Coronavirus in Dresden: Wieder neuer Corona-Fall registriert

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: In der Stadt gab es seit Beginn der Krise 629 mit dem Virus infizierte Menschen (Stand: 14. Juli, 12 Uhr), die meisten von ihnen sind bereits wieder geheilt. 

Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.
Touristen stehen in einer Warteschlange auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. Unter Hygieneauflagen dürfen Kirchen im Freistaat wieder öffnen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

In Sachsen kehrt langsam die Normalität zurück. So haben Läden, Geschäfte, Restaurants und Hotels bereits wieder geöffnet - natürlich alle unter Berücksichtigung eines Hygiene-Konzepts.

Die Maskenpflicht beim Einkaufen oder im öffentlichen Nachverkehr gilt weiterhin im Freisstaat.

Auch Schüler und Kita-Kinder können nach und nach wieder zurück in die Einrichtungen.

Einschränkungen gibt es noch bei Großveranstaltungen mit über 1000 Leuten, diese dürfen nicht stattfinden. Die Clubs dürfen zwar wieder öffnen, doch Tanzen ist nicht erlaubt. 

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden. 

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findest Du >> hier.

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Update, 14. Juli, 15 Uhr: Nächste Corona-Maßnahmen fallen, Tests für Reiserückkehrer geplant

Sachsen läutet eine neue Runde im Corona-Zeitalter ein: Nun dürfen sich auch Tanzvereine wieder tummeln. Mittwoch startet das erste Volksfest seit März. Bleiben werden aber die Maskenpflicht und das Abstandsgebot.

"Wir wollen, wo immer das möglich ist, das gesellschaftliche Leben wieder zulassen", umriss Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) die Haltung der sächsischen Regierung am Dienstag. Den Rahmen bildet die ab Samstag geltende neue Corona-Verordnung.

Was diese noch verbietet und bereits erlaubt, fass wir >>> hier zusammen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) will wieder mehr erlauben.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) will wieder mehr erlauben.  © Norbert Neumann

Update, 14. Juli, 14.45 Uhr: Neue Infektion in Dresden bekannt

In der sächsischen Landeshauptstadt wurde in den vergangenen 24 Stunden eine neue Infektion mit dem neuartigen Coronavirus registriert.

Es sind nunmehr 629 Fälle bekannt. 615 Patienten gelten als genesen, während zehn an den Folgen oder während einer Erkrankung starben. Somit sind derzeit vier Dresdner momentan mit der neuartigen Lungenkrankheit infiziert.

Update, 14. Juli, 14.30 Uhr: DRK bekommt mobile Corona-Teststation

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen soll künftig auch mit einer mobilen Corona-Teststation unterwegs sein. Am Dienstag wurde der Lastwagen mit spezieller medizinischer Ausrüstung, Schutzausstattung und drei aufblasbaren Zelten in Dippoldiswalde übergeben. Die Beprobungsstation stärke das DRK im Bereich des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes, erklärte DRK-Präsident Holger Löser.

Das Fahrzeug ist in Dresden stationiert und kann flexibel eingesetzt werden. Der Aufbau der Testanlage dauert etwa zwei Stunden, 20 Corona-Tests können pro Stunde durchgeführt werden. Die Station könne für verschiedenste Krisenszenarien genutzt werden, hieß es.

Der Dresdner Chiphersteller Globalfoundries übernahm die Anschaffung der etwa 46.000 Euro teuren mobilen Teststation und spendete sie DRK. Das Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitern in Dresden wolle vor allem Projekte fördern, die Menschen in der Region nachhaltig unterstützen, erklärte Geschäftsführer Thomas Morgenstern zur Übergabe.

Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es rund 30 Corona-Ambulanzen in Sachsen - etwa die Hälfte ist derzeit allerdings wegen niedriger Infektionszahlen geschlossen. Eine mobile Teststation gab es bisher den Angaben zufolge nicht. Knapp 8400 Corona-Tests könnten jeden Tag im Freistaat durchgeführt werden, die Auslastung lag Anfang Juli bei knapp 36 Prozent.

Zwei Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schutzkleidung stehen in der neuen mobilen Covid-19-Beprobungsstation.
Zwei Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Schutzkleidung stehen in der neuen mobilen Covid-19-Beprobungsstation.  © dpa/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild

Update, 14. Juli, 7.15 Uhr: Ausnahmesituation in der Kinder- und Jugendhilfe

Die vergangenen Monate der Corona-Pandemie waren für viele Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen eine Ausnahmesituation.

