Epstein-Skandal um Andrew: Ex-Frau Sarah Ferguson kämpft in Klinik mit ihrer Psyche

England - Es wird nicht ruhiger um die Königsfamilie: Nachdem der ehemalige Royal Andrew Mountbatten-Windsor (66) aufgrund seiner Verbindung zu Jeffrey Epstein (†66) festgenommen worden war, ließ sich seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) selbst in eine Reha-Klinik einweisen. 

Sarah Ferguson (66) befinde sich derzeit in einer Reha-Klinik in der Schweiz.  © Kirsty O'connor/Press Association/dpa

Seit der Verhaftung ihres Ex-Mannes gehe es der 66-Jährigen psychisch nicht gut. Laut Berichten von Page Six habe die frühere Herzogin von York vor wenigen Tagen Großbritannien verlassen, um sich in die Schweizer "Paracelsus Recovery Clinic" zu begeben.

Diese Einrichtung konzentriere sich auf die Behandlung psychischer Erkrankungen und biete individuelle, diskrete Betreuung für Menschen mit Abhängigkeiten und Suchterkrankungen, Essstörungen sowie chronischen Erkrankungen und Behinderungen. Eine Nacht in dem luxuriösen Rehazentrum koste umgerechnet rund 14.800 Euro.

Berichten zufolge soll Ferguson bereits zwischen Weihnachten und Ende Januar mehrere Wochen dort verbracht haben.

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"Sie fühlt sich im Paracelsus immer wie zu Hause und weiß, dass sie dort Liebe und Aufmerksamkeit bekommt sowie fachkundige medizinische Behandlung, wenn sie sich besonders verletzlich fühlt", so der Insider.

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Sarah Ferguson könnte von der Polizei vernommen werden

Bis 1996 waren Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor (66) verheiratet, nach der Scheidung pflegten sie weiterhin eine enge Beziehung.  © Chris Jackson/PA Wire/dpa

Eine weitere Quelle erklärte, die 66-Jährige wirke sehr angeschlagen und leide stark unter ihrer psychischen Gesundheit. Zudem glaube sie, dass alle hinter ihr her seien. Ganz unbegründet scheint diese Sorge nicht - denn sollte sie wieder nach England zurückkehren, könnte die Polizei sie ins Verhör nehmen.

Andrew war wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen worden - ausgerechnet an seinem Geburtstag. Anschließend wurde er rund elf Stunden lang verhört, bis er schließlich wieder freigelassen wurde.

Dem 66-Jährigen wird vorgeworfen, vertrauliche Handelsdokumente an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft.

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Auch wenn Ferguson nicht im Mittelpunkt der Ermittlungen stehe und es keine Hinweise auf ein strafrechtliches Verfahren gegen sie gebe, könnte sie eine relevante Zeugin in diesem Fall sein.

Andrew Mountbatten-Windsor soll aus Thronfolge gestrichen werden

Andrew Mountbatten-Windsor soll nun auch aus der Thronfolge gestrichen werden, nachdem er bereits sämtliche royalen Titel verloren hatte.  © Steve Parsons/Pool PA/dpa

Für Andrew selbst sah es in den vergangenen Monaten bitter aus. Nachdem seine Verbindungen zu Epstein öffentlich wurden, entzog ihm sein Bruder, König Charles (77), sämtliche royalen Titel und Ehrungen - darunter auch den Prinzentitel.

Kurz darauf musste er zudem sein langjähriges Zuhause, die Royal Lodge, verlassen. Dabei soll der Ex-Herzog einen heftigen Aufstand gemacht haben.

Doch nun könnten noch drastischere Schritte folgen: Die Stimmen werden immer lauter, ihn aus der Thronfolge zu streichen.

Laut BBC erwäge die britische Regierung, ein Gesetz einzubringen, um den zweiten Sohn von Queen Elizabeth (†96) aus der Thronfolge zu entfernen und damit zu verhindern, dass er jemals Monarch werden könnte - auch wenn das ohnehin relativ unwahrscheinlich wäre.

Aktuell steht Andrew an achter Stelle - hinter Prinz William (43), dessen Kindern sowie Prinz Harry (41) und seinen Sprösslingen.

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