WM 2026 live: Spaniens Ex-Regierungschef sorgt für Rassismus-Eklat vor brisantem Halbfinale gegen Frankreich

Die ersten beiden Halbfinalisten bei der Fußball-WM 2026 sind gefunden. Mit Frankreich ließ der Topfavorit auf den Titel gegen Marokko nichts anbrennen, anschließend setzte sich Europameister Spanien mit einem späten Siegtreffer gegen Belgien durch.

Die beiden Spitzenteams treffen jetzt im Halbfinale am Dienstag (21 Uhr) direkt aufeinander. England und Argentinien spielen am darauffolgenden Mittwoch den zweiten Finalisten aus.

Deutschland ist hingegen in der ersten K.-o.-Runde an Paraguay gescheitert, woraufhin Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) zurückgetreten ist. Neuer Bundestrainer soll nun Jürgen Klopp (59) werden.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

12. Juli, 19.11 Uhr: Rassismus-Eklat vor brisantem Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien

Die WM 2026 hat den nächsten Rassismus-Eklat: Nachdem bereits die parayguayische Senatorin Celeste Amarilla (61) Frankreichs Top-Star Kylian Mbappé (27) beleidigt hatte, sorgte der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy (71) mit einem Gastbeitrag im Online-Medium El Debate für den nächsten Skandal.

Dort schrieb er in Hinblick auf die Franzosen: "Sie verfügen über einen absoluten Spitzenkader. Allerdings spielen keine französischen Nationalspieler in Frankreich". Rajoy war von 2011 bis 2018 der Regierungschef Spaniens. Sein Amtsnachfolger Pedro Sánchez (54) reagierte sofort und schrieb auf X: "Es gibt Menschen, die Zugehörigkeit immer noch am Nachnamen, am Geburtsort oder an der Hautfarbe messen. Andere messen sie an der Verbundenheit mit einem Land und dem Willen, zu ihm beizutragen."

Er fügte an: "Spanien gehört denen, die es lieben und mit Leben erfüllen. Nicht denen, die es mit fremdenfeindlichen Äußerungen in Verruf bringen. Frankreich, wir sehen uns im Halbfinale. Möge der Bessere gewinnen und der Rassismus verlieren."

Naïma Moutchou (45), Ministerin für die Überseegebiete, erklärte: "Das sind keine 'Entgleisungen'. Es ist ein systematischer und verharmloster Hass auf Frankreich und das, was es ist." Sie forderte den französischen Fußballverband auf, sich juristisch zu wehren.

Mariano Rajoy (71) hat mit einem Kommentar zur französischen Nationalmannschaft für einen Eklat gesorgt.  © THOMAS COEX / AFP

12. Juli, 10.44 Uhr: Senegal trennt sich von Chefcoach Pape Thiaw

Nach dem WM-Aus gegen Belgien vor anderthalb Wochen hat sich Senegals Nationalmannschaft von Chefcoach Pape Thiaw (45) getrennt.

Der senegalesische Fußballverband (FSF) gab in einer Mitteilung vom Sonntag bekannt, "das Verfahren zur Beendigung der Tätigkeit des Nationaltrainers Pape Thiaw sowie seines gesamten Trainerstabs einzuleiten". Dies sei im "übergeordneten Interesse des senegalesischen Fußballs notwendig".

Genauere Gründe für das Aus von Thiaw, der das Amt als Nationaltrainer Ende 2024 angetreten hatte, nannte der Verband bislang nicht. Klarheit soll eine Pressekonferenz am Montagnachmittag bringen, bei der die Verantwortlichen näher auf die Entscheidung eingehen wollen.

Pape Thiaw (45) ist nicht länger Nationaltrainer des Senegal.  © Tom Weller/dpa

12. Juli, 9.15 Uhr: England-Chefcoach Tuchel ärgert sich über Mentalitätsfrage

Mit dem 2:1 gegen Norwegen machte England ds Weiterkommen Richtung Halbfinale klar. Bei Thomas Tuchel (52) hielt sich die Freude mit Abpfiff allerdings in Grenzen. Stattdessen machte der Nationaltrainer seinem Ärger ordentlich Luft.

"Wir haben uns das Leben heute selbst sehr, sehr schwer gemacht", sagte der 52-Jährige nach dem Sieg in der Verlängerung. Zwar sei der Einzug in die Runde der letzten Vier "fantastisch", dennoch stellte er klar: "Ich bin nicht zufrieden mit der Leistung."

Am Willen habe es seinen Angaben zufolge nicht gefehlt. Seine Mannschaft habe aber "schlampig" und "nicht schnell genug" gespielt und sich zudem "eine Menge technischer Fehler" erlaubt. "Wir hatten Glück heute", gab der Chefcoach offen zu.