"Unsere Kinder und Jugendlichen unterlagen ja ebenfalls Kontaktverboten, Ausgangssperren oder Ausgang unter strengen Auflagen. Viele verschiedene Persönlichkeiten lebten mehrere Wochen 24 Stunden unter einem Dach - ohne Kontakte nach außen", sagte Christina S. Lumper, Vorstand der Stiftung Diakonie-Sozialwerk Lausitz. Unterricht zu Hause und Ganztagesbetreuung hätten die Mitarbeiter vor enorme Herausforderungen gestellt.

In Sachsen gibt es laut Sozialministerium 889 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Dahinter stehen insgesamt knapp 4900 Plätze, inklusive Angebote des betreuten Wohnens.

Update, 13. Juli, 14 Uhr: Keine Neuinfektionen

Seit Beginn der Corona-Krise infizierten sich 628 Dresdner mit der Krankheit. Davon sollen 615 Personen bereits genesen sein. 10 Menschen starben an den Folgen einer Infektion oder mit ebendieser. 

Update, 11. Juli, 14.25 Uhr: Keine Neuinfektionen

Der Stand der Infizierten seit Beginn der Corona-Krise bleibt bei 628. Davon sind 615 Personen bereits genesen. 10 Menschen starben an den Folgen einer Infektion

Update, 9. Juli, 17.32 Uhr: Sächsischer Musikrat sammelt 45.300 Euro für Corona-Hilfe

Der Sächsische Musikrat hat für seinen Corona-Hilfsfonds 45.300 Euro für Musiker der freien Szene gesammelt. Bisher habe man 151 Betroffenen einmalig 300 Euro auszahlen können, teilte der Musikrat am Donnerstag in Dresden mit.

Der Hilfsfonds war im April aufgelegt worden. Knapp 200 Spender gaben Geld. Durch den Lockdown hatten viele freischaffende Musiker von heute auf morgen Auftrittsmöglichkeiten verloren. Gerade zu Ostern sind sonst viele von ihnen in die zahlreichen musikalischen Aufführungen eingebunden.

Update, 9. Juli, 12 Uhr: Neuer Corona-Fall in Dresden

Die Infizierten-Zahlen wurden am heutigen Donnerstag um 1 erhöht. Nunmehr sind laut Stadtverwaltung insgesamt 628 Personen an der neuartigen Lungenkrankheit erkrankt. Momentan dürften jedoch nur drei Personen an einer Infektion leiden. 

Denn 615 Dresdner gelten bereits als genesen. 10 Personen starben an oder in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Insgesamt 77 Patienten mussten in Krankenhaus behandelt werden, davon auch zwei der drei aktuellen Fälle.

Der historische Schaufelraddampfer "Dresden" und die Salonschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt haben am Abend am Terrassenufer angelegt.
Der historische Schaufelraddampfer "Dresden" und die Salonschiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt haben am Abend am Terrassenufer angelegt.  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 9. Juli, 11.45 Uhr: Ifo-Institut: Corona-Rezession trifft ostdeutsche Wirtschaft

Die Corona-Krise hat nach Einschätzung des Dresdner Ifo-Instituts im ersten Halbjahr zu einem massiven Konjunktureinbruch in Ostdeutschland geführt. Demnach sinkt das Bruttoinlandsprodukt im Osten laut Prognose in diesem Jahr um 5,9 Prozent, sagte der Ökonom und stellvertretende Institutsleiter Joachim Ragnitz am Donnerstag.

In Sachsen könnte die Wirtschaftsleistung wegen des größeren Industrieanteils sogar um 6,4 Prozent zurückgehen. Die Industrie leide unter deutlichen Produktionsausfällen, vor allem wegen der zeitweisen Störung von Lieferketten, hieß es.

Neben dem verarbeitenden Gewerbe sind vor allem Dienstleister wie Handel und Gastgewerbe von der Krise betroffen. Bundesweit rechnet das Ifo-Institut beim Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr mit einem Minus von 6,7 Prozent. "Das Coronavirus trifft alle Regionen Deutschlands", so Ragnitz.

Die Ökonomen gehen allerdings davon aus, dass sich mit den Lockerungen im zweiten Halbjahr auch die Wirtschaft in Ostdeutschland langsam wieder erholt. Das Vorkrisenniveau wird laut Ifo-Institut voraussichtlich aber erst Ende 2021 wieder erreicht.

An einem Bauzaun einer Baustelle hängt ein Banner mit der Aufschrift "Wir stellen ein!".
An einem Bauzaun einer Baustelle hängt ein Banner mit der Aufschrift "Wir stellen ein!".  © dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

Update, 8. Juli, 12.30 Uhr: Corona-Fallzahlen bleiben auf Vortagesniveau

Die Fallzahlen in Dresden bleiben weiterhin dieselben: Es gibt insgesamt 627 Infizierte, 615 Genesene und 10 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Titelfoto: dpa/Robert Michael/dpa-Zentralbild

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