Olympia 2026 im Ticker: Nächstes Drama! Deutsches Eiskunstlauf-Paar verpasst Gold, aber holt Bronze
Mailand/Cortina (Italien) - Wer holt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind im vollen Gange!
Was ist am zehnten Wettkampftag für das deutsche Team drin? Im Monobob der Frauen holte Laura Nolte am Abend die Silbermedaille, auch in der Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlauf ist Edelmetall für Deutschland in Reichweite. Geplatzt sind die Medaillen-Träume hingegen im Teamspringen der Skispringer, das wegen Schneetreibens abgebrochen werden musste und Deutschland mit 0,3 Punkten Rückstand somit auf Rang vier landete.
In unserem großen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch über alle Medaillenentscheidungen, Highlights und Randgeschichten auf dem Laufenden.
16. Februar, 23.03 Uhr: Im Eishockey der Frauen wird noch der zweite Finalist gesucht
Im Eishockey-Wettbewerb der Frauen wird zwischen Kanada und der Schweiz noch der zweite Finalist gesucht. Aktuell steht es im dritten Drittel 2:1 für Kanada.
Im ersten Halbfinale setzten sich die USA klar mit 5:0 gegen Schweden durch. Das Endspiel steigt am 19. Februar um 19.10 Uhr, das Spiel um Platz drei am gleichen Tag um 14.40 Uhr.
16. Februar: Deutsches Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin verpassen Gold und holen Bronze
Das nächste Drama an diesem Abend: Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Hase und Nikita Volodin vergibt in der Kür den Olympiasieg. Die beiden holen mit einer Gesamtpunktzahl von 219,09 Punkten Bronze.
In der Kür ist es Minerva Hase, die zweimal entscheidend patzt und somit den beiden wichtige Punkte flöten gehen. Die beiden lagen nach einem überragenden Kurzprogramm in Führung, doch in der Kür reicht es nicht für den Olympiasieg.
Hingegen schaffen die Weltmeister und haushohen Favoriten, die Japaner Riku Miura und Ryhichi Kihara, eine noch grandiosere Aufholjagd als vor acht Jahren Aljona Savchenko und Bruno Massot. Die Deutschen lagen damals auf Rang vier nach dem Kurzprogramm und wurden noch Olympiasieger, die Japaner gingen heute vom fünften Rang aus in die Kür und schafften die Sensation noch mit einer Punktzahl von 231,24 Punkten.
Silber holen die Europameister aus Georgien, Anastasiia Metelkina und Luka Berulava, mit einer Punktzahl von 221,75 Punkten. Dennoch ist die Bronze-Medaille für Hase/Volodin ein toller Erfolg, die beiden laufen erst seit dreieinhalb Jahren gemeinsam.
16. Februar, 22.16 Uhr: Die Spannung im Eiskunstlauf steigt - Weltmeister legen grandiose Kür hin und setzen deutsches Paar enorm unter Druck
Die Spannung im Eiskunstlauf steigt. Die entscheidende Kür der Paare ist in vollem Gange und die Weltmeister und haushohen Favoriten, Riku Miura und Ryhichi Kihara aus Japan, haben eine grandiose Kür aufs Eis gelegt. Sie patzten im Kurzprogramm und lagen nach ihm nur auf Rang fünf.
Doch heute Abend unterlief den beiden nicht ein einziger Fehler, sodass ihre Kür zum Soundtrack von "Gladiator" die unglaubliche Punktzahl von 158,13 Punkten, das macht insgesamt 231,24 Punkte nach beiden Programmen. Das müssen die nach dem Kurzprogramm in Führung liegenden Deutschen Minerva Hase und Nikita Volodin nun toppen.
Mit der Punktzahl für die Kür liegen die Japaner nur knapp unter der Punktzahl von Aljona Savchenko und Bruno Massot von Pyeongchang 2018 (159,31 Punkte), die damals nach dem Kurzprogramm Vierte waren und noch Olympiasieger wurden. Die Gesamtpunktzahl der Deutschen lag damals bei 235,90 Punkten.
Hase/Volodin laufen sich jetzt soeben ein. Auf jeden Fall müsste das deutsche Duo seine persönliche Bestleistung in einer Kür toppen, die liegt bei 149,57 und würde nicht reichen, um Olympiagold zu holen. Im Kurzprogramm liefen die Deutschen mit 80,01 Punkten persönliche Bestleistung in einem Kurzprogramm.
16. Februar, 21.55 Uhr: Drama im Eiskanal! Laura Nolte verfährt die Goldmedaille noch und holt Silber
Drama im Eiskanal! Laura Nolte hat im letzten Lauf des Monobob-Wettbewerbs den Olympiasieg verfahren. Drei Läufe lang lag die Frau aus Unna in Führung, doch im letzten Lauf versagten ihr die Nerven.
Sie verfuhr den Vorsprung und kam als letzte Starterin mit 0,04 Sekunden Rückstand auf die neue Olympiasiegerin Elana Meyers-Taylor ins Ziel. Am Ende hieß es statt Gold für Deutschland Silber.
Natürlich ist das trotzdem ein toller Erfolg für die in Dortmund lebende 27-Jährige. Dennoch hatte sie gute Chancen, die erste deutsche Siegerin im Monobob zu werden.
