Magdeburg - Das Theater Magdeburg schaut auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Einige Stücke waren so beliebt, dass sie jede einzelne Vorstellung restlos ausverkauft spielten.
Von den acht neuen Stücken im Musiktheater-Bereich kristallisierten sich drei klare Publikumsfavoriten heraus: Die Opern "La Traviata" und "Tannhäuser" sowie die Operette "Clivia" zogen Tausende Zuschauer an.
Die Weihnachts-, Neujahrs- und Gedenkkonzerte der Magdeburger Philharmonie waren ebenfalls gut besucht.
Die Magdeburger Ballett-Compagnie tanzte bei "Ein Sommernachtstraum" und "Carmen/Morgenröte eines Stiers" oft vor ausverkauften Sälen.
Für das Vierspartenhaus war es ein Jahr der Schauspiele. Die Lieblinge: Die deutsche Erstaufführung von "Minihorror" und das Monolog-Stück "Schachnovelle" waren eigentlich immer ausverkauft.
Charly Hübners (53) "Krieg und Frieden" sowie das von Tokio Hotel inspirierte "Schrei so laut du kannst" hatten je eine Auslastung von 99,8 Prozent. Am neuesten auf dem Spielplan, dafür aber auch am beliebtesten, ist das urkomische Schauspiel "Indien", das bislang jede einzelne Vorstellung ausverkauft spielte.
Theater Magdeburg: Geringere Auslastung, aber mehr Zuschauer
Aber nichts war so erfolgreich wie das Domplatz-Openair. "The Addams Family" war bereits viele Monate vor der Premiere restlos ausverkauft und konnte mit 18 Vorstellungen insgesamt 22.887 Zuschauer begeistern.
Insgesamt lockte die Elbestadt über 167.000 Zuschauer in die Theatersäle, das sind gut 8000 Gäste mehr als noch im Vorjahr.
Zwar lag die Gesamtauslastung mit 84,7 Prozent knapp unter der Zahl von 2024, allerdings wurden 400.000 Euro mehr Umsatz erwirtschaftet.
Das Theater konnte sich nicht nur über gut verkaufte Vorstellungen freuen: Das Vierspartenhaus wurde in 2025 zum "Theater des Jahres" in Deutschland ernannt.
Die Elbestadt durfte sich außerdem den renommierten Theaterpreis "Der Faust" sowie den Martin-Linzer-Theaterpreis einstecken.