Für ihn lag das Problem also nicht am Einsatz, sondern vor allem an der Umsetzung auf dem Platz. Die Frage des Reporters nach der Mentalität konnte er deshalb nicht nachvollziehen und legte so richtig los: "Das hier ist pure Mentalität, wie können Sie jetzt nach der Mentalität fragen? Man könnte sie in Flaschen abfüllen und verkaufen", platzte es aus Tuchel heraus.

England-Nationaltrainer ThomasTuchel (52) freute sich zwar über das Weiterkommen, mit der Leistung seiner Mannschaft war er aber nicht einverstanden.  © Nick Potts/PA Wire/dpa

12. Juli, 8.25 Uhr: Bellingham-Ausgleich sorgt für Diskussionen

Englands Jude Bellingham (23) traf im Viertelfinale gegen Norwegen zum zwischenzeitlichen 1:1. Doch der Ausgleichstreffer wirft Fragen auf.

Unmittelbar zuvor hatte ein Abstoß von Norwegens Keeper Örjan Nyland (35) augenscheinlich ein über dem Spielfeld gespanntes Kabel touchiert. So kam Anthony Gordon (25) an den Ball und bereitete für Bellingham vor, der verwandelte. Zwar reklamierten die Skandinavier, der Treffer wurde dennoch gegeben.

Noch während der Partie bezog die FIFA Stellung. Wie der Weltverband auf X mitteilte, habe der Sensor im Ball keinen "Herzschlag" angezeigt, "es gibt daher keinen Beweis, dass der Ball das Kabel berührt und die Bewegung des Balls verändert hat".

Die FIFA wertete den Treffer von Jude Bellingham (23) zum zwischenzeitlichen 1:1 als regulär.  © Julio Cortez/AP/dpa

12. Juli, 7.25 Uhr: England und Argentinien im WM-Halbfinale

Die letzten beiden Halbfinal-Tickets gehen an England und Argentinien!

Im vorletzten Viertelfinale in der Nacht zum Sonntag führte Ex-BVB-Akteur und Real-Madrid-Star Jude Bellingham die Three Lions mit einem Doppelpack zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Norwegen. Anschließend zog auch Argentinien in die Runde der letzten Vier ein. Der amtierende Weltmeister um Superstar Lionel Messi setzte sich im K.-o.-Duell mit der Schweiz ebenfalls erst nach Verlängerung mit 3:1 durch.

Die beiden Sieger stehen sich nun im Halbfinale (Mittwoch, 21 Uhr) gegenüber. Das zweite Ticket für das Finale am nächsten Sonntag im New-York-New-Jersey-Stadion spielen Frankreich und Spanien (Dienstag, 21 Uhr) untereinander aus.

Ergebnisse

Norwegen - England 1:2 n.V. (1:1,1:1)

Norwegen: Nyland - Ryerson (60. Aursnes), Ajer, Heggem (91. Östigard), Möller Wolfe (90. Pedersen) - S. Berge, Berg - Ödegaard - Sörloth (67. Bobb), Haaland (106. Strand Larsen), Schjelderup (67. Nusa)

England: Pickford - Konsa (89. Rogers), Stones, Guehi, O'Reilly (86. Spence) - Anderson, Rice (46. Eze) - Madueke (46. Saka), Ju. Bellingham (111. Burn), A. Gordon (71. R. James) - Kane

Schiedsrichter: Clement Turpin (Frankreich)

Zuschauer: 64.478 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Schjelderup (36.), 1:1 Ju. Bellingham (45.+2), 1:2 Ju. Bellingham (93.)

Gelbe Karten: Ajer (1) / -

Argentinien - Schweiz 3:1 n.V. (1:0,1:1)

Argentinien: Emiliano Martinez - Molina (85. Montiel), Romero (105. Otamendi), Li. Martinez, Tagliafico (78. Gonzalez) - De Paul (85. La. Martínez), Paredes (110. López), Fernández (91. Almada), Mac Allister - Messi, J. Alvarez

Schweiz: Kobel - D. Zakaria (96. Jashari), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (90.+5 Cömert) - Xhaka, Freuler (115. R. Vargas) - Rieder (86. Muheim), Sow (86. Widmer), Ndoye (86. Amdouni) - Embolo

Schiedsrichter: Joao Pinheiro (Portugal)

Zuschauer: 69.045 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Mac Allister (10.), 1:1 Ndoye (67.), 2:1 J. Alvarez (112.), 3:1 La. Martínez (120.+1)

Gelbe Karten: Almada (1), La. Martínez (1), López (1) / -

Gelb-Rote Karten: - / Embolo (72./Unsportlichkeit)

Mit seinem Doppelpack schoss Jude Bellingham (23) die Engländer ins Halbfinale.  © Martin Rickett/PA Wire/dpa
Schnürte den Sack mit dem Treffer zum 3:1 gegen die Schweiz zu: Argentiniens Lautaro Martínez (28).  © Charlie Riedel/AP/dpa

11. Juli, 18.50 Uhr: In der Nacht werden die letzten beiden Halbfinalisten gesucht

Frankreich und Spanien stehen bereits im Halbfinale der WM und treffen dort aufeinander. Nun werden in der Nacht zu Sonntag die zwei Teams für das andere Semifinale gesucht.