Dritte wurde deren Landsfrau Kaillie Armbruster Humphries. In Peking war Nolte noch undankbare Vierte geworden. Diesen Platz belegte dieses Mal Lisa Buckwitz. Die dritte Deutsche Kim Kalicki kam auf dem elfen Platz ein.
Nun liegen die Hoffnungen auf Gold für Nolte im Zweierbob, wo sie mit ihrer Anschieberin Deborah Levi Titelverteidigerin ist. Beide holten den Olympiasieg 2022 in Peking.
16. Februar, 21.40 Uhr: Die Entscheidung im Monobob läuft
Die Entscheidung im Monobob läuft. Nicht mehr lange, dann schiebt die in Führung liegende Deutsche Laura Nolte ihren Bob in die Bahn, will im vierten und entscheidenden Durchgang Gold.
16. Februar, 21.18 Uhr: Deutsches Eiskunstlauf-Paar mit toller Kür
Die Paarlauf-Entscheidung im Eiskunstlaufen ist in vollem Gange und das erste deutsche Paar war bereits auf dem Eis.
Annika Hocke und Robert Kunkel aus Berlin, die im Kurzprogramm böse benachteiligt wurden und als Elfte abschlossen, zeigten eine tolle Kür zu "I'd Do Anything for Love" von Meatloaf und wurden mit 126,59 Punkten belohnt. Damit machen sie mindestens einen Platz gut.
Alles wartet nun auf die deutlich führenden Deutschen, Minerva Hase und Nikita Volodin, die um 22.45 Uhr als Letzte ihre Kür aufs Mailänder Eis zaubern dürfen.
16. Februar, 21.10 Uhr: Der letzte Durchgang wird abgebrochen, deutsche Medaillen-Chancen geraubt
Die Bedingungen lassen keine weiteren Sprünge zu, weshalb die Jury entscheidet: Abbruch!
Der letzte Durchgang wird nicht gewertet, weil nur drei Springer runterdurften. Der schwierige Sprung des Polen Kacper Tomasiak zeigte deutlich, dass es unter den Umständen keinen Sinn macht.
Bitter für Deutschland, dass mit der Wertung nach dem 2. Durchgang rausgeht und Bronze um 0,3 Punkte verpasst. So traurig die Entscheidung auch ist - sie ist aufgrund der irregulären Bedingungen die richtige.
16. Februar, 20.59 Uhr: Raimund wieder stark, Schneetreiben unterbricht letzte Springer
Was für ein Schneetreiben und Wind inzwischen, das sorgt für eine Verzögerung der letzten Springer.
Überflieger Domen Prevc darf als Erster ran, Philipp Raimund legt nach und setzt seinen Telemark auf 136 Meter. Damit sortiert sich Deutschland auf jeden Fall vor Slowenien ein.
Danach muss er erneut unterbrochen werden, die Sichtverhältnisse sind bescheiden.
16. Februar, 20.42 Uhr: Letzter Durchgang im Springen gestartet, deutsche Medaillen-Chancen sinken
Der letzte Durchgang ist mit den ersten Springern gestartet, Andreas Wellinger ist bei 130 Metern gelandet.
Da Ren Nikaido auf 138,5 Meter springt, schiebt sich Japan wieder an Deutschland vor dem letzten Springen vorbei. Auf das Drittplatzierte Norwegen fehlen gut zehn Punkte.
16. Februar, 20.24 Uhr: Deutscher Skisprung-Krimi um Bronze, Raimund hält Deutschland im Rennen
Zweiter Durchgang von den deutschen Skispringern, den Andreas Wellinger unter schlechten Bedingungen bestreiten muss und auf 123,5 Meter springt. Philipp Raimund macht es besser und wiederholt seine Weite, kommt auf 137,5 Meter.
Deutschland bleibt vor dem letzten Durchgang Vierter, hat nur 0,3 Punkte Rückstand auf Norwegen. Aber dahinter können sich auch Slowenien und Japan Hoffnungen machen, sodass ein Bronze-Krimi im letzten Durchgang bevorsteht.
Österreich scheint mit 568,7 Zählern und gut zehn Punkten Vorsprung schon jetzt uneinholbar auf Gold-Kurs.
16. Februar, 19.44 Uhr: Philipp Raimund hält deutsche Medaillen-Hoffnungen im Teamspringen aufrecht
Olympiasieger Philipp Raimund hält die deutschen Skispringer im Teamwettbewerb in Lauerstellung auf die Medaillen. Raimund sprang auf 137 Meter, Andreas Welllinger erreichte 127,5 Meter.
Nach dem ersten von drei Durchgängen rangiert Deutschland auf Rang 4, gut einen Punkt hinter Polen.
16. Februar, 19.13 Uhr: Hitchcock im Eiskanal: Laura Nolte führt, büßt aber an Vorsprung ein
Das wird eine absolute Hitchcock-Entscheidung im vierten Lauf im Monobob der Damen! Laura Nolte ist als Führende in den entscheidenden Tag heute gegangen und legte als erste Starterin einen neuen Bahnrekord von 59,15 Sekunden hin.
Doch der hatte nur kurze Zeit Bestand, denn die US-Amerikanerin Elana Meyers-Taylor pulverisierte die Zeit anschließend und fuhr ihrerseits mit 59,08 Sekunden den neuen Bahnrekord.
Damit schmolz der Vorsprung von 0,22 Sekunden von Nolte auf Meyers-Taylor auf 0,15 Sekunden, es wird im letzten Durchgang heftig spannend. Denn auf die Dritte Kaillie Armbruster Humphries holte auf und liegt mit 0,24 Sekunden Rückstand auf Nolte auf Rang drei.
Ab 21 Uhr steht der entscheidende vierte Lauf an, es wird eine Hundertstel-Entscheidung um den Olympiasieg im Eiskanal von Cortina. Lisa Buckwitz fuhr wesentlich besser als gestern, liegt vor dem vierten Lauf auf Rang vier, hat aber zum Bronzeplatz 0,64 Sekunden Rückstand.
Die dritte Deutsche Kim Kalicki liegt abgeschlagen auf Rang 18 und hat mit 3,47 Sekunden Rückstand auf Nolte keine Medaillenchance mehr.
16. Februar, 18.20 Uhr: Vier Medaillen-Entscheidungen und deutsche Gold-Chancen am Abend
Ist für heute schon Schluss? Nein! Ab 19 Uhr folgt das Teamskispringen der Männer in zwei Durchgängen.
Außerdem gibt es Medaillen-Entscheidungen im Monobob der Frauen, im Ski-Freestyle und im Eiskunstlauf im Paarlauf. Das Duo Minerva Hase und Nikita Volodin hat nach dem Kurzprogramm vom Vorabend einen guten Vorsprung auf Platz eins liegend und damit beste Gold-Chancen.
Alle Entscheidungen im Überblick gibt es in unserer Wettkampfübersicht.
16. Februar, 15 Uhr: Deutsche Curler überraschen gegen Schweden
Wer hätte das gedacht? Die deutschen Curling-Männer dürfen wieder von der Halbfinal-Teilnahme träumen. Sie besiegten Titelverteidiger Schweden in der Round Robin mit 7:3 und sind wieder auf Schlagdistanz zu den ersten vier Tabellenplätzen, die zum Einzug ins Halbfinale berechtigen.
Drei Siege und drei Niederlagen hat das Team nun auf dem Konto, am Dienstag steht ein Doppelspieltag mit den Begegnungen gegen Tschechien (9.05 Uhr) und die Schweiz an (19.05 Uhr).
16. Februar, 14.34 Uhr: Atle Lie McGrath schmeißt Slalom-Gold weg, Loic Meillard profitiert
Irre Szenen beim Slalom! Mit einem riesigen Vorsprung von 0,59 Sekunden auf den Zweitplatzierten Loic Meillard (Schweiz) war Atle Lie McGrath in den zweiten Durchgang gestartet. Doch bei einem eigentlich leichten Tor fädelte der Norweger ein und schied auf Goldkurs liegend aus.
Der Frust darüber war beim 25-Jährigen gigantisch groß. Zunächst pfefferte er seine Stöcke weg, danach schnallte er die Skier ab und stapfte quer über die Piste in Richtung Wald! Weil dann aber ein Fangzaun im Weg stand, legte sich McGrath kurzerhand vor den Zaun in den Schnee und blieb dort lange liegen.
Statt des Norwegers machte Meillard nach Bronze im Riesenslalom und Silber in der Team-Kombination seinen Medaillensatz bei diesen Spielen mit der Goldmedaille im Slalom komplett, hinter ihm komplettierten Fabio Gstrein aus Österreich und der Norweger Henrik Kristoffersen das Podest, Linus Straßer beendete den Wettkampf als Neunter.
16. Februar, 14.19 Uhr: Biathlon-Staffel der Männer steht fest
Einen Tag vor der Männer-Staffel im Biathlon hat der DSV sein Aufgebot bekannt gegeben - Überraschungen wie etwa bei der WM im Vorjahr gibt es keine.
Justus Strelow wird die deutsche Staffel anlaufen, auf ihn folgt David Zobel. Philipp Nawrath geht an Position drei an den Start, Philipp Horn soll das DSV-Quartett als Schlussläufer möglichst auf einem Medaillenrang ins Ziel laufen. In der Staffel hat Deutschland die größten Chancen, auf Bronze in der Mixed-Staffel noch eine weitere Medaille folgen zu lassen.
16. Februar, 13.13 Uhr: Xandra Velzeboer holt Gold im Shorttrack
Die Niederländerin Xandra Velzeboer hat sich im Shorttrack-Finale über 1000 Meter die Goldmedaille gesichert.
Dabei verwies sie die Kanadierin Courtney Sarault auf den zweiten Platz, Gilli Kim gewann Bronze.
16. Februar, 13.07 Uhr: Philipp Raimund und Andreas Wellinger gehen im Super Team an den Star
Überraschung bei den deutschen Skispringern: Neben Philipp Raimund wird Andreas Wellinger für den DSV im Super Team an den Start gehen.
Vor den Olympischen Spielen waren eigentlich klar Raimund und Felix Hoffmann als die Kandidaten für den Mannschaftswettkampf und auch als aussichtsreiche Kandidaten auf eine Medaille gehandelt worden, in Predazzo schwächelte Hoffmann aber, weshalb nun Wellinger den Platz an der Seite des frischgebackenen Olympiasiegers einnimmt. Der 30-Jährige hat eine schwierige Saison hinter sich, war aber auf der Großschanze in Predazzo besser als Hoffmann zurecht gekommen.
