Coronavirus: Rund 230.000 Maskenpflicht-Verstöße im Bahnverkehr

Deutschland/Welt - In Deutschland stagnieren die Corona-Zahlen derzeit. Gleichzeitig ist die Impfwilligkeit der Menschen ins Stocken geraten. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

In Deutschland hat die Gastronomie wieder geöffnet.
In Deutschland hat die Gastronomie wieder geöffnet.

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie mehr als 4,18 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Insgesamt 93.365 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus bereits verstorben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund vier Millionen an.

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 60,6 (Vortag: 62,5).

Coronavirus in Berlin: Corona-Inzidenz sinkt weiter
Coronavirus Coronavirus in Berlin: Corona-Inzidenz sinkt weiter

Weltweit gibt es mehr als 230,4 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 4,7 Millionen Todesfälle (alle Daten Stand: 25. September, 7 Uhr).

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Update, 25. September, 17.20 Uhr: Berlins Berghain kündigt erste Klubnacht nach Corona-Schließung an

Schnappatmung für Partypeople - das Berliner Nachtleben bekommt eines seiner international gefeierten Highlights zurück. Das Berghain will seine Türen wieder öffnen.

Auf seiner Homepage kündigte der in einem ehemaligen Fernheizwerk residierende Club mit der dazu gehörenden Panorama Bar eine erste "Klubnacht" für den Samstag des kommenden Wochenendes (2. Oktober) an.

Auch an den folgenden Samstagen will der Technoclub seinen regelmäßig von langen Schlangen belagerten Eingang aufsperren. Wer rein will, muss allerdings nicht nur an den Bewachern der "härtesten Tür der Welt" vorbei, sondern auch gegen Corona geimpft oder von Covid-19 genesen sein (2G).

"Wir freuen uns auf unsere erste Klubnacht nach fast 19 Monaten", hieß es auf der Seite. "Let the bass kick, wir sehen uns auf dem Dancefloor!" Damit scheinen auch zwischenzeitlich aufgekommene Gerüchte, wonach das Berghain nicht mehr öffnen werde, widerlegt.

2G im Berghain: Ob der Laden so voll wird?
2G im Berghain: Ob der Laden so voll wird?  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 25. September, 17.12 Uhr: Niederländische Staatssekretärin im Streit um Corona-Kurs gefeuert

Im Streit um den Corona-Kurs der Niederlande hat Premierminister Mark Rutte (54) am Samstag Wirtschaftsstaatssekretärin Mona Keijzer fristlos entlassen. Der ungewöhnliche Schritt folgt auf Kritik von Keijzer an der Einführung eines Corona-Passes in den Niederlanden, die sie im Interview mit der Zeitung De Telegraaf (Samstag) geäußert hatte.

Wie Rutte nach einer Mitteilung der Regierung sagte, vertrügen die Äußerungen der Staatssekretärin sich nicht mit den kürzlichen Beschlüssen des Ministerrats.

Zwar wurde in den Niederlanden am Samstag die 1,5 Meter-Abstandsregel zum Schutz vor einer Corona-Infektion abgeschafft. An die Stelle tritt aber ein heftig umstrittener Corona-Pass. Fortan muss jeder ab einem Alter von 13 Jahren vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur- oder Sportveranstaltungen nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist.

Keijzer hatte dem Telegraaf gesagt: "Wenn wir in einer Gesellschaft gelandet sind, in der man voreinander Angst haben muss, es sei denn, dass man einen Nachweis vorlegt, dann muss man sich (...) fragen: Wollen wir diese Richtung wählen?"

Rutte entschloss sich nach Zustimmung des Wirtschaftsministers und nach Beratung mit den drei Vize-Ministerpräsidenten zur fristlosen Entlassung von Keijzer. Wirtschaftsminister Stef Blok übernimmt ihre Aufgaben, teilte die Regierung mit.

Hollands Premierminister Mark Rutte (54).
Hollands Premierminister Mark Rutte (54).  © bart Maat/ANP/dpa

Update, 25. September, 13.48 Uhr: Nicht geimpft, nicht spielberechtigt: NBA-Debatte um Profi Wiggins

Basketball-Profi Andrew Wiggins droht seinem Club Golden State Warriors in der nordamerikanischen Profiliga NBA in den Heimspielen zu fehlen, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist.

Darüber informierte die NBA in der Nacht zum Samstag. In der Stadt San Francisco, in der die Warriors ihre Heimspiele austragen, ist der Nachweis mindestens einer Impfung gegen Corona erforderlich, um an Indoor-Events teilnehmen zu können. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Impf-Ausnahme aus religiösen Gründen? Dieser NBA-Star darf nicht spielen".

Andrew Wiggins (26, im gelben Jersey) hier gegen Nikola Jokic (26) von den Denver Nuggets. In der kommenden Spielzeit droht der kanadische Small Forward vor heimischem Publikum auszufallen.
Andrew Wiggins (26, im gelben Jersey) hier gegen Nikola Jokic (26) von den Denver Nuggets. In der kommenden Spielzeit droht der kanadische Small Forward vor heimischem Publikum auszufallen.  © David Zalubowski/AP/dpa

Update, 25. September, 10.32 Uhr: 2G-Hamburg lässt die Masken fallen

Nach langen Einschränkungen in der Corona-Pandemie hat Hamburg die Masken fallen lassen: In Clubs, Bars, Restaurants, Kultur- und Sporteinrichtungen, die am sogenannten 2G-Modell teilnehmen, gibt es seit 0.00 Uhr am Samstagmorgen auch keine Beschränkungen mehr bei der Zahl der Besucher oder Teilnehmer einer Veranstaltung.

Wo also nur Geimpfte und Genesene hinein dürfen, kann abstandslos und ohne Maske bis auf den letzten Platz gefeiert, getanzt, können Filme und Theater geschaut oder bei sportlichen Wettkämpfen mitgefiebert werden. Allerdings müssen weiter Kontaktdaten erhoben und Hygienekonzepte eingehalten werden. Eine entsprechende Eindämmungsverordnung des Senats war am Freitag erlassen worden.

Auf Wochenmärkten entfällt zudem die Maskenpflicht für Verkäufer. Für Kunden gilt sie aber wie in Supermärkten weiter.

Update, 25. September, 6 Uhr: Rund 230.000 Maskenpflicht-Verstöße im Bahnverkehr

Rund 230.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht in Zügen hat die Bundespolizei dieses Jahr laut "Welt am Sonntag" bisher erfasst. In den allermeisten Fällen hätten es die Beamten bei einer Belehrung belassen können, berichtete die Zeitung. In rund 11.300 Fällen wurden demnach zur Einleitung von Bußgeldverfahren die zuständigen Behörden vor Ort informiert.

745 Mal wurden dem Bericht zufolge sogenannte Beförderungsausschlüsse verhängt - die Verweigerer mussten also den Zug verlassen. Im Januar wurden demnach mehr als 42.300 Ermahnungen ausgesprochen, seitdem ging die Zahl zurück und lag im August noch bei knapp 23.000.

Die Einführung der Maskenpflicht in Zügen und anderer Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben laut Betriebsrat der Deutschen Bahn zu vermehrten Übergriffen auf Mitarbeiter des Konzerns geführt. Neben Beleidigungen und anderen verbalen Angriffen häufig auch körperliche Angriffe. Das betreffe nicht nur das Zugpersonal, sondern auch Mitarbeiter an den Bahnhöfen.

In den Zügen der Deutschen Bahn wird die Mund-Nase-Bedeckungspflicht durch Bundespolizisten kontrolliert.
In den Zügen der Deutschen Bahn wird die Mund-Nase-Bedeckungspflicht durch Bundespolizisten kontrolliert.  © Axel Heimken/dpa

Update, 25. September, 5.25 Uhr: Britischer Corona-Experte: Mehrheit der Kinder wird sich anstecken

Angesichts hoher Corona-Fallzahlen in britischen Schulen geht ein Experte davon aus, dass sich die meisten Kinder im Winter mit dem Virus anstecken werden oder schon angesteckt waren. "Ich denke, dass sich in sechs Monaten die Mehrheit infiziert haben wird", sagte der Public-Health-Experte Azeem Majeed vom Imperial College London der Deutschen Presse-Agentur.

Seit Ende der Schulferien in England sind die Fallzahlen unter den 5- bis 14-Jährigen enorm gestiegen. Die Inzidenz liegt mehr als doppelt so hoch wie in anderen Altersgruppen, wie etwa in einer Auswertung der "Financial Times" zu erkennen ist.

Großbritannien impft erst seit kurzem auch 12- bis 15-Jährige. "Es wäre besser gewesen, damit früher zu beginnen", sagte Majeed. "Da waren wir im Vergleich zu anderen europäischen Ländern spät dran." Für Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keine zugelassenen Corona-Impfstoffe, allerdings erkranken sie auch seltener schwer. Das Risiko sei eher, dass Kinder das Virus an Erwachsene weitergäben, die nicht oder weniger wirksam durch Impfstoffe geschützt seien, sagte der Mediziner.

Update, 25. September, 4.44 Uhr: Niederlande: Ende von 1,5 Meter-Regel - Aber umstrittener Corona-Pass

Die Niederlande sind auf dem Weg zurück zu einem normalen Leben. Mit dem heutigen Samstag wird der verpflichtete Sicherheitsabstand von 1,5 Metern abgeschafft - nach gut 18 Monaten. "Damit machen wir einen deutlichen Schritt in Richtung einer Gesellschaft ohne einschränkende Corona-Maßnahmen", erklärte die Regierung.

Allerdings können die Niederländer noch keinen "Vrijheidsdag" (Freiheitstag) feiern. Denn an die Stelle der 1,5 Meter-Regel tritt der heftig umstrittene Corona-Pass. Fortan muss jeder ab 13 Jahre vor dem Besuch von Gaststätten, Kultur oder Sport nachweisen, dass er geimpft, getestet oder genesen ist.

Angesichts sinkender Infektions- und Patientenzahlen sowie einer relativ hohen Impfquote hält es die Regierung für verantwortlich, Maßnahmen zu lockern. So sind volle Stadien und Kneipen wieder erlaubt und Restaurants, Geschäfte und Theater können wieder unbegrenzt Besucher zulassen - allerdings erst nach Vorlage des Corona-Passes. Wer nicht geimpft oder genesen ist, kann sich kostenlos in einem Test-Center testen lassen.

Teilnehmer eines Protestmarsches unter dem Motto "Unmute Us" (etwa: "Schaltet unsere Mikros wieder an") zogen am 11. September durch Den Haag. Nun machen die Niederlande einen vorsichtigen Schritt zur Normalität: Kein Sicherheitsabstand mehr in Gaststätten und Geschäften.
Teilnehmer eines Protestmarsches unter dem Motto "Unmute Us" (etwa: "Schaltet unsere Mikros wieder an") zogen am 11. September durch Den Haag. Nun machen die Niederlande einen vorsichtigen Schritt zur Normalität: Kein Sicherheitsabstand mehr in Gaststätten und Geschäften.  © Koen Van Weel/ANP/dpa

Update, 25. September, 4.22 Uhr: RKI registriert 7211 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 60,6

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gesunken. Das RKI gab den Wert am Samstagmorgen mit 60,6 (Vortag: 62,5) an. Tendenziell geht die Zahl somit seit rund zwei Wochen zurück.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7211 Corona-Neuinfektionen (Stand: 4.08 Uhr). Vor einer Woche hatte der Wert bei 8901 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 62 Todesfälle verzeichnet. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.188.604 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 1,58 an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3.952.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 93.365.

Update, 25. September, 4 Uhr: Kriminologin: Gewaltbereitschaft steigt seit Jahren

Aggressionen und Gewaltbereitschaft nehmen nach Einschätzung der Kriminologin Britta Bannenberg in Deutschland seit Jahren zu.

"Das Klima ist insgesamt rauer geworden und das spüren viele", sagte Bannenberg, die seit Jahren auch zur Kriminalprävention forscht. "Es ist ein Groll gegen die Gesellschaft spürbar, und an den Corona-Maßnahmen entzündet sich vieles. Aber sie sind nicht die Ursache." Sich jetzt nur auf Corona-Leugner zu fokussieren, sei zu einseitig. "Es ist breiter."

Sachlichkeit und eine konsequente Strafverfolgung seien wichtig, sagte Bannenberg. Das gelte auch für die Äußerungen im Internet, in denen Taten wie die von Idar-Oberstein gelobt oder zur Nachahmung aufgerufen werde. Das Strafgesetzbuch sehe dafür die Möglichkeit der Strafverfolgung vor. Aber auch die Bürger selbst hätten eine gewisse Verantwortung. "Viele Menschen scheuen sich aber ungemein, eine Bedrohung, die sie schon wahrnehmen, eine Angst, die sie vor einer bestimmten Person haben, auch nur Kollegen oder Nachbarn mitzuteilen - oder noch den Schritt weiter zu gehen und zur Polizei zu gehen", berichtete Bannenberg.

Update, 25. September, 2 Uhr: Laut Bericht: Mitnahme von Schutzmasken im Auto wird bald Pflicht

Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll nach einem Zeitungsbericht zur Pflicht werden. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" berichtet, sollen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie künftig zwei Mund-Nase-Bedeckungen dabeihaben müssen. Dies habe eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums der Zeitung bestätigt.

Demnach sollen die Masken dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen hinzugefügt werden. Es sei beabsichtigt, die Vorgabe mit der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung umzusetzen - greifen solle sie voraussichtlich im nächsten Jahr. Wer den Verbandkasten dann nicht um zwei Masken ergänzt, muss dem Bericht zufolge mit einem Bußgeld rechnen. Mehr dazu lest Ihr bei TAG24: "Auch nach Corona: Schutzmasken im Auto zu haben könnte bald Pflicht werden".

Masken sollen zum verbindlichen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen werden.
Masken sollen zum verbindlichen Inhalt des Verbandkastens in Pkw, Lkw und Bussen werden.  © Daniel Karmann/dpa

Update, 25. September, 00.05 Uhr: Corona wirbelt Harris-Interview in US-Sendung durcheinander

Corona hat für eine bizarre Szene in einer bekannten US-Talkshow gesorgt: Eigentlich sollte in der Sendung "The View" am Freitagmorgen (Ortszeit) Vize-Präsidentin Kamala Harris (56) live im New Yorker Studio interviewt werden. Inmitten der Sendung wurden die beiden Moderatorinnen Sunny Hostin und Ana Navarro aber plötzlich gebeten, das Set zu verlassen. Die beiden Frauen standen auf und verschwanden.

Zurück blieben Moderatorin Joy Behar und Sara Haines. "Wir sagen Ihnen in ein paar Minuten warum", sagte daraufhin Moderatorin Behar. "Soll ich die Vizepräsidentin nun vorstellen?", fragte sie. "Ja", rief eine Stimme aus dem Off - nur wenige Sekunden hieß es dann sehr vehement: "Nein!" Behar zeigte sich sichtlich irritiert und verabschiedete sich erstmal in die Werbung. "Wie wir das immer im Fernsehen machen, wenn wir in der Klemme stecken: Wir sind gleich wieder zurück."

Was war passiert? Hostin und Navarro waren vor der Sendung auf das Coronavirus getestet worden - und diese Tests waren positiv. Medienberichten nach hatte Harris keinen Kontakt zu den Moderatorinnen. Sie wurde schließlich aber zum Interview nur in das Studio zugeschaltet. "Sunny und Ana sind starke Frauen, und ich weiß, dass es ihnen gut geht", sagte Harris dann im Interview. Aber es sei auch gut zu wissen, dass sie geimpft seien. "Denn andernfalls würden wir uns Sorgen über Krankenhausaufenthalte und Schlimmeres machen."

Update, 24. September, 22.15 Uhr: Tschechiens Regierungschef Babis lässt sich zum dritten Mal impfen

Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis lässt sich zum dritten Mal gegen das Coronavirus impfen. Er werde die Auffrischspritze am 7. Oktober im Prager Militärkrankenhaus erhalten, sagte der 67-Jährige am Freitagabend in einer Fernsehdebatte. Das ist einen Tag vor dem Beginn der zweitägigen Parlamentswahl in dem EU-Mitgliedstaat, in die der Gründer der populistischen Partei ANO Umfragen zufolge als Favorit geht.

In der TV-Debatte musste Babis indes scharfe Kritik an seiner Corona-Politik einstecken. Sein Herausforderer Ivan Bartos (41) von der Piratenpartei warf ihm vor, das Vertrauen der Bürger verspielt zu haben. "Das ist die größte Niederlage der tschechischen Regierung", sagte er im Sender CT. Hunderttausende Senioren seien noch immer nicht geimpft.

Nach Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC sind in Tschechien nach aktuellem Stand 65,5 Prozent der Erwachsenen vollständig geschützt.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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