Coronavirus: Impfkommission empfiehlt Astrazeneca-Vakzin nur für unter 65-Jährige

Deutschland/Welt - Das Coronavirus hält Deutschland weiterhin in Atem. Auf ausreichend Abstand zueinander achten und Maske tragen sind da noch die geringeren Hürden.

Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.
Eine Joggerin läuft an einem Graffiti mit der Aufschrift "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön") vorbei.  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie insgesamt mehr als 2,18 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Mehr als 1,9 Millionen davon sollen inzwischen wieder genesen sein.

Hierzulande starben bereits insgesamt 55.038 Menschen mit oder an dem Virus.

Weltweit gibt es insgesamt mehr als 100,97 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen über 2,17 Millionen Todesfälle (alle Angaben Stand 28. Januar, 13.30 Uhr).

Die Gesamtzahl der Impfungen liegt in Deutschland laut Robert Koch-Institut bei 1.926.689 (Stand: 27. Januar). Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt bundesweit 98. (Stand: 28. Januar, 0 Uhr)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

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Update, 28. Januar, 14.09 Uhr: Impfkommission empfiehlt Astrazeneca-Vakzin nur für unter 65-Jährige

Die Ständige Impfkommission empfiehlt in der Corona-Pandemie auch die Impfung mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca - allerdings mit Einschränkungen.

Aufgrund von derzeit verfügbaren Daten werde dieser Impfstoff nur für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag mit. Das Vakzin von Astrazeneca soll voraussichtlich am Freitag in der EU zugelassen werden.

Außenansicht von dem Hauptsitz des Pharmakonzerns AstraZeneca in Australien.
Außenansicht von dem Hauptsitz des Pharmakonzerns AstraZeneca in Australien.  © Dan Himbrechts/AAP/dpa

Update, 28. Januar, 13.45 Uhr: Umfrage: Mehrheit der Deutschen akzeptiert verschärfte Corona-Regeln

Ein großer Teil der Deutschen steht auch weiter hinter der Corona-Politik der Bundesregierung.

Die bis Mitte Februar verlängerten und weiter verschärften Corona-Regeln werden von einer Mehrheit von 56 Prozent als richtig angesehen, ergab das am Donnerstag veröffentlichte ZDF-"Politbarometer".

Das Umfrageergebnis entspreche einem Zuwachs der Zustimmung von fünf Prozentpunkten im Vergleich zu Mitte Januar. Unverändert 28 Prozent der Befragten plädierten für eine weitere Verschärfung, 14 Prozent hielten die Maßnahmen für übertrieben.

Update, 28. Januar, 13.35 Uhr: Britische Regierung rechnet weiter mit stabilen Impfstoff-Lieferungen

Trotz des Streits der EU mit Astrazeneca über gekürzte Impfstoff-Lieferungen rechnet die britische Regierung weiterhin mit einer stabilen Versorgung des eigenen Landes.

Es werde keine Störungen bei den Lieferungen der Impfdosen geben, sagte der britische Staatsminister Michael Gove (53) am Donnerstag dem Sender BBC. "Es ist der Fall, dass die Lieferungen, die geplant und bezahlt worden sind, auch weitergehen sollen." Die EU hatte Astrazeneca zuvor aufgefordert, Dosen in EU-Länder zu liefern, die in britischen Werken hergestellt werden.

Glasgow: Boris Johnson (56), Premierminister von Großbritannien, hält Corona-Test-Proben in einem Plastikgefäß. Die britische Regierung rechnet weiterhin mit Impfstoff-Lieferungen.
Glasgow: Boris Johnson (56), Premierminister von Großbritannien, hält Corona-Test-Proben in einem Plastikgefäß. Die britische Regierung rechnet weiterhin mit Impfstoff-Lieferungen.  © Jeff Mitchell/PA Wire/dpa

Update, 28. Januar, 13.25 Uhr: Scholz dringt auf schnellere Impfung - Pharmahersteller zuschalten

Vizekanzler Olaf Scholz (62, SPD) dringt auf eine schnellere Impfung gegen das Coronavirus und will dafür bei einem Impfgipfel von Bund und Ländern auch Pharmaunternehmen zuschalten.

