Jena gar nicht so bedeutend? Wachsmuth-Forderung für Lok Leipzigs "wichtigste Spiele"

Leipzig - Saisonendspurt in der Regionalliga Nordost! Lok Leipzig möchte am Ende der Spielzeit unbedingt wieder ganz oben stehen, um die Chance für den Sprung in die 3. Liga zu bekommen. Für Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth (39) ist es gerade die heißeste Phase.

Lok Leipzigs Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth (39) sieht die aktuellen Spiele als die wichtigsten an.
Lok Leipzigs Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth (39) sieht die aktuellen Spiele als die wichtigsten an.  © Picture Point / Gabor Krieg

Die 1:2-Niederlage gegen Verfolger Carl-Zeiss Jena zuletzt tat weh und es "hat schon ein, zwei Tage gedauert", bis die Mannschaft sich wieder gefangen hatte.

Doch nicht das erste Mal in dieser Saison hat Blau-Gelb gezeigt, wie man richtig mit Rückschlägen umgeht. Das vor allen Dingen im zweiten Durchgang überzeugende 4:0 gegen Hertha BSC II am Sonntag ist der Beweis dafür.

Für Wachsmuth ein ganz wichtiges Zeichen, wie er gegenüber TAG24 sagte.

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"Kompliment an die Truppe, das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir haben ohnehin gesagt, dass im Prinzip die drei Spiele nach Jena die wichtigsten sind. Hertha, Babelsberg, Zehlendorf: das sind für mich ganz wichtige Spiele, wo ich jeden bei 100 Prozent brauche. Gegen Hertha haben wir schon mal gut angefangen, jetzt fehlen noch zwei."

Babelsberg steckt mitten im Abstiegskampf, hat nur 24 Zähler auf dem Konto und wird am Samstag (14 Uhr) sicherlich Respekt haben, wenn der Tabellenführer in die Filmstadt kommt.

Lok Leipzigs Cevis darf wohl auf Einsatz hoffen

Dorian Cevis (24) hatte beim Spiel gegen die Berliner eine Art Schwächeanfall, musste nach Abpfiff ins Krankenhaus.
Dorian Cevis (24) hatte beim Spiel gegen die Berliner eine Art Schwächeanfall, musste nach Abpfiff ins Krankenhaus.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Gute Nachrichten auch bei Loks Mittelfeldmann Dorian Cevis (24). Nach dem Kreislauf-Schock am Sonntag wurde der Goalgetter ins Krankenhaus gebracht.

Die dort durchgeführten Untersuchungen, besonders im Herzbereich, blieben aber glücklicherweise unauffällig.

Unter der Woche konnte Cevis wieder langsam mit der Mannschaft trainieren. Bleibt alles stabil, spricht wohl nichts dagegen, dass er am Samstag in Babelsberg mit dabei sein könnte.

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Ansonsten hätte Trainer Jochen Seitz (49) aber auch einige Alternativen auf der Bank, die sicherlich auch auf einen Einsatz hoffen.

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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