Hitzeblog für Chemnitz: Gewitter sorgen für Abkühlung

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Chemnitz - Der Sommer hat Sachsen fest im Griff. In unserem Blog halten wir Euch zum Thema Hitze in Chemnitz auf dem Laufenden.

Die erste Hitzewelle in Sachsen in diesem Jahr. Bei Torgau wurden am vergangenen Samstag ganze 40,3 Grad gemessen.
Die erste Hitzewelle in Sachsen in diesem Jahr. Bei Torgau wurden am vergangenen Samstag ganze 40,3 Grad gemessen.  © xurzon/123RF

Hoch "Hartmut" ließ uns mehrere Tage so richtig schwitzen. "Die Aussichten sind wirklich hochsommerlich heiß - und rekordverdächtig heiß noch dazu", sagte Meteorologe Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) dazu.

Am Sonntag sorgten dann einige Gewitter in Sachsen zumindest für etwas Abkühlung.

Die Hitze hat aber auch weitere Schattenseiten, wie zum Beispiel Niedrigwasser in den Flüssen oder steigende Waldbrandgefahr. Die aktuellen Waldbrandstufen findet Ihr >hier.

Chemnitz: Von wegen Zukunftsmusik: Hier gehören Roboter in Chemnitz zum Alltag
Chemnitz Lokal Von wegen Zukunftsmusik: Hier gehören Roboter in Chemnitz zum Alltag

Laut Deutschem Wetterdienst greift am Montag eine Kaltfront von Nordwesten her über. Mit ihr fließt wieder etwas trockenere und nicht mehr so heiße Luft in den Freistaat ein.

29. Juni, 06.29 Uhr: Gewitter sorgen für Abkühlung

Bereits am Sonntagnachmittag zogen Gewitter über das Erzgebirge. Umgestürzte Bäume und überflutete Straßen waren die Folge. In Elterlein gab es sogar Stromausfall.

In der Nacht traf es dann auch die Stadt Chemnitz. Zahlreiche Blitze zuckten am Nachthimmel, es regnete und die Temperaturen fielen zumindest auf 22 Grad.

Am Montag wird es laut DWD weiterhin Regen geben, örtlich auch Gewitter. Die Höchstwerte liegen bei 27 bis 31. In der Nacht zu Dienstag gehen die Temperaturen auf bis zu 16 Grad zurück.

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28. Juni, 17.27 Uhr: Abkühlung lässt auf sich warten

Im Erzgebirge geht es von einem Extrem ins nächste. Nach den hitzigen Tagen wurde nun eine amtliche Unwetterwarnung ausgesprochen. Es treten Gewitter auf und es gibt heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 20 und 35 Liter pro Quadratmeter pro Stunde sowie schwere Sturmböen.

In Chemnitz bleibt es währenddessen weiterhin trocken. Laut Regenradar zieht das Unwetter zunächst an der Stadt vorbei.

28. Juni, 12.43 Uhr: Wartezeiten am Einlass in Chemnitzer Freibädern

Die Stadt Chemnitz weist am Mittag auf Wartezeiten am Einlass in den Freibädern Bernsdorf, Gablenz, Wittgensdorf hin.

Aufgrund des großen Besucheraufkommens kann es in den Freibädern Bernsdorf, Gablenz und Wittgensdorf zu kurzen Wartezeiten am Einlass kommen. Es wird um Verständnis gebeten.

Die Stadt Chemnitz teilt außerdem mit, dass im Freibad Wittgensdorf aktuell keine Zahlung mit EC-Karte möglich ist.

Unter anderem im Freibad Gablenz kommt es aufgrund des hohen Besucheraufkommens zu Wartezeiten am Einlass. (Archivbild)
Unter anderem im Freibad Gablenz kommt es aufgrund des hohen Besucheraufkommens zu Wartezeiten am Einlass. (Archivbild)  © Sven Gleisberg

28. Juni, 11.25 Uhr: Industriemuseum Chemnitz schließt eher

Wegen der hohen Temperaturen in den Ausstellungsräumen des Industriemuseums schließt das Museum am Sonntag ab 13 Uhr.