Sowohl die Begegnung Norwegen gegen England in Miami (23 Uhr dt. Zeit) als auch das Duell Argentinien gegen die Schweiz in Kansas City (3 Uhr dt. Zeit) verspricht Hochspannung.

Während mit Erling Haaland und Harry Kane bei Norwegen gegen England sowie Lionel Messi bei Argentinien die Star-Rollen ganz klar verteilt sind, besticht die Schweiz vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit mit einer guten Defensive und einem starken Torhüter Gregor Kobel vom BVB.

Harry Kane (l.) oder Erling Haaland (r.): Wer wird mit seiner Auswahl ins Halbfinale der WM einziehen?  © ANGELA WEISS / AFP

11. Juli, 13.02 Uhr: Sperrstunde der Pubs in England und Wales für Viertelfinale aufgehoben

In England und Wales ist die Sperrstunde (23 Uhr) aufgrund der Viertelfinal-Begegnung der Engländer gegen Norwegen am späten Samstagabend (23 Uhr dt. Zeit) aufgehoben worden.

Wie die britische Nachrichtenagentur PA mitteilte, beschloss die Regierung, dass die Pubs bis 30 Minuten nach dem Abpfiff des Duells geöffnet bleiben dürfen. Die flexible Regelung wurde angewendet, da in einem K.-o.-Spiel Verlängerung und Elfmeterschießen möglich sind und somit kein genaues Spielende vorhersehbar ist.

Auch für einen wetterbedingt verzögertem Anpfiff soll somit vorgesorgt werden. Die Begegnung in Miami wird um 22 Uhr britischer Zeit regulär eröffnet. "England-Fans verdienen es, jede Minute des Viertelfinalspiels gemeinsam anzuschauen und das ist genau das, was die Verlängerung garantiert", sagte Polizei-Staatssekretärin Sarah Jones.

Die Engländer müssen sich keine Sorgen machen, dass sie das Viertelfinale ihrer "Three Lions" womöglich nicht zu Ende gucken können.  © IMAGO / Offside Sports Photography

11. Juli, 8.11 Uhr: Schweiz will die Sensation und muss dafür Messi in Schach halten

"Wir können viel reden", sagte Nationaltrainer Murat Yakin vor dem Spiel der Spiele, "aber am Schluss muss es auf dem Platz gerichtet werden. Und da haben wir schon unsere Lösungen."

Vor allem Argentiniens Superstar Lionel Messi müssen die Schweizer "an die Kette legen". Kapitän Granit Xhaka hat eine Idee, wie das gehen könnte: "Wir müssen clever sein, kompakt spielen und die Räume eng machen, damit er nicht allzu viel Platz hat."

Für die Eidgenossen ist die Partie in der nacht von Samstag auf Sonntag (3 Uhr, MagentaTV) das erste WM-Viertelfinale seit 72 Jahren. Ein Sieg der "Nati" würde nicht bloß die erste Halbfinal-Teilnahme für die Alpenrepublik bei einer WM überhaupt bedeuten. Er wäre wohl auch gleichbedeutend mit Messis Abschied von der größten aller Fußball-Bühnen.

Messi hin oder her. "Wir sind sehr gut vorbereitet", so Xhaka. Der Plan steht.

Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka (33, l.) und sein Coach Murat Yakin (51) haben einen Plan in der Tasche, wie Lionel Messi in Schach gehalten werden könnte.  © KYLE RIVAS / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

10. Juli, 22.50 Uhr: Spanien schlägt schon wieder spät zu und steht im Halbfinale!

Die Last-Minute-Spanier schlagen wieder zu! Erneut hat Mikel Merino die "Furia Roja" mit einem späten Tor zum Sieg und damit ins WM-Halbfinale geführt. Der unmittelbar zuvor eingewechselte Arsenal-Star traf in der 88. Minute zum 2:1-Endstand gegen die belgische Auswahl.

Zuvor hatte Fabian Ruiz die Iberer im ersten Durchgang bereits in Führung gebracht (30.), doch Charles De Ketelaere antwortete gute zehn Minuten später per Kopf mit dem Ausgleich. Kurz vor Schluss wurde es dann dramatisch: Stammkeeper Thibaut Courtois musste nach 70 Zeigerumdrehungen wegen einer Oberschenkelverletzung raus, sein Vertreter Senne Lammens ließ letztlich den entscheidenden Distanzschuss von Pau Cubarsi direkt vor die Füße von Merino abprallen, der wie schon im Achtelfinale gegen Portugal eiskalt einnetzte.

