Verfügbarkeit und Konstanz: Darauf legt der CFC bei den Neuen großen Wert

Chemnitz - Der Kader des Fußball-Regionalligisten Chemnitzer FC nimmt immer mehr Gestalt an. Insgesamt 18 Spieler stehen für die kommende Saison unter Vertrag.

CFC-Coach Benjamin Duda (38) will in der kommenden Saison weniger Gegentore kassieren.  © picture point/Sven Sonntag

Neu dabei sind die beiden Routiniers Jan Löhmannsröben (35, kommt vom Halleschen FC) und Andreas Geipl (34, Jahn Regensburg), Torhüter David Richter (27, Viktoria Köln) sowie Maximilian Fesser (24, SpVgg Bayreuth), Justin Gröger (23) und Ken Tchouangue (21, beide Bremer SV). Weitere vier Spieler sollen noch verpflichtet werden.

Wo haben CFC-Sportdirektor Chris Löwe (37) und Cheftrainer Benjamin Duda (38) bei den Neuverpflichtungen den Hebel angesetzt? "Wir müssen es schaffen, besser und stabiler zu verteidigen, weniger Gegentore zu kassieren", antwortet Duda.

In der ersten Saison unter seiner Regie blieben die Himmelblauen in 17 von 34 Spielen ohne Gegentor. Ein Jahr später schafften das die Chemnitzer nur noch siebenmal.

Chemnitzer FC CFC-Trainer Duda zieht Bilanz: "Wir haben nahezu das Maximum herausgeholt!"

"Deshalb verpflichten wir neue Abwehrspieler. Wir wollen uns verbessern", sagt Duda und erklärt: "Für mich als Trainer ist der Pressing-Faktor sehr wichtig."

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CFC-Coach Duda: "Brauchen Spieler, die beständig und verfügbar sind"

Zuletzt unterschrieb Jan Löhmannsröben (35) bei den Himmelblauen. Der 35-Jährige kommt vom Halleschen FC.  © Chemnitzer FC

Er bringt einen weiteren wichtigen Faktor ins Spiel: "Wir haben in 34 Partien nur dreimal mit ein- und derselben Startelf gespielt. Das kann nicht gut sein. Neunmal standen mir nur 13 Feldspieler aus dem Profikader zu Verfügung. Auch das kann nicht gut sein."

Für den Fußball-Lehrer werden mit Blick auf die kommende Saison "Verfügbarkeit und Konstanz enorm wichtig sein. Die Spieler, in die wir unsere größten Hoffnungen reingelegt hatten, waren in der abgelaufenen Serie zu selten verfügbar - durch Krankheiten, Sperren, Verletzungen. Das kann alles passieren. In der Vielzahl nicht. Das hat den maximalen Erfolg gekostet."

Duda weiß: "Wir brauchen jetzt Spieler, die in ihrer Laufbahn nachgewiesen haben, dass sie beständig und verfügbar sind, dass sie nicht nur 22 Spiele in einer Saison machen, sondern 30 plus, die konstant Woche für Woche ihre Qualität auf den Rasen bringen."

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