Coronavirus: Absichtliche Corona-Infektionen für Impfstoff-Tests geplant

Deutschland/Welt - Das Coronavirus wird Deutschland wohl noch lange Zeit beschäftigen. Abstand halten und Maske tragen dürfte deshalb noch für eine ganze Weile an der Tagesordnung stehen. Örtlich kommt es derzeit auch wieder zu schärferen Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung.

Ein selbst gebasteltes Abbild eines Coronavirus wird hochgehalten.
Ein selbst gebasteltes Abbild eines Coronavirus wird hochgehalten.  © dpa/Hauke-Christian Dittrich

In Deutschland wurden mittlerweile 281.127 Infektionen bestätigt. 9436 Corona-Patienten starben hierzulande an der Infektion, während 247.766 weitere als genesen gelten (Stand 24. September, 22.25 Uhr).

Die USA haben weltweit die meisten Fälle registriert: Über 6,96 Millionen Infizierte und 202.467 Tote wurden bereits erfasst (Stand 24. September, 22.25 Uhr).

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 32 Millionen bestätigte Infektionen und 979.454 Todesfälle (Stand 24. September, 22.25 Uhr).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 25. September, 6.01 Uhr: Absichtliche Corona-Infektionen für Impfstoff-Tests geplant

In London sollen einem Bericht zufolge Menschen für Impfstoff-Tests absichtlich mit dem Coronavirus infiziert werden. Gesunde, erwachsene Freiwillige sollen dabei im neuen Jahr unter kontrollierten Quarantäne-Bedingungen dem Coronavirus ausgesetzt werden, nachdem sie einige Wochen zuvor einen potenziellen Impfstoff verabreicht bekommen haben, wie die Financial Times unter Berufung auf Projektbeteiligte schreibt. Man arbeite mit Partnern zusammen, um mithilfe von "Human Challenge"-Tests die Entwicklung von Impfstoffen zu beschleunigen, bestätigte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur in London.

"Human Challenge Trials" - so lautet der englischsprachige Fachbegriff - haben den Vorteil, dass die Wirksamkeit eines Impfstoff unmittelbar festgestellt werden kann. Im Gegensatz dazu sieht das übliche Verfahren vor, oft Zehntausende Menschen zu impfen und dann zu schauen, ob sich weniger Menschen auf natürliche Weise infizieren als in einer ungeimpften Kontrollgruppe.

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze.
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

"Human Challenge Trials" sind unter Wissenschaftlern allerdings umstritten. Einige betonen den großen Nutzen, den solche Studien für eine ganze Gesellschaft haben könnten. Andere äußern ethische Bedenken und verweisen auf enorme gesundheitliche Risiken, die die Infektion mit einem in vieler Hinsicht noch unerforschten Erreger wie Sars-CoV-2 haben könnte.

Das federführend von dem Londoner Imperial College geleitete Projekt soll in der kommenden Woche offiziell vorgestellt werden und im Januar beginnen. Dem Bericht zufolge handelt es sich dabei um die ersten Versuche dieser Art weltweit. Über die US-amerikanische Organisation 1DaySooner, die sich für solche sogenannten Challenge-Studien am Menschen stark macht, sollen sich bereits rund 2000 Freiwillige für das Projekt gefunden haben. Bislang waren Pläne für solche Tests vor allem theoretischer Natur.

Update, 25. September, 5.31 Uhr: 2153 Corona-Neuinfektionen in Deutschland registriert

Die Zahl der neuen registrierten Corona-Infektionen in Deutschland liegt weiterhin über der Schwelle von 2000. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 2153 neue Corona-Infektionen gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen bekanntgab. Am Samstag war mit 2297 neuen bekannten Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden. Allerdings lag damals die Zahl der Tests noch deutlich niedriger. Am Donnerstag hatte die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle bei 2143 gelegen.

Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle einmal bei knapp über 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht von Donnerstag bei 0,78 (Vortag: 0,79). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Zudem gibt das RKI einen Sieben-Tage-R-Wert an, der weniger tagesaktuellen Schwankungen unterliegt. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen und lag zuletzt bei 0,97 (Vortag: 0,95).