Im ersten Halbfinale steigt jetzt das Giganten-Duell zwischen Frankreich und Spanien.

Spanien - Belgien 2:1 (1:1)

Spanien: Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Ruiz (55. Pedri) - Yamal, Olmo (86. Merino), Baena (55. Fer. Torres) - Oyarzabal (79. N. Williams)
Belgien: Courtois (71. Lammens) - Castagne, Mechele, Ngoy, De Cuyper (60. Seys) - Raskin, Vanaken (60. Lukaku) - Doku, De Bruyne (86. Saelemaekers), Trossard (60. Witsel) - De Ketelaere

Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Zuschauer: 70.492 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Ruiz (30.), 1:1 De Ketelaere (41.), 2:1 Merino (88.)

Gelbe Karten: Cubarsi (1), Laporte (1) / De Bruyne (1), Witsel (1)

Mikel Merino hat Spanien erneut zum späten Triumph geführt.  © Last-Minute-Spanier schlagen wieder zu und stehen im Halbfinale!

10. Juli, 14.48 Uhr: Klub verbietet belgischen Nationalspieler die Teilnahme am Viertelfinale!

Wirbel bei der belgischen Auswahl vor dem WM-Viertelfinale am heutigen Abend gegen Spanien: Das deutsche Nachbarland muss auf die Dienste von Innenverteidiger Zeno Debast (22) verzichten, weil die Ärzte seines Klubs Sporting Lissabon ihn für nicht spielfähig befanden. Der belgische Verband widerspricht dem allerdings.

Wie unter anderem "The Athletic" berichtet, teilte die RBFA mit, dass die Einschätzung des portugiesischen Erstligisten "von der des medizinischen Stabs der 'Red Devils' sowie der medizinischen und versicherungstechnischen Stellen der FIFA" abweiche.

Debast hatte sich bereits vor dem Turnier am Bein verletzt und sollte im Verlauf des Wettbewerbs wieder fit werden. Einen Einsatz hat er daher noch nicht absolviert. Vor dem wichtigen Viertelfinale soll es nun noch zu einem kurzfristigen Treffen zwischen Verbands- und Vereinsvertretern in Los Angeles kommen.

Steht Zeno Debast (22) der belgischen Mannschaft heute Abend zur Verfügung?  © Arne Dedert/dpa

10. Juli, 14.38 Uhr: England bangt vor Viertelfinale um zwei Spieler

Auf die "Three Lions" und Thomas Tuchel (52) wartet im Viertelfinale gegen Norwegen eine ganz schwierige Aufgabe, doch ausgerechnet jetzt wird das Team von Personalsorgen geplagt.

Mittelfeldmotor Declan Rice (27) schlägt sich nicht nur mit einem Infekt herum und wurde deshalb bereits von der Mannschaft isoliert, außerdem beschäftigen den Arsenal-Star Oberschenkelbeschwerden.

Letzteres gilt ebenso für Innenverteidiger Marc Giehi (25) von Manchester City. Dazu werden der verletzte Jordan Henderson (36) sowie der rotgesperrte Jarell Quansah definitiv fehlen. Ein Einsatz von Reece James (26), der ebenfalls Oberschenkelprobleme herumschleppt, ist eher unwahrscheinlich.

Die englische Nationalelf bangt nicht nur um Declan Rice (27).  © Tom Weller/dpa

10. Juli, 11.25 Uhr: Jugendliche stirbt bei Frankreich-Feierlichkeiten

Der französische Halbfinal-Einzug wurde in der Heimat fast überall friedlich gefeiert. Dennoch gibt es ein Todesopfer zu beklagen.

Wie Europe1 berichtete, stürzte eine 17-Jährige in der Kleinstadt Aulnoye-Aymeries in Nordfrankreich von der Ladefläche eines Lkw ohne Anhänger, auf den sie geklettert war, und wurde anschließend überrollt. Ein weiterer Jugendlicher, der das mitansehen musste, wurde mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert, der Fahrer der Sattelzugmaschine wurde festgenommen.

Ansonsten hatten die Einsatzkräfte in Frankreich trotz anderslautender Befürchtungen wenig zu tun, es kam vereinzelt zu Rangeleien und Zündeleien von Feuerwerk. Im Großraum Paris wurden insgesamt zehn Leute festgenommen.

Eine WM-Party in Nordfrankreich endete für eine 17-Jährige tödlich.  © Thomas Padilla/AP/dpa

10. Juli, 6.11 Uhr: Frankreich lässt Marokko keine Chance und steht im Halbfinale der WM

Der erste Halbfinalist der WM 2026 steht fest! Frankreich lässt Marokko keine Chance und zieht trotz eines verschossenen Elfmeters von Kylian Mbappé zum dritten Mal in Folge in die Vorschlussrunde ein.

