WM 2026 live: Die Eröffnungsfeier läuft, Shakira rockt das Aztekenstadion!

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Vom 11. Juni bis 19. Juli steigt in den USA, Mexiko und Kanada die Fußball-WM 2026. Erstmals nehmen 48 Länder teil, die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Vorrunde auf Curaçao, die Elfenbeinküste und Ecuador.

Das Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zu einem möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen vor dem Auftaktspiel und während des Turniers.

11. Juni, 20.16 Uhr: Tausende Anhänger drängen in Fanzone

Im Aztekenstadion wärmen sich die Spieler bereits auf, die mexikanische Nationalauswahl wurde natürlich mit tosendem Applaus empfangen.

Außerhalb des altehrwürdigen Stadions geht es offenbar aber etwas chaotischer zu. Zahlreiche Fans drängen nämlich zum Public Viewing in die offizielle Fanzone auf dem Zócalo.

"Hört auf, zu drängeln und zu schubsen, hier sind Kinder, ihr benehmt euch wie Tiere", rief ein Stadtbeamter über ein Megafon in die Menge. In den vergangenen Tagen war es auf dem Platz auch zu Protesten gekommen.

Auf dem Zócalo in Mexiko-Stadt ging es eine Stunde vor dem Anpfiff zur WM chaotisch zu.
Auf dem Zócalo in Mexiko-Stadt ging es eine Stunde vor dem Anpfiff zur WM chaotisch zu.  © Luis Cortes / AFP

11. Juni, 19.54 Uhr: Shakira rockt das Aztekenstadion!

Und da sind auch schon die Headliner der Eröffnungsfeier: Shakira und Burna Boy performen ihren offiziellen WM-Song "Dai Dai"!

Das Aztekenstadion ist derweil bereits prächtig gefüllt und erstrahlt überall farbenfroh. Direkt nach dem Lied saust dann auch ein buntes Feuerwerk in die Höhe.

11. Juni, 19.51 Uhr: Die Eröffnungsfeier läuft!

Die WM-Eröffnungsfeier ist unterwegs, wir gehen rein!
Die WM-Eröffnungsfeier ist unterwegs, wir gehen rein!  © Ricardo Mazalan/AP/dpa

Inzwischen haben die Feierlichkeiten im Aztekenstadion begonnen!

Aktuell spielen die Los Angeles Azules, eine mexikanische Cumbia-Band. Dazu hüpfen zahlreiche Tänzer um einen übergroßen WM-Pokal in der Mitte des Spielfelds.

11. Juni, 18.21 Uhr: So läuft der Eröffnungsabend ab

Gleich wird die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada eröffnet, in wenigen Stunden rollt schon der Ball.

Los geht es um 19.30 Uhr im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt mit der großen Eröffnungsfeier, dann singen Shakira und Burna Boy ihren WM-Song "Dai Dai" als Headliner. Daneben sollen auch J Balvin, Tyla, Alejandro Fernandez, Belinda, Danny Ocean, Lila Downs, Los Angeles Azules und Mana auftreten.

Es ist übrigens nur die erste von insgesamt drei Eröffnungsfeiern. Am Freitag geht es ab 19.30 Uhr in Toronto unter anderem mit Alanis Morissette weiter, in der Nacht auf Samstag (1.20 Uhr) tritt Katy Perry bei der US-amerikanischen Variante auf.

Das heutige Fest läuft dabei im ZDF, die Vorberichterstattung startete bereits 17.15 Uhr. Um 21 Uhr ertönt der Anpfiff des ersten WM-Spiels zwischen Mexiko und Südafrika. In der Nacht trifft Südkorea im zweiten WM-Spiel ab 4 Uhr deutscher Zeit dann auf die tschechische Auswahl.

Im Aztekenstadion beginnt heute die Fußball-WM 2026.
Im Aztekenstadion beginnt heute die Fußball-WM 2026.  © Nick Potts/PA Wire/dpa

11. Juni, 15.48 Uhr: Jalal Jayed leitet WM-Auftakt der Deutschen

An diesem Donnerstag ist der Schiedsrichter für das WM-Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Curacao offiziell bekannt gegeben worden. Wie der Weltverband Fifa mitteilte, übernimmt Jalal Jayed (39) die Leitung der Partie am kommenden Sonntag (Anstoß 19 Uhr) im texanischen Houston.

Der marokkanische Unparteiische gilt international noch als eher unerfahren, kommt bislang nur auf vier Einsätze beim Afrika Cup, darunter das Spiel um Platz drei der vergangenen Turnierausgabe. Außerdem pfiff er vier Begegnungen bei der U20-WM 2025.

An den Seitenlinien stehen ihm seine Landsleute Zakaria Brinsi (43) und Mostafa Akarkad (37) zur Seite. Als vierter Offizieller ist der Südafrikaner Abongile Tom (34) im Einsatz.