Update, 25. September, 5.00 Uhr: NRW-Ministerpräsident Laschet fordert neue Art der Risikobewertung gefordert

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen gibt es eine Debatte um erneute Beschränkungen. Diskutiert wird zum Beispiel über eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. Der nordrhein- westfälische Ministerpräsident Armin Laschet schlug unterdessen vor dem neuen Gespräch am Dienstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten eine andere Art der Risikobewertung vor.

"Mit Corona leben lernen bedeutet in erster Linie, alle Entwicklungen genau im Blick zu haben. Dabei dürfen wir nicht nur auf die reinen Infektionszahlen schauen", sagte der CDU-Politiker dem Handelsblatt (Freitag). Laschet forderte, die Kapazität der Krankenhäuser und die Zahl der intensivmedizinisch behandelten und beatmeten Covid-19-Patienten stärker in die Lagebewertung einfließen zu lassen. Gleiches gelte für den Anteil zurückverfolgbarer Infektionen, die Anzahl der Tests und den Anteil positiver Testergebnisse.

"Wir brauchen für ganz Deutschland ein standardisiertes Corona-Monitoring, das die Pandemieentwicklung kommunenscharf abbildet", sagte Laschet. Er stellte sich damit hinter den Vorschlag seines Corona-Expertenrats, der sich für ein Ampel-System ausspricht. Als Beispiel nennt der Rat Österreich.

Update, 24. September, 23.09 Uhr: Nur noch 1000 Zuschauer bei French Open

Unmittelbar vor dem Beginn der French Open ist die maximale Besucherzahl für das Tennis-Turnier in Frankreich coronabedingt reduziert worden. Bei der Großveranstaltung seien nur noch höchstens 1000 Besucher zugelassen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am späten Donnerstagabend unter Berufung auf das Amt von Premierminister Jean Castex.

Das Grand-Slam-Turnier, das in Frankreich Roland-Garros heißt, wird an diesem Sonntag (27. September) beginnnen und bis zum 11. Oktober dauern. Hintergrund der neuen Begrenzung ist die sich verschlechternde Corona-Lage in der Hauptstadtregion. Zuvor hatte es geheißen, dass 5000 Zuschauer pro Tag auf der gesamten Anlage zugelassen seien.

Arbeiter breiten über dem Logo von Roland Garros eine Plane zum Schutz vor Regen über dem Tennisplatz aus. Die French Open beginnen am 27.09.2020.
Arbeiter breiten über dem Logo von Roland Garros eine Plane zum Schutz vor Regen über dem Tennisplatz aus. Die French Open beginnen am 27.09.2020.  © Benoit Doppagne/BELGA/dpa

Update, 24. September, 22.28 Uhr: Klimacamp in Aachen droht Räumung

Teilnehmern des Klimacamps Aachen hat die Stadt trotz mutmaßlicher Verstöße gegen Corona-Auflagen eigenen Angaben zufolge einen Aufschub eingeräumt. Am Freitagmorgen um 7.30 Uhr werde das Ordnungsamt erneut kontrollieren, ob Auflagen eingehalten werden, sagte ein Stadtsprecher der Deutschen Presse-Agentur am späten Donnerstagabend. Sollten nicht von allen rund 150 bis 200 Teilnehmern die vollständigen Namen, Adressen und Telefonnummern vorliegen, werde die von Fridays for Future angemeldete Veranstaltung mit rund 150 bis 200 Teilnehmern vorzeitig beendet.

Das Protestcamp gegen Braunkohle hatte am Dienstag begonnen und sollte bis Sonntag dauern. Das Oberverwaltungsgericht für NRW hatte entschieden, dass sich alle Teilnehmer wegen der Pandemie in Adresslisten eintragen müssen. Am Donnerstagabend stand zeitweise im Raum, dass das Zeltlager geräumt werden sollte.

Es seien am Nachmittag "diverse Mängel" festgestellt worden, der Anmelder sei dringend ermahnt worden, nachzubessern, schilderte der Stadtsprecher. Eine zweite Kontrolle am späten Abend habe gezeigt, dass die Teilnehmer den Forderungen nicht nachgekommen seien. Abstände würden mitunter nicht eingehalten, es seien nicht alle in festen Gruppen unterwegs - wie angeordnet worden war - und auch der Mundschutz habe teilweise gefehlt.