Rund eine halbe Stunde, nachdem Marokkos Keeper Bono den Strafstoß des französischen Superstars pariert hatte, machte Mbappé es aus dem Spiel heraus besser, Ousmane Dembélé sorgte nur wenige Minuten später für die Entscheidung.

Frankreich - Marokko 2:0 (0:0)

Frankreich: Maignan - Koundé (87. Gusto), Upamecano, W. Saliba, Digne - M. Koné (71. Zaïre-Emery), Rabiot - O. Dembélé, Olise, D. Doué (77. Barcola) - Mbappé (77. Mateta)

Marokko: Bono - Hakimi, Diop, Mazraoui, Salah-Eddine (74. El Ouahdi) - Bouaddi (62. S. Amrabat), El Aynaoui - B. Diaz (74. Yassine), Ounahi, C. Talbi (85. Sbaï) - El Khannouss (62. Rahimi)

Schiedsrichter: Facundo Tello (Argentinien)

Zuschauer: 63.811

Tore: 1:0 Mbappé (60.), 2:0 O. Dembélé (66.)

Gelbe Karten: - / Diop (3)

Besondere Vorkommnisse: Bono (Marokko) hält Foulelfmeter von Mbappé (Frankreich) (28.)

Frankreich macht mit einem Doppelschlag nach rund einer Stunde alles klar und steht im WM-Halbfinale.  © Tom Weller/dpa

9. Juli, 10.16 Uhr: Belgien erneut wütend - Trainingsplatz ungenügend!

Um Viertelfinalist Belgien gibt es erneut Zoff: Vor dem Entscheidungsspiel gegen Spanien (Freitag, 21 Uhr MESZ) bemängelt der Verband die Qualität des zugewiesenen Trainingsplatzes auf dem Gelände der Loyola-Marymount-Universität (LMU). Dieser entspreche "nicht den für unsere Trainingseinheiten erforderlichen Mindeststandards".

Darüber zeigte sich wiederum die LMU gegenüber The Athletic irritiert: "Unser Spielfeld ist in einem hervorragenden Zustand und wurde bereits von mehreren Profisportmannschaften genutzt - auch für diesen Sommer sind entsprechende Einsätze geplant."

Wie dem auch sei, diesmal lenkte die FIFA ein und gestattete den Belgiern statt des zugewiesenen Platzes bei MLS-Club Los Angeles Galaxy zu trainieren.

Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia (62) fasst sich an den Kopf - der zugewiesene Trainingsplatz genügt nicht den Ansprüchen.  © Lindsey Wasson/AP/dpa

8. Juli, 13.57 Uhr: Trainer-Aus für Kroatien-Legende Zlatko Dalić

Zlatko Dalić (59) steht nicht länger an der Seitenlinie der kroatischen Nationalmannschaft. Nach dem Drama-Aus im WM-Sechzehntelfinale gegen Portugal tritt der 59-Jährige von seinem Amt zurück. Der kroatische Fußballverband (HNS) gab die Entscheidung am Mittwoch bekannt.

"Ein bescheidener Anfang. Eine unvergessliche Reise. Ein stolzer Abschied. Nach fast neun Jahren hat Trainer Zlatko Dalić beschlossen, seine unglaublich erfolgreiche Ära an der Spitze der 'Vatreni' zu beenden", schrieb der Verband und verabschiedet damit einen seiner ganz Großen.

Dalić prägte den kroatischen Fußball wie kaum ein anderer. Achteinhalb Jahre coachte er das Team, führte es in eine goldene Zeit. Zwei WM-Turniere bleiben dabei besonders hängen: der sensationelle Finaleinzug 2018 sowie Platz drei 2022.

Wer Dalić beerbt, ist noch unklar. Als möglicher Nachfolger wird jedoch immer wieder Slaven Bilić (57) genannt. Sollte er tatsächlich den Posten übernehmen, wäre es ein Comeback an alter Wirkungsstätte, schließlich war er bereits von 2006 bis 2012 Nationaltrainer.

Zlatko Dalić (59) ist nicht mehr Nationaltrainer Kroatiens.  © Petr Josek/AP/dpa

8. Juli, 10.03 Uhr: Krankheits-Alarm! Sorgen bei Norwegen

Im norwegischen Team geht derzeit eine Krankheitswelle um!

Wie Nationaltrainer Ståle Solbakken (58) gegenüber "Dagbladet" erklärte, gebe es "immer wieder vereinzelt Husten und Keuchen". Einen möglichen Zusammenhang sieht der 58-jährige Chefcoach in den vielen Reisen während des Turniers.