Pfeift das erste WM-Match der Deutschen: Schiedsrichter Jalal Jayed (39).
Pfeift das erste WM-Match der Deutschen: Schiedsrichter Jalal Jayed (39).  © IMAGO / Photosport

11. Juni, 8.48 Uhr: Fifa verbietet Haiti-Trikot

Die Freude über das neue Nationaltrikot währte nur kurz: Die Fifa hat Haiti zu Änderungen am Design aufgefordert.

Ausrüster Saeta hatte gemeinsam mit dem haitianischen Fußballverband ein Motiv entworfen, das sich an der Schlacht von Vertières aus dem Jahr 1803 orientierte und den historischen Sieg aufgriff, der den Weg zur Unabhängigkeit ebnete. Der Fifa ging die historische Darstellung allerdings zu weit. Der Weltverband verbietet auf Trikots nämlich "politische, religiöse oder persönliche Botschaften oder Slogans", weshalb das Design geändert werden musste.

Saeta fügte sich den Vorgaben, machte aber deutlich, dass die Gestaltung nicht politisch gemeint gewesen sei: "Obwohl diese Auslegung von unserer Absicht abwich, respektierte Saeta den Prozess und setzte die von der FIFA mitgeteilten endgültigen Anforderungen um", erklärte der Ausrüster.

Zudem betonte das Unternehmen: "Das endgültige Design war als Hommage an die Männer und Frauen gedacht, die jeden Tag zur Zukunft Haitis beitragen, und nicht als politisches Statement."

Dieses Trikotdesign wurde von der Fifa verboten.
Dieses Trikotdesign wurde von der Fifa verboten.  © IMAGO / Icon Sportswire

10. Juni, 13.23 Uhr: Krake Paul feiert Comeback nach 16 Jahren

Er ist zurück - irgendwie jedenfalls. Der TV-Sender RTL II erweckt Krake Paul mithilfe von Künstlicher Intelligenz wieder zum Leben und lässt ihn die WM durchtippen.

Dabei wird das KI-Exemplar im Vorfeld allerdings lediglich mit "Fun Facts" wie "Welches Team hat die meisten verheirateten Spiele?" oder "Wer hat mehr Tattoos?" gefüttert, ehe es in mehreren Clips seine Prognosen zu ausgewählten Spielen der Weltmeisterschaft abgeben soll. "Paul 2.0" wird als Mini-Format um 16 Uhr im Anschluss an die Sendung "RTLzweiNews" zu sehen sein. Die Premiere feiert die Kult-Krake direkt am Eröffnungstag, dem 11. Juni, insgesamt sollen 27 Kurzvideos entstehen.

Der echte Paul, eine Gewöhnliche Krake, hatte als Orakeltier mit seinen Tentakeln und Futterboxen alle Spiele der deutschen Nationalelf sowie das Finale der WM 2010 korrekt getippt und wurde so zum Phänomen. Allerdings starb der tierische Experte am 26. Oktober 2010 eines natürlichen Todes im Sea Life in Oberhausen. Die Urne mit seiner Asche steht im Dortmunder Fußballmuseum.

Krake Paul wird zur WM mit KI wiederbelebt. (Archivfoto)
Krake Paul wird zur WM mit KI wiederbelebt. (Archivfoto)  © Roland Weihrauch/dpa

10. Juni, 12 Uhr: Iran droht kurz vor WM-Start mit Spielabbruch

Die Regierung des Iran droht kurz vor dem WM-Start mit drastischen Maßnahmen, wenn auf den Rängen nicht alles nach ihrem Willen laufen sollte.

"Wir haben der FIFA bereits mitgeteilt, dass die Verantwortlichen des Teams das Spiel abbrechen würden, sobald wir in den Stadien politische Parolen hören", warnte Ahmed Donjamali, der Sportminister des Landes. Proteste der persischen Diaspora gegen die iranische Führung werden demnach ebenso wie falsche Flaggen auf den Tribünen in einem Spielabbruch enden. Der Iran besteht darauf, dass nur die offizielle Flagge der islamischen Republik und nich die alte persische Flagge gezeigt wird.

Politische Nebengeräusche überschatten die WM_teilnahme der iranischen Nationalmannschaft.
Politische Nebengeräusche überschatten die WM_teilnahme der iranischen Nationalmannschaft.  © Vahid Salemi/AP/dpa

10. Juni, 10.03 Uhr: USA begründet Schiri-Abweisung

Inzwischen hat sich ein US-amerikanischer Regierungsvertreter gegenüber dem Nachrichtensender CNN zur verweigerten Einreise des somalischen FIFA-Schiedsrichters Omar Artan (34) geäußert.

Die Überprüfung am Flughafen in Miami habe eine "Verbindungen zu mutmaßlichen Mitgliedern terroristischer Organisationen" ergeben, erklärte ein namentlich nicht genannter Repräsentant. Zuvor hatte die Grenzschutzbehörde CBP lediglich "Bedenken im Rahmen der Sicherheitsüberprüfung" als Grund angegeben.

Wie Artan selbst der New York Times erklärte, habe er die "richtigen Papiere" und das "richtige Visum" dabei gehabt. US-Grenzbeamte hätten ihn bei der Einreise zur politischen Lage in Somalia sowie zur Terrormiliz Al-Shabaab befragt.

Der 34-Jährige wurde noch 2025 zum besten männlichen Schiedsrichter Afrikas gekürt und als einer von sieben Unparteiischen vom Kontinentalverband für die WM ausgewählt.

Omar Artan (34) darf nicht in die USA einreisen und verpasst somit die WM:
Omar Artan (34) darf nicht in die USA einreisen und verpasst somit die WM:  © Mosa'ab Elshamy/AP/dpa

09. Juni, 12.19 Uhr: Erdbeben trifft US-Bundesstaat Florida

Kein gutes Omen? Die englische Nationalmannschaft bereitet sich in Florida auf die WM vor. Die Arbeit am Feinschliff für das bevorstehende XXL-Turnier verläuft allerdings nicht optimal.

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 vor der Küste Kubas ist bis in den US-amerikanischen Bundesstaat zu spüren gewesen, wo sich die Mannschaft von Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) seit dem 1. Juni aufhält.

Die Erschütterungen seien Medienberichten zufolge zudem in den Ferienorten Cancún und Tulum in Mexiko sowie im Walt Disney World Resort registriert worden. Zwar soll das Beben glücklichwerise weder Verletzte noch größere Schäden verursacht haben, dennoch handelte es sich um das stärkste in der Region seit 1880. Damals wurde in Kuba eine Stärke von 6,0 registriert.

Das englische Nationalteam befindet sich derzeit in West Palm Beach.
Das englische Nationalteam befindet sich derzeit in West Palm Beach.  © alkanc/123RF
Englands Chefcoach Thomas Tuchel (52) dürfte das Erdbeben mitbekommen haben.
Englands Chefcoach Thomas Tuchel (52) dürfte das Erdbeben mitbekommen haben.  © Jc Ruiz/PA Wire/dpa

09. Juni, 10.28 Uhr: Schiedsrichter Artan wird USA-Einreise verwehrt

Eigentlich sollte Omar Artan (34) bei der bevorstehenden WM als Schiedsrichter zum Einsatz kommen. Doch daraus wird nichts. Trotz eines gültigen Visums darf der Unparteiische aus Somalia nämlich keinen Fuß auf US-amerikanischen Boden setzen.

Der Co-Gastgeber habe dem 34-Jährigen aus Somalia die Einreise verweigert, wie ein Sprecher der Fifa am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Aus diesem Grund werde der Schiri nicht bei dem XXL-Turnier dabei sein.

"Die Fifa kann bestätigen, dass der Schiedsrichter Omar Artan nicht an der Fifa-Weltmeisterschaft 2026 teilnehmen und dort Spiele leiten kann, nachdem ihm die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert wurde", hieß es dazu. Ein Grund wurde nicht genannt. Somalia gehört allerdings zu den Ländern, die auf einer von der Regierung unter Präsident Donald Trump (79) eingeführten Einreiseverbotsliste stehen.

Darf nicht zur WM: Fifa-Schiri Omar Artan (34).
Darf nicht zur WM: Fifa-Schiri Omar Artan (34).  © IMAGO / DeFodi Images

8. Juni, 15.33 Uhr: Frankreichs William Saliba wohl wieder fit

Aufatmen bei Titelanwärter Frankreich: Abwehrboss William Saliba (25) wird den WM-Auftakt wohl nicht verpassen.

Vor dem Testspiel gegen Nordirland am Montag gab Didier Deschamps (57) grünes Licht für den 25-Jährigen vom englischen Meister FC Arsenal. Der Abwehrboss hatte zuletzt mit Rückenproblemen zu kämpfen, sei nach Angaben des Nationaltrainers inzwischen jedoch wieder fit.

"Er wird vom medizinischen Team betreut und wir steuern seine Belastung auch nach seinem eigenen Empfinden. Das Problem besteht zwar schon seit einigen Wochen, hat ihn aber nicht daran gehindert, jedes Spiel für Arsenal zu machen", erklärte Deschamps gegenüber Telefoot.

Für die "Équipe Tricolore" sind die Sorgen um einen Ausfall damit vorerst vom Tisch.

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57, rechts) freut's. William Saliba (25, links) ist offenbar wieder voll einsatzbereit.
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps (57, rechts) freut's. William Saliba (25, links) ist offenbar wieder voll einsatzbereit.  © FRANCK FIFE / AFP

8. Juni, 14.34 Uhr: Südkorea-Keeper Seung-gyu verpasst Geburt von Tochter

Kaum ein Ereignis ist emotionaler als die Geburt des eigenen Kindes. Südkoreas Torhüter Kim Seung-gyu (35) blieb dieser Moment allerdings verwehrt.

Wie es dazu kommen konnte und was der 35-Jährige selbst dazu sagt, erfahrt Ihr hier: "Frau von WM-Keeper bringt Baby zur Welt, doch wo ist der Papa?"

Titelfoto: Mosa'ab Elshamy/AP/dpa

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