Für ihn flogen sie extra nach New York! DFB-Spitze einigt sich offenbar mit Jürgen Klopp

New York - Es ist ihnen so ernst, dass sie keine Zeit verlieren wollen und dafür sogar nach New York reisen! Die DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf (65) und Vize Hans-Joachim Watzke (67) ist am Freitag extra in die USA geflogen, um mit dem womöglich neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59) zu verhandeln. Dabei soll zwischen beiden Parteien bereits eine Einigung erzielt worden sein, wie mehrere Medien berichten.

Jürgen Klopp (59, l.) hat zu fast allen Weltstars ein super Verhältnis, hier scherzt er mit Frankreichs Kapitän Kylian Mbappé (27, r.).  © IMAGO / EPA

Nach dem Rücktritt Julian Nagelsmanns (38) gilt der Ex-Coach des BVB und des FC Liverpool als absoluter Wunschkandidat, binnen kürzester Zeit kommunizierte nicht nur er seine Bereitschaft, die deutsche Nationalmannschaft zu übernehmen, sondern auch der Verband den Willen, die Gespräche mit Jürgen Klopp zu suchen.

Nun machten die beiden DFB-Bosse Nägel mit Köpfen, jetteten mit einer Lufthansa-Maschine von Frankfurt am Main aus nach New York und trafen sich nach Angaben der Bild über vier Stunden mit ihrem Wunsch-Bundestrainer. Verhandelt wurde direkt in einem Hotel am Flughafen John F. Kennedy. Dort landete das Duo um 13.49 Uhr Ortszeit.

Klopp weilt immer noch in den USA, da er seit Turnierbeginn in Diensten von Magenta TV als Experte vor der Kamera steht. Beim Treffen dabei war auch Klopps Berater Marc Kosicke (55).

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Bereits vor dem Treffen sind die Details eines möglichen Deals durchgesickert. So soll der neue Coach der DFB-Elf minimal mehr als sein Vorgänger verdienen, der wohl ein Salaire von rund sieben Millionen Euro pro Jahr kassierte.

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Auch Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff wird in den kommenden Tagen in New York erwartet

DFB-Präsident Bernd Neuendorf (65, l.) und sein Vize Hans-Joachim Watzke (67, r.) flogen nach New York, um mit Klopp zu verhandeln.  © IMAGO / DeFodi Images

Auch seine Assistenten sollen bereits feststehen: Es sind Peter Krawietz (54) und Pepijn Lijnders (43). Krawietz war bereits beim 1. FSV Mainz 05 als Chefscout tätig, als Jürgen Klopp dort das Traineramt innehatte, 2008 ging er mit dem Coach als Co-Trainer zum BVB, anschließend nach Liverpool.

Sage und schreibe 808 Partien haben die beiden gemeinsam für die zwei Vereine auf der Bank gesessen. Lijnders war dann zur Liverpool-Zeit bei 334 Spielen mit dem Duo dabei, alle drei kennen sich also bestens.

Nach den rund vier Stunden Verhandlungszeit zwischen Klopp, seinem Berater und der DFB-Spitze verließen alle gut gelaunt das Hotel. Die Bosse nahmen direkt eine Lufthansa-Maschine nach Hause, der Flieger hob um 22.07 Uhr Ortszeit in New York ab, setzte um 11.17 Uhr am Samstagvormittag in Frankfurt am Main (dt. Zeit) auf. Dabei sollen sie die Einigung mit Klopp in der Tasche gehabt haben.

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Finalisiert ist der Deal damit aber noch nicht. In den nächsten Tagen wird auch der große Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50) in New York erwartet, um mit Klopp über seine Vertragsauflösung beim Brausekonzern zu sprechen.

Dort ist der Coach seit Januar 2025 als "Head of Global Soccer" tätig, sein Arbeitspapier gilt eigentlich noch bis Ende Dezember 2029. Einigen sich auch Mintzlaff und Klopp, steht der Inthronisierung des neuen deutschen Bundestrainers nichts mehr im Weg.

Erstmeldung um 12.03 Uhr, aktualisiert um 14.02 Uhr.

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