Für die Teilnehmer des Klimacamps Aachen gibt es trotz mehrerer mutmaßlicher Verstöße gegen Corona-Auflagen nach Angaben der Stadt eine weitere Chance.
Für die Teilnehmer des Klimacamps Aachen gibt es trotz mehrerer mutmaßlicher Verstöße gegen Corona-Auflagen nach Angaben der Stadt eine weitere Chance.  © Ralf Roeger/dpa

Update, 24. September, 21.41 Uhr: Bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen? Das sagt Spahn dazu

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) hat sich gegen eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen. Mehr Infos >> HIER.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU).
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU).  © Frank Rumpenhorst/dpa

Update, 24. September, 21.21 Uhr: Libanon meldet höchste Zahl von Corona-Neuinfektionen an einem Tag

Der Libanon hat die höchste Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem einzigen Tag seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Das Gesundheitsministerium des Landes im Nahen Osten meldete am Donnerstag 1027 neue Fälle. 

Laut Ministerium sind 21 der Fälle von Einreisenden aus dem Ausland eingeschleppt worden. Damit stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle seit dem 21. Februar auf 32.819. Bisher wurden im Libanon 329 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung registriert.

Die Zahl der Neuinfektionen im Libanon ist besonders seit der Explosion im Hafen der Hauptstadt Beirut am 4. August deutlich gestiegen, bei der mindestens 190 Menschen ums Leben gekommen waren. Wegen des Anstiegs der Infektionszahlen verschob der Libanon den Beginn des neuen Schuljahres bis zum 12. Oktober.

Update, 24. September, 21.08 Uhr: New York: Eigene Prüfung einer Impfung - Kein Vertrauen in Trump

Wegen vorgeblicher Sorge um die Sicherheit eines möglicherweise von der Trump-Regierung zugelassenen Impfstoffs plant der US-Bundesstaat New York seine eigene Untersuchung eines potenziellen Wirkstoffs.

"Wie die Bundesregierung mit dem Impfstoff umgegangen ist, gibt es jetzt ernsthafte Fragen, ob der Impfstoff politisiert worden ist oder nicht", sagte der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag. Es gebe ein politisches Motiv des republikanischen US-Präsidenten Donald Trump (74), so schnell wie möglich vor der Wahl ein Mittel anzukündigen.

Trump-Kritiker werfen dem Präsidenten vor, er wolle eine Zulassung für eine Impfung noch vor der Wahl am 3. November erzwingen - selbst wenn der Stoff noch nicht ausreichend erprobt sein sollte. Trump verspreche sich bei der Abstimmung dadurch Vorteile gegenüber seinem demokratischen Kontrahenten Joe Biden. 

Der demokratische Gouverneur von New York, Andrew Cuomo.
Der demokratische Gouverneur von New York, Andrew Cuomo.  © Michael Brochstein/ZUMA Wire/dpa

In den vergangenen Wochen hatte Trump mit dem Vorwurf für Aufsehen gesorgt, Mitarbeiter der Arzneimittelbehörde würden Impfstoff-Tests absichtlich verzögern. Ihr Chef, Stephen Hahn, hatte daraufhin versichert, dass er keinen politischen Einfluss auf die Zulassung von Corona-Impfstoffen erlauben werde.

"Ehrlich gesagt werde ich der Meinung der Bundesregierung nicht vertrauen", sagte Cuomo weiter im Hinblick auf eine mögliche Zulassung eines Stoffes. Das würde er auch New Yorkern nicht empfehlen. Deswegen würde ein potenziell freigegebener Impfstoff zunächst von einer unabhängigen New Yorker Expertenkommission geprüft, bevor er verteilt werden dürfte.

Update, 24. September, 20.53 Uhr: Spanien übertrifft die Marke von 700 000 Corona-Infektionen

Der Corona-Hotspot Spanien hat als erstes Land Westeuropas die Marke von 700.000 registrierten Infektionen gebrochen. 