Bei diesen Winterspielen wird zum ersten Mal nicht der klassische Teamwettbewerb mit vier Springern durchgeführt, sondern das kürzere Super Team mit zwei Athleten, die jeweils drei Sprünge machen. So sollen mehr Nationen um Medaillen kämpfen können.
16. Februar, 13.01 Uhr: Deutsche Dreifach-Führung im Zweierbob
Die deutsche Dominanz im Eiskanal geht weiter! Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner führt das Feld vor seinen Landmännern Francesco Friedrich und Adam Ammour an.
Dabei kann der Berchtesgadener fast schon mit Gold planen: Sein Vorsprung auf Friedrich beträgt nach zwei Läufen bereits acht Zehntelsekunden, im Bobsport eine Welt. Der Pirnaer schob sich durch Fahrfehler von Ammour aber zumindest auf Platz zwei vor, hat jetzt 0,44 Sekunden Vorsprung auf Bronze.
16. Februar, 11.50 Uhr: Diagnose da! So schwer hat sich Kevin Fiala verletzt
Die schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattete die Niederlage der Schweiz gegen Kanada beim olympischen Eishockey-Turnier. Die Schweiz sprach im Anschluss nur von einer Unterschenkelverletzung, Fialas Klub, die Los Angeles Kings, teilten nun eine genaue Diagnose.
Demnach erlitt der 29-Jährige mehrere Brüche im linken Unterschenkel, die bereits operiert wurden. Er erholte sich gut und werde bald mit dem Genesungs- und Rehabilitationsprogramm beginnen. "Kevin wird den Rest der NHL-Saison 2025/26 ausfallen", schrieben die Kings, nach der Saison werde Fiala dann erneut untersucht.
16. Februar, 10.47 Uhr: Linus Straßer im Slalom weit zurück
Da dürfte nur noch ein Wunder für eine Medaille reichen: Linus Straßer liegt im Slalom schon nach dem ersten Durchgang weit zurück.
Im Ziel fehlten dem WM-Dritten des Vorjahres satte 2,35 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath, das ist gleichbedeutend mit Rang elf. Riesenslalom-Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen schied wie insgesamt zehn weitere Athleten der ersten 30 Starter schon aus.
16. Februar, 10.35 Uhr: Johannes Lochner nach erstem Lauf im Zweierbob vorn
Gesamtweltcup-Sieger Johannes Lochner hat den ersten Lauf im Zweierbob dominiert. Schon 0,44 Sekunden Vorsprung hatte der 35-Jährige mit Anschieber Georg Fleischhammer zusammen auf den Zweitplatzierten, der überraschenderweise nicht Francesco Friedrich heißt.
Stattdessen schob sich der dritte deutsche Pilot Adam Ammour noch am Serien-Olympiasieger vorbei, Friedrich belegte mit weiteren 0,04 Sekunden Rückstand den dritten Platz.
16. Februar, 9.15 Uhr: Christopher Grotheer beendet Karriere
Nach dem doppelten Bronze-Coup im Skeleton hat Christopher Grotheer seine Laufbahn beendet.
"Für mich war es das letzte Rennen. Es ist immer noch hart, das zu sagen, aber das war mein Karriereende", sagte der 33-Jährige nach dem Mixed-Wettkampf in der ARD.
Grotheer hatte 2022 Olympia-Gold in Peking und in der darauffolgenden Saison den Gesamtweltcup gewonnen. Nach mehreren Verletzungen hatte der Thüringer in diesem Winter allerdings gewaltig zu kämpfen gehabt, weshalb die beiden Bronze-Medaillen im Einzel und im Team für ihn umso mehr glänzen.
16. Februar, 8.24 Uhr: Diese Highlights warten am zehnten Wettkampftag
Nachdem es am Sonntag zwar Edelmetall für die Skeletonis, aber auch einige Enttäuschungen für Deutschland hagelte, gibt es am Montag zahlreiche neue Chancen für die schwarz-rot-goldenen Athleten.
So wird heute die erste Medaille im Bob vergeben, im Monobob der Frauen (4. Lauf: 21.06 Uhr) führt Laura Nolte zur Hälfte des Wettbewerbs und darf deshalb auf Gold hoffen. Schon früh am Tag will Linus Straßer im Ski Alpin nach einer Slalom-Medaille greifen (10 Uhr/13.30 Uhr), abends haben dann die Skispringer im Super Team (19 Uhr) die letzte Chance auf Edelmetall.
Die ganz große Hoffnung kommt allerdings erst ganz spät: Minerva Hase und Nikita Volodin kämpfen im Paarlauf (ab 20 Uhr) um Gold - nach dem Kurzprogramm führen sie das Feld klar an und können mit ihrer Kür den ganz großen Wurf schaffen.
15. Februar, 23.37 Uhr: Das war der neunte Wettkampftag
Damit verabschieden wir uns aus dem neunten Wettkampftag, an dem es aus deutscher Sicht einige Olympia-Enttäuschungen, aber auch zweimal Edelmetall bei den Skeletonis gab.
Im Medaillenspiegel könnt Ihr Euch eine Übersicht verschaffen, wie sich die schwarz-rot-goldenen Athleten damit im internationalen Vergleich schlagen.
15. Februar, 23.36 Uhr: DEB-Team verliert deutlich, aber kommt weiter
Das Spiel ist aus, Deutschland verliert das letzte Vorrundenspiel mit 1:5 gegen die USA.
