WM 2026 live: Schiri-Schreck in der Nachspielzeit! Felix Zwayer geht plötzlich zu Boden

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Die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist in vollem Gange. Bei der XXL-WM, die noch bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Länder teil. Die deutsche Nationalmannschaft hat einen Euphorie auslösenden Auftaktsieg gegen Curaçao gefeiert und sich mit 7:1 (3:1) durchgesetzt. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit trifft die DFB-Elf im zweiten Spiel in Toronto auf die Elfenbeinküste.

Das Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zu einem möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

20. Juni, 10.50 Uhr: Çalhanoğlu-Entschuldigung nach WM-Aus

Null Punkte aus den ersten beiden Spielen bedeuten den K.o. für die Türkei bei dieser WM. Entsprechend groß ist die Enttäuschung in der Mannschaft von Nationaltrainer Vincenzo Montella (52), auch Hakan Çalhanoğlu (32) nimmt das frühe Aus sichtlich mit.

Nach der zweiten Nullnummer in Folge gab der Kapitän einen ehrlichen Einblick in die Team-Stimmung, wandte sich dabei auch emotional an die eigene Anhängerschaft.

"Wir sind alle traurig", sagte der 32-Jährige im Anschluss an die so bittere 0:1-Niederlage gegen Paraguay. "Ich will mich einfach nur bei unseren Fans bedanken, die hierher gekommen sind, die uns zu Hause unterstützt haben. Gleichzeitig möchte ich mich bei ihnen entschuldigen."

"Jeder wollte unserem Land etwas geben", erklärte der Ex-Bundesliga-Star weiter und ergänzte, dass man in beiden Spielen "viel versucht" habe, jedoch auch "ein bisschen Pech" im Spiel gewesen sei.

Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach dem WM-Aus mit der türkischen Nationalmannschaft sichtlich enttäuscht.
Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach dem WM-Aus mit der türkischen Nationalmannschaft sichtlich enttäuscht.  © Dean Mouhtaropoulos / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

20. Juni, 10.12 Uhr: Bastian Schweinsteiger witzelt über Zwayer-Krampf

Wegen eines Krampfs ging Schiri Felix Zwayer (45) im WM-Spiel zwischen Co-Gastgeber USA und Australien zu Boden. Für Bastian Schweinsteiger (41) eine Steilvorlage, den Referee im Anschluss daran mit einer Gaga-Aussage aufs Korn zu nehmen.

Nach dem Abpfiff sprach Esther Sedlaczek (40) den Weltmeister von 2014 am ARD-Mikro auf die Szene an, in der Australiens Nationaltrainer Tony Popovic (52) nach Spielende auf den deutschen Unparteiischen zugelaufen war. Der 41-Jährige reagierte daraufhin mit einem Lachen, scherzte: "Klar, wenn der Felix Zwayer sich in der 94. Minute am Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht."

Die ein Jahre jüngere Moderatorin stoppte ihn direkt, stellte klar: "Also, Basti. Bleib ernst hier." Schweinsteiger ließ sich davon jedoch nur kurz bremsen und führte fort: "Er hat ein Highlight gesetzt: Er hat Standing Ovations bekommen, als er aufgestanden ist."

Sedlaczek blieb ernst, betonte den möglichen Eindruck nach außen: "Nicht, dass irgendeiner da draußen glaubt, dass du es ernst meinst. Dann gibt's Ärger." Schweinsteiger reagierte mit einem Kopfschütteln, meinte dann: "Nein, natürlich nicht. Wer das denkt, der tut mir leid."

Bastian Schweinsteiger (41, rechts) erlaubte sich einen kleinen Spaß auf Kosten von Felix Zwayer (45).
Bastian Schweinsteiger (41, rechts) erlaubte sich einen kleinen Spaß auf Kosten von Felix Zwayer (45).  © Federico Gambarini/dpa

20. Juni, 9.14 Uhr: Schreckmoment um Schiedsrichter Zwayer

Und plötzlich lag er da: Kurz vor Schluss des WM-Spiels zwischen Co-Gastgeber USA und Australien hat der deutsche Schiri Felix Zwayer (45) für einen Schreckmoment gesorgt.

In der Nachspielzeit blieb der Unparteiische zunächst im Rasen hängen, als er US-Profi Chris Richards nach einem Foul die Gelbe Karte zeigte. Der 45-Jährige ging anschließend offenbar wegen eines Krampfs zu Boden.

