GZSZ: So stellt sich Wolfgang Bahro sein Serien-Aus als Jo Gerner vor
Berlin - "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ohne Prof. Dr. Dr. Hans-Joachim Gerner ist eigentlich kaum vorstellbar. Seit mehr als 33 Jahren spielt Wolfgang Bahro (65) den beliebten Fiesling, aber wie lange noch?
Im Podcast "dreißig" spricht er mit den Gastgeberinnen Clare Devlin, Christina Calaminus und Katrin Feuerstein auch über sein Ende bei der Daily Soap.
Dabei könnte sein persönliches Finale quasi gleichbedeutend mit dem Aus der Serie sein. "Das könnte sein, wenn du nicht mehr dabei bist, dass die Serie dann auch nicht mehr geschaut wird", habe RTL laut Bahro Bedenken geäußert. Schließlich ist er seit Jahrzehnten DAS Zugpferd der beliebten Vorabendserie.
Aber darf er denn auch mitbestimmen, wie sein Abschied aussehen würde, wenn es eines Tages so weit sein sollte? "Also, wir haben das in der Form noch nicht so besprochen, aber ich hatte schon mal eine Vorstellung, wie ich gehen würde", deutet der GZSZ-Star an.
Demnach wünsche er sich, dass "Gerner auf seiner Jacht ist und dann wird die Jacht bombardiert von irgendeinem Bösewicht. Dann geht die Jacht unter und dann denkt man: 'Oh Gott, jetzt ist er ertrunken', und dann kommt so ein U-Boot hoch", hat der TV-Star offenbar eine ganz spezielle Vorstellung von seinem explosiven Abgang.
Wann dieser Tag kommen wird, will und kann der Serienliebling freilich noch nicht sagen. Aber ob es noch 30 weitere Jahre werden, stellt er dann doch infrage.
Wolfgang Bahro wollte eigentlich nicht bei GZSZ mitspielen: "Das ist ja unterirdisch"
"Könnte schwierig werden", bemerkt er. "Ich weiß es nicht, keine Ahnung." Wenn es so kommen sollte, dann würde er allerdings alles ein wenig ruhiger angehen lassen. Bislang habe er jedenfalls noch keinen Gedanken ans Aufhören verschwendet.
Anfangs hatte das heutige Urgestein aber eigentlich gar keine Lust auf die Daily Soap. Als er damals von seiner Agentur das Angebot bekommen habe, bei GZSZ mitzuspielen, "da habe ich gesagt: 'Ach nee, komm, vergiss es'", erinnert sich der Berliner.
"Ich wollte da nicht mitmachen! Ich hab mir die ersten Folgen angeguckt und dachte: 'Das ist ja unterirdisch'", plaudert er aus dem Nähkästchen. Der Grund sei die laienhafte Ausbildung vieler Darsteller gewesen, die zuvor oftmals nur als Models vor der Kamera gestanden hatten. "Meine Agentin meinte: 'Das machste zwei Monate und dann ist gut.' Ja, daraus sind jetzt 33 Jahre geworden", stellt der 65-Jährige lachend fest.
Heutzutage sei natürlich alles wesentlich professioneller, egal ob die Sets selbst oder auch die Darsteller, die inzwischen in der Regel vorab eine schauspielerische Ausbildung genossen haben.
Nach Zoes Tod hat Jo Gerner aktuell keinen würdigen Gegenpart und kann sich wieder auf Zwischenmenschliches konzentrieren. Ob ihm bald ein neuer Widersacher das Leben schwer macht, erfährst Du montags bis freitags ab 19.40 Uhr bei RTL und jeweils eine Woche vorab auf RTL+.
Titelfoto: RTL / Rolf Baumgartner