Das Gesundheitsministerium in Madrid meldete am Donnerstagabend 10.653 neue Ansteckungen, wodurch die Gesamtzahl der Fälle auf mehr als 704.000 kletterte.

Update, 24. September, 20.32 Uhr: FC Bayern im Supercup-Finale mit Alaba - Fans jubeln Spielern zu

Der FC Bayern München tritt im Finale um den europäischen Fußball-Supercup gegen Europa-League-Sieger FC Sevilla wieder mit David Alaba als Abwehrchef an. Der Österreicher ist nach seinem verletzungsbedingten Fehlen beim 8:0 zum Bundesligastart gegen den FC Schalke 04 wieder fit. 

Er nimmt in der von Trainer Hansi Flick nominierten Startelf des Champions-League-Siegers am Abend in Budapest den Platz von Jérôme Boateng ein. Der nach dem Schalke-Spiel angeschlagene Torjäger Robert Lewandowski kann ebenfalls auflaufen. Die linke Verteidigerposition nimmt erneut Weltmeister Lucas Hernández ein. Jungstar Alphonso Davies sitzt wieder auf der Ersatzbank.

Die Partie in der Puskas-Arena wird trotz hoher Infektionszahlen im Corona-Risikogebiet Budapest vor Publikum ausgetragen. Die UEFA sprach als Veranstalter noch am Donnerstag von einem "Testballon". Nach Angaben des Verbandes wurden 15.500 Karten verkauft. Bei einer Platzbegehung einiger Münchner Spieler nach der Ankunft im Stadion wurden diese von den angereisten Bayern-Fans mit Beifall empfangen.

Die Fans versammeln sich vor dem Spiel auf der Tribüne.
Die Fans versammeln sich vor dem Spiel auf der Tribüne.  © Bernadett Szabo/Reuters Pool/AP/dpa

Update, 24. September, 19.35 Uhr: USA und China überziehen sich in Sicherheitsrat mit Vorwürfen!

China und die USA haben sich im UN-Sicherheitsrat gegenseitig mit ungewöhnlich scharfen Vorwürfen überzogen. Besonders der chinesische Botschafter Zhang Jun sorgte mit direkten Worten zu den amerikanischen Vorwürfen gegen Peking im Kampf gegen das Coronavirus für Aufsehen.

"Die Vereinigten Staaten haben ein politisches Virus verbreitet", sagte Zhang am Donnerstag bei einer Sitzung des mächtigsten UN-Gremiums zur globalen Sicherheit in der Corona-Pandemie.

Die USA hätten mit ihren Vorwürfen gegen China globale Konfrontation und Spaltung geschaffen. Die Trump-Regierung sei für jedes Covid-19-Todesopfer allein verantwortlich und in der Welt komplett isoliert. Probleme würden nicht gelöst, indem man andere beschuldige. "Genug ist genug, Sie haben schon genug Ärger in die Welt gebracht", so Zhang.

Werden wohl keine Freunde mehr: Xi Jinping (67), Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und US-Präsiden Donald Trump (74).
Werden wohl keine Freunde mehr: Xi Jinping (67), Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und US-Präsiden Donald Trump (74).  © Liu Weibing/XinHua/dpa/Evan Vucci/AP/dpa

Zuvor hatte die amerikanische UN-Botschafterin Kelly Craft ihrerseits harsche Worte an den Sicherheitsrat gerichtet, deren Mitgliedsstaaten ihre Vorträge ihrer Ansicht nach für nationale politische Zwecke missbraucht hatten. 

"Schande über Sie alle. Ich bin erstaunt und vom Inhalt der heutigen Diskussion angewidert. Tatsächlich bin ich ziemlich beschämt für diesen Rat." Später bekräftigte sie die US-Position, China habe die Welt trotz besseren Wissens beim Coronavirus belogen und dessen Ausbreitung damit vorangetrieben.

In den vergangenen Monaten hatten sich die Beziehungen zwischen den USA und China auch wegen der Corona-Pandemie massiv verschlechtert. US-Präsident Donald Trump hatte das Coronavirus unter anderem wiederholt als "China-Virus" bezeichnet. Der Konflikt berührt mittlerweile fast jeden Aspekt der Beziehungen zwischen den beiden Großmächten.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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