Assistent Christian Dietz und Aiden O'Neill reagierten daraufhin prompt, unterstützten beim Dehnen und sorgten dafür, dass er die Partie glücklicherweise doch noch zu Ende bringen konnte.

"Er ist in den Boden getreten, ich hoffe, er hat sich nichts getan. Ich weiß nicht, das sah überhaupt nicht gut aus. Es ist die Wade hinten. Wenn du eine unkontrollierte Bewegung machst, wahrscheinlich hat er einen Krampf. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist", erklärte Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich im Anschluss bei MagentaTV.

Ließ sich die Krämpfe aus der Wade drücken: Schiedsrichter Felix Zwayer (45, unten).
Ließ sich die Krämpfe aus der Wade drücken: Schiedsrichter Felix Zwayer (45, unten).  © Abbie Parr/AP/dpa

20. Juni, 8.21 Uhr: Sorgen um Brasilien-Star Raphinha

Gegen Außenseiter Haiti ließen die Brasilianer nach dem Remis zum Start gegen Geheimfavorit Marokko nichts anbrennen, spielten ihre Klasse aus und setzten sich klar mit 3:0 durch. Doch die Sorgen um Raphinha (29) trüben den souveränen Erfolg ein wenig.

Nach rund 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne jede gegnerische Einwirkung plötzlich auf den Rasen und musste kurz darauf ausgewechselt werden.

Eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel steht im Raum, ist jedoch noch nicht bestätigt: "Wir müssen ihn untersuchen und werden es sehen. Vorerst wissen wir nicht, was passiert ist", erklärte Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67).

Damit bleibt weiter unklar, wie schlimm es ist und ob er zum Abschluss der Gruppenphase gegen Schottland wieder auflaufen kann.

Was sich Brasiliens Raphinha (29) im Match gegen Haiti zuzog, ist derzeit unklar.
Was sich Brasiliens Raphinha (29) im Match gegen Haiti zuzog, ist derzeit unklar.  © JEWEL SAMAD / AFP

20. Juni, 7.29 Uhr: Türkei scheidet bei der WM aus

Aus der Traum! Die nächste Schmach hat für die Türkei das vorzeitige WM-K.o. besiegelt.

In einem emotional geführten und umkämpften Endspiel gegen Paraguay mussten sich die Türken trotz Überzahl mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.

Matias Galarza schockte die Mannschaft von Bundestrainer Vincenzo Montella dabei bereits früh, doch trotz viel Offensivdruck blieb der Anschluss verwehrt.

Nach dieser Niederlage stehen die USA als Gruppensieger fest, das direkte Duell im Gruppenfinale ist damit nur noch für die Statistik relevant.

Endergebnis

Türkei - Paraguay 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Galarza (2. Minute)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karten: - / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)

Für die Türkei endet das WM-Abenteuer bereits nach der Vorrunde.
Für die Türkei endet das WM-Abenteuer bereits nach der Vorrunde.  © Eugene Hoshiko/AP/dpa

20. Juni, 7.11 Uhr: Brasilien setzt sich souverän durch, Marokko bezwingt Schottland

Der Geheimfavorit bleibt weiter voll auf Kurs! Marokko bezwang Schottland mit 1:0 (1:0), fuhr damit einen wichtigen Arbeitssieg ein.

Den entscheidenden Treffer erzielte PSV-Offensivmann Ismael Saibari bereits früh in der Anfangsphase.

Dank nunmehr vier Punkten rückt das Sechzehntelfinale für die Marokkaner näher. Die Schotten müssen zwar einen Dämpfer hinnehmen, können mit einem Sieg aber weiterhin auf das erstmalige Überstehen der Gruppenphase hoffen.

Rekordweltmeister Brasilien hat derweil einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Außenseiter Haiti eingefahren, dabei immer wieder sein ganzes Können aufblitzen lassen.

Mit dem souveränen 3:0 (3:0) in Philadelphia untermauerte die Seleção um Superstar Vinícius Júnior ihre Ambitionen auf die K.o.-Runde. Für Haiti ist der Traum vom Weiterkommen dagegen bereits geplatzt.

