Coronavirus: Mehr als 22 Prozent Erstimpfungen in Deutschland

Deutschland/Welt - Weiterhin gilt der Lockdown in Deutschland. Noch immer sollen die Menschen die Zahl ihrer Kontakte möglichst gering halten. Und: Kommt die Aufhebung der Impf-Priorisierung im Mai? Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").
Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie mehr als 3,3 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mehr als 2,86 Millionen der Infizierten sollen wieder genesen sein. 81.203 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben (Alle Datenstände: 23. April, 7 Uhr).

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt laut Robert-Koch-Institut bundesweit 164,0. (Stand 23. April, 3.09 Uhr).

Weltweit gibt es rund 144,7 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 3,07 Millionen Todesfälle (Stand 23. April, 7 Uhr).

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Update, 23. April, 10.58 Uhr: Mehr als 22 Prozent Erstimpfungen in Deutschland

In Deutschland sind 22,2 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor (Stand: 23.4., 8.00 Uhr).

So verabreichten alle Stellen bislang insgesamt etwa 24,3 Millionen Impfungen, wovon knapp 18,5 Millionen Erstimpfungen und weitere gut 5,8 Millionen Zweitimpfungen waren.

Demnach stieg die Quote der vollständig Geimpften leicht auf sieben Prozent.

Update, 23. April, 10.57 Uhr: RKI-Vizechef: Appell zu Solidarität mit noch ungeimpften Gruppen

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in der dritten Corona-Welle zu Solidarität mit den noch ungeimpften jüngeren Gruppen in der Bevölkerung aufgerufen.

Viele jüngere Menschen hätten sich in der Pandemie stark eingeschränkt und so gefährdete Ältere und Risikopatienten geschützt, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Freitag in Berlin.

"Wir müssen uns bitte noch weiter einschränken, damit auch diese Personen eine Chance haben, sich impfen zu lassen, bevor das Virus sie erwischt." Auch für die Jüngeren und Gesunden sei das Virus nicht harmlos.

Update, 23. April, 10.53 Uhr: Acht Blutgerinnsel-Fälle pro Million Geimpfter in Großbritannien

Die Zahl der nach AstraZeneca-Impfungen aufgetretenen schweren Fälle von seltenen Blutgerinnseln liegt in Großbritannien neuesten Daten zufolge bei rund acht (7,9) Fällen pro Million Geimpfter.

Das teilte die britische Arzneimittelbehörde MHRA in dieser Woche mit.

Damit nähern sich die Erfahrungen in Großbritannien denen in anderen Ländern.

Die Behörde sieht jedoch weiterhin keinen Beweis für einen Zusammenhang mit dem Impfstoff und den Blutgerinnseln erbracht. Ihre Empfehlung änderte sie nicht. Der Nutzen einer Impfung mit AstraZeneca übersteige für die meisten Menschen weiterhin die Risiken, hieß es.

Die Zahl der nach AstraZeneca-Impfungen aufgetretenen schweren Fälle von Blutgerinnseln liegt in Großbritannien bei rund acht (7,9) Fällen pro Million Geimpfter.
Die Zahl der nach AstraZeneca-Impfungen aufgetretenen schweren Fälle von Blutgerinnseln liegt in Großbritannien bei rund acht (7,9) Fällen pro Million Geimpfter.  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 23. April, 10.50 Uhr: Saarland hält trotz Bundes-Notbremse an "Saarland-Modell" fest

Auch wenn das Saarland ab Samstag wegen der Bundes-Notbremse in weiten Teilen zurück in den Lockdown muss: Das Saarland-Modellprojekt, das auf Öffnungen auf der Basis von Tests setzt, ist nicht vom Tisch.

"Wir halten auch weiterhin an unserem Modell fest", teilte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (43, CDU) mit. "Das Saarland-Modell ist ein langfristig angelegtes Management-Modell, mit dem wir die Corona-Pandemie nachhaltig kontrollieren werden."

Anreize zum Testen seien "ein Schlüssel in der Pandemiebekämpfung»"

Update, 23. April 10.47 Uhr: Spahn ruft zum Start der Bundes-Notbremse zu Kontaktvermeidung auf

Gesundheitsminister Jens Spahn (40) hat zum Inkrafttreten neuer bundesweit verbindlicher Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen zu weiteren Einschränkungen bei Kontakten aufgerufen.

