Bohlen bitter ehrlich über DSDS-Format: "Wir werden keinen Superstar finden"

Köln - Beim großen DSDS-Finale wird am Samstag (9. Mai) zwar wieder ein neuer Gewinner gekürt, doch an den ganz großen Durchbruch seines "Superstars" glaubt selbst Chefjuror Dieter Bohlen (72) nicht so richtig.

Dieter Bohlen glaubt vor dem großen DSDS-Finale nicht daran, dass aus der Show ein echter "Superstar" hervorgehen wird. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

Am Samstagabend kämpfen noch fünf Acts um den Sieg bei "Deutschland sucht den Superstar". Doch während Fans schon gespannt sind, wer sich den Titel krallt, bremst ausgerechnet Dieter Bohlen die Erwartungen deutlich aus.

Im Gespräch mit der BILD macht der Musikproduzent klar: "Wir werden keinen Superstar finden." Für Bohlen sei der Titel der Show ohnehin "ein bisschen zu hoch".

Weiter erklärt er: "Es muss ja nicht immer gleich ein Superstar gefunden werden. Wenn es ein Star wird, wären wir schon happy."

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Für den 71-Jährigen hängt der Erfolg nach der Show von viel mehr ab als nur vom Gesang. "Manchmal zählt der richtige Song. Manchmal das richtige Team oder das Timing", sagt Bohlen.

Auch Social Media spiele inzwischen eine riesige Rolle, wenn es darum geht, langfristig im Musikgeschäft Fuß zu fassen.

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Die diesjährige Jury: Dieter Bohlen (72), Isi Glück (35) und Rapper Bushido (47).  © RTL / Stefan Gregorowius

DSDS: Nur zwei Kandidaten haben laut Bohlen echte Chancen

Menowin Fröhlich (38) steht zum zweiten Mal im Finale von "Deutschland sucht den Superstar".  © Stefan Gregorowius/RTL/dpa

Nicht nur der Poptitan sieht die Chancen auf eine erfolgreiche Musikkarriere nach der Show skeptisch. Auch Jurorin Isi Glück (35) ist überzeugt: "Entscheidend ist, ob jemand auch nach der Show bestehen kann im Musikbusiness."

Während sie und Rapper Bushido (47) ihre persönlichen Favoriten lieber nicht verraten wollen, legt sich Dieter Bohlen dagegen ziemlich klar fest. Für ihn kommen offenbar nur zwei Kandidaten ernsthaft für den Sieg infrage.

"Ich glaube, da sind zwei Jungs, die das gewinnen können. Einer ist Menowin Fröhlich. Und einer ist Paco. Alles andere ist Banane. Glaube ich", stellt Bohlen deutlich klar.

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Vor allem Menowin Fröhlich sorgt aktuell für Gesprächsstoff. Der 38-Jährige stand bereits 2010 im Finale der Castingshow und verlor damals nur knapp gegen Mehrzad Marashi (45). Jetzt wagt er den nächsten Anlauf auf den Titel.

Neben Menowin kämpfen außerdem Constance Dizendorf, Abii Faizan, Paco Simic und Tyrell Hagedorn um den Sieg.

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