"Ziel dieser Runde muss es sein, eine gemeinsame nationale Anstrengung auf den Weg zu bringen, die Produktion und Verteilung von Impfstoff in Deutschland zu beschleunigen", sagte der Finanzminister der Deutschen Presse-Agentur. Dabei sollten die Pharmafirmen mitsprechen.

Update, 28. Januar, 13.22 Uhr: Tony Marshall verzweifelt: Noch immer keine Corona-Impfung!

Schlagerstar Tony Marshall (82) teilt das Schicksal von vielen Älteren in Deutschland - er wartet noch auf seine Impfung gegen das Coronavirus.

Was der Star dazu sagt, lest ihr >>> hier.

Der Schlagersänger Tony Marshall (82), aufgenommen in der Geroldsauer Mühle bei den Proben zu einem Streaming Konzert.
Der Schlagersänger Tony Marshall (82), aufgenommen in der Geroldsauer Mühle bei den Proben zu einem Streaming Konzert.  © Uli Deck/dpa

Update, 28. Januar, 13.16 Uhr: Gesundheitsbehörde mahnt Afrikas Staaten zur Impfung von Ausländern

Angesichts millionenfacher Migranten und Vertriebener auf dem afrikanischen Kontinent warnt die panafrikanische Gesundheitsbehörde die dortigen Regierungen davor, Corona-Impfungen nur auf die eigenen Staatsbürger zu begrenzen.

"Es kann keine Diskriminierung geben - jeder, der im Lande lebt, sollte Zugang zu Impfstoff haben", mahnte am Donnerstag John Nkengasong (61), Leiter der zur Afrikanischen Union (AU) gehörenden Gesundheitsbehörde Africa CDC.

Jedes afrikanische Land, das Menschen wegen ihrer Nationalität ausschließe, sei nicht nur zu verurteilen, sondern würde auch dem Gedanken einer Herden-Immunität zuwiderlaufen.

Update, 28. Januar, 13.14 Uhr: Verbände wollen gemeinsam an Rückkehr zur Normalität arbeiten

Verbände aus Kultur, Gastronomie und Sport wollen sich vernetzen und gemeinsame Lösungen für Öffnungen in der Corona-Pandemie erarbeiten.

Ein Hauptaugenmerk wollen die Verbände darauf legen, wie Besucherströme besser erfasst und nachverfolgt werden können. Zu den beteiligten Verbänden gehören unter anderem die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB).

Update, 28. Januar, 13.11 Uhr: Bergisch-Gladbach: Tausende FFP2-Masken aus Krankenhaus gestohlen

Unbekannte haben aus einem Krankenhaus in Bergisch Gladbach rund 5000 Schutzmasken gestohlen. Mehr zu dem Vorfall erfahrt ihr >>> hier in unserem Artikel.

Update, 28. Januar, 12.40 Uhr: Länder-Finanzminister stimmen Corona-Hilfen für deutsche Flughäfen zu

Gute Nachrichten für die deutschen Flughäfen: Mit großer Mehrheit haben die Länder einem Vorschlag des Bundes für Corona-Hilfen in Höhe von einer Milliarde Euro zugestimmt.

Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen der Finanzministerkonferenz. Demnach stimmten 14 von 16 Ländern für den Vorschlag, der auf Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (46, CSU) zurückgeht und eine Finanzierung von Bund und Ländern zu gleichen Anteilen vorsieht. Bereits geleistete Flughafenhilfen sollten dabei berücksichtigt werden.

Frankfurt/Main: Mitarbeiter der Fluggesellschaft ANA stehen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens vor den leeren Abflugschaltern. Corona hat die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt.
Frankfurt/Main: Mitarbeiter der Fluggesellschaft ANA stehen im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens vor den leeren Abflugschaltern. Corona hat die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt.  © Arne Dedert/dpa

Update, 28. Januar, 12.32: Hunderte Impfhotline-Anrufer landen bei Lkw-Fahrer aus Dortmund

Weil seine Handynummer in acht Ziffern gleich mit den Impfhotlines für NRW ist, bekommt Lkw-Fahrer Michael S. aus Dortmund seit Montag zahlreiche Anrufe - und ist zu einem Trostspender für viele ältere Menschen geworden.

Wie er mit den Anrufen umgeht, erfahrt ihr >>> hier in unserem Artikel.

Titelfoto: Russell Cheyne/PA Wire/dpa

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