WM 2026 live: Messi schießt Argentinien zum Sieg - und schreibt Geschichte

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Die Fußball-WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist in vollem Gange. Bei der XXL-WM, die noch bis zum 19. Juli andauert, nehmen erstmals 48 Länder teil. Die deutsche Nationalmannschaft hat einen Euphorie auslösenden Auftaktsieg gegen Curaçao gefeiert und sich mit 7:1 (3:1) durchgesetzt. Gegen die Elfenbeinküste ließ das Team den zweiten Sieg folgen und profitierte beim 2:1 (0:1)-Erfolg von zwei Jokertoren von Deniz Undav.

Das Ziel des Teams von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ist der WM-Titel, doch bis zu einem möglichen Triumph im Endspiel am 19. Juli in New York ist es ein weiter Weg. Als Titelverteidiger geht Argentinien ins Rennen. Das Team um Superstar Lionel Messi (38) sicherte sich im Winter 2022 in Katar den Pokal.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

22. Juni, 21.12 Uhr: Lionel Messi schreibt WM-Geschichte

Mit einer Gala-Vorstellung hat Lionel Messi Argentinien frühzeitig in die K.-o.-Phase geführt, sich damit zugleich erneut in die Geschichtsbücher eingetragen.

Beim souveränen 2:0-Erfolg des Weltmeisters gegen die letztlich offensiv zu harmlosen Österreicher erzielte der Weltfußballer in Dallas seine WM-Treffer Nummer 17 und 18, zog damit an Miroslav Klose vorbei und ist nun alleiniger WM-Rekordtorschütze.

Endergebnis

Argentinien - Österreich 2:0 (1:0)

Argentinien: Emiliano Martinez - Molina, Romero (57. Otamendi), Li. Martinez, F. Medina (82. Tagliafico) - De Paul (82. Paredes), Mac Allister, Fernández, Almada (64. J. Alvarez) - Messi - La. Martínez (64. Gonzalez)

Österreich: A. Schlager - Posch (67. Prass), Danso, Alaba (67. Friedl), Laimer - Seiwald, X. Schlager - R. Schmid (78. Wimmer), Wanner (67. Arnautović), Sabitzer - Gregoritsch (85. Chukwuemeka)

Tore: 1:0 Messi (38.), 2:0 Messi (90.+5)

Gelbe Karten: F. Medina (1), Paredes (1) / Posch (1), Laimer (1)

Argentiniens Lionel Messi (38, rechts) traf im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich zum 1:0.
Argentiniens Lionel Messi (38, rechts) traf im zweiten Gruppenspiel gegen Österreich zum 1:0.  © Aric Becker / AFP

22. Juni, 15.11 Uhr: Marcel Reif äußert sich zu DFB-Knipser Undav

Gegen die Elfenbeinküste geriet die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Gruppenspiel zunächst in Rückstand, lief lange einem 0:1 hinterher. Erst mit der Einwechslung von VfB-Star Deniz Undav (29) kam neuer Schwung in die Partie. Mit zwei Treffern sorgte er nahezu im Alleingang für die Wende, sicherte so am Ende den 2:1-Sieg.

Gibt es nach dieser Gala-Performance überhaupt noch Argumente gegen einen Platz in der Startelf?

TAG24 hat mit Marcel Reif (76) gesprochen. Was der Sport-Kommentator auf diese Frage antwortet und ob er das DFB-Team als einen der großen Favoriten auf den Titel sieht, erfahrt Ihr hier: Marcel Reif über Undav: "Wenn einer als Einwechselspieler dermaßen performt, dann..."

22. Juni, 14.39 Uhr: Rekord-Alarm! Schon acht Platzverweise bei der WM

Die Dusche ruft bei dieser WM bislang häufiger als gewohnt.

Nach 40 von 104 Spielen gab es schon acht (!) Rote Karten. Damit wurden schon jetzt doppelt so viele Profis vorzeitig vom Platz gestellt wie beim gesamten Turnier in Katar vor vier Jahren.

Bis zur Rekordmarke der WM 2006 in Deutschland ist es allerdings noch ein ganzes Stück. Dafür wären 20 weitere Platzverweise nötig.

Damals wurden insgesamt nur 64 Partien ausgetragen. Beim XXL-Turnier in Nordamerika kommen nun noch 40 weitere hinzu.

22. Juni, 13.15 Uhr: WM-Aus für Nico Schlotterbeck

Bittere Diagnose für Nico Schlotterbeck: Der deutsche Innenverteidiger wird den Rest des Turniers verpassen.

Wie Bild und Sky übereinstimmend berichteten, zog sich der Dortmunder gegen die Elfenbeinküste einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu, damit fällt er mindestens acht Wochen aus.

Nicht nur für den 26-Jährigen, sondern auch für die deutsche Nationalmannschaft ist das ein herber Schlag: Bundestrainer Julian Nagelsmann darf keinen Akteur mehr für seinen verletzten Abwehrspieler nachnominieren. Damit bestreitet das DFB-Team den Rest des Turniers nur noch mit drei nominellen Innenverteidigern, Jonathan Tah, Antonio Rüdiger und Waldemar Anton.

Nico Schlotterbeck (26) wird nicht nur den Rest des Turniers, sondern wohl auch die Saisonvorbereitung mit Borussia Dortmund verpassen.
Nico Schlotterbeck (26) wird nicht nur den Rest des Turniers, sondern wohl auch die Saisonvorbereitung mit Borussia Dortmund verpassen.  © Tom Weller/dpa

22. Juni, 6.43 Uhr: Ägypten dreht Spiel gegen Neuseeland und holt den ersten Sieg in Gruppe G

Nach zuvor drei Unentschieden in der Gruppe G hat Ägypten den ersten Dreier eingefahren! Gegen Neuseeland drehte das Team um Mo Salah einen 0:1-Rückstand noch in einen 3:1-Sieg.

Die Kiwis gingen bereits früh in Führung, konnten diese aber nicht über die Zeit bringen, denn in der zweiten Hälfte drehten die Ägypter auf. Damit führt Ägypten (vier Punkte) aktuell die Gruppe vor dem Iran und Belgien (jeweils zwei Punkte) an, zudem ist es für die Afrikaner der erste WM-Sieg überhaupt.

Neuseeland - Ägypten 1:3 (1:0)

Neuseeland: Crocombe - Payne (85. Bindon), Boxall, Surman, Cacace (76. Randall) - Stamenic, Bell - Mccowatt (66. Old), Singh (76. Thomas), Just (85. de Vries) - Wood

Ägypten: Ufa Schobeir - Hani, Fathi (41. Rabia), Jasser Ibrahim, Fatouh - Lasheen, Attia - Salah (84. Abdelmaguid (90.+9 Abdelmonem)), Ziko (76. Hamza Abdelkarim), Ashour (84. Zizo) - Marmoush (76. Trezeguet)

Schiedsrichter: Oar Al-Ali (Vereinigte Arabische Emirate)

Zuschauer: 52.497 (Vancouver, ausverkauft)

Tore: 1:0 Surman (15.), 1:1 Ziko (58.), 1:2 Salah (67.), 1:3 Trezeguet (82.)

Gelbe