WM 2026 live: Verletzter Kanada-Star sendet positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus

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Die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist in vollem Gange. Bei der XXL-WM, die noch bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Länder teil. Die deutsche Nationalmannschaft hat einen Euphorie auslösenden Auftaktsieg gegen Curaçao gefeiert und sich mit 7:1 (3:1) durchgesetzt. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit trifft die DFB-Elf im zweiten Spiel in Toronto auf die Elfenbeinküste.

Das Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zu einem möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

19. Juni, 14.46 Uhr: Ismaël Kone schickt positives Zeichen aus dem Krankenhaus

Nach der schockierenden Verletzung von Ismaël Kone (24) hat der kanadische Nationalspieler nun ein positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus geschickt.

Der Mittelfeldspieler von US Sassuolo wurde von seinem Nationalteamkollegen Moïse Bombito (26) besucht. Der Innenverteidiger teilte anschließend ein Foto in seiner Instagram-Story, das ihn mit dem verletzten WM-Kicker zeigt, der immerhin schon angestrengt grinsend in die Kamera schaut und das Victory-Zeichen zeigt.

Kone hat sich im Spiel gegen Katar vermutlich das Schien- und Wadenbein gebrochen, eine offizielle Diagnose steht noch aus. Das Turnier in seiner Heimat ist für ihn aber sicher gelaufen. Trotzdem hatte sich der 24-Jährige bereits auf dem Platz gerührt von der Reaktion der Fans gezeigt und sich winkend auf der Trage verabschiedet.

Moïse Bombito (26) hat seinen verletzten Kollegen im Krankenhaus besucht.
Moïse Bombito (26) hat seinen verletzten Kollegen im Krankenhaus besucht.  © Screenshot/Instagram/m.bombito_

19. Juni, 10.01 Uhr: Turnier-Aus für Ismaël Koné

Nach dem Verletzungsdrama um Kanadas Ismaël Koné (24) beim Kantersieg seines Teams gegen Katar gibt es neue Erkenntnisse. Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich dabei bewahrheitet zu haben.

Wie Fabrizio Romano (33) auf Social Media berichtete, habe sich der 24-jährige Mittelfeld-Akteur einen doppelten Beinbruch zugezogen: "Ismaël Koné hat sich offenbar einen Bruch des Wadenbeins sowie des Schienbeins zugezogen. Er befindet sich derzeit zusammen mit seiner Mutter Suzanne im Krankenhaus, die ihn vor der Operation unterstützt", erklärte der weltbekannte Fußball-Insider, lieferte damit nähere Informationen zur Schwere der Verletzung.

Romano zufolge drohe ihm eine Zwangspause von vier bis fünf Monaten. An eine weitere WM-Teilnahme sei daher nicht mehr zu denken.

Beim 6:0 gegen Katar war Koné in der zweiten Halbzeit nach einem Foul von Assim Madibo (29) auf einer Trage vom Feld gebracht worden.

Tragisch! Ismaël Koné (24) wurde erst auf dem Platz behandelt, dann vom Feld getragen.
Tragisch! Ismaël Koné (24) wurde erst auf dem Platz behandelt, dann vom Feld getragen.  © ALEX GRIMM / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

19. Juni, 6.25 Uhr: Kanada mit Torfestival, knapper Sieg für Mexiko

Gastgeber Kanada hat in der Nacht einen Kantersieg über Katar feiern können. Das 6:0 wurde allerdings von der schweren Verletzung von Ismael Koné überschattet, der vom Platz getragen werden musste.

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:0 für Kanada. Allein Jonathan David trug drei Tore zum Endstand bei.

Mit-Gastgeber Mexiko hingegen schaffte es mit einem 1:0 über Südkorea und dank eines Fehlers von Torwart Seung-Gyu Kim, sich den Gruppensieg in Gruppe A zu sichern.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Kanada - Katar 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)

Rote Karten: - / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko - Südkorea 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Romo Barron (50.)

Gelbe Karten: - / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Ismael Koné musste aus dem Stadion getragen werden.
Ismael Koné musste aus dem Stadion getragen werden.  © Emma Peterson/AP/dpa

18. Juni, 23.07 Uhr: Dank SC-Motor Manzambi! Schweiz voll auf Kurs K.-o.-Runde

Dank Super-Joker Johan Manzambi hat die Schweiz dem Druck standgehalten und einen großen, riesengroßen Schritt Richtung K.-o.-Runde gemacht.

Nach dem enttäuschenden 1:1-Remis im Auftakt-Duell mit Katar setzten sich die Eidgenossen im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina um Schalke-Knipser Edin Dzeko klar mit 4:1 (0:0) durch.

Lange biss sich die Nati dabei am kompakten Abwehrbollwerk der Drachen die Zähne aus, ehe Freiburgs Manzambi nach seiner Einwechslung mit einem Doppelpack (74. Minute/90.) den Knoten platzen ließ.

Mit nun vier Zählern auf dem Konto haben die Schweizer damit beste Karten für das Weiterkommen.

Endstand:

Schweiz - Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)

Tore: 1:0 Manzambi (74. Minute), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)

Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)

Rote Karten: - / Muharemovic (80./Notbremse)

Johan Manzambi (20, rechts) bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0.
Johan Manzambi (20, rechts) bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0.  © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

18. Juni, 21.19 Uhr: Kieferbruch bei Stefan Posch

Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) hat sich im WM-Auftakt gegen Jordanien den Kiefer gebrochen. Das teilte der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) mit, verwies dabei auf die Ergebnisse einer Computertomographie.

Der 39-Jährige ist beim XXL-Turnier aber weiter dabei. Eine Operation ist nicht nötig, stattdessen bekommt Posch, der zuletzt an den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen war, eine Spezialschiene.

Österreichs Stefan Posch (29) muss wegen eines Kieferbruchs nicht operiert werden, wird mit einer Schiene versorgt.
Österreichs Stefan Posch (29) muss wegen eines Kieferbruchs nicht operiert werden, wird mit einer Schiene versorgt.  © Eakin Howard/AP/dpa

18. Juni, 20.20 Uhr: Elye Wahi darf nun doch einreisen!

Die Elfenbeinküste darf im WM-Duell mit Deutschland nun offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) setzen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine dem Eintracht-Profi nahestehende Quelle beruft, habe der 23-jährige Stürmer letztlich die Einreiseerlaubnis nach Kanada bekommen, wodurch er am kommenden Samstag in der zweiten WM-Partie gegen das DFB-Team auflaufen kann.

Zuvor hatte der ivorische Verband noch angegeben, dass Wahi die Einreise in das Land des Co-Gastgebers verweigert worden sei.

Einem Einsatz von Elye Wahi (23, rechts) im zweiten Gruppenspiel gegen Deutschland steht damit offenbar nichts mehr im Weg.
Einem Einsatz von Elye Wahi (23, rechts) im zweiten Gruppenspiel gegen Deutschland steht damit offenbar nichts mehr im Weg.  © Peter Byrne/PA Wire/dpa

18. Juni, 20.05 Uhr: Tschechien nur mit Remis gegen Südafrika

Tschechien ist im zweiten Spiel der Auftakt-Verlierer gegen Südafrika nicht über ein 1:1 (1:0) hinausgekommen, droht damit früh aus dem Turnier zu fliegen.

Die Repre startete dank des Treffers durch Michal Sadilek (6.) perfekt in die Partie, musste sich am Ende aber durch den späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) mit dem Remis zufriedengeben.

Für die Tschechen heißt das nun also: Im letzten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko ist wohl ein Sieg Pflicht. Das gilt auch für Bafana Bafana, die am 24. Juni parallel gegen Südkorea spielen.

Endstand:

Tschechien - Südafrika 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

18. Juni, 17.12 Uhr: Tschechien und Schweiz auf Punktejagd

Auf das DFB-Team wartet die nächste Aufgabe erst am kommenden Samstag. Unsere Nachbarn sind hingegen schon heute Abend erneut gefordert.

Für Tschechien geht es ab 18 Uhr bereits um viel. Nach dem 1:2 zum Auftakt steht das Team um Kapitän Ladislav Krejčí (27) im zweiten Gruppenspiel gegen Südafrika unter Druck. Eine weitere Niederlage würde nämlich das vorzeitige Aus im Turnier bedeuten. Allerdings stehen auch die Bafana Bafana nach der 0:2-Pleite im Eröffnungsspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko vor einer richtungsweisenden Begegnung. Spannung ist also garantiert!

Gut drei Stunden später greift dann die Schweiz ins Geschehen ein. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar zum Auftakt wollen die Eidgenossen gegen Bosnien und Herzegowina den ersten Sieg einfahren. Gelingt dabei der so erhoffte Dreier, dürfte das Ticket für die K-.o.-Runde wohl sicher sein.

Doch auch danach rollt der Ball weiter: In der Nacht zum Freitag treffen zudem Kanada und Katar sowie Mexiko und Südkorea aufeinander.

Das Atlanta-Stadion (Georgia, USA) von oben: Hier steigt am Abend das Spiel zwischen Tschechien und Südafrika.
Das Atlanta-Stadion (Georgia, USA) von oben: Hier steigt am Abend das Spiel zwischen Tschechien und Südafrika.  © Justin Setterfield / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

18. Juni, 15.07 Uhr: Van der Vaart bleibt TV-Experte trotz diskriminierender Äußerung

Mit seiner Aussagen, dass die Spieler Japans alle "ähnlich" aussehen würden, hatte Rafael van der Vaart (43) für Schlagzeilen gesorgt. Dies hatte der Ex-Bundesliga-Star im Rahmen des 2:2 der Niederländer gegen Japan am Sonntag von sich gegeben.

Am späten Mittwochabend hatte sich der frühere HSV-Profi für diese Aussage entschuldigt und erklärt, dass dahinter "keine rassistische oder diskriminierende Absicht" gesteckt habe.

Konsequenzen habe er keine zu fürchten: Auf Anfrage der niederländischen Nachrichtenagentur ANP bleibe der Ex-Profi Experte für die Sendung "NOS WK avond".

Rafael van der Vaart (43) bleibt trotz trotz einer diskriminierender Äußerung TV-Experte. (Archivfoto)
Rafael van der Vaart (43) bleibt trotz trotz einer diskriminierender Äußerung TV-Experte. (Archivfoto)  © Kurt Schorrer/FIFA/dpa

18. Juni, 13.44 Uhr: Deutscher Fan mit KI in Hitler verwandelt - Anzeige!

Nach dem deutlichen Auftaktsieg der deutschen Elf gegen Curacao kursierten in den sozialen Medien KI-Aufnahmen eines deutschen Fans, der wie Adolf Hitler aussieht und frenetisch jubelt.

Gegenüber dem Hessischen Rundfunk (hr) zeigte sich der betroffene Mann darüber schockiert, dass sein Gesicht mithilfe künstlicher Intelligenz in den NS-Diktator verwandelt wurde: "Ich kann es überhaupt nicht glauben", sagte der aus Alsfeld stammende Mann, der das WM-Spiel in Houston (Texas) gemeinsam mit seinem Sohn besucht habe.

Nachdem er von den im Netz viel geteilten Videos Wind bekommen hatte, habe er laut eigener Aussage Anzeige erstattet - auch in den USA, wo der Alsfelder daraufhin mit dem FBI in Kontakt gestanden habe. Während unklar ist, wie die rechtliche Angelegenheit ausgeht, wolle sich der betroffene DFB-Fan aber nicht die Freude an der WM nehmen lassen: "Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen."

Titelfoto: Screenshot/Instagram/m.bombito_, ALEX GRIMM / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP,

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