Sandhausen - Kurz vor der Weihnachtszeit wurde bei der an Krebs erkrankten Delani Diekmeier (15) eine neue Form der Therapie angewendet, die Anlass zu neuer Hoffnung gab. Nach einer längeren Pause hat Mama Dana (40) nun ein Update zum Gesundheitszustand ihrer Tochter gegeben.
Die Frau von Ex-Fußball-Profi Dennis Diekmeier (36) meldete sich am Dienstag in ihrer Instagram-Story zu Wort. "Delanis Befunde sind stabil. Das ist ein 'Teilerfolg'. Es sind nicht mehr geworden und die vorhandenen nicht größer", schreibt sie in Bezug auf die zahlreichen Metastasen. Die hatten sich immer wieder neu in Delanis Lunge nach der Entfernung des eigentlich Tumors, dem Nebennierenkarzinom, gebildet.
"Leider sind sie aber auch nicht kleiner geworden", musste die Mama dann in ihrer Story noch einschränken. Wer den Weg von Delani verfolgt hat und sie und ihre Familie kennt, der weiß, dass dieser womöglich winzige Rückschlag allesamt nicht davon abhalten wird, weiterzukämpfen.
Den Aufschluss über die Entwicklung der Therapieerfolge brachte am Montag eine Untersuchung in der Uniklinik Frankfurt.
Zuvor hatte Delani vor Weihnachten eine neue Form der Therapie an der Uniklinik Würzburg erhalten, bei der die Metastasen mit radioaktiver Strahlung bekämpft werden sollen.
Delani Diekmeier: Sie erhält eine Reihe von verschiedenen Therapien
"In 2-3 Wochen gehen wir nochmal nach Würzburg und machen die radioaktive Strahlentherapie erneut. In Kombination dazu bekommt sie eine andere Therapie in Form von Tabletten. Im Anschluss daran machen wir eine Immuntherapie", erklärte Dana Diekmeier die weiteren Schritte der Behandlung.
Im vergangenen Jahr hatten Delanis behandelnde Ärzte in der Uni-Klinik Heidelberg dem Mädchen eine Überlebenschance von unter fünf Prozent eingeräumt und der Familie nahegelegt, ihre Tochter palliativ betreuen zu lassen.
Doch das kam für die Eltern und auch Delani selbst überhaupt nicht infrage. Sie will leben und das Wunder der Heilung schaffen. Alle zusammen glauben die Diekmeiers fest daran, es schaffen zu können.
Kurz vor Weihnachten wurde es emotional, denn da bekam die Familie in Kitzbühel den "MountainAward" für ihre Vorbildfunktion und Stärke verliehen. Die wollen sie im gemeinsamen Kampf auch weiterhin demonstrieren.