Ergebnisse im Überblick

Schottland - Marokko 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Saibari (2. Minute)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien - Haiti 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)

Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)

19. Juni, 23.03 Uhr: Die USA gewinnen auch ihr zweites Gruppenspiel und stehen in der K.o.-Runde

Schreibt ein Gastgeber hier gerade sein ganz eigenes Sommermärchen? Die USA haben sich auch im zweiten Gruppenspiel ziemlich souverän mit 2:0 (2:0) gegen Australien durchgesetzt und sich damit für die K.o.-Runde qualifiziert.

Die Mannschaft von Jesse Marsch machte bereits im ersten Durchgang alles klar. In einer starken Anfangsphase der US-Boys erzwang Folarin Balogun die frühe Führung per Eigentor vom Australier Cameron Burgess (11.) mit seiner Hereingabe. Kurz vor der Pause köpfte dann Alex Freeman nach einem Freistoß das zweite Mal ein. Zwar ging erst die Fahne hoch, doch der VAR ließ den Treffer schließlich zählen.

USA - Australien 2:0 (2:0)

USA: Freese - Freeman, C. Richards, Ream - Dest (80. Scally), McKennie (90.+6 Reyna), T. Adams, A. Robinson (80. Trusty) - M. Tillman - Balogun (90.+6 Wright), Pepi (74. Berhalter)

Australien: Beach - Circati, H. J. Souttar, Burgess (46. Geria) - Italiano, O'Neill, Okon-Engstler (78. Irvine), Bos - Velupillay (46. Metcalfe), Leckie (61. Volpato) - M. Touré (46. Irankunda)

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 66.925 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Burgess (11./Eigentor), 2:0 Freeman (43.)

Gelbe Karten: A. Robinson (1), Balogun (1), C. Richards (1) / Bos (1), Circati (1), Italiano (1), H. J. Souttar (1)

Alex Freeman (2.v.r.) köpft zum 2:0 für die USA ein.
Alex Freeman (2.v.r.) köpft zum 2:0 für die USA ein.  © Maddy Grassy/AP/dpa

19. Juni, 21.31 Uhr: Freundin von Teamkollege teilt gegen Cristiano Ronaldo aus

Nach dem 1:1-Unentschieden zum WM-Auftakt gegen die DR Kongo liegen bei Portugal offenbar schon die Nerven blank.

Madalena Aragao (20), die Lebensgefährtin von Torschütze João Neves (21), hat im Netz nämlich gegen keinen Geringeren als Superstar Cristiano Ronaldo ausgeteilt. Die portugiesische Schauspielerin teilte zunächst ein Foto mit ihrem Partner, das ein Nutzer kommentierte. "Dein Freund ist ein Idiot. Sag ihm, er soll den Ball zu meinem GOAT passen", so der Instagram-User.

Die 20-Jährige fackelte nicht lange und antwortete: "Sag deinem GOAT, er soll in Rente gehen. Er ist sehr eigensinnig!" - Wumms.

Nach dem ersten WM-Spiel der europäischen Seleção wurde ohnehin aus mehreren Ecken große Kritik am fünfmaligen Ballon-d'Or-Gewinner laut. "Wir wissen, dass er nicht mehr derselbe ist wie früher. Er ist ein bisschen älter jetzt", befand etwa der kongolesische Gegenspieler Ngal'ayel Mukau (21).

19. Juni, 18.06 Uhr: Schottland-Fans planen bewegende Aktion für verstorbenen Fan

Donny Strathie wollte sich eigentlich einen lebenslangen Traum erfüllen und seine schottische Nationalmannschaft bei der WM 2026 live miterleben. Also hat sich der 76-Jährige ein Ticket für das Spiel gegen Marokko (Samstag, 0 Uhr) besorgt und ist nach Boston geflogen. Doch wenige Tage vor der Partie starb der Anhänger der "Bravehearts".

Daher plant die "Tartan Army", wie die Schottland-Fans genannt werden, eine rührende Geste bei genau der Begegnung, die Strathie leider nicht mehr sehen kann.

"Es würde seiner Familie sehr viel bedeuten, wenn wir eine Minute Applaus in der 76. Minute gegen Marokko organisieren können", hieß es in einem Aufruf in den sozialen Netzwerken.

Der Account der schottischen Auswahl schloss sich der Bitte an, außerdem sprach selbst Nationaltrainer Steve Clarke der Familie sein Beileid aus: "Bei all den guten Nachrichten, die die WM für Schottland mit sich bringt, ist dies eine sehr traurige Nachricht."