Auch Solbakken selbst blieb von den Beschwerden offenbar nicht verschont. Bei seiner jüngsten Pressekonferenz wirkte er nämlich ebenfalls angeschlagen, Bedenken um seine Mannschaft spielte er dennoch herunter: "Einige Spielerinnen haben sich nicht wohl gefühlt, aber es wird besser", so Solbakken. "Das ist während eines Turniers nicht ideal, aber wir haben die Situation im Griff."

Viel Zeit zum Auskurieren bleibt den Skandinaviern allerdings nicht, denn schon am kommenden Samstagabend (23 Uhr) steht das Viertelfinale gegen England an. Dann hoffentlich ohne Ausfälle.

Auch Norwegen-Coach Ståle Solbakken (58) ist wohl krank geworden.  © Martin Meissner/AP/dpa

8. Juli, 6.49 Uhr: Die Schweiz erkämpft sich im Elfer-Drama das letzte Viertelfinal-Ticket, Ägypten legt Beschwerde bei der FIFA ein

Die Schweiz hat sich in einem dramatischen Spiel gegen Kolumbien das letzte Ticket fürs Viertelfinale der WM gesichert. Nach 120 Minuten stand es 0:0, dann Elfmeterschießen musste entscheiden. In dem setzte sich die "Nati" mit 3:2 durch.

Der Sieg ist historisch, denn erstmals seit 1954 stehen die Eidgenossen wieder in einem Viertelfinale einer WM. Unterdessen hat Ägypten nach dem tragischen Ausscheiden gegen Argentinien Protest bei der FIFA eingelegt. Verbandpräsident Hany Abo Rida fordert laut der spanischen Zeitung "Diario AS" die Untersuchung der Entscheidungen des französischen Schiedsrichters François Letexier.

Laut Ansicht der Ägypter spielte der Schiedsrichter im Zoff-Spiel gegen Messi eine entscheidende Rolle. Die strittigen Entscheidungen seien alle gegen die Ägypter gefallen, deshalb fordert der Verbandboss die Überprüfung eben jener Szenen.

Schweiz - Kolumbien 4:3 i.E. (0:0,0:0,0:0)

Schweiz: Kobel - D. Zakaria (87. Widmer), N. Elvedi, Akanji, Ricardo Rodriguez (71. Muheim) - Xhaka, Freuler - Rieder (103. Amdouni), Jashari (46. Sow), Ndoye (90.+1 R. Vargas) - Embolo (87. Itten)

Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, D. Sánchez, Lucumi (118. Mina), Mojica - Lerma (82. Rios), Puerta - J. Arias (65. Campaz), James Rodríguez (65. J. Quintero), Luis Díaz - Suárez (82. Hernández)

Schiedsrichter: Ivan Barton (El Salvador)

Zuschauer: 52.497 (ausverkauft)

Elfmeterschießen: 0:1 J. Quintero, 1:1 Xhaka, D. Sánchez verschießt, 2:1 Amdouni, 2:2 Campaz, Akanji verschießt, Kobel hält von Hernández, 3:2 Itten, 3:3 Luis Díaz, 4:3 R. Vargas

Gelbe Karten: Xhaka (2), D. Zakaria (2), Muheim (1) / Suárez (1), D. Sánchez (1)

BVB-TorhüterGregor Kobel (2.v.r.) hielt schon während der 120 Minuten stark, parierte dann noch einen Elfmeter.  © Darryl Dyck/The Canadian Press/dpa

7. Juli, 20.10 Uhr: Argentinien dreht Spiel und zieht ins Viertelfinale ein

Fußball-Wahnsinn in Atlanta! Nach einem 0:2-Rückstand im Achtelfinale gegen Ägypten hat die argentinische Nationalmannschaft eine spektakuläre Aufholjagd hingelegt und die Partie noch für sich entschieden. Damit steht das Team von Weltstar Lionel Messi im Viertelfinale.

Dabei verlief der Start für die den amtierenden Weltmeister im Atlanta-Stadion alles andere als nach Plan. "La Albiceleste" geriet nämlich früh durch Yasser Ibrahim (15. Minute) in Rückstand, musste wenig später auch noch einen verschossenen Messi-Elfmeter (21.) verkraften.

Als Ägyptens Mostafa Ziko im zweiten Durchgang das 0:2 (67.) aus Sicht des Teams von Nationaltrainer Lionel Scaloni erzielte, sprach vieles für das Aus. Doch in einer dramatischen Schlussphase kämpften sich die Lateinamerikaner eindrucksvoll zurück: Christian Romero (79.) verkürzte, Messi (83.) glich aus und Enzo Fernández (90.+2) traf in der Nachspielzeit zum 3:2-Endstand.

