WM 2026 live: Die Partien der Nacht im Liveticker

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Die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist in vollem Gange. Bei der XXL-WM, die noch bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Länder teil. Die deutsche Nationalmannschaft hat einen Euphorie auslösenden Auftaktsieg gegen Curaçao gefeiert und sich mit 7:1 (3:1) durchgesetzt. Gegen die Elfenbeinküste ließ das Team den zweiten Sieg folgen und profitierte beim 2:1 (0:1)-Erfolg von zwei Jokertoren von Deniz Undav.

Das Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zu einem möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

1.00 Uhr: Die Partien der Nacht im Liveticker

20. Juni, 20.57 Uhr: Niederlande mit Ausrufezeichen gegen Schweden

In einem torreichen Spiel profitiert die Niederlande von zwei schnellen Toren, die diesen Sieg ebnen und den vorläufigen ersten Platz in Gruppe F bedeuten.

In den ersten 17 Minuten konnte sich Stürmer Brian Brobbey mit seinen zwei Treffern in die Herzen der niederländischen Fans schießen und sorgte damit zunächst einmal für eine komfortable Ausgangssituation. Auf der anderen Seite waren die Schweden zwar sehr bemüht, nach vorne hin fehlte allerdings die letzte Genauigkeit und hinten standen sie zu unsicher.

Nach dem Seitenwechsel war es dann wieder Oranje, die keine zwei Minuten nach Wiederanpffif zum dritten nachlegten und für die Vorentscheidung sorgten. Die Skandinavier hatten defensiv viel zu große Lücken und mussten nach guten 50 Minuten sogar noch das vierte Gegentor hinnehmen.

Auch wenn Elanga die Schweden in der 59. Minute auf die Anzeigetafel brachte, reichte das nicht, um die Dynamik des Spiels nochmal zu verändern. Im Gegenteil: kurz vor Schluss traf Summerville per Distanzschuss sogar noch zum 5:1.

Niederlande - Schweden 5:1 (2:0)

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven - Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) - Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)

Schweden: Nordfeldt - Lagerbielke, Hien, Lindelöf - Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) - Isak, Gyökeres

Gelbe Karten: - / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)

Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)

Cody Gakpo (27) hatte mit seinem Doppelpack großen Anteil am 5:1-Sieg.
Cody Gakpo (27) hatte mit seinem Doppelpack großen Anteil am 5:1-Sieg.  © Eric Gay/AP/dpa

20. Juni, 18.04 Uhr: Ismael Koné wieder mit Teamkollegen vereint

Nach seiner schlimmen Verletzung gegen Katar, bei dem sich Ismael Koné einen Bruch im linken Schien- und Wadenbein zuzog, konnte der Kanadier bereits heute wieder bei seinem Nationalteam sein.

Am Morgen wurde der 24-Jährige unter "Ismael" Sprechchören im Trainingscenter von seinen Teamkollegen empfangen. Schon im Krankenhaus teilte er mit, dass er sein Team für die Weltmeisterschaft von der Seitenlinie aus unterstützen wird und vorübergehend "in die Rolle des Assistenztrainers" schlüpft.

Nathan Saliba (22) würdigt seinen Treffer dem verletzten Ismael Koné (24).
Nathan Saliba (22) würdigt seinen Treffer dem verletzten Ismael Koné (24).  © Abbie Parr/AP/dpa

20. Juni, 14.40 Uhr: Spanien-Stürmer Iglesias kommt nicht ins Teamhotel

Kuriose Szenen im Umfeld der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) ist offenbar nicht ins Teamhotel gelassen worden.

Wie ein afu Social Media verbreiteter Clip zeigt, wurde dem 33-jährigen Stürmer der Zutritt zum Team-Quartier zunächst verweigert. Darauf ist der Star zu sehen, wie er hinter dem Zaun steht und versucht, aufs Gelände zu gelangen. "Ich bin Nationalspieler, ich muss rein", sagt er zur Security. Die bleibt aber erst einmal skeptisch.

Erst nach der Bestätigung seiner Identität per Handy wird er durchgelassen, kann so ins Hotel zu seinen Teamkollegen. Crazy!

20. Juni, 10.50 Uhr: Çalhanoğlu-Entschuldigung nach WM-Aus

Null Punkte aus den ersten beiden Spielen bedeuten den K.o. für die Türkei bei dieser WM. Entsprechend groß ist die Enttäuschung in der Mannschaft von Nationaltrainer Vincenzo Montella (52), auch Hakan Çalhanoğlu (32) nimmt das frühe Aus sichtlich mit.

Nach der zweiten Nullnummer in Folge gab der Kapitän einen ehrlichen Einblick in die Team-Stimmung, wandte sich dabei auch emotional an die eigene Anhängerschaft.

"Wir sind alle traurig", sagte der 32-Jährige im Anschluss an die so bittere 0:1-Niederlage gegen Paraguay. "Ich will mich einfach nur bei unseren Fans bedanken, die hierher gekommen sind, die uns zu Hause unterstützt haben. Gleichzeitig möchte ich mich bei ihnen entschuldigen."

"Jeder wollte unserem Land etwas geben", erklärte der Ex-Bundesliga-Star weiter und ergänzte, dass man in beiden Spielen "viel versucht" habe, jedoch auch "ein bisschen Pech" im Spiel gewesen sei.

Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach dem WM-Aus mit der türkischen Nationalmannschaft sichtlich enttäuscht.
Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach dem WM-Aus mit der türkischen Nationalmannschaft sichtlich enttäuscht.  © Dean Mouhtaropoulos / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

20. Juni, 10.12 Uhr: Bastian Schweinsteiger witzelt über Zwayer-Krampf

Wegen eines Krampfs ging Schiri Felix Zwayer (45) im WM-Spiel zwischen Co-Gastgeber USA und Australien zu Boden. Für Bastian Schweinsteiger (41) eine Steilvorlage, den Referee im Anschluss daran mit einer Gaga-Aussage aufs Korn zu nehmen.

Nach dem Abpfiff sprach Esther Sedlaczek (40) den Weltmeister von 2014 am ARD-Mikro auf die Szene an, in der Australiens Nationaltrainer Tony Popovic (52) nach Spielende auf den deutschen Unparteiischen zugelaufen war. Der 41-Jährige reagierte daraufhin mit einem Lachen, scherzte: "Klar, wenn der Felix Zwayer sich in der 94. Minute am Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht."

Die ein Jahre jüngere Moderatorin stoppte ihn direkt, stellte klar: "Also, Basti. Bleib ernst hier." Schweinsteiger ließ sich davon jedoch nur kurz bremsen und führte fort: "Er hat ein Highlight gesetzt: Er hat Standing Ovations bekommen, als er aufgestanden ist."

Sedlaczek blieb ernst, betonte den möglichen Eindruck nach außen: "Nicht, dass irgendeiner da draußen glaubt, dass du es ernst meinst. Dann gibt's Ärger." Schweinsteiger reagierte mit einem Kopfschütteln, meinte dann: "Nein, natürlich nicht. Wer das denkt, der tut mir leid."

Bastian Schweinsteiger (41, rechts) erlaubte sich einen kleinen Spaß auf Kosten von Felix Zwayer (45).
Bastian Schweinsteiger (41, rechts) erlaubte sich einen kleinen Spaß auf Kosten von Felix Zwayer (45).  © Federico Gambarini/dpa

20. Juni, 9.14 Uhr: Schreckmoment um Schiedsrichter Zwayer

Und plötzlich lag er da: Kurz vor Schluss des WM-Spiels zwischen Co-Gastgeber USA und Australien hat der deutsche Schiri Felix Zwayer (45) für einen Schreckmoment gesorgt.

In der Nachspielzeit blieb der Unparteiische zunächst im Rasen hängen, als er US-Profi Chris Richards nach einem Foul die Gelbe Karte zeigte. Der 45-Jährige ging anschließend offenbar wegen eines Krampfs zu Boden.

Assistent Christian Dietz und Aiden O'Neill reagierten daraufhin prompt, unterstützten beim Dehnen und sorgten dafür, dass er die Partie glücklicherweise doch noch zu Ende bringen konnte.

"Er ist in den Boden getreten, ich hoffe, er hat sich nichts getan. Ich weiß nicht, das sah überhaupt nicht gut aus. Es ist die Wade hinten. Wenn du eine unkontrollierte Bewegung machst, wahrscheinlich hat er einen Krampf. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist", erklärte Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich im Anschluss bei MagentaTV.

Ließ sich die Krämpfe aus der Wade drücken: Schiedsrichter Felix Zwayer (45, unten).
Ließ sich die Krämpfe aus der Wade drücken: Schiedsrichter Felix Zwayer (45, unten).  © Abbie Parr/AP/dpa

20. Juni, 8.21 Uhr: Sorgen um Brasilien-Star Raphinha

Gegen Außenseiter Haiti ließen die Brasilianer nach dem Remis zum Start gegen Geheimfavorit Marokko nichts anbrennen, spielten ihre Klasse aus und setzten sich klar mit 3:0 durch. Doch die Sorgen um Raphinha (29) trüben den souveränen Erfolg ein wenig.

Nach rund 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne jede gegnerische Einwirkung plötzlich auf den Rasen und musste kurz darauf ausgewechselt werden.

Eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel steht im Raum, ist jedoch noch nicht bestätigt: "Wir müssen ihn untersuchen und werden es sehen. Vorerst wissen wir nicht, was passiert ist", erklärte Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67).

Damit bleibt weiter unklar, wie schlimm es ist und ob er zum Abschluss der Gruppenphase gegen Schottland wieder auflaufen kann.

Was sich Brasiliens Raphinha (29) im Match gegen Haiti zuzog, ist derzeit unklar.
Was sich Brasiliens Raphinha (29) im Match gegen Haiti zuzog, ist derzeit unklar.  © JEWEL SAMAD / AFP

20. Juni, 7.29 Uhr: Türkei scheidet bei der WM aus

Aus der Traum! Die nächste Schmach hat für die Türkei das vorzeitige WM-K.o. besiegelt.

In einem emotional geführten und umkämpften Endspiel gegen Paraguay mussten sich die Türken trotz Überzahl mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.

Matias Galarza schockte die Mannschaft von Bundestrainer Vincenzo Montella dabei bereits früh, doch trotz viel Offensivdruck blieb der Anschluss verwehrt.

Nach dieser Niederlage stehen die USA als Gruppensieger fest, das direkte Duell im Gruppenfinale ist damit nur noch für die Statistik relevant.

Endergebnis

Türkei - Paraguay 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Galarza (2. Minute)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karten: - / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)

Für die Türkei endet das WM-Abenteuer bereits nach der Vorrunde.
Für die Türkei endet das WM-Abenteuer bereits nach der Vorrunde.  © Eugene Hoshiko/AP/dpa

20. Juni, 7.11 Uhr: Brasilien setzt sich souverän durch, Marokko bezwingt Schottland

Der Geheimfavorit bleibt weiter voll auf Kurs! Marokko bezwang Schottland mit 1:0 (1:0), fuhr damit einen wichtigen Arbeitssieg ein.

Den entscheidenden Treffer erzielte PSV-Offensivmann Ismael Saibari bereits früh in der Anfangsphase.

Dank nunmehr vier Punkten rückt das Sechzehntelfinale für die Marokkaner näher. Die Schotten müssen zwar einen Dämpfer hinnehmen, können mit einem Sieg aber weiterhin auf das erstmalige Überstehen der Gruppenphase hoffen.

Rekordweltmeister Brasilien hat derweil einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Außenseiter Haiti eingefahren, dabei immer wieder sein ganzes Können aufblitzen lassen.

Mit dem souveränen 3:0 (3:0) in Philadelphia untermauerte die Seleção um Superstar Vinícius Júnior ihre Ambitionen auf die K.o.-Runde. Für Haiti ist der Traum vom Weiterkommen dagegen bereits geplatzt.

Ergebnisse im Überblick

Schottland - Marokko 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Saibari (2. Minute)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien - Haiti 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)

Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)

Titelfoto: JUAN MABROMATA / AFP

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