28. Juni, 8.10 Uhr: Kommt heute endlich Abkühlung?

Auch am Sonntag soll es bei Temperaturen um die 41 Grad noch einmal extrem heiß werden.

Zum Montag gibt es dann laut Deutschem Wetterdienst einen Temperaturrückgang. Dieser kommt mit kräftigen Hitzegewittern. Örtlich kann es zu Unwettern mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel kommen. In der Nacht sollen die Temperaturen zumindest bis auf 18 Grad zurückgehen.

Am Montag besteht dann allgemein ein erhöhtes Gewitter- und Starkregenrisiko bis in den Unwetterbereich. Laut DWD ist die genaue Entwicklung aber bisher unsicher. Am Tag kommt es dann zu Temperaturen um die 27 bis 31 Grad.

In der Nacht zu Montag kann es in Chemnitz und Umgebung zu Gewittern kommen. (Symbolbild)
In der Nacht zu Montag kann es in Chemnitz und Umgebung zu Gewittern kommen. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa

27. Juni, 21.05 Uhr: Temperaturrekord für Sachsen

Am Samstag wurde in Sachsen ein neuer Temperaturrekord aufgestellt.

Nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden in Klitzschen bei Torgau 40,3 Grad gemessen. Der bisherige Hitzerekrod für Sachsen lag bei 39,8 Grad. Der Wert wurde am 20. August 2012 in Dresden-Hosterwitz registriert.

27. Juni, 19.18 Uhr: Waldbrandwarnstufe 4 für Chemnitz

In Chemnitz gilt inzwischen die zweithöchste Waldbrandwarnstufe.

Warnstufe 4 bedeutet hohe Gefahr für einen Waldbrand. Die Stufe gilt auch für den Landkreis Zwickau und Teile von Mittelsachsen. Im Vogtland und im Erzgebirge gilt noch die Waldbrandwanrstufe 3.

27. Juni, 16.05 Uhr: Badeverbot in Trinkwassertalsperren

Die Landestalsperrenverwaltung weist darauf hin, dass das Baden in Trinkwassertalsperren verboten ist.

Bei den aktuellen Temperaturen sucht jeder nach Abkühlung, aber nicht jedes Gewässer ist zum Baden freigegeben.

Welche Talsperren tabu sind, könnt Ihr in unserem Artikel: Bei 37 Grad und mehr in Sachsen: In diesen Seen ist Baden verboten lesen.

Sachsen hat 25 Trinkwassertalsperren, dazu gehört auch die Talsperre Einsiedel am Rand von Chemnitz.
Sachsen hat 25 Trinkwassertalsperren, dazu gehört auch die Talsperre Einsiedel am Rand von Chemnitz.  © Ralph Kunz

27. Juni, 15.47 Uhr: Mehr als 30 Grad auf Fichtelberg

Sachsens höchster Berg, der Fichtelberg hat inzwischen auch die 30 Grad-Marke geknackt.

Laut Kachelmannwetter stieg das Thermometer am heutigen Samstag um 15.30 Uhr schon auf 31,1 Grad an, Tendenz steigend. Auf dem Pöhlberg sind es dagegen schon 32,4 Grad und sogar in Sachsens kältestem Ort, Marienberg-Kühnhaide sind 34 Grad. Am Messpunkt in Chemnitz-Harthau zeigt das Thermometer schon 38,4 Grad

27, Juni, 10.45 Uhr: Erste Gewitter am Sonntag?

Wie der Deutsche Wetterdienst am Samstagvormittag mitteilte, gelangt im Laufe des Sonntags eine zunehmend feuchte und zu Gewitter neigende Luft in die Region.

Es besteht ein Gewitterrisiko mit Unwettergefahr durch lokal heftigen Starkregen, größeren Hagel sowie schwere Sturmböen bis Orkanböen steigt bis in die Nacht hinein.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa

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