Endergebnis

Argentinien - Ägypten 3:2 (0:1)

Argentinien: Emiliano Martinez - Molina (73. Montiel), Romero (90.+5 Otamendi), Li. Martinez, Tagliafico (66. Gonzalez) - Paredes - De Paul (66. La. Martínez), Mac Allister, Fernández - Messi, J. Alvarez (90.+5 F. Medina)

Ägypten: Ufa Schobeir - Hani, Jasser Ibrahim, Rabia, Hafes - H. Hassan (73. Trezeguet), Lasheen (90.+6 Zizo), Attia, Ashour (46. Fathi) - Salah, Ziko (80. Marmoush)

Schiedsrichter: Francois Letexier (Frankreich)

Zuschauer: 68.239

Tore: 0:1 Jasser Ibrahim (15.), 0:2 Ziko (67.), 1:2 Romero (79.), 2:2 Messi (83.), 3:2 Fernández (90.+2)

Gelbe Karten: - / Ufa Schobeir (1), Fathi (1), Attia (2)

Besondere Vorkommnisse: Ufa Schobeir (Ägypten) hält Foulelfmeter von Messi (Argentinien) (21.)

Argentiniens Lionel Messi (39) bejubelt seinen zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleichstreffer.  © Tom Weller/dpa

7. Juli, 13.58 Uhr: DFB-Präsident Neuendorf fordert Aufarbeitung im Fall Balogun

Nach der von der FIFA aufgehobenen Rot-Sperre für US-Nationalspieler Folarin Balogun will DFB-Präsident Bernd Neuendorf dem Thema keine Ruhe geben:

"Wir haben die Reaktion der FIFA zur Kenntnis genommen. Ich bin mir mit der UEFA einig, dass dieser Vorgang nicht zu den Akten gelegt werden darf, zunächst aber unter den europäischen Fußballverbänden weiter besprochen werden muss", so der DFB-Boss am Dienstag.

Tags zuvor hatte Neuendorf betont, dass "der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, zügig und schlüssig ausgeräumt werden" müsse.

Balogun hatte beim 2:0 der USA im WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen, die FIFA die Sperre des Stürmers dann aber zur Bewährung ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump hatte mit einem Anruf bei Infantino um eine Überprüfung der Rot-Sperre von Balogun gebeten. Der Stürmer durfte gegen Belgien auflaufen.

Das WM-Aus der Co-Gastgeber konnte er aber nicht verhindern. 

DFB-Boss Bernd Neuendorf will im Fall Balogun nicht locker lassen.  © Marcus Brandt/dpa

7. Juli, 10.42 Uhr: Freiburg-Juwel Johan Manzambi fällt im Achtelfinale aus!

Ist das bitter! Johan Manzambi (20) vom SC Freiburg hat sich mit drei Toren und zwei Vorlagen zu einem der Shootingstars der WM gemausert, im heutigen Achtelfinale gegen Kolumbien (22 Uhr) wird er der Schweizer Nationalmannschaft allerdings fehlen.

Das Mittelfeldjuwel musste genauso wie Djibril Sow und Ruben Vargas am Montag das Training aufgrund einer Knieverletzung abbrechen. Wie die Tageszeitung "Blick" berichtet, fällt der 20-Jährige damit definitiv gegen Kolumbien aus. Eine genaue Diagnose nennt das Blatt nicht, allerdings sollen sich bei der MRI-Untersuchung immerhin nicht die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet haben. Ob es im Falle des Weiterkommens der Nati für einen weiteren Einsatz reicht, sei dennoch unklar.

"Es wäre ein riesiger Verlust, wenn sie morgen nicht auf dem Platz stehen könnten", hatte Trainer Murat Yakin nach dem Trainingsabbruch des Trios bereits erklärt.

Johan Manzambi spielt ein hervorragendes Turnier. Doch jetzt könnte es bereits vorbei sein.  © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

7. Juli, 9.09 Uhr: Roberto Martínez schmeißt bei Portugal hin

Nach dem Last-Minute-Aus im Achtelfinale gegen Spanien ist Roberto Martínez (52) als Nationaltrainer der portugiesischen Auswahl zurückgetreten.

Ohne den WM-Titel in den USA, Mexiko und Kanada habe es "keinen Sinn mehr", weiterzumachen. "Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist", sagte der 52-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem 0:1. "Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden."

Roberto Martínez (52) hört als Trainer von Portugal auf.  © Julio Cortez/AP/dpa

7. Juli, 7.16 Uhr: Folarin Balogun spricht über die Aufhebung seiner Sperre

Über ihn wurde viel gesprochen, ohne dass er allzu viel dafür konnte. Nach dem Aus der USA gegen Belgien äußerte sich Angreifer Folarin Balogun (25) auch zur Aufhebung seiner Roten Karte.

"Natürlich ist es dann kontrovers, wenn die Entscheidung geändert wird", so der Stürmer der AS Monaco. "Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann."