Die schottischen Fans legen gegen Marokko eine Schweigeminute zu Ehren von Donny Strathie ein.
Die schottischen Fans legen gegen Marokko eine Schweigeminute zu Ehren von Donny Strathie ein.  © Andrew Milligan/PA Wire/dpa

19. Juni, 14.46 Uhr: Ismaël Kone schickt positives Zeichen aus dem Krankenhaus

Nach der schockierenden Verletzung von Ismaël Kone (24) hat der kanadische Nationalspieler nun ein positives Lebenszeichen aus dem Krankenhaus geschickt.

Der Mittelfeldspieler von US Sassuolo wurde von seinem Nationalteamkollegen Moïse Bombito (26) besucht. Der Innenverteidiger teilte anschließend ein Foto in seiner Instagram-Story, das ihn mit dem verletzten WM-Kicker zeigt, der immerhin schon angestrengt grinsend in die Kamera schaut und das Victory-Zeichen zeigt.

Kone hat sich im Spiel gegen Katar vermutlich das Schien- und Wadenbein gebrochen, eine offizielle Diagnose steht noch aus. Das Turnier in seiner Heimat ist für ihn aber sicher gelaufen. Trotzdem hatte sich der 24-Jährige bereits auf dem Platz gerührt von der Reaktion der Fans gezeigt und sich winkend auf der Trage verabschiedet.

Moïse Bombito (26) hat seinen verletzten Kollegen im Krankenhaus besucht.
Moïse Bombito (26) hat seinen verletzten Kollegen im Krankenhaus besucht.  © Screenshot/Instagram/m.bombito_

19. Juni, 10.01 Uhr: Turnier-Aus für Ismaël Koné

Nach dem Verletzungsdrama um Kanadas Ismaël Koné (24) beim Kantersieg seines Teams gegen Katar gibt es neue Erkenntnisse. Die schlimmsten Befürchtungen scheinen sich dabei bewahrheitet zu haben.

Wie Fabrizio Romano (33) auf Social Media berichtete, habe sich der 24-jährige Mittelfeld-Akteur einen doppelten Beinbruch zugezogen: "Ismaël Koné hat sich offenbar einen Bruch des Wadenbeins sowie des Schienbeins zugezogen. Er befindet sich derzeit zusammen mit seiner Mutter Suzanne im Krankenhaus, die ihn vor der Operation unterstützt", erklärte der weltbekannte Fußball-Insider, lieferte damit nähere Informationen zur Schwere der Verletzung.

Romano zufolge drohe ihm eine Zwangspause von vier bis fünf Monaten. An eine weitere WM-Teilnahme sei daher nicht mehr zu denken.

Beim 6:0 gegen Katar war Koné in der zweiten Halbzeit nach einem Foul von Assim Madibo (29) auf einer Trage vom Feld gebracht worden.

Tragisch! Ismaël Koné (24) wurde erst auf dem Platz behandelt, dann vom Feld getragen.
Tragisch! Ismaël Koné (24) wurde erst auf dem Platz behandelt, dann vom Feld getragen.  © ALEX GRIMM / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

19. Juni, 6.25 Uhr: Kanada mit Torfestival, knapper Sieg für Mexiko

Gastgeber Kanada hat in der Nacht einen Kantersieg über Katar feiern können. Das 6:0 wurde allerdings von der schweren Verletzung von Ismael Koné überschattet, der vom Platz getragen werden musste.

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:0 für Kanada. Allein Jonathan David trug drei Tore zum Endstand bei.

Mit-Gastgeber Mexiko hingegen schaffte es mit einem 1:0 über Südkorea und dank eines Fehlers von Torwart Seung-Gyu Kim, sich den Gruppensieg in Gruppe A zu sichern.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Kanada - Katar 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Larin (16.), 2:0 J. David (29.), 3:0 J. David (45.+3), 4:0 N. D. Saliba (64.), 5:0 Mannai (75./Eigentor), 6:0 J. David (90.+2)

Gelbe Karten: Cornelius (1) / Fathy (1)

Rote Karten: - / H. Ahmed (33./Notbremse), Madibo (51./grobes Foulspiel)

Mexiko - Südkorea 1:0 (0:0)

Tore: 1:0 Romo Barron (50.)

Gelbe Karten: - / Kang-in Lee (1), Paik (1)

Ismael Koné musste aus dem Stadion getragen werden.
Ismael Koné musste aus dem Stadion getragen werden.  © Emma Peterson/AP/dpa

18. Juni, 23.07 Uhr: Dank SC-Motor Manzambi! Schweiz voll auf Kurs K.-o.-Runde

Dank Super-Joker Johan Manzambi hat die Schweiz dem Druck standgehalten und einen großen, riesengroßen Schritt Richtung K.-o.-Runde gemacht.

Nach dem enttäuschenden 1:1-Remis im Auftakt-Duell mit Katar setzten sich die Eidgenossen im zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien und Herzegowina um Schalke-Knipser Edin Dzeko klar mit 4:1 (0:0) durch.

Lange biss sich die Nati dabei am kompakten Abwehrbollwerk der Drachen die Zähne aus, ehe Freiburgs Manzambi nach seiner Einwechslung mit einem Doppelpack (74. Minute/90.) den Knoten platzen ließ.

Mit nun vier Zählern auf dem Konto haben die Schweizer damit beste Karten für das Weiterkommen.

Endstand:

Schweiz - Bosnien-Herzegowina 4:1 (0:0)

Tore: 1:0 Manzambi (74. Minute), 2:0 R. Vargas (84.), 3:0 Manzambi (90.), 3:1 Mahmic (90.+3), 4:1 Xhaka (90.+7/Foulelfmeter)

Gelbe Karten: N. Elvedi (1) / Dedic (1), Dzeko (1)

Rote Karten: - / Muharemovic (80./Notbremse)

Johan Manzambi (20, rechts) bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0.
Johan Manzambi (20, rechts) bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0.  © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

18. Juni, 21.19 Uhr: Kieferbruch bei Stefan Posch

Der österreichische Nationalspieler Stefan Posch (29) hat sich im WM-Auftakt gegen Jordanien den Kiefer gebrochen. Das teilte der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) mit, verwies dabei auf die Ergebnisse einer Computertomographie.

Der 39-Jährige ist beim XXL-Turnier aber weiter dabei. Eine Operation ist nicht nötig, stattdessen bekommt Posch, der zuletzt an den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen war, eine Spezialschiene.

Österreichs Stefan Posch (29) muss wegen eines Kieferbruchs nicht operiert werden, wird mit einer Schiene versorgt.
Österreichs Stefan Posch (29) muss wegen eines Kieferbruchs nicht operiert werden, wird mit einer Schiene versorgt.  © Eakin Howard/AP/dpa

18. Juni, 20.20 Uhr: Elye Wahi darf nun doch einreisen!

Die Elfenbeinküste darf im WM-Duell mit Deutschland nun offenbar doch auf Stürmer Elye Wahi (23) setzen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine dem Eintracht-Profi nahestehende Quelle beruft, habe der 23-jährige Stürmer letztlich die Einreiseerlaubnis nach Kanada bekommen, wodurch er am kommenden Samstag in der zweiten WM-Partie gegen das DFB-Team auflaufen kann.

Zuvor hatte der ivorische Verband noch angegeben, dass Wahi die Einreise in das Land des Co-Gastgebers verweigert worden sei.

Einem Einsatz von Elye Wahi (23, rechts) im zweiten Gruppenspiel gegen Deutschland steht damit offenbar nichts mehr im Weg.
Einem Einsatz von Elye Wahi (23, rechts) im zweiten Gruppenspiel gegen Deutschland steht damit offenbar nichts mehr im Weg.  © Peter Byrne/PA Wire/dpa

18. Juni, 20.05 Uhr: Tschechien nur mit Remis gegen Südafrika

Tschechien ist im zweiten Spiel der Auftakt-Verlierer gegen Südafrika nicht über ein 1:1 (1:0) hinausgekommen, droht damit früh aus dem Turnier zu fliegen.

Die Repre startete dank des Treffers durch Michal Sadilek (6.) perfekt in die Partie, musste sich am Ende aber durch den späten Handelfmeter von Teboho Mokoena (83.) mit dem Remis zufriedengeben.

Für die Tschechen heißt das nun also: Im letzten Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Mexiko ist wohl ein Sieg Pflicht. Das gilt auch für Bafana Bafana, die am 24. Juni parallel gegen Südkorea spielen.

Endstand:

Tschechien - Südafrika 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sadilek (6.), 1:1 Mokoena (83./Handelfmeter)

Gelbe Karten: Ladislav Krejci (1) / Mokoena (2), Mbatha (1)

Titelfoto: Eugene Hoshiko/AP/dpa

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