Trotz der deftigen Pleite kommt das DEB-Team als Gruppenzweiter weiter und trifft nun in der Playoff-Runde auf Frankreich.
15. Februar, 23.19 Uhr: Tim Stützle betreibt Ergebniskosmetik
Da ist endlich der deutsche Treffer, Tim Stützle netzt zum 1:5 aus DEB-Sicht (52.) ein.
Spannend dürfte es dennoch nicht mehr werden, aber der NHL-Star tut noch etwas für die Moral.
15. Februar, 23.08 Uhr: Fünfter Treffer für die USA
Es wird deutlich! Auston Matthews erzielt das 5:0 für die USA (47.).
Das DEB-Team kommt jetzt ganz schön unter die Räder.
15. Februar, 23.05 Uhr: Die USA machen den Sack zu
4:0 für die USA! Tage Thompson sorgt für deutliche Verhältnisse (42.).
Damit dürften sich jegliche Hoffnungen auf ein Comeback früh im vierten Viertel erledigt haben. Die direkte Qualifikation fürs Viertelfinale ist so vom Tisch, dafür hätte es einen Sieg gegen die USA gebraucht. Nach der überraschenden Pleite der Letten gegen Dänemark ist Platz zwei trotzdem sicher, in der Zwischenrunde geht es gegen Frankreich.
15. Februar, 22.59 Uhr: Deutsche Eiskunstläufer auf Medaillenkurs
Minerva Hase und Nikita Volodin liegen nach dem Kurzprogramm an der Spitze und haben damit beste Chancen aufs Podest!
80,01 Punkte und damit rund fünf Zähler Vorsprung auf das zweitplatzierte Paar aus Georgien sind es nach einem fehlerfreien Auftritt geworden, zuvor hatten die Mitfavoriten Riku Miura und Ryuichi Kihara aus Japan gepatzt. Auch Annika Hocke und Robert Kunkel konnten sich mit Platz elf für die Entscheidung qualifizieren.
15. Februar, 22.42 Uhr: Deutschland mit großer Hypothek vor dem letzten Drittel
Mit dem Drei-Tore-Rückstand geht die Mannschaft von Harry Kreis in die letzte Pause.
Es schreit nach einer deutschen Niederlage, immerhin ist das Weiterkommen nach der Pleite der Letten nicht mehr gefährdet, nur die Playoff-Runde erspart sich das DEB-Team so nicht. Aktuell würde es gegen Frankreich gehen.
15. Februar, 22.38 Uhr: Die USA stellen auf 3:0
Im zweiten Drittel haben die USA ihre Muskeln spielen lassen und dem DEB-Team mit hohem Tempo kaum noch Luft zum Atmen gegeben. Folgerichtig fällt das 3:0 für den Favoriten, Brock Faber trifft (38.).
Will Deutschland hier noch etwas mitnehmen, dann braucht es im letzten Abschnitt eine ordentliche Steigerung.
15. Februar, 22.09 Uhr: USA bauen Führung aus
Der Favorit wird seiner Rolle langsam gerecht - und nutzt ein Powerplay eiskalt aus.
Unmittelbar nach einer Strafe für Wissmann schlagen die USA zu, Auston Matthews stochert und versenkt den Puck zum 2:0 (25.).
15. Februar, 21.48 Uhr: Bitteres Drittel-Ende für Deutschland!
8,7 Sekunden vor der Sirene zur ersten Pause geht die USA gegen die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit 1:0 in Führung (20.)!
Zach Werenski trifft nach Vorlage von Auston Matthews. Bis dahin hielt das DEB-Team allerdings stark mit und bot dem Favoriten hier ordentlich Paroli.
15. Februar, 21.08 Uhr: Gelingt den deutschen Eishockey-Männern die Überraschung?
Die Eishockey-Nationalmannschaft steht in wenigen Minuten (21.10 Uhr) vor einer Mammutaufgabe: Im dritten Spiel der Gruppe C wartet der Spitzenreiter USA.
Für Deutschland geht es nach der überraschenden Pleite gegen Lettland vor allem um die Platzierung, das Weiterkommen an sich ist bereits gesichert. Als Gruppensieger oder bester Gruppenzweiter würden Draisaitl und Co. aber die Zwischenrunde vermeiden.
15. Februar, 20.40 Uhr: Norwegisches Drama und deutsche Enttäuschung bei den Skispringerinnen!
Die Halbzeit-Führende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) schrammt knapp an Gold vorbei, weshalb unten an der Großschanze auch ein paar Tränen fließen. Den Spitzenplatz schnappt ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem weg (284,8 Punkte), die damit wie schon auf der Normalschanze triumphiert. Trotzdem fallen sich die Skandinavierinnen in die Arme, selbst die Schwedin Frida Westman feiert als Viertplatzierte mit. Nika Prevc (271,5) wird doch noch Dritte und ergattert Bronze.
Überraschend landet Agnes Reisch als beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag wird 17., für Juliane Seyfahrt reicht es am Ende nur zum 23. Rang. Für den DSV ist das ein enttäuschendes Ergebnis, denn erstmals überhaupt verabschieden sich die schwarz-rot-goldenen Skispringerinnen ohne Edelmetall von Olympischen Winterspielen.
15. Februar, 20.02 Uhr: Kaum Medaillenchancen für deutsche Skispringerinnen
Vor dem finalen Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, hat damit aber vermutlich kaum eine Chance auf Edelmetall.
Gleich vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prvc dürfte es als Fünfte ebenfalls schwer haben, aufs Podest zu springen. Mehrere Athletinnen hatten am Ende mit viel Rückenwind allerdings auch äußerst ungünstige Bedingungen.
Besonders bitter: Kathariner Schmid erwischte besonders viel Rückenwind und schied bei ihrem letzten Olympia-Auftritt schon zur Halbzeit aus.
15. Februar, 19.36 Uhr: Silber und Bronze für Deutschland, Großbritannien holt Gold!
Der Brite Matt Weston fährt nach dem Einzel-Olympiasieg erneut in seiner eigenen Klasse und gemeinsam mit Tabitha Stoecker so an Kreher/Jungk vorbei zu Gold!
Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holt am Ende mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuen sich mit einer Hundertstelsekunde mehr über Bronze.
15. Februar, 19.28 Uhr: Kreher/Jungk bleiben hauchdünn vorn
Eine Hundertstelsekunde fehlt Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, damit bleibt das Dresdner Duo vorn!
Wo landen jetzt die Briten Stoecker/Weston?
15. Februar, 19.24 Uhr: Deutschland hat schon eine Medaille sicher!
Der Dresdner Express setzt sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernehmen die Führung!
Mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden ziehen die beiden Athleten vom DSC vorbei an den Briten, zwei Duos ziehen noch nach. Nun starten Pfeifer und Grotheer.
15. Februar, 19.19 Uhr: Briten sichern Medaille, jetzt kommt Deutschland
Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzen sich mit drei verbliebenen Teams an die Spitze, jetzt kommen Kreher/Jungk.
Die Briten haben damit bereits eine Medaille sicher, da auch noch die Goldfavoriten Weston/Stoecker randürfen.
15. Februar, 18.25 Uhr: Nächste Skeleton-Medaille für Deutschland?
Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele startet jetzt die Entscheidung beim Skeleton im Mixed-Team!
Deutschland schickt bei dem neuen Paar-Wettbewerb die beiden Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen - und dürfte damit sehr gute Medaillenchancen haben. Klappt es nach je zweimal Silber und Bronze zum Abschluss gar endlich mit Gold für den BSD?
15. Februar, 17.51 Uhr: Niederländischer Doppelsieg im Eisschnelllauf
Wie schon über 1000 Meter gehen auch über 500 Meter die beiden begehrtesten Medaillen in die Niederlande: Dieses Mal saust Femke Kok allerdings mit einem Olympia-Rekord noch an Jutta Leerdam vorbei zur Goldmedaille.
Auch Platz drei bleibt gleich: Miho Takagi aus Japan schnappt sich ihre zweite Bronzemedaille. Sophie Warmuth aus Erfurt landet am Ende auf einem guten achten Platz.
15. Februar, 17.35 Uhr: Sophie Warmuth unterliegt Jutta Leerdam
Schade! Im Duell über 500 Meter verlangt die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth dem niederländischen Superstar Jutta Leerdam alles ab, muss sich letztlich aber geschlagen geben.
Die Goldsiegerin über 1000 Meter schiebt sich zwischenzeitlich auf Platz eins, für die Erfurterin springt vorerst der sechste Rang heraus.
15. Februar, 17.09 Uhr: Franziska Preuß nach geplatztem Medaillen-Traum enttäuscht
Deutschlands großer Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen immer noch auf eine Einzelmedaille. Dass es heute in der Verfolgung trotz eines starken Starts nicht geklappt hat, ging der 31-Jährigen gehörig gegen den Strich. Im Ziel weinte sie bittere Tränen.
"Ich bin einfach nur enttäuscht, dass man es nicht durchzieht. Ich habe mich auf der Runde heute echt gut gefühlt. Dass das letzte Schießen dann wieder so scheiße läuft, tut jetzt echt weh", erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin am ZDF-Mikro. "Ich stehe dann so unter Spannung beim letzten Schießen und habe gehört, dass die Lou (Jeanmonnot, Anm. d. Red.) neben mir einen Fehler geschossen hat. Dann wurde es bei mir so unruhig in den Beinen. Dann ging bei mir gar nichts mehr. Dann verliere ich so den Fokus auf das Zielen. (...) Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden von einem richtig guten Rennen wieder alles zerstören."
Damit steht Preuß jedoch sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, denn nach dem verheißungsvollen Beginn mit Bronze in der Mixed-Staffel kam kein Edelmetall mehr hinzu, was den schwächsten deutschen Biathlon-Start der Geschichte bedeutet. Vier Chancen in der Staffel und beim Massenstart bleiben den DSV-Athleten noch.
15. Februar, 16.47 Uhr: Annika Morgan schafft es ins Slopestyle-Finale
Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen hat sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park mit dem achten Platz für das Slopestyle-Finale am Dienstag qualifiziert.
Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb noch knapp verfehlt. Jetzt hat sie sich allerdings eine Medaillenchance gesichert. Es wäre die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.
15. Februar, 15.17 Uhr: Franziska Preuß verschießt Medaille in der Verfolgung
Argh! Beim letzten Schießen unterlaufen Preuß gleich zwei Fehler, das reicht am Ende nicht mehr für einen Podestplatz. Die DSV-Athletin fährt auf Platz sechs im Ziel ein.
Lisa Vittozzi nutzt die Patzer der bis dato Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernimmt die Spitzenposition und sichert sich Gold, Maren Kirkeeide aus Norwegen gewinnt Silber, die Finnin Minkkinen rutscht noch auf den Bronzerang ab.
Vanessa Voigt wird 19., Julia Tannheimer fährt auf Position 34 ein, Selina Grotian landet auf Platz 41.
15. Februar, 15.05 Uhr: Franziska Preuß in Schlagdistanz
Franziska Preuß ist in der Verfolgung der Frauen aktuell noch fehlerfrei und läuft im Wettstreit mit Jeanmonnot und der Finnin Minkkinen wohl um den dritten Platz.
Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben ordentlich Vorsprung auf das restliche Feld und machen die Goldmedaille vermutlich unter sich aus.
15. Februar, 15.03 Uhr: Snowboard-Gold für Großbritannien
Die beiden Briten Huw Nightingale und Charlotte Bankes fahren in einem spannenden Mixed-Team-Finale beim Snowboard-Cross zur Goldmedaille vor Italien und Frankreich.
Für das deutsche Duo Leon Ulbricht und Jana Fischer war bereits im Halbfinale Schluss, im kleinen Finale reichte es dann noch zum siebten Platz. Die schwarz-rot-goldenen Snowboarder warten damit bei Olympia weiterhin auf eine Medaille.
15. Februar, 14.32 Uhr: Keine deutsche Überraschung im Riesenslalom
Ist das bitter! Lena Dürr hat im zweiten Durchgang ordentlich Federn gelassen und ist auf den neunten Platz abgerutscht.
Deutlich besser hat es Federica Brignone gemacht: Die Italienerin fährt ihren Vorsprung souverän ins Ziel und schnappt sich ihre zweite Goldmedaille. Silber teilen sich Sara Hector aus Schweden und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund mit derselben Zeit, Bronze geht an die Italienerin Lara Della Mea. Emma Aicher wird am Ende 19.
15. Februar, 13.52 Uhr: Keine deutsche Doppel-Überraschung im Riesenslalom
Abfahrt-Silber-Gewinnerin Emma Aicher hat den zweiten Durchgang im Riesenslalom hinter sich, landet vorerst auf Platz drei, dürfte damit aber keine Medaillenchance haben.
Die schwarz-rot-goldenen Blicke sind jetzt voll und ganz auf Lena Dürr gerichtet.
15. Februar, 13.50 Uhr: Deutsche Biathlon-Staffel von 2014 bekommt nachträglich Gold
Besser spät als nie! Zwölf Jahre nach den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erhalten die deutschen Biathleten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp endlich ihre Goldmedaille!
Bei einer feierlichen Zeremonie in der ausverkauften Arena von Antholz erhielt das Quartett das Edelmetall vom deutschen IOC-Mitglied Michael Mronz. Der Sieg wurde Deutschland nachträglich zugesprochen, da Russland wegen Dopings disqualifiziert wurde. Allerdings zog sich der Prozess über Jahre hin.
15. Februar, 13.33 Uhr: Gelingt Lena Dürr die Sensation?
Vor wenigen Minuten ist der zweite und finale Durchgang im Riesenslalom gestartet.
Die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr belegt aktuell den zweiten Platz und hat damit überraschend Medaillenchancen. Kann die 34-Jährige tatsächlich aufs Treppchen springen? Die Daumen sind gedrückt.
15. Februar, 13.30 Uhr: Sturz-Drama im Slopestyle
Das Slopestyle-Finale findet ohne deutsche Beteiligung statt: Noah Vicktor ist in der Qualifikation bei seinem zweiten Run gestürzt und nur auf Platz 23 gelandet.
Damit verpasst der 24-jährige Snowboarder aus Bad Reichenhall wie schon im Big-Air-Wettbewerb die Medaillenchance, nur die besten zwölf Athleten ziehen ins Finale ein.
15. Februar, 13.19 Uhr: Johannes Hoesflot Klaebo ist neuer Olympia-Gott!
Norwegen räumt weiter im Medaillenspiegel ab und gewinnt Gold in der Männer-Staffel über 4x7,5 Kilometer im Ski-Langlauf. Silber geht an Frankreich vor Italien auf Platz drei, die deutsche Staffel läuft auf dem achten Platz ins Ziel.
Der Triumph ist keine große Überraschung, allerdings ist es die neunte Goldmedaille bei Olympia für Superstar Johannes Hoesflot Klaebo, womit sich der 29-Jährige zum Rekordsieger der Winterspiele krönt - ein historischer Moment! Er überholte am Sonntag gleich zwei norwegische Landsmänner sowie eine Landsfrau mit jeweils acht Goldmedaillen: Die Langläuferin Marit Bjørgen, ihren Kollegen Bjørn Dæhlie und den Biathleten Ole Einar Bjørndalen.
15. Februar, 12.10 Uhr: Kanadier schnappt sich Gold auf der Buckelpiste
Beim Ski-Freestyle auf der Parallel-Buckelpiste wurden im kleinen und großen Finale die nächsten Medaillen vergeben: Gold geht an den Kanadier Mikael Kingsbury, der sich gegen Ikuma Horishima aus Japan durchsetzt.
Bronze angelt sich der Australier Matt Graham im Duell mit dem Japaner Takuya Shimakawa.
15. Februar, 12.01 Uhr: Deutsches Curling-Team bangt ums Halbfinale
Derweil haben die deutschen Curling-Männer eine 4:9-Pleite gegen Großbritannien kassiert. Der Einzug ins Halbfinale steht damit mächtig auf der Kippe.
Es war bereits die dritte Pleite im fünften Spiel, in den verbleibenden der Round-Robin-Phase gegen Peking-Olympiasieger Schweden am Dienstag sowie Tschechien, die Schweiz und China darf sich das Team nun keinen Ausrutscher mehr erlauben.
15. Februar, 11.56 Uhr: Schwede holt Gold in der Verfolgung
Martin Ponsiluoma schnappt sich Gold in der Verfolgung über 12,5 Kilometer!
Zweiter wird Skandal-Biathlet Sturla Holm Lægreid, der nach seinem Bronze-Gewinn im Einzel einen Seitensprung gebeichtet hatte. Der dritte Platz gehört dem Franzosen Emilien Jacquelin, der lange Zeit in Führung lag, beim letzten Schießen aber gleich zwei Scheiben stehen ließ und so ausgerechnet noch von Lægreid überholt wurde, mit dem er sich im Vorfeld und im Zuge des Fremdgeh-Skandals ein verbales Wortgefecht geliefert hatte.
Bester Deutscher wird Philipp Horn auf Rang elf, Philipp Nawrath landet auf der 25. Justus Strelow kommt als 30. ins Ziel, David Zobel als 34.
15. Februar, 11.43 Uhr: Lena Dürr überraschend auf Medaillenkurs
Eigentlich gehört der Riesenslalom nicht unbedingt zu den Paradedisziplinen der deutschen Skirennläuferinnen, doch Lena Dürr hat nach dem ersten Durchgang plötzlich die Chance auf Edelmetall!
Die 34-jährige Münchnerin liegt vor dem finalen Lauf auf Platz zwei im italienischen Sandwich hinter Super-G-Olympiasiegerin Federica Brignone (+0,34) und mit 0,12 Sekunden Vorsprung vor Sofia Goggia.
"Es hat so Spaß gemacht, oh Mann! Da steht man oben und die Sonne scheint, alles ist angerichtet. Dass es dann so gelingt: Das war einfach eine Genussfahrt", sagte die Bayerin im ZDF.
15. Februar, 11.31 Uhr: Raimund und Wellinger springen im Super Team
Philipp Raimund und Andreas Wellinger vertreten die deutschen Skispringer im Super-Team-Wettbewerb. Gesprungen wird am Montag (19 Uhr und 20.20 Uhr/ZDF, Eurosport) von der Großschanze.
Raimund hatte zum Olympia-Auftakt Gold von der Normalschanze gewonnen. Beim Springen von der Großschanze landete er am Samstag auf Rang neun. Wellinger, Olympiasieger von 2018, wurde Fünfzehnter.
Das Super Team wird erstmals bei Winterspielen ausgetragen. Statt durch vier Athleten, wie im alten Mannschaftswettbewerb, wird jede Nation nur durch zwei Sportler vertreten.
15. Februar, 11.22 Uhr: Handgranate nahe Skisprung-Anlage aufgetaucht
Auf einem Parkplatz für die Olympischen Winterspiele in Italien ist eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden.
Der Sprengkörper wurde in der Nähe des Austragungsorts für die Skisprung-Wettbewerbe in Predazzo gefunden. Die Handgranate sei inzwischen von Experten entschärft worden. Gefahr habe laut Polizei keine bestanden.
15. Februar, 10.34 Uhr: Fabian Gratz nach Riesenslalom-Aus enttäuscht
"Du fokussierst dich so lange und dann ist es so schnell vorbei, das tut extrem weh", sagte der 28-Jährige. Als Zehnter des ersten Durchgangs hatte sich Gratz am Samstag eine gute Ausgangsposition erarbeitet: zum Bronzerang waren es nur 0,71 Sekunden Rückstand.
Ein Fahrfehler im zweiten Lauf machte seinen Traum von einer Olympia-Medaille dann aber zunichte. "Vielleicht bin ich es zu direkt angegangen", resümierte er. Ob er auch am Montag beim Slalom (10 Uhr/13.30 Uhr, ZDF und Eurosport) an den Start gehen wird, konnte Gratz noch nicht sagen.
15. Februar, 10.09 Uhr: Biathletin nach positivem Dopingtest wieder in der Loipe
Rebecca Passler (24) wurde noch im Januar positiv auf Letrozol - ein Medikament, das den Östrogenspiegel senken kann - getestet. Die Biathletin flog aus dem italienischen Kader, durfte nicht bei Olympia starten. Dann kam die Wende, jetzt könnte Passler doch noch um eine Medaille kämpfen.
Montag soll die 24-Jährige erstmals bei den Olympischen Winterspielen an einem offiziellen Training teilnehmen. "Wir freuen uns riesig, sie wieder bei uns zu haben", sagte Teamkollegin Dorothea Wierer (35).
Ob Passler am Mittwoch (14.45 Uhr) in der Frauenstaffel starten darf, ist derweil noch offen. Bis Dienstag soll eine Entscheidung fallen.
Titelfoto: Mike Egerton/PA Wire/dpa