Coronavirus: Bundesland verhängt Kontakt-Beschränkungen für Ungeimpfte

Deutschland/Welt - In Deutschland verschärft sich die Corona-Lage, die Fallzahlen steigen. Strengere Auflagen treffen nun vor allem Menschen, die noch nicht gegen das Covid-19-Virus geimpft sind.

In Sachsen wurde das 2G-Modell bereits eingeführt, ziehen auch bald andere Bundesländer nach?
In Sachsen wurde das 2G-Modell bereits eingeführt, ziehen auch bald andere Bundesländer nach?  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 452,4 (Vortag: 446,7).

Laut RKI sind seit Beginn der Pandemie mehr als 5,7 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Coronavirus im Norden: Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle deutlich gestiegen
Coronavirus Coronavirus im Norden: Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle deutlich gestiegen

Insgesamt 100.956 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus bereits verstorben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 4,8 Millionen an.

Weltweit gibt es mehr als 260,7 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 5,2 Millionen Todesfälle (alle Daten Stand 29. November, 7.05 Uhr).

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Update, 29. November, 22 Uhr: Peinlich! Frankfurt muss Impfaktionen mangels Impfstoff absagen

Die Stadt Frankfurt am Main sieht ihre Impfkampagne durch fehlenden Impfstoff ausgebremst.

Obwohl die Impfaktionen des Gesundheitsamtes von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen würden und die Nachfrage zuletzt stark angezogen habe, müsse die Stadt nun ihre Impfangebote einschränken - weil die vom Gesundheitsamt bestellten Impfstoffmengen von Seiten des Bundes einseitig reduziert worden seien, teilte das Gesundheitsamt am Montag mit.

Von diesem Dienstag an seien keine Impfungen an der Hauptwache mehr möglich. «Auch Sonderimpfaktionen müssen abgesagt werden», hieß es. Auch für die erst am Morgen gestartete Neuauflage des Impf-Expresses in einer Straßenbahn reiche es nicht mehr, er müsse pausieren.

Statt der bestellten 19.380 Dosen erhalte Hessens größte Stadt nur rund 6000 Impfdosen des Impfstoffes Comirnaty von Biontech und maximal 4000 Dosen Spikevax von Moderna.

"Ganz Frankfurt ist stinksauer auf Berlin - und mir fehlen ehrlich gesagt die Worte", erklärte Oberbürgermeister Peter Feldmann (63, SPD).

Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (63, SPD).
Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (63, SPD).  © Frank Rumpenhorst/dpa

Update, 29. November, 20.04 Uhr: Erster Omikron-Fall in Sachsen

In Sachsen wurde erstmals die Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen!

Mehr Infos unter: "Erster Omikron-Fall in Sachsen: Corona-Variante hat den Freistaat erreicht".

Ein 39-jähriger Erkrankter wurde am Montag in eine Leipziger Klinik eingeliefert. (Symbolbild)
Ein 39-jähriger Erkrankter wurde am Montag in eine Leipziger Klinik eingeliefert. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Update, 29. November, 18.27 Uhr: Erstmals Omikron-Infektion auch in Schweden bestätigt

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals auch in Schweden festgestellt worden.

Das teilte die schwedische Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten am Montagabend mit.

Update, 29. November, 18.11 Uhr: Omikron erstmals auch in Spanien nachgewiesen

Erstmals ist auch in Spanien ein Fall der neuen Corona-Variante Omikron nachgewiesen worden.

Das teilte das Labor für Mikrobiologie des Krankenhauses Gregorio Marañón in Madrid am Montag auf Twitter mit. Es handele sich um einen Patienten, der aus Südafrika eingereist sei. Ihm gehe es soweit gut, schrieb das Labor weiter.

Update, 29. November, 18.09 Uhr: Stiko warnt Ungeimpfte - So viel höher liegt ihr Krankenhausrisiko

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat ihre wissenschaftliche Begründung zu Auffrischimpfungen für alle Erwachsenen vorgelegt und einen Impfaufruf an Ungeimpfte gerichtet.

Mehr Infos unter: "Stiko warnt Ungeimpfte: So viel höher liegt ihr Krankenhausrisiko".

Thomas Mertens (71) ist der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission.
Thomas Mertens (71) ist der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Update, 29. November, 17.59 Uhr: Bundesland verhängt Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

In Mecklenburg-Vorpommern treten aufgrund der hohen Belastung der Kliniken mit Corona-Patienten am Mittwoch weitere Einschränkungen in Kraft.

Dann gelten Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Nur noch fünf ungeimpfte oder nicht genesene Personen aus zwei Haushalten dürften zusammenkommen, erklärte ein Sprecher der Staatskanzlei am Montag. Kinder unter 14 Jahren zählten nicht mit.

MP Manuela Schwesig (47) greift in ihrem Bundesland durch.
MP Manuela Schwesig (47) greift in ihrem Bundesland durch.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Update, 29. November, 17.52 Uhr: Länder-Gesundheitsminister wollen schnell Corona-Kinderimpfungen

Die Gesundheitsminister der Länder drücken bei den Corona-Impfungen für Kinder aufs Tempo.

Man begrüße es, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMA nun einen Impfstoff für Fünf- bis Elfjährige zugelassen habe, sagte Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU) am Montag nach einer Schaltkonferenz der Minister von Bund und Ländern in München.

Update, 29. November, 17.38 Uhr: Länder für Corona-Impfungen in Apotheken und Zahnarztpraxen

Zur Beschleunigung der Corona-Impfungen in Deutschland sollen aus Sicht der Gesundheitsminister der Länder künftig auch Apotheken und Zahnärzte mit einbezogen werden.

Der Bund sei gebeten, die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, sagte der Vorsitzende der Ressortchefs, Klaus Holetschek (CSU) aus Bayern, am Montag in München nach einer Schaltkonferenz. Er verwies auf bestehende Regelungen, nach denen Apotheken in regionalen Modellprojekten bereits Grippeimpfungen machen können.

Bis zum Jahresende werden mehr als 20 Millionen Auffrischimpfungen (Booster) länger zurückliegender Impfungen angestrebt. Holetschek machte mit Blick auf Apotheken und Zahnärzte deutlich, dass eine Regelung für sie nicht von heute auf morgen umgesetzt werden könne. Auch für die Zukunft blieben Auffrischimpfungen aber wichtig.

Klaus Holetschek geht mit gutem Beispiel voran.
Klaus Holetschek geht mit gutem Beispiel voran.  © Peter Kneffel/dpa

Update, 29. November, 17.20 Uhr: Vier weitere Omikron-Verdachtsfälle in Hessen

In Hessen gibt es vier weitere Verdachtsfälle der neu entdeckten Coronavirus-Variante Omikron.

Das bestätigte am späten Montagnachmittag das hessische Sozialministerium.

Update, 29. November, 16.43 Uhr: Drei Omikron-Fälle in Bayern bestätigt

Die drei in Bayern bekanntgewordenen Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron sind nun auch durch eine Genom-Sequenzierung bestätigt.

Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Montag in Erlangen mit.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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