"Der beste Innenverteidiger der Welt" wird für RB Leipzig wohl kaum zu halten sein

Leipzig - Am Freitagnachmittag steht für RB Leipzig das letzte Spiel des Jahres auf dem Programm - vorausgesetzt, das winterliche Wetter lässt es zu. Der AC Horsens ist zu Gast am Cottaweg. Viele Spieler der Sachsen sind beim Abschlusstest aber nicht dabei.

Josko Gvardiol (20, l.) zeigt in diesen Tagen bei der kroatischen Nationalmannschaft überragende Auftritte.
Josko Gvardiol (20, l.) zeigt in diesen Tagen bei der kroatischen Nationalmannschaft überragende Auftritte.  © Aijaz Rahi/AP/dpa

Das liegt natürlich an der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar, von der sich die Leipziger Nationalspieler Lukas Klostermann (26) und David Raum (24) am Donnerstag verabschieden mussten.

Mit dabei ist aber unter anderem noch Josko Gvardiol (20), der bei der kroatischen Nationalmannschaft aktuell überragend performt. So gut, dass sein Trainer Zlatko Dalic (56) ihn nach dem 0:0 gegen Belgien fast schon adelte.

Gvardiol sei "der beste Innenverteidiger der Welt. Er ist so stark, souverän und zugleich elegant, er macht alles mit einer ungeheuren Leichtigkeit", so der 56-Jährige nach der Partie.

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Zuvor hatte Leipzigs Abwehrspieler unter anderem stark gegen Stürmerriese Romelu Lukaku (29) verteidigt und somit das Achtelfinale für Kroatien klargemacht.

"Wenn Josko nicht schon der Beste ist, dann wird er noch der Beste der Welt. Er ist ja erst 20 Jahre alt", schwärmte Dalic weiter.

Und das sehen zahlreiche europäische Top-Klubs offenbar genauso. Angeblich steht Gvardiol bereits auf der Liste von Manchester City, Juventus Turin, dem FC Liverpool, Paris Saint-Germain und dem FC Chelsea. Trotz Vertrag bis 2027 bei den Roten Bullen würden die Rasenballer bei einer unverschämt hohen Summe deutlich über 60 Millionen Euro wohl schwach werden. Im Winter allerdings noch nicht.

Damit reiht sich der 20-Jährige nahtlos in die Gerüchte um weitere Abgänge von RB im kommenden Sommer ein. Christopher Nkunku (25), Konrad Laimer (25) und Dani Olmo (24) - sie alle könnten den Bundesligisten verlassen und damit ein großes Loch im aktuellen Stammkader hinterlassen.

Viel zu tun also für den neuen Sportchef Max Eberl (49), der dann schnellstmöglich passenden Ersatz finden müsste.

Titelfoto: Aijaz Rahi/AP/dpa

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