US-Präsident Donald Trump hatte höchstpersönlich mit einem Anruf bei FIFA-Boss Gianni Infantino auf die Aufhebung der Sperre des Star-Knipsers gedrängt, wie er später selbst bestätigte. Bei Belgien kam das natürlich gar nicht gut an, insbesondere Trainer Rudi Garcia echauffierte sich über das Vorgehen. Nach dem Spiel sprach er sich allerdings mit Balogun aus.

"Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn", sagte der Beglien-Coach auf der Pressekonferenz. "Ich wollte Belgien und Rudi Garcia gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen für den Rest des Turniers", zeigte sich Balogun als fairer Sportsmann.

Folarin Balogun (25) versteht die Aufregung um die Aufhebung seiner Rotsperre.  © Ted S. Warren/AP/dpa

7. Juli, 6 Uhr: Belgien haut Gastgeber USA aus der Weltmeisterschaft

Dieses Achtelfinale stand dank eines Anrufs von Donald Trump ganz besonders im Fokus, doch der ganze Wirbel hat offenbar nur die Roten Teufel aus Belgien angestachelt. Die Mannschaft von Trainer Rudi Garcia überrannte den Gastgeber in der Nacht auf Dienstag nämlich mit 4:1.

Dabei stand Rot-Stürmer Folarin Balogun, auf dessen Spielberechtigung sein Präsident gegenüber FIFA-Boss Gianni Infantino höchstpersönlich gedrängt hatte, tatsächlich in der Startelf. Gebracht hat das aber wenig. Charles De Ketelaere eröffnete den europäischen Torregen bereits in der 9. Minute, ehe Leverkusen-Star Malik Tillmann per Direktfreistoß noch den zwischenzeitlichen Ausgleich besorgte. Wieder hatte De Ketelaere nur zwei Minuten später jedoch die Antwort zur erneuten Führung parat.

Nach dem Seitenwechsel sorgte ausgerechnet US-Keeper Matt Freese für die Vorentscheidung, denn der leistete sich einen horrenden Aussetzer, den Hans Vanaken eiskalt zum 3:1 ausnutzte. Romelu Lukaku machte in der Nachspielzeit endgültig den Deckel drauf. Belgien trifft im Viertelfinale nun auf Spanien, während mit den USA auch der dritte Gastgeber ausgeschieden ist.

USA - Belgien 1:4 (1:2)

USA: Freese - Freeman, Ream, C. Richards, A. Robinson (90.+2 Arfsten) - McKennie, T. Adams (72. Pepi) - Dest (46. Reyna), M. Tillman, Pulisic (59. Berhalter) - Balogun (90.+2 Wright)

Belgien: Courtois - Castagne, Ngoy, Mechele, De Cuyper - Tielemans, Onana (21. Vanaken) - Lukébakio (67. Doku), Raskin (89. Witsel), Trossard (89. Saelemaekers) - De Ketelaere (67. Lukaku)

Schiedsrichter: Adham Makhadmeh (Jordanien)

Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)

Tore: 0:1 De Ketelaere (9.), 1:1 M. Tillman (31.), 1:2 De Ketelaere (33.), 1:3 Vanaken (57.), 1:4 Lukaku (90.+3)

Gelbe Karten: McKennie (1), M. Tillman (1) / -

Charles De Ketelaere schnürte gegen die USA einen Doppelpack.  © Maddy Grassy/AP/dpa

6. Juli, 23.31 Uhr: Spanien jubelt spät gegen Portugal

Der letzte WM-Tanz von Cristiano Ronaldo ist getanzt! Im Achtelfinale musste sich der Superstar mit der portugiesischen Auswahl spät gegen den Titelfavoriten aus Spanien geschlagen geben.

In einer vor allem von Taktik geprägten Partie wurde der eingewechselte Mikel Merino in der Nachspielzeit zum Zünglein an der Waage, als er das entscheidende Tor zum 1:0-Erfolg der Furia Roja markierte. Einige deutsche Fans dürften da wohl mit der europäischen Seleção mitgefühlt haben.

Portugal - Spanien 0:1 (0:0)

Portugal: D. Costa - João Cancelo (71. Dalot), R. Dias, Veiga, N. Mendes (56. N. Semedo) - J. Neves, Vitinha (83. B. Silva) - Neto (83. Conceicao), B. Fernandes, João Félix (71. Leão) - Cristiano Ronaldo

Spanien: Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Pedri (85. Ruiz) - Olmo (85. Merino) - Yamal, Oyarzabal (90.+7 Iglesias), Baena (75. Fer. Torres)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England) - Zuschauer: 70649

Tore: 0:1 Merino (90.+1)

Gelbe Karten: B. Silva (2), Veiga (2) / Fer. Torres (1)

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