"Das ist hart, das fällt schwer, jedem von uns. Aber das ist für eine Übergangszeit notwendig", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin.

Es gehe darum, die dritte Corona-Welle zu brechen und dann gestützt auf mehr Tests auch mehr Bereich öffnen zu können.

Jens Spahn (40, CDU), Bundesgesundheitsminister, hat zum Inkrafttreten neuer bundesweit verbindlicher Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen aufgerufen.
Jens Spahn (40, CDU), Bundesgesundheitsminister, hat zum Inkrafttreten neuer bundesweit verbindlicher Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen aufgerufen.  © Wolfgang Kumm/dpa

Update, 23. April, 10.46 Uhr: Hochschulen fordern schnelle Klarstellungen bei Bundes-Notbremse

Die Hochschulen fordern von der Bundesregierung schnelle Klarstellungen im Zusammenhang mit der sogenannten Bundes-Notbremse, die an diesem Freitag in Kraft tritt.

Man hoffe auf zügige Klärung durch die angekündigten Rechtsverordnungen, sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Peter-André Alt (60), der Deutschen Presse-Agentur.

"Für Präsenz erfordernde Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie für die Bibliotheksleihe sollten (...) unverzüglich Ausnahmeregelungen getroffen werden."

In der Bundes-Notbremse werden Hochschulen in einem Atemzug mit Schulen genannt: Überschreitet die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100, so wird Wechselunterricht ab dem übernächsten Tag Pflicht. Ab 165 ist ab dem übernächsten Tag Präsenzunterricht verboten.

Update, 23. April, 10 Uhr: Makatsch nach #allesdichtmachen: Will Leid der Opfer nicht schmälern

Nach ihrem Video-Beitrag bei der Internetaktion #allesdichtmachen hat sich Schauspielerin Heike Makatsch (49) zu Wort gemeldet und sich von "rechtem Gedankengut" distanziert.

"Ich habe durch Kunst und Satire den Weg gewählt, die Veränderung unserer Gesellschaft aufzuzeigen und Raum zu schaffen, für einen kritischen Diskurs", schrieb sie auf Instagram mit Blick auf ihr Video, in dem sie ironisch die Corona-Politik kommentiert hatte.

"Wenn ich damit rechten Demagogen in die Hände gespielt habe, so bereue ich das zutiefst." Auch habe sie niemals das Leid der Corona-Erkrankten und ihrer Angehörigen schmälern oder sie mit ihrem Beitrag verletzen wollen.

Update, 23. April, 9.03 Uhr: Saarlands Staatstheater bedauert Schließung wegen Bundes-Notbremse

Gerade gut zwei Wochen war das Saarländische Staatstheater im Zuge des "Saarland-Modells" geöffnet: Nun muss es wegen der Bundes-Notbremse für Landkreise und Städte über einem Inzidenzwert von 100 wieder schließen.

Es sei "ein Alptraum": "Wir sind sehr enttäuscht", teilte Generalintendant Bodo Busse (52) am Freitag mit.

Seit dem Start des Corona-Modellprojekts im Saarland, das auf Öffnung auf der Basis von Tests setzte, hatte es in dem Theater sechs Premieren gegeben, bei denen mehr als 2200 Besucher gezählt wurden.

Update, 23. April, 8.59 Uhr: Mehr als fünf Millionen Zweitimpfungen in Israel erreicht

Rund vier Monate nach ihrem Beginn hat die Impfkampagne in Israel die Marke von fünf Millionen Zweitimpfungen überschritten.

Dies sei eine große Errungenschaft für die Bürger des Landes, schrieb Gesundheitsminister Juli Edelstein (62) am Freitag bei Twitter.

Update, 23. April, 8.16 Uhr: Indien stellt wieder Rekord bei Neuinfektionen mit Coronavirus auf

Indien hat den zweiten Tag in Folge einen weltweiten Höchstwert an Neuinfektionen mit dem Coronavirus erreicht.

In den vergangenen 24 Stunden wurden 332.730 Corona-Fälle erfasst - so viele wie in keinem anderen Land der Welt an einem Tag zuvor. Das geht aus Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums vom Freitag hervor.

Zudem starben 2263 Leute an oder mit Covid.

Damit haben sich in den vergangenen vier Tagen mehr als eine Million Menschen in Indien mit dem Virus infiziert.

Titelfoto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

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