Erster Transfer fix: RB Leipzigs Vertragspoker ist schon brandheiß
Leipzig - Das bittere 0:1 beim VfB Stuttgart steckt RB Leipzig auch einen Tag nach der Pleite noch tief in den Knochen. Die Qualifikation für die Champions League ist akut in Gefahr. Das wirkt sich natürlich auch auf den Kader aus.
Denn längst ist Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41) mit den Planungen für den Transfersommer beschäftigt.
Der Einzug in die Königsklasse würde natürlich starke Argumente bringen, um gerade Spieler wie Yan Diomande (19) langfristig binden zu können.
Trotzdem haben sich schon jetzt ein paar Dinge positiv entwickelt. Am Montag verkündeten die Roten Bullen, dass mit Borussia Mönchengladbach eine Einigung erzielt wurde und Rocco Reitz (23) im Sommer das Trikot der Sachsen trägt.
Leipzigs Wunschspieler, der als Ersatz für Xaver Schlager (28) eine feste Stütze im Mittelfeld werden soll, unterschreibt bis 2031.
Schäfer: "Rocco Reitz war unser absoluter Wunschspieler für das zentrale Mittelfeld. Daher freuen wir uns sehr, dass der Transfer geklappt und sich die langfristigen Bemühungen gelohnt haben."
Laut "Sky" kostet Reitz um die 23 Millionen Euro.
Bleibt Willi Orban doch länger bei RB Leipzig?
Wer auch tief blicken lassen hat, war RB-Abwehrriese Willi Orban (33). Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass sein Vertrag nicht verlängert werden soll.
Spätestens 2027 könnte der Ungar dann gehen, vielleicht sogar schon nächsten Sommer, falls er noch einmal etwas Neues probieren möchte.
Kurz nach Abpfiff sagte Orban bei "DAZN" über einen möglichen Verbleib: "Ich kann dazu nicht viel sagen, da müssen Sie die Leute fragen, die die Kaderplanung machen. Ich habe noch Vertrag. Ich liebe es, Fußball zu spielen, und fühle mich hier sehr wohl, das wissen alle. Es muss immer für alle passen, aber grundsätzlich ist gar kein Druck auf dem Thema. Ich weiß gar nicht, warum das überhaupt aufploppt."
Noch sind einige Spieltage zu absolvieren. Genügend Zeit, um an einigen Stellschrauben zu drehen. Fakt ist aber, dass die Roten Bullen ganz dringend international spielen wollen. Und dafür muss noch viel passieren.
Erstmeldung vom 16. März 10.35 Uhr, aktualisiert um 11.17 Uhr
Titelfoto: David Inderlied/dpa/PICTURE POINT, Marcel Engelbrecht

