Coronavirus in Dresden: Sachsens Inzidenz steigt leicht

Dresden - Die Corona-Krise in Dresden: Die Stadt selbst meldete seit Beginn der Krise 19.900 mit dem Virus infizierte Menschen, der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt bei 124,8 (beide Stand: 24. Januar, 12 Uhr). Der für die weiteren Maßnahmen wichtige Inzidenz-Wert des RKI liegt bei 120 (Stand: 24. Januar, 0 Uhr). Dieser weicht so gut wie immer von den städtischen Angaben ab, da das RKI die Daten oftmals erst später übermittelt bekommt.

In Dresden heißt es weiterhin Lockdown.
In Dresden heißt es weiterhin Lockdown.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Auch im neuen Jahr gelten weiterhin die verschärfte Maskenpflicht sowie eine nächtliche Ausgangssperre

Der Freistaat befindet sich seit dem 14. Dezember im zweiten harten Lockdown, der zunächst bis mindestens 7. Februar andauern wird.

Seit dem 11. Januar gelten erneute Verschärfungen.

Wir halten Euch hier im Ticker zur aktuellen Lage in Dresden und Sachsen auf dem Laufenden.

Ältere Corona-Updates aus Dresden und Sachsen findet Ihr >> hier.

Alle weiteren Infos aus Deutschland und der Welt gibt's in unserem Corona-Liveticker.

Update, 25. Januar, 10.08 Uhr: Sachsens Inzidenz steigt leicht

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut (RKI) bis Montag 632 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet.

Insgesamt wurden damit seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 mehr als 174.800 Corona-Infektionen in Sachsen nachgewiesen, wie aus der Online-Übersicht des Instituts hervorgeht. Zugleich stieg die Zahl der Todesfälle um acht auf 5730. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche wurde mit 171 angegeben, am Sonntag lag der Wert bei 167.

Die geringste Infektionsrate im Freistaat weist den Zahlen nach die Stadt Chemnitz mit 84 auf, die höchste der Landkreis Leipzig mit 229, gefolgt vom Landkreis Nordsachsen mit 226.

Update, 25. Januar, 7 Uhr: Sachsens Städte und Kreise unter 200er-Inzidenz: fällt jetzt die 15-Kilometer-Regel?

Lockdown und Lockerungen schließen sich aus. Und doch könnten einige Landkreise in Sachsen schon jetzt einzelne Corona-Bestimmungen kippen - wegen Spielräumen im Verordnungsdschungel.

Wieder lecker Glühwein auf dem Spaziergang durch den Park schlürfen? Stopp, Alkohol ist in der Öffentlichkeit laut den geltenden Corona-Regeln aktuell auch in Sachsen verboten. Und wird sanktioniert: Öffentlich trinken kostet 60 Euro, ausschenken sogar 150 Euro.

Mehr Infos >>> hier.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) rät derzeit von Regellockerungen in der Corona-Krise ab.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (45, CDU) rät derzeit von Regellockerungen in der Corona-Krise ab.  © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Update, 24. Januar, 17.23 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Sachsen

In der folgenden Grafik sind die aktuellen Inzidenz-Werte der einzelnen Landkreise in Sachsen zu sehen.

Die Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut und sind auf dem Stand vom 24. Januar, null Uhr. Einzelne Landkreise können deshalb inzwischen schon wieder abweichende Werte melden. Die RKI-Zahlen sind aber letztlich entscheidend, wenn es um Corona-Beschränkungen und -Regeln geht.

Aktuell weist der Landkreis Bautzen mit 260,2 die höchste 7-Tage-Inzidenz in Sachsen auf.
Aktuell weist der Landkreis Bautzen mit 260,2 die höchste 7-Tage-Inzidenz in Sachsen auf.  © TAG24

Update, 24. Januar, 12.30 Uhr: Niedrige Fallzahlen am Sonntag

Die Stadt Dresden meldete am Sonntag 27 neue Corona-Fälle. Die Zahl der Corona-Toten stieg um 1 auf 608. Sechs weitere Patienten wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Obwohl am Sonntag wenige neue Fälle gemeldet wurden, stieg die Inzidenz des RKI von 108,5 auf 120. Die 7-Tage-Inzidenz der Stadt sank leicht von 125,9 auf 124,8.

Das RKI bekommt die Zahlen meist später geliefert, weshalb es hier zu Unterschieden kommen könnte.

Update, 24. Januar, 11.18 Uhr: Mehr als 900 neue Corona-Infektionen

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut bis Sonntag mehr als 900 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Zugleich stieg die Zahl der Todesfälle um 52 auf 5722, wie aus der Online-Übersicht des Instituts hervorgeht.

Insgesamt wurden damit seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 mehr als 174.000 Corona-Infektionen in Sachsen nachgewiesen. Die Wocheninzidenz veränderte sich zum Sonntag kaum und wurde mit 167 angegeben - weiterhin deutlich über dem Bundesschnitt von 111 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche.

Die geringste Infektionsrate im Freistaat weist den Zahlen nach die Stadt Chemnitz mit 81 auf, die höchste der Landkreis Bautzen mit 242.

Derweil zieht die bei einem Routine-Screening in Leipzig entdeckte südafrikanische Variante des Coronavirus weitere Kreise. Die Stadt selbst hatte zum Wochenende acht weitere Infektionen mit der besonders ansteckenden Mutation gemeldet.

Update, 23. Januar, 15.04 Uhr: Sonderregelung für Einreise von Pendlern aus Tschechien in Kraft

Nach Einstufung Tschechiens als Corona-Hochrisikogebiet hat Sachsen für Grenzpendler Ausnahmen von der verschärften Testpflicht verfügt.

Laut einer am Samstag in Kraft getretenen Allgemeinverfügung müssen sich Menschen, die zur Arbeit nach Sachsen einreisen, wöchentlich nur zweimal auf das Coronavirus testen lassen.

Der Test ist auch erst nach der Einreise möglich, muss aber vor Arbeitsbeginn erfolgen. Für die Ausnahme müssen Betroffene bei der Einreise einen gültigen Arbeitsvertrag vorweisen können.

Hinweisschilder mit der Aufschrift "negativer Corona-Test? Bitte sofort testen lassen!" stehen kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze in Deutschland.
Hinweisschilder mit der Aufschrift "negativer Corona-Test? Bitte sofort testen lassen!" stehen kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze in Deutschland.  © Armin Weigel/dpa

Update, 23. Januar, 14.45 Uhr: Aktuelle Fallzahlen in Sachsen

In der folgenden Grafik sind die aktuellen Inzidenz-Werte der einzelnen Landkreise in Sachsen zu sehen.

Die Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut und sind auf dem Stand vom 23. Januar, null Uhr. Einzelne Landkreise können deshalb inzwischen schon wieder abweichende Werte melden. Die RKI-Zahlen sind aber letztlich entscheidend, wenn es um Corona-Beschränkungen und -Regeln geht.

Aktuell weist der Landkreis Bautzen mit 260,2 die höchste 7-Tage-Inzidenz in Sachsen auf.
Aktuell weist der Landkreis Bautzen mit 260,2 die höchste 7-Tage-Inzidenz in Sachsen auf.  © TAG24 Grafik

Update, 23. Januar, 12.30 Uhr: Keine weiteren Sterbefälle gemeldet

Die Stadt Dresden meldete am Samstag 218 neue Corona-Infektionen (insgesamt 19.873), dafür aber keine weiteren Sterbefälle (insgesamt 607). 40 Patienten wurden zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Zahl der Genesen stieg um etwa 70 auf 17.135.

Die 7-Tage-Inzidenz sinkt unterdessen weiter. Laut RKI hat die Stadt derzeit eine Inzidenz von 108,5 (Vortag 115,7). Nach Angaben der Stadt beträgt die Inzidenz 125,9 (Vortag 131,8).

Update, 23. Januar, 10.46 Uhr: Fast 1400 Corona-Neuinfektionen gemeldet

Die Gesundheitsämter in Sachsen haben dem Robert Koch-Institut zuletzt fast 1400 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Zugleich wurden 153 weitere Todesfälle bekannt, wie aus der Online-Übersicht des Instituts vom Samstag hervorgeht.

Die Zahl stieg damit auf 5670. Die Wocheninzidenz blieb mit 169 auf dem Niveau des Vortages. Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen damit weiter auf Platz 4 der Länder mit dem höchsten Infektionsgeschehen hinter Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

Die geringste Infektionsrate im Freistaat weist nach RKI-Zahlen die Stadt Chemnitz mit knapp 88 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen auf; die höchste der Landkreis Bautzen mit einer Quote von 260.

Update, 23. Januar, 7.59 Uhr: Sachsen verschärft Regeln für Grenzpendler

Neue Entwicklungen in der Corona-Pandemie: Die Neuinfektionen sinken. Trotzdem verschärft Sachsen die Regelungen für Grenzpendler.

Außerdem soll das Tragen medizinischer Masken auch in Kliniken, Praxen und Heimen Pflicht werden.

Mehr Informationen erhaltet Ihr im aktuellen TAG24-Artikel zum Thema.

Werden verschärft: Einreiseregeln für Grenzpendler.
Werden verschärft: Einreiseregeln für Grenzpendler.  © dpa/Armin Weigel

Update, 22. Januar, 22.15 Uhr: Acht neue Fälle der südafrikanischen Virus-Mutation

Nach dem Auftauchen einer besonders ansteckenden südafrikanischen Variante des Coronavirus bei einer Frau in Leipzig sind acht weitere Infektionen bekannt geworden - und Virologen arbeiten noch daran, das Virus-Genom zu analysieren.

Laut der Virologie des Universitätsklinikums handelt es sich "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" um den Stamm B.1.351, der vorige Woche schon in anderen Bundesländern aufgetreten war. Es werde noch mehrere Tage dauern, bis das Virus-Genom des Erregers vollständig analysiert ist.

Bei der Nachverfolgung von Kontakten der Frau seien die weiteren Infektionen festgestellt worden, sagte ein Sprecher der Stadt am Freitag der dpa. Er bestätigte damit Medienberichte. Die acht anderen Betroffenen wie auch die Frau seien in Quarantäne.

Zur Zahl der Kontakte der Infizierten, bei denen sich weitere Menschen mit der Virus-Mutation angesteckt haben könnten, konnte er keine genauere Angabe machen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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