WM 2026 live: Belgien gegen Iran im Liveticker

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist in vollem Gange. Bei der XXL-WM, die noch bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Länder teil. Die deutsche Nationalmannschaft hat einen Euphorie auslösenden Auftaktsieg gegen Curaçao gefeiert und sich mit 7:1 (3:1) durchgesetzt. Gegen die Elfenbeinküste ließ das Team den zweiten Sieg folgen und profitierte beim 2:1 (0:1)-Erfolg von zwei Jokertoren von Deniz Undav.

Das Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zu einem möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

Belgien gegen Iran im Liveticker

20.03 Uhr: Spanien siegt im zweiten Spiel mit 4:0 gegen Saudi-Arabien

Das war ein überzeugender Auftritt der Spanier. Nach dem 0:0-Stotterstart gegen Kap Verde hat einer der heißesten Titelfavoriten am Sonntag abgeliefert. Das Team um Superstar Lamine Yamal siegte mit 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Spanien - Saudi-Arabien 4:0 (3:0)

Spanien: Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Pedri (70. Ruiz) - Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) - Oyarzabal (46. Fer. Torres)

Saudi-Arabien: Al-Owais - Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi - Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) - N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) - S. Al-Dausari

Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)

Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)

Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)

Gelbe Karten: - / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)

21. Juni, 13.09 Uhr: Tolle Bilder! Royal-Party in der Curaçao-Teamkabine

Geschafft, Geschichte geschrieben, gefeiert: Nach dem historischen 0:0-Remis gegen Ecuador und dem ersten WM-Punkt der Verbandsgeschichte ging es für das Team von Curaçao direkt in die Party mit dem niederländischen Königspaar.

Ein im Netz veröffentlichtes Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem Abpfiff der Partie zunächst die Kabine betreten, dort zunächst den Trainerstab um Nationalcoach Dick Advocaat (78) zum Erfolg beglückwünschen und anschließend weitergehen, um gemeinsam mit den Spielern das Tanzbein zu schwingen.

In Houston hatten die beiden den 5:1-Erfolg ihrer Nationalmannschaft gegen Schweden miterlebt, setzten im Anschluss ihre Reise nach Kansas City fort.

21. Juni, 12.41 Uhr: Elfenbeinküste-Coach Faé kritisiert DFB-Team

Die knappe Niederlage gegen das DFB-Team hat der Trainer der Elfenbeinküste offenbar nur schwer verdaut. Nach dem 1:2 (1:0) stänkerte Emerse Faé (42) in Richtung des DFB-Teams.

"Deutschland ist eine tolle Fußballnation, und wir nehmen uns in mehrerer Hinsicht ein Beispiel an ihnen, aber von ihrem mangelnden Fairplay war ich enttäuscht", wetterte der 42-jährige Coach nach dem Schlusspfiff, nahm dabei eine Szene aus der Schlussphase ins Visier. Doch was war passiert?

Auslöser der Kritik war eine Situation kurz vor dem Abpfiff. Nachdem sich Verteidiger Wilfried Singo (25) an der Seitenlinie verletzt und den Ball ins Aus gespielt hatte, musste er nach medizinischer Behandlung ausgewechselt werden.

Die Nagelsmann-Elf brachte den Ball nach dem anschließenden Einwurf allerdings nicht zurück zu den Ivorern. Sehr zum Ärger von Faé.

War mächtig sauer: Elfenbeinküste-Coach Emerse Faé (42)
War mächtig sauer: Elfenbeinküste-Coach Emerse Faé (42)  © ROBERT CIANFLONE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

21. Juni, 10.39 Uhr: So geht es weiter für das DFB-Team

Deutschland ist als Gruppensieger bereits sicher für das 1/16-Finale qualifiziert. Welche Mannschaft dort wartet, steht jedoch noch nicht fest.

Als mögliche Gegner kommen die Drittplatzierten aus den Gruppen A, B, C, D und F infrage. Realistische Optionen sind derzeit unter anderem Bosnien und Herzegowina, Schottland sowie Japan.

Bei einem Erfolg im ersten K.-o.-Match könnte im Achtelfinale dann ein Aufeinandertreffen mit dem Gruppensieger der Staffel I folgen. Dabei gelten derzeit der amtierende Vize-Weltmeister Frankreich sowie die Norweger um Weltstar Erling Haaland (25) als wahrscheinlich.

21. Juni, 10.02 Uhr: Fast 20 Millionen sehen DFB-Sieg gegen Elfenbeinküste

Deutschlands hart umkämpfter Zittersieg im zweiten WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste hat dem ZDF abermals eine Top-TV-Quote beschert.

Trotz des späten Anpfiffs um 22 Uhr fieberten im Schnitt 18,26 Millionen Zuschauer vor den Fernsehern mit. Im Gesamtpublikum erreichte die Begegnung einen Marktanteil von 72,1 Prozent.

Nahezu 20 Millionen Menschen sahen das Spiel der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38, Mitte).
Nahezu 20 Millionen Menschen sahen das Spiel der Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38, Mitte).  © Bernd Thissen/dpa

21. Juni, 9.07 Uhr: Sorgen um DFB-Star Schlotterbeck

Nach der Auftakt-Gala gegen Curaçao hat Deutschland auch im Duell mit der Elfenbeinküste geliefert. Die Freude über den so wichtigen 2:1-Sieg war spürbar, hielt sich angesichts der Verletzung von Nico Schlotterbeck (26) aber in Grenzen.

Im kanadischen Toronto erwischte es den Innenverteidiger von Borussia Dortmund nach einem Zweikampf mit Amad Diallo (23). Der 26-Jährige spürte Schmerzen, konnte nicht weiterspielen und musste zur Pause ausgewechselt werden.

Wie schwer es ihn dabei offenbar getroffen hat, erklärte Julian Nagelsmann (38) im Anschluss der Partie und nannte eine erste Diagnose. Der Bundescoach sprach am ZDF-Mikro von "irgendwas am Innenband" bei Schlotterbeck. Am nächsten Tag stehe ein MRT an. "Es sieht auf jeden Fall nicht ganz so gut aus, leider", so der Nationaltrainer weiter.

Eine genauere Untersuchung an diesem Sonntag soll Klarheit über die Schwere der Verletzung schaffen.

Droht dem DFB-Team der Ausfall von Nico Schlotterbeck (26)?
Droht dem DFB-Team der Ausfall von Nico Schlotterbeck (26)?  © Tom Weller/dpa

21. Juni, 8.03 Uhr: Japan schießt Tunesien aus der WM

Die erhoffte Trendwende mit dem neuen Trainer Hervé Renard ist Tunesien nicht gelungen, stattdessen setzte es die nächste deutliche Klatsche.

Auch im zweiten Spiel unter dem 57-jährigen Nachfolger des entlassenen Sabri Lamouchi lief es gar nicht rund. Nach dem 1:5 (1:1) gegen Schweden ging nämlich auch das Duell mit Japan deutlich mit 0:4 (0:2) verloren. Damit ist für die Adler von Karthago nichts mehr zu holen, das frühe Aus schon jetzt besiegelt.

Die böse Pleite zeichnete sich dabei früh ab, nachdem Ex-Bundesliga-Akteur Daichi Kamada (4. Minute) getroffen hatte. Noch vor der Pause legten die Asiaten dabei durch Ayase Ueda (31.) nach, in der zweiten Halbzeit machten Jun’ya Itō (69.) und Ueda (83.) dann endgültig den Deckel drauf.

Endergebnis

Tunesien - Japan 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Kamada (4.), 0:2 Ueda (31.), 0:3 J. Itō (69.), 0:4 Ueda (83.)

Tunesien-Keeper Aymen Dahmen (29, rechts) musste viermal hinter sich greifen.
Tunesien-Keeper Aymen Dahmen (29, rechts) musste viermal hinter sich greifen.  © Moises Castillo/AP/dpa

21. Juni, 7.14 Uhr: Ecuador beißt sich die Zähne an Curaçao aus

Das DFB-Team kann sich entspannt zurücklehnen! Durch Ecuadors Patzer im zweiten WM-Spiel gegen Curaçao ist Platz eins in der Gruppe sicher.

Dabei lief die Partie nahezu ausschließlich in eine Richtung. Die Südamerikaner drängten aufs Tor, erspielten sich ein deutliches Chancenplus, fanden aber am Ende keinen Weg vorbei an Curaçaos überragendem Keeper Eloy Room.

Damit kann Deutschland das letzte Gruppenspiel gegen Ecuador deutlich entspannter angehen. Selbst wenn die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann nämlich leer ausgehen sollte, bleibt sie dank des gewonnenen direkten Vergleichs vor der Elfenbeinküste an der Tabellenspitze.

Endergebnis

Ecuador - Curaçao 0:0

Gelbe Karten: Alcívar (1) / L. Bacuna (1), J. Bacuna (1), Comenencia (1), Gaari (1), Kastaneer (1)

Curaçaos Keeper Eloy Room (37, rechts) hielt die Null für Curacao fest.
Curaçaos Keeper Eloy Room (37, rechts) hielt die Null für Curacao fest.  © Reed Hoffmann/AP/dpa

20. Juni, 20.57 Uhr: Niederlande mit Ausrufezeichen gegen Schweden

In einem torreichen Spiel profitiert die Niederlande von zwei schnellen Toren, die diesen Sieg ebnen und den vorläufigen ersten Platz in Gruppe F bedeuten.

In den ersten 17 Minuten konnte sich Stürmer Brian Brobbey mit seinen zwei Treffern in die Herzen der niederländischen Fans schießen und sorgte damit zunächst einmal für eine komfortable Ausgangssituation. Auf der anderen Seite waren die Schweden zwar sehr bemüht, nach vorne hin fehlte allerdings die letzte Genauigkeit und hinten standen sie zu unsicher.

Nach dem Seitenwechsel war es dann wieder Oranje, die keine zwei Minuten nach Wiederanpffif zum dritten nachlegten und für die Vorentscheidung sorgten. Die Skandinavier hatten defensiv viel zu große Lücken und mussten nach guten 50 Minuten sogar noch das vierte Gegentor hinnehmen.

Auch wenn Elanga die Schweden in der 59. Minute auf die Anzeigetafel brachte, reichte das nicht, um die Dynamik des Spiels nochmal zu verändern. Im Gegenteil: kurz vor Schluss traf Summerville per Distanzschuss sogar noch zum 5:1.

Niederlande - Schweden 5:1 (2:0)

Niederlande: Verbruggen - Dumfries, van Hecke, Van Dijk, van de Ven - Gravenberch, F. de Jong (59. Koopmeiners), Reijnders (59. Til) - Malen (46. Summerville), Brobbey (72. Depay), Gakpo (90. Lang)

Schweden: Nordfeldt - Lagerbielke, Hien, Lindelöf - Bernhardsson (55. Elanga), Karlström (55. Zeneli), Y. Ayari (79. T. Ali), Gudmundsson (90.+3 Stroud), Nygren (55. Bergvall) - Isak, Gyökeres

Gelbe Karten: - / Gudmundsson (1), Y. Ayari (1), Bergvall (1)

Tore: 1:0 Brobbey (5.), 2:0 Brobbey (17.), 3:0 Gakpo (47.), 4:0 Gakpo (54.), 4:1 Elanga (59.), 5:1 Summerville (89.)

Cody Gakpo (27) hatte mit seinem Doppelpack großen Anteil am 5:1-Sieg.
Cody Gakpo (27) hatte mit seinem Doppelpack großen Anteil am 5:1-Sieg.  © Eric Gay/AP/dpa

20. Juni, 18.04 Uhr: Ismael Koné wieder mit Teamkollegen vereint

Nach seiner schlimmen Verletzung gegen Katar, bei dem sich Ismael Koné einen Bruch im linken Schien- und Wadenbein zuzog, konnte der Kanadier bereits heute wieder bei seinem Nationalteam sein.

Am Morgen wurde der 24-Jährige unter "Ismael" Sprechchören im Trainingscenter von seinen Teamkollegen empfangen. Schon im Krankenhaus teilte er mit, dass er sein Team für die Weltmeisterschaft von der Seitenlinie aus unterstützen wird und vorübergehend "in die Rolle des Assistenztrainers" schlüpft.

Nathan Saliba (22) würdigt seinen Treffer dem verletzten Ismael Koné (24).
Nathan Saliba (22) würdigt seinen Treffer dem verletzten Ismael Koné (24).  © Abbie Parr/AP/dpa

20. Juni, 14.40 Uhr: Spanien-Stürmer Iglesias kommt nicht ins Teamhotel

Kuriose Szenen im Umfeld der spanischen Nationalmannschaft: Borja Iglesias (33) ist offenbar nicht ins Teamhotel gelassen worden.

Wie ein auf Social Media verbreiteter Clip zeigt, wurde dem 33-jährigen Stürmer der Zutritt zum Team-Quartier zunächst verweigert. Darauf ist der Star zu sehen, wie er hinter dem Zaun steht und versucht, aufs Gelände zu gelangen. "Ich bin Nationalspieler, ich muss rein", sagt er zur Security. Die bleibt aber erst einmal skeptisch.

Erst nach der Bestätigung seiner Identität per Handy wird er durchgelassen, kann so ins Hotel zu seinen Teamkollegen. Crazy!

20. Juni, 10.50 Uhr: Çalhanoğlu-Entschuldigung nach WM-Aus

Null Punkte aus den ersten beiden Spielen bedeuten den K.o. für die Türkei bei dieser WM. Entsprechend groß ist die Enttäuschung in der Mannschaft von Nationaltrainer Vincenzo Montella (52), auch Hakan Çalhanoğlu (32) nimmt das frühe Aus sichtlich mit.

Nach der zweiten Nullnummer in Folge gab der Kapitän einen ehrlichen Einblick in die Team-Stimmung, wandte sich dabei auch emotional an die eigene Anhängerschaft.

"Wir sind alle traurig", sagte der 32-Jährige im Anschluss an die so bittere 0:1-Niederlage gegen Paraguay. "Ich will mich einfach nur bei unseren Fans bedanken, die hierher gekommen sind, die uns zu Hause unterstützt haben. Gleichzeitig möchte ich mich bei ihnen entschuldigen."

"Jeder wollte unserem Land etwas geben", erklärte der Ex-Bundesliga-Star weiter und ergänzte, dass man in beiden Spielen "viel versucht" habe, jedoch auch "ein bisschen Pech" im Spiel gewesen sei.

Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach dem WM-Aus mit der türkischen Nationalmannschaft sichtlich enttäuscht.
Hakan Çalhanoğlu (32) zeigte sich nach dem WM-Aus mit der türkischen Nationalmannschaft sichtlich enttäuscht.  © Dean Mouhtaropoulos / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

20. Juni, 10.12 Uhr: Bastian Schweinsteiger witzelt über Zwayer-Krampf

Wegen eines Krampfs ging Schiri Felix Zwayer (45) im WM-Spiel zwischen Co-Gastgeber USA und Australien zu Boden. Für Bastian Schweinsteiger (41) eine Steilvorlage, den Referee im Anschluss daran mit einer Gaga-Aussage aufs Korn zu nehmen.

Nach dem Abpfiff sprach Esther Sedlaczek (40) den Weltmeister von 2014 am ARD-Mikro auf die Szene an, in der Australiens Nationaltrainer Tony Popovic (52) nach Spielende auf den deutschen Unparteiischen zugelaufen war. Der 41-Jährige reagierte daraufhin mit einem Lachen, scherzte: "Klar, wenn der Felix Zwayer sich in der 94. Minute am Boden wälzt und einen Krampf vortäuscht."

Die ein Jahre jüngere Moderatorin stoppte ihn direkt, stellte klar: "Also, Basti. Bleib ernst hier." Schweinsteiger ließ sich davon jedoch nur kurz bremsen und führte fort: "Er hat ein Highlight gesetzt: Er hat Standing Ovations bekommen, als er aufgestanden ist."

Sedlaczek blieb ernst, betonte den möglichen Eindruck nach außen: "Nicht, dass irgendeiner da draußen glaubt, dass du es ernst meinst. Dann gibt's Ärger." Schweinsteiger reagierte mit einem Kopfschütteln, meinte dann: "Nein, natürlich nicht. Wer das denkt, der tut mir leid."

Bastian Schweinsteiger (41, rechts) erlaubte sich einen kleinen Spaß auf Kosten von Felix Zwayer (45).
Bastian Schweinsteiger (41, rechts) erlaubte sich einen kleinen Spaß auf Kosten von Felix Zwayer (45).  © Federico Gambarini/dpa

20. Juni, 9.14 Uhr: Schreckmoment um Schiedsrichter Zwayer

Und plötzlich lag er da: Kurz vor Schluss des WM-Spiels zwischen Co-Gastgeber USA und Australien hat der deutsche Schiri Felix Zwayer (45) für einen Schreckmoment gesorgt.

In der Nachspielzeit blieb der Unparteiische zunächst im Rasen hängen, als er US-Profi Chris Richards nach einem Foul die Gelbe Karte zeigte. Der 45-Jährige ging anschließend offenbar wegen eines Krampfs zu Boden.

Assistent Christian Dietz und Aiden O'Neill reagierten daraufhin prompt, unterstützten beim Dehnen und sorgten dafür, dass er die Partie glücklicherweise doch noch zu Ende bringen konnte.

"Er ist in den Boden getreten, ich hoffe, er hat sich nichts getan. Ich weiß nicht, das sah überhaupt nicht gut aus. Es ist die Wade hinten. Wenn du eine unkontrollierte Bewegung machst, wahrscheinlich hat er einen Krampf. Ich hoffe, dass es nichts Schlimmeres ist", erklärte Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich im Anschluss bei MagentaTV.

Ließ sich die Krämpfe aus der Wade drücken: Schiedsrichter Felix Zwayer (45, unten).
Ließ sich die Krämpfe aus der Wade drücken: Schiedsrichter Felix Zwayer (45, unten).  © Abbie Parr/AP/dpa

20. Juni, 8.21 Uhr: Sorgen um Brasilien-Star Raphinha

Gegen Außenseiter Haiti ließen die Brasilianer nach dem Remis zum Start gegen Geheimfavorit Marokko nichts anbrennen, spielten ihre Klasse aus und setzten sich klar mit 3:0 durch. Doch die Sorgen um Raphinha (29) trüben den souveränen Erfolg ein wenig.

Nach rund 40 Minuten setzte sich der Flügelspieler ohne jede gegnerische Einwirkung plötzlich auf den Rasen und musste kurz darauf ausgewechselt werden.

Eine Verletzung am rechten hinteren Oberschenkel steht im Raum, ist jedoch noch nicht bestätigt: "Wir müssen ihn untersuchen und werden es sehen. Vorerst wissen wir nicht, was passiert ist", erklärte Nationaltrainer Carlo Ancelotti (67).

Damit bleibt weiter unklar, wie schlimm es ist und ob er zum Abschluss der Gruppenphase gegen Schottland wieder auflaufen kann.

Was sich Brasiliens Raphinha (29) im Match gegen Haiti zuzog, ist derzeit unklar.
Was sich Brasiliens Raphinha (29) im Match gegen Haiti zuzog, ist derzeit unklar.  © JEWEL SAMAD / AFP

20. Juni, 7.29 Uhr: Türkei scheidet bei der WM aus

Aus der Traum! Die nächste Schmach hat für die Türkei das vorzeitige WM-K.o. besiegelt.

In einem emotional geführten und umkämpften Endspiel gegen Paraguay mussten sich die Türken trotz Überzahl mit 0:1 (0:1) geschlagen geben.

Matias Galarza schockte die Mannschaft von Bundestrainer Vincenzo Montella dabei bereits früh, doch trotz viel Offensivdruck blieb der Anschluss verwehrt.

Nach dieser Niederlage stehen die USA als Gruppensieger fest, das direkte Duell im Gruppenfinale ist damit nur noch für die Statistik relevant.

Endergebnis

Türkei - Paraguay 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Galarza (2. Minute)

Gelbe Karten: Elmali (1) / Galarza (1)

Rote Karten: - / Almirón (45.+3/Unsportlichkeit)

Für die Türkei endet das WM-Abenteuer bereits nach der Vorrunde.
Für die Türkei endet das WM-Abenteuer bereits nach der Vorrunde.  © Eugene Hoshiko/AP/dpa

20. Juni, 7.11 Uhr: Brasilien setzt sich souverän durch, Marokko bezwingt Schottland

Der Geheimfavorit bleibt weiter voll auf Kurs! Marokko bezwang Schottland mit 1:0 (1:0), fuhr damit einen wichtigen Arbeitssieg ein.

Den entscheidenden Treffer erzielte PSV-Offensivmann Ismael Saibari bereits früh in der Anfangsphase.

Dank nunmehr vier Punkten rückt das Sechzehntelfinale für die Marokkaner näher. Die Schotten müssen zwar einen Dämpfer hinnehmen, können mit einem Sieg aber weiterhin auf das erstmalige Überstehen der Gruppenphase hoffen.

Rekordweltmeister Brasilien hat derweil einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Außenseiter Haiti eingefahren, dabei immer wieder sein ganzes Können aufblitzen lassen.

Mit dem souveränen 3:0 (3:0) in Philadelphia untermauerte die Seleção um Superstar Vinícius Júnior ihre Ambitionen auf die K.o.-Runde. Für Haiti ist der Traum vom Weiterkommen dagegen bereits geplatzt.

Ergebnisse im Überblick

Schottland - Marokko 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Saibari (2. Minute)

Gelbe Karten: Robertson (1), Ralston (1) / Diop (1)

Brasilien - Haiti 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 Matheus Cunha (23.), 2:0 Matheus Cunha (36.), 3:0 Vinicius Junior (45.+3)

Gelbe Karten: Douglas Santos (1) / Arcus (1), Pierrot (1), Jean Jacques (1)

Titelfoto: ETIENNE LAURENT / AFP

Mehr zum Thema Fußball-WM 2026: