Vor dem Derby gegen Chemie Leipzig: Ganz schlechte Maderer-Nachrichten für Lok Leipzig!

Leipzig - Am kommenden Sonntag (14 Uhr) ist Derby-Zeit! Chemie Leipzig empfängt den ewigen Stadtrivalen Lok Leipzig im heimischen Alfred-Kunze-Sportpark. Beide Teams sind heiß! Die Gäste hofften auf eine Rückkehr ihres Goalgetters.

Stefan Maderer (29) fehlte wegen einer Fußverletzung zuletzt gegen Zehlendorf und Erfurt. Auch gegen Chemie fällt er aus.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Denn seit sich Stefan Maderer (29) beim 2:1 in Babelsberg verletzt hat, geht es offensiv beim Tabellenführer nicht mehr ganz so locker von der Hand wie vorher. Gegen Schlusslicht Hertha Zehlendorf klappte überhaupt nichts (0:2), gegen Rot-Weiß Erfurt musste neben einem Fernschuss ein Elfmeter ran (2:1).

Wäre also vorteilhaft aus Sicht der Lokschen, wenn der 14-Tore-Mann gegen die Chemiker wieder auf dem Platz stehen könnte.

Nach TAG24-Informationen wird das aber nichts. Der Angreifer konnte noch immer nicht schmerzfrei trainieren, wird am Donnerstag noch einmal beim Arzt untersucht. Für Sonntag wird es nicht reichen, Maderer fällt aus.

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Tabellarisch ist Blau-Gelb wohl aber auch ohne Maderer Favorit, auch wenn das bei diesem besonderen Derby vielleicht nie so genau vorhersehbar ist.

Durch das 5:0 gegen Zehlendorf am Dienstag haben sich die abstiegsbedrohten Grün-Weißen eine breite Brust verschafft. Mit einem Derby-Sieg gegen den Stadtrivalen könnte man am Sonntag unter Umständen bei einem Greifswald-Patzer auf Tabellenplatz 16 vorrutschen. Mehr Motivation geht wahrscheinlich nicht.

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Mit einem im zweiten Durchgang überzeugenden 5:0 bei Hertha Zehlendorf hat sich Chemie Leipzig viel Mut für das Derby gegen Lok Leipzig geholt.  © Matthias Koch

Vorentscheidung im Meisterschaftskampf am Sonntag?

Allerdings wird das auf der Gegenseite nicht anders aussehen. Durch ein starkes 5:1 gegen den FSV Zwickau ist Carl-Zeiss Jena immerhin wieder auf sieben Punkte an Lok herangerückt. Der einzig verbliebene Kontrahent im Meisterkampf sollte für Blau-Gelb also weiterhin auf Abstand gehalten werden.

Dafür braucht es aber den Derby-Sieg, während die Thüringer zeitgleich beim BFC Preussen punkten wollen. Im Idealfall könnte Lok am Sonntag für eine Vorentscheidung sorgen.

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Tabelle Regionalliga Nordost

POS VEREIN Sp. +/- Pkt.
1 1. FC Lokomotive Leipzig 28 57:23 64
2 FC Carl Zeiss Jena 28 54:29 57
3 Hallescher FC 28 53:27 56
4 FC Rot-Weiß Erfurt 27 51:35 50
5 FSV Zwickau 28 43:39 49
6 VSG Altglienicke 27 38:32 42
7 BFC Preussen 27 39:41 41
8 Chemnitzer FC 28 44:43 38
9 1. FC Magdeburg II 28 44:39 37
10 FSV 63 Luckenwalde 28 30:39 35
11 Hertha BSC II 27 40:51 33
12 SV Babelsberg 03 28 46:47 32
13 ZFC Meuselwitz 27 39:45 32
14 BFC Dynamo 27 33:42 29
15 Greifswalder FC 28 27:38 28
16 BSG Chemie Leipzig 28 30:44 25
17 FC Eilenburg 28 27:48 20
18 Hertha 03 Zehlendorf 26 19:52 14

Der Meister 2026 spielt am Ende der Saison in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Bayern. Der Sieger steigt in die 3. Liga auf. Es steigen maximal vier Mannschaften in Abhängigkeit der Absteiger aus der 3. Liga ab.

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