16 Jahre nach bitterer Niederlage: Menowin holt sich den "DSDS"-Sieg

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Köln - 16 Jahre nach seiner bitteren Niederlage hat Menowin Fröhlich (38) es endlich geschafft: Der Sänger gewinnt "Deutschland sucht den Superstar" und bricht nach der Verkündung unter Goldregen in Tränen aus.

Menowin Fröhlich (38) im Konfettiregen: Nach seinem späten "DSDS"-Sieg bricht der Sänger völlig überwältigt zusammen.
Menowin Fröhlich (38) im Konfettiregen: Nach seinem späten "DSDS"-Sieg bricht der Sänger völlig überwältigt zusammen.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Kurz vor Mitternacht fliegen im Kölner Studio die Konfetti-Kanonen los, Menowin sinkt auf den goldbedeckten Boden und fällt Dieter Bohlen (72) weinend in die Arme. Der Moment dürfte für viele Zuschauer wie ein Déjà-vu gewirkt haben, nur diesmal mit Happy End.

Schon 2010 galt Menowin als klarer Favorit bei "DSDS", verlor das Finale aber überraschend gegen Mehrzad Marashi (45). Überschattet wurde seine Teilnahme damals immer wieder von Drogeneskapaden und Gefängnisaufenthalten.

Jetzt, 16 Jahre später, holt er den Titel doch noch nach. "Ich wollte dieses Kapitel einfach nur abschließen. Und es hat sich ausgezahlt", sagt Fröhlich nach der Show.

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Besonders emotional wird es, als der Sänger auf seine Vergangenheit zurückblickt. "Es hat mir wehgetan", gesteht er offen.

Immer wieder habe er sich alte Aufnahmen angeschaut und gesehen, "wie ich mit Menschen umgegangen bin, wie ich geredet und wie vielen Leuten ich vor den Kopf gestoßen habe".

Emotionaler Moment im Finale: Menowin fällt Dieter Bohlen (72) nach der Verkündung weinend in die Arme.
Emotionaler Moment im Finale: Menowin fällt Dieter Bohlen (72) nach der Verkündung weinend in die Arme.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Menowins Comeback sorgte für Diskussionen im Netz

Menowin Fröhlich überzeugt im "DSDS"-Finale mit seiner Bühnen-Performance und holt am Ende den Titel.
Menowin Fröhlich überzeugt im "DSDS"-Finale mit seiner Bühnen-Performance und holt am Ende den Titel.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Heute wirkt der 38-Jährige deutlich ruhiger als früher. Der baldige Neunfach-Papa spricht offen darüber, dass er weiter an sich arbeite und zur Therapie gehe.

Seine Rückkehr sorgte allerdings schon beim Casting für Wirbel. Eigentlich hatte Menowin seine Tochter begleitet, sang dann aber selbst vor der Jury vor. Dieter Bohlen ahnte sofort, was das auslösen würde: "Da haben wir natürlich einen absoluten Aufreger: Menowin is back."

Im Netz wurde anschließend heftig diskutiert. Viele Zuschauer hielten seine erneute Teilnahme für unfair oder sogar regelwidrig.

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RTL widersprach allerdings und stellte klar, dass es kein Teilnahmeverbot für ehemalige Liveshow-Kandidaten gebe.

Musikalisch überzeugte Menowin am Ende trotzdem viele Fans. Im Finale performte er unter anderem Michael Jacksons "Billie Jean" sowie seinen Siegertitel "Mercy On Me". Neben dem "DSDS"-Titel sichert er sich damit auch 100.000 Euro und einen Plattenvertrag.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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