WM 2026 live: Van der Vaart bleibt TV-Experte trotz diskriminierender Äußerung

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Die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist in vollem Gange. Bei der XXL-WM, die noch bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Länder teil. Die deutsche Nationalmannschaft hat einen Euphorie auslösenden Auftaktsieg gegen Curaçao gefeiert und sich mit 7:1 (3:1) durchgesetzt. Am Samstag um 22 Uhr deutscher Zeit trifft die DFB-Elf im zweiten Spiel in Toronto auf die Elfenbeinküste.

Das Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zu einem möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

18. Juni, 15.07 Uhr: Van der Vaart bleibt TV-Experte trotz diskriminierender Äußerung

Mit seiner Aussagen, dass die Spieler Japans alle "ähnlich" aussehen würden, hatte Rafael van der Vaart (43) für Schlagzeilen gesorgt. Dies hatte der Ex-Bundesliga-Star im Rahmen des 2:2 der Niederländer gegen Japan am Sonntag von sich gegeben.

Am späten Mittwochabend hatte sich der frühere HSV-Profi für diese Aussage entschuldigt und erklärt, dass dahinter "keine rassistische oder diskriminierende Absicht" gesteckt habe.

Konsequenzen habe er keine zu fürchten: Auf Anfrage der niederländischen Nachrichtenagentur ANP bleibe der Ex-Profi Experte für die Sendung "NOS WK avond".

Rafael van der Vaart (43) bleibt trotz trotz einer diskriminierender Äußerung TV-Experte. (Archivfoto)
Rafael van der Vaart (43) bleibt trotz trotz einer diskriminierender Äußerung TV-Experte. (Archivfoto)  © Kurt Schorrer/FIFA/dpa

18. Juni, 13.44 Uhr: Deutscher Fan mit KI in Hitler verwandelt - Anzeige!

Nach dem deutlichen Auftaktsieg der deutschen Elf gegen Curacao kursierten in den sozialen Medien KI-Aufnahmen eines deutschen Fans, der wie Adolf Hitler aussieht und frenetisch jubelt.

Gegenüber dem Hessischen Rundfunk (hr) zeigte sich der betroffene Mann darüber schockiert, dass sein Gesicht mithilfe künstlicher Intelligenz in den NS-Diktator verwandelt wurde: "Ich kann es überhaupt nicht glauben", sagte der aus Alsfeld stammende Mann, der das WM-Spiel in Houston (Texas) gemeinsam mit seinem Sohn besucht habe.

Nachdem er von den im Netz viel geteilten Videos Wind bekommen hatte, habe er laut eigener Aussage Anzeige erstattet - auch in den USA, wo der Alsfelder daraufhin mit dem FBI in Kontakt gestanden habe. Während unklar ist, wie die rechtliche Angelegenheit ausgeht, wolle sich der betroffene DFB-Fan aber nicht die Freude an der WM nehmen lassen: "Das gute Gefühl lassen wir uns nicht nehmen."

18. Juni, 13.23 Uhr: Elfenbeinküste-Stürmer darf nicht einreisen und fehlt gegen Deutschland

Schlechte Nachrichten für die Elfenbeinküste und ihren Elye Wahi (23): Wie die Ivorer mitteilten, wird dem Angreifer die Einreise nach Kanada verwehrt.

Grund dafür sollen die zuletzt erhobenen Manipulationsvorwürfe gegen den Spieler von Eintracht Frankfurt sein. Mehr dazu in unserem gesonderten Artikel: "Vor DFB-Duell: Star der Elfenbeinküsten wird Einreise nach Kanada verweigert".

Der Ivorer Elye Wahi (23) darf nicht nach Kanada einreisen und fehlt im zweiten gruppenspiel gegen Deutschland.
Der Ivorer Elye Wahi (23) darf nicht nach Kanada einreisen und fehlt im zweiten gruppenspiel gegen Deutschland.  © AL BELLO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP

18. Juni, 12.05 Uhr: Erling Haaland lässt die Erde in seiner Heimat Norwegen beben

Das hat vor ihm nur Pop-Star Ed Sheeran (25) geschafft! Wenn Norwegens Superstar Erling Haaland (25) bei der WM Tore schießt, bebt in seiner Heimat die Erde.

Kein Witz, das hat jetzt tatsächlich das seismologische Institut "Norsar" mitgeteilt. So kam es in der Nacht zu Mittwoch, in der Haaland mit seinem Team gegen den Irak spielte, in Bergen zu deutlichen Signalen der Seismografen. Haaland trug beim 4:1-Sieg zwei Treffer und eine Vorlage zum Sieg bei.

Und genau während seines Treffers in der 29. Minute und der 43. Minute registrierte das Institut besondere Signale. Es erklärte, dass wenn besonders viele Menschen bei einem Event auf etwas reagieren, die Gesamtheit ihrer Bewegungen Erdschwingungen auslösen können. Und die werden dann eben von den sehr sensiblen Seismografen erfasst.

Neu sind die Schwingungen aber nicht, sie gab es bereits im Sommer 2024 in Oslo bei einem Konzert von Popstar Ed Sheeran.

Wenn er trifft, bebt die Erde in seiner Heimat Norwegen: Erling Haaland (25).
Wenn er trifft, bebt die Erde in seiner Heimat Norwegen: Erling Haaland (25).  © Burt Granofsky/CSM via ZUMA Press Wire/dpa

18. Juni, 8.48 Uhr: Happy End! Mama von WM-Torhüter darf nach Visa-Problemen endlich einreisen

Unter Tränen teilte Vozinha (José Évora Dias) (40), der Torhüter von Cap Verde, nach seinem sensationellen Auftritt gegen Spanien mit, dass seine Mama aufgrund von Visa-Problemen nicht einreisen durfte und somit den historischen WM-Moment ihres Sohnes verpasste.

Nun scheint es ein Happy Ende zu geben, denn wie Politiker Hakeem Jeffries (55) auf X mitteilte, haben sich die Behörden der Thematik angenommen. "Als ich von dieser Entwicklung erfuhr, sprach ich mit Außenminister Marco Rubio und bat das Außenministerium, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um sicherzustellen, dass seine Mutter das nächste Spiel von Cabo Verde besuchen kann", schrieb er.

"Es ist mir eine Ehre, bekannt geben zu dürfen, dass Vozinhas Mutter rechtzeitig ein Visum erhalten wird, um am kommenden Sonntag beim Spiel gegen Uruguay dabei zu sein. Alle Gebühren wurden gemäß den offiziellen Richtlinien erlassen. Derzeit werden die Reisevorbereitungen getroffen, damit Mutter und Sohn in Miami wieder vereint sein können", hieß es weiter.

Keine Mutter sollte die Gelegenheit verpassen, dabei zu sein, wenn der eigene Sohn Geschichte schreibt. Dias hatte mit sensationellen Paraden weltweit für Furore gesorgt und war einer der wichtigsten Schlüssel zum 0:0 gegen den haushohen Favoriten aus Spanien.

Vozinha (40) kann aufatmen: Seine Mama soll am Sonntag im Stadion in Miami gegen Uruguay dabei sein dürfen.
Vozinha (40) kann aufatmen: Seine Mama soll am Sonntag im Stadion in Miami gegen Uruguay dabei sein dürfen.  © BUDA MENDES / GETTY IMAGES VIA AFP

18. Juni, 6.57 Uhr: Heute startet der zweite Spieltag der Vorrunde bei der WM 2026

Der erste Spieltag ist komplett, mit den Begegnungen gestern Abend und in der Nacht zu Donnerstag sind auch die letzten Teams in die WM 2026 gestartet.

Heute Abend startet der 2. Spieltag der Vorrunde mit den Partien Tschechien gegen Südafrika (18 Uhr) in Atlanta und Schweiz gegen Bosnien-Herzegowina (21 Uhr) in Los Angeles.

Um Mitternacht trifft Kanada in Vancouver auf Katar, um 3 Uhr muss Mexiko in Guadalajara gegen Südkorea ran.

Die Schweiz und Katar trennten sich am ersten Spieltag überraschend 1:1, jetzt steht für beide Teams der zweite Spieltag an.
Die Schweiz und Katar trennten sich am ersten Spieltag überraschend 1:1, jetzt steht für beide Teams der zweite Spieltag an.  © ALEX GRIMM / GETTY IMAGES VIA AFP

18. Juni, 6.27 Uhr: Ghana triumphiert spät, Kolumbien bezwingt Usbekistan

Die großen Überraschungen in der Nacht auf Donnerstag blieben aus, sowohl Ghana als auch Kolumbien haben ihre Aufgaben als Favoriten gelöst, wenn auch mit reichlich Mühe.

Caleb Yirenkyi vom dänischen Erstligisten Nordsjaelland rettete die "Black Stars" mit einem Treffer tief in der Nachspielzeit zum 1:0-Erfolg gegen Panama, anschließend führte Bayerns Luis Díaz seine Kolumbianer mit einem Tor und einer Vorlage zum 3:1-Sieg gegen Usbekistan. Dem WM-Debütanten gelang beim zwischenzeitlichen Ausgleich in der 60. Minute durch Abbosbek Fayzullaev der allererste Treffer bei einer Weltmeisterschaft.

Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Ghana - Panama 1:0 (0:0)

Ghana: Ati Zigi (46. Asare) - Senaya, Adjetey, Opoku, Mensah - Owusu (78. Sibo), Yirenkyi - Semenyo, K. Sulemana (58. Thomas-Asante), Nuamah (58. Fatawu) - J. Ayew (87. Adu)

Panama: Mosquera - Córdoba, J. Ramos, Andrade - M. Murillo, C. Martinez (63. Londono), Harvey, Blackman (90. Godoy) - Bárcenas, J. L. Rodriguez (74. I. Diaz) - C. Waterman (63. Fajardo)

Schiedsrichter: Glenn Nyberg (Schweden) - Zuschauer: 42.942

Tore: 1:0 Yirenkyi (90.+5)

Gelbe Karten: Yirenkyi (1) / Blackman (1), Harvey (1)

Usbekistan - Kolumbien 1:3 (0:1)

Usbekistan: Yusupov - Ashurmatov (77. Urozov), Khusanov, Abdullaev, Karimov - Nasrullaev (46. Sayfiev), Mozgovoy, Shukurov, Fayzullaev (77. Amanov), Urunov (46. Khamdamov) - Shomurodov (90.+3 Sergeev)

Kolumbien: C. Vargas - Muñoz, Lucumi, D. Sánchez, Mojica - Lerma, Puerta (80. Rios), James Rodríguez (72. Campaz), J. Arias (90.+3 Castaño), Luis Díaz (90.+3 A. Gomez) - Suárez (80. Hernández)

Schiedsrichter: Anthony Taylor (England) -

Zuschauer: 80.824 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Muñoz (40.), 1:1 Fayzullaev (60.), 1:2 Luis Díaz (65.), 1:3 Campaz (90.+9)

Gelbe Karten: Khusanov (1) / Mojica (1)

Mit den Partien ist auch der erste Spieltag der Vorrunde Geschichte.

Luis Díaz brillierte beim Auftaktsieg der Kolumbianer gegen Usbekistan.
Luis Díaz brillierte beim Auftaktsieg der Kolumbianer gegen Usbekistan.  © ALFREDO ESTRELLA / AFP

18. Juni, 0.01 Uhr: Three Lions mit starkem Auftaktsieg gegen Kroatien

Eine der unterhaltsamsten Partien des ersten Spieltages geht zu Ende. Mit England und Kroatien fand die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2018 statt, wobei die Zuschauer in der Arena in Dallas voll auf ihre Kosten kamen.

Nach einem munteren Beginn war es Harry Kane, der die Partie per Elfmeter zum 1:0 eröffnete und seine Three Lions in Führung brachte. Lange verlagerte sich das Spielgeschehen dann eher zwischen die Strafräume, bevor sich die Ereignisse zehn Minuten vor der Pause überschlugen. Erst traf Kroatien per wunderbarem Schuss zum 1:1 (36.), welchen Harry Kane nach Ecke allerdings kontern konnte (42.), doch auch davon ließen sich die Kroaten nicht unterkriegen – mit der letzten Aktion der ersten Hälfte der erneute Ausgleich durch den Ex-Unioner Musa.

Die zweiten 45 Minuten begannen ähnlich furios, wie die ersten aufgehört hatten. Jude Bellingham sorgte nach starkem Dribbling kurz nach Wiederanpfiff für das 3:2 und ließ die englischen Herzen höher schlagen. Trotz mehrerer Großchancen verpasste die Mannschaft von Thomas Tuchel den Deckel draufzumachen, das änderte sich dann in der 85., als Rashford nach Konter zum 4:2 traf.

England - Kroatien 4:2 (2:2)

Tore: 1:0 Kane (12./Foulelfmeter), 1:1 Baturina (36.), 2:1 Kane (42.), 2:2 Musa (45.+5), 3:2 Ju. Bellingham (47.), 4:2 Rashford (85.)

Harry Kane (32) war mit seinen zwei Treffern maßgeblich am 4:2-Sieg gegen Kroatien beteiligt.
Harry Kane (32) war mit seinen zwei Treffern maßgeblich am 4:2-Sieg gegen Kroatien beteiligt.  © Tony Gutierrez/AP/dpa

17. Juni, 21 Uhr: Nächste Enttäuschung - Portugal nur mit Unentschieden gegen DR Kongo

Es ist die nächste große Enttäuschung in der laufenden Weltmeisterschaft. Die portugiesische Nationalmannschaft rund um Cristiano Ronaldo (41) kommt gegen den Kongo nicht über ein Unentschieden hinaus.

Dabei sah es früh so aus, als würde Portugal die eigenen Hausaufgaben souverän erledigen. In der sechsten Minute traf Joao Neves mit dem bisher zweitschnellsten WM-Tor zur 1:0-Führung, im Anschluss allerdings enttäuschte die Seleção. Es fehlte das Tempo, die Kreativität und die Gefahr nach vorne, während die Kongolesen immer mutiger wurden und sich kurz vor der Pause mit dem 1:1 belohnten.

Auch in Halbzeit zwei wurden die Portugiesen nicht besser und haderten besonders im letzten Drittel mit der Ideenfindung. Der Kongo verteidigte leidenschaftlich und setzte zeitweise sogar selbst Akzente nach vorne. Am Ende ist das 1:1-Unentschieden durchaus verdient.

Portugal - DR Kongo 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 J. Neves (6.), 1:1 Wissa (45.+5)

Gelbe Karten: B. Silva (1), N. Semedo (1), T. Araújo (1) / Mbemba (1)

Für Cristiano Ronaldo (l., 41) und seine Portugiesen reicht es gegen Kongo am Ende nur zu einem 1:1.
Für Cristiano Ronaldo (l., 41) und seine Portugiesen reicht es gegen Kongo am Ende nur zu einem 1:1.  © Tom Weller/dpa

17. Juni, 17.33 Uhr: Einreisebestimmungen der USA weiterhin ein Thema

Eine von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre sorgt dafür, dass viele Fans aus dem Senegal ihre Nationalmannschaft nicht vor Ort unterstützen können. Kapitän Kalidou Koulibaly (34) spricht das Thema nach der 1:3-Niederlage gegen Frankreich mit klaren Worten an.

"Jedes Team darf seine eigenen Leute haben, daher verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika nicht auch ihre eigenen Leute haben dürfen. Ich möchte nicht über Politik oder Ähnliches sprechen. Ich möchte einfach nur über Fußball reden, Fußball genießen, und ich finde, Fußball ist für alle da", sagte der 34-Jährige gegenüber dem Portal "The Athletic".

Der senegalesische Fußballverband habe zwar dafür gesorgt, dass für Eltern und enge Familienangehörige der Spieler und Verantwortlichen eine Ausnahme gilt, viele Anhänger aber können weiterhin nicht einreisen. "Für mich ist das Wichtigste, dass wir für unsere Leute spielen", sagt Koulibaly.

Senegals Kapitän, Kalidou Koulibaly (34), zeigt sich bestürzt über die aktuellen Einreisebestimmungen.
Senegals Kapitän, Kalidou Koulibaly (34), zeigt sich bestürzt über die aktuellen Einreisebestimmungen.  © Emmanuele Mastrodonato/IPA via ZUMA Press/dpa

17. Juni, 15.08 Uhr: Spionage-Vorfall beim Training von Südkorea

Aufregung bei der WM: Laut übereinstimmenden Medienberichten sei beim geschlossenen Training von Südkorea eine Drohne gesichtet worden sein.

Beim nicht öffentlichen Training in Zapopan bereitete sich die südkoreanische Nationalmannschaft rund um Heung-Min Son (33) gerade auf das bevorstehende Duell mit Mexiko vor, als die Drohne, die die Einheit beobachtete, gesichtet wurde.

Ein mexikanischer Militärangehöriger, der im Basiscamp der Mannschaft stationiert ist und für die Störung von Drohnen zuständig ist, habe das Flugobjekt zum Absturz gebracht. Laut den Berichten gelang es den mutmaßlichen Tätern allerdings die Drohne nach dem Absturz einzusammeln und zu fliehen.

Der Fußballverband Südkoreas habe die FIFA über den Vorfall informiert. Dieser wird nun untersucht. Die kommende Partie zwischen Südkorea und Mexiko ist ein sehr entscheidendes Duell, beide konnten ihr Auftaktspiel gewinnen. Südkorea gewann mit 2:1 gegen Tschechien und die Co-Gastgeber starteten mit einem 2:0 gegen Südafrika in das Turnier.

Die Mannschaft rund um Heung-Min Son (33) wurde beim nicht öffentlichen Training von einer Drohne beobachtet.
Die Mannschaft rund um Heung-Min Son (33) wurde beim nicht öffentlichen Training von einer Drohne beobachtet.  © Matias Delacroix/AP/dpa

17. Juni, 8.09 Uhr: Auch Österreich startet mit Sieg in die WM 2026

Nun ist auch Österreich in der WM 2026 angekommen: Das Team von Trainer Ralf Rangnick siegte zum Auftakt mit 3:1 gegen Jordanien. Romano Schmid hatte die Alpenrepublik in der 20. Minute mit 1:0 in Führung gebracht, ehe der Jordanier Ali Olwan zum 1:1 ausglich (50.).

Dank eines Eigentors von Yazan Al-Arab (77.) ging Österreich wieder in Führung, in der Nachspielzeit bekamen die Ösis noch einen Handelfmeter zugesprochen, den Marko Arnautovic zum 3:1 (90.+12) in den Maschen versenkte.

Österreich - Jordanien 3:1 (1:0)

Österreich: A. Schlager - Posch, Lienhart, Alaba (59. Danso), Mwene (59. Wanner) - Seiwald, X. Schlager (59. Chukwuemeka) - R. Schmid (83. Wimmer), Laimer, Sabitzer - Kalajdzic (46. Arnautović)

Jordanien: Abulaila - Haddad (81. Al-Mardi), Nasib (81. Al-Rosan), Al-Arab, Abualnadi (72. Obaid), Abu Taha - Al-Taamari (88. Al-Dawoud), Al-Rashdan, Al-Rawabdeh, O. Al-Fakhouri (88. Azaizeh) - Olwan

Schiedsrichter: Dahane Beida (Mauretanien)

Zuschauer: 68.527 (San Francisco)

Tore: 1:0 R. Schmid (20.), 1:1 Olwan (50.), 2:1 Al-Arab (77./Eigentor), 3:1 Arnautović (90.+12/Handelfmeter)

Gelbe Karten: Sabitzer (1) / -

Romano Schmid bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für Österreich.
Romano Schmid bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für Österreich.  © Eugene Hoshiko/AP/dpa

17. Juni, 6.47 Uhr: Frankreich, Norwegen und Argentinien siegen, Messi knackt Torrekord von Miroslav Klose

Der WM-Abend begann mit einem überzeugenden Auftritt der französischen Nationalmannschaft gegen das Team des Senegal. Mit 3:1 setzte sich die Équipe Tricolore durch. Norwegen feierte einen deutlichen 4:1-Erfolg gegen den Irak.

Im Anschluss zauberte sich auch der Titelverteidiger ins Turnier, Argentinien ließ beim 3:0-Erfolg Gegner Algerien keine Chance und Lionel Messi knackte mit seinem Dreierpack den WM-Torrekord von Miroslav Klose, stellte ihn mit nun insgesamt 16 Treffern ein.

Aktuell läuft die Begegnung zwischen Österreich und Jordanien. Die Alpenrepublik führt dabei vor der Halbzeit mit 1:0.

Die Spiele der Nacht im Überblick:

Frankreich - Senegal 3:1 (0:0)

Frankreich: Maignan - Koundé, W. Saliba, Upamecano, Théo Hernandez - Tchouaméni, Rabiot - O. Dembélé (80. Barcola) - Olise, Mbappé, D. Doué (87. Cherki)

Senegal: E. Mendy - Diatta, Koulibaly, Niakhaté, E. H. M. Diouf - Camara (75. Diarra), I. Gueye (88. Ciss), P. Gueye (83. I. Ndiaye) - I. Sarr (75. Mbaye), Jackson (83. B. Dieng), Mané

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 80.545 (New York)

Tore: 1:0 Mbappé (66.), 2:0 Barcola (82.), 2:1 Mbaye (90.+5), 3:1 Mbappé (90.+6)

Irak - Norwegen 1:4 (1:2)

Irak: J. Hassan - Tahseen, H. Ali (73. Saadoon), Hashim, Doski - Ismail (59. Iqbal), Al-Ammari, Bayesh (78. M. Ali), Jasim (73. Qasem) - Al-Hamadi (59. Farji), Hussein

Norwegen: Nyland - Ryerson, Ajer, Heggem, Möller Wolfe (73. Östigard) - Ödegaard (81. Berg), S. Berge, Aursnes (73. Thorstvedt) - Sörloth (73. Bobb), Nusa (73. Schjelderup) - Haaland

Schiedsrichter: Pierre Atcho (Gabun)

Zuschauer: 63.106 (Boston)

Tore: 0:1 Haaland (29.), 1:1 Hussein (39.), 1:2 Haaland (43.), 1:3 Östigard (76.), 1:4 Hussein (90.+7/Eigentor)

Gelbe Karten: Tahseen (1) / -

Argentinien - Algerien 3:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez - Montiel (46. Molina), Romero (80. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina - De Paul, Mac Allister, Fernández, Almada (55. Gonzalez) - La. Martínez (55. J. Alvarez), Messi (80. Paz)

Algerien: Zidane - Belghali, Mandi, Bensebaini, Aït-Nouri - Boudaoui (64. Aouar), N. Bentaleb (82. Boulbina), Maza (82. Zerrouki) - Hadj Moussa (64. Mahrez), Gouiri (64. Amoura), Chaibi

Schiedsrichter: Szymon Marciniak

Zuschauer: 69.045 (Kansas City)

Tore: 1:0 Messi (17.), 2:0 Messi (60.), 3:0 Messi (76.)

Lionel Messi schoss in der Nacht drei Tore für Argentinien und stellte damit den WM-Toreekord von Miroslav Klose (16 Treffer) ein.
Lionel Messi schoss in der Nacht drei Tore für Argentinien und stellte damit den WM-Toreekord von Miroslav Klose (16 Treffer) ein.  © Tom Weller/dpa

16. Juni, 22.11 Uhr: Kult-Torhüter macht nach der WM 2026 Schluss

Zum sechsten Mal nimmt Guillermo Ochoa (40) nun schon an einer WM-Endrunde teil, das ist gemeinsam mit Lionel Messi (38) und Cristiano Ronaldo (41) der Rekord. Nach dem laufenden Turnier ist aber Schluss für den ewigen Keeper der mexikanischen Nationalmannschaft.

"Ich sehe keinen Sinn mehr im Fußball. Ich sehe keinen Sinn mehr darin, weiterzuspielen", sagte der 40-Jährige in einem FIFA-Interview. "Meine Karriere, diese lange Reise, mit einer Weltmeisterschaft in Mexiko zu beenden, ist fantastisch."

Ochoa, der vergangene Saison auf Zypern bei AEL Limassol kickte, wirkte bereits bei der WM 2006 in Deutschland, 2010 in Südafrika, 2014 in Brasilien, 2018 in Russland und 2022 in Katar mit. Mit 153 Einsätzen ist er Mexikos Rekordnationalspieler Nummer drei. Im laufenden Wettbewerb muss er sich allerdings mit der Rolle hinter Stammkraft Raúl Rangel (26) begnügen.

Guillermo Ochoa (40) hängt die Torwarthandschuhe nach der WM an den Nagel.
Guillermo Ochoa (40) hängt die Torwarthandschuhe nach der WM an den Nagel.  © CARL DE SOUZA / AFP

16. Juni, 21.56 Uhr: Nächster Trainerwechsel zur WM-Zeit?

Nach der Entlassung des tunesischen Nationaltrainers Sabri Lamouchi (54) muss sich wohl auch die portugiesische Auswahl um Cristiano Ronaldo (41) auf einen Wechsel auf der Bank gefasst machen - allerdings erst nach der Weltmeisterschaft.

Laut übereinstimmenden Medienberichten wird Roberto Martínez (52) sein Amt nämlich unmittelbar nach dem Turnier niederlegen, sein Vertrag läuft ohnehin aus. Der Spanier hatte die europäische Seleção 2023 übernommen und liebäugelt jetzt offenbar mit einer Rückkehr in die englische Premier League, wo er bereits beim FC Everton tätig war.

Wie Sky vermeldet, hatte der portugiesische Verband schon José Mourinho (63) als Nachfolger auserkoren, doch Real Madrid ist mit seinem Jobangebot dazwischengegrätscht.

Roberto Martínez (52) hört wohl nach der WM als portugiesischer Nationaltrainer auf.
Roberto Martínez (52) hört wohl nach der WM als portugiesischer Nationaltrainer auf.  © Bernd Thissen/dpa

16. Juni, 18.55 Uhr: DFB-Spieler begegnen giftiger Schlange

Auf der Pressekonferenz am Dienstagnachmittag deutscher Zeit hat DFB-Kapitän Joshua Kimmich (31) verraten, dass einige Nationalspieler am Montag in den USA einer Giftschlange begegnet sind.

"Wir haben gestern eine Schlange gesehen, uns wurde gesagt, sie sei giftig. Wenn man gebissen wird, muss man ins Krankenhaus. Ich glaube nicht, dass man stirbt, aber es ist definitiv gefährlich", sagte der Bayern-Star.

"Ich habe das Gefühl, dass, wenn man auf so eine Schlange tritt, es böse enden kann. Deshalb versuchen wir hier, Abstand zu den Tieren zu halten. Ich habe Respekt vor den Menschen hier. In Deutschland habe ich das Gefühl, dass es nicht so viele gefährliche Tiere gibt", fügte er an.

Joshua Kimmich (31) hat von einer gefährlichen Begegnung des deutschen Teams in den USA berichtet.
Joshua Kimmich (31) hat von einer gefährlichen Begegnung des deutschen Teams in den USA berichtet.  © Federico Gambarini/dpa

16. Juni, 16.52 Uhr: WM-Aus für England-Star

Die "Three Lions" müssen einen personellen Rückschlag verkraften: Rechtsverteidiger Tino Livramento (23) von Newcastle United hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und wird somit für das Turnier ausfallen.

Der deutsche England-Nationaltrainer Thomas Tuchel (52) hat dafür Innenverteidiger Trevoh Chalobah (26) vom FC Chelsea nachnominiert.

Tino Livramento (23, l.) verpasst die WM leider verletzungsbedingt.
Tino Livramento (23, l.) verpasst die WM leider verletzungsbedingt.  © Jc Ruiz/PA Wire/dpa

16. Juni, 16.11 Uhr: FIFA trifft Entscheidung nach umstrittener Schiri-Geste

Mit einem Handzeichen aus dem VAR-Raum löste der australische Schiedsrichter Shaun Evans (38) hitzige Diskussionen aus. Jetzt hat der Weltverband allerdings bestätigt, dass der Referee keine Sanktionen fürchten muss.

Das Disziplinarkomitee der FIFA habe keine Beweise für einen Verstoß gegen den Disziplinarcode festgestellt, wie es in einer Mitteilung hieß. Der 38-Jährige hatte bei einem Kameraschwenk zu den Videoschiedsrichtern Daumen und Zeigefinger der rechten Hand geschlossen und die restlichen Finger ausgestreckt. Einige Zuschauer wollten darin das rechtsextremistische "White Power"-Symbol erkannt haben.

Selbst wies Evans die Vorwürfe jedoch entschieden zurück: "Ich möchte klarstellen, dass ich weder absichtlich eine Handgeste noch ein Symbol verwendet habe, um irgendeine Botschaft, Zugehörigkeit, ein Spiel oder eine Überzeugung zu vermitteln", wird er vom Weltverband zitiert.

Der Australier könne die Fehlinterpretationen nachvollziehen, bestritt aber "unmissverständlich und kategorisch" das wissentliche Zeigen des besagten Symbols. Stattdessen müsse es sich bei der Bewegung Evans zufolge um "ein unwillkürliches, unterbewusstes Zucken" gehandelt haben.

Shaun Evans (38) wies die Vorwürfe nach seiner Handgeste entschieden zurück.
Shaun Evans (38) wies die Vorwürfe nach seiner Handgeste entschieden zurück.  © KARIM JAAFAR / AFP

16. Juni, 14.57 Uhr: Mikel Oyarzabal schnappt sich Rekord aus der Hölle

Als wäre das 0:0 gegen Kap Verde für Spanien nicht schon blamabel genug, stellte Stürmer Mikel Oyarzabal (29) auch noch eine unrühmliche Bestmarke auf.

Der Angreifer von Real Sociedad San Sebastián ist laut Datenanbieter "Opta" der erste Spieler seit Beginn der Datenerfassung 1966, der in den ersten 30 Minuten als Startelf-Kicker keinen einzigen Ballkontakt verzeichnen konnte.

Immerhin: In der 39. Minute hatte der Baske dann gleich eine gute Gelegenheit zur Führung, die von Kap-Verde-Keeper Vozinha (40) allerdings bärenstark vereitelt wurde. Am Ende kam Oyarzabal, der trotzdem durchspielte, auf insgesamt 25 Ballberührungen.

Mikel Oyarzabal (29, am Boden) hatte gegen Kap Verde einen ganz schweren Stand.
Mikel Oyarzabal (29, am Boden) hatte gegen Kap Verde einen ganz schweren Stand.  © Roberto SCHMIDT / AFP

16. Juni, 10.48 Uhr: WM 2026 stellt Uralt-Marke ein

Vier Remis in Folge: So einen Spieltag hat es bei der WM lange, lange nicht gegeben.

Zum letzten Mal war das vor weit über 60 Jahren der Fall. Mehr dazu hier: "Historisch! So etwas passierte bei der WM zuletzt vor fast 70 Jahren"

Titelfoto: Kurt Schorrer/FIFA/dpa

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