben extrem viele Spieler verpflichtet. Zudem rechnen sich Klubs wie der FC Erzgebirge Aue und der Hallesche FC große Aufstiegschancen aus.

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Naumann ist dennoch zuversichtlich, was die kommende Spielzeit angeht: "Der Trainer gibt eine klare Marschroute vor. Es wird einfach darauf ankommen, dass wir als Team zusammen funktionieren, dass wir voll hinter den getroffenen Entscheidungen stehen. Dann ist es auch drin, bestmöglich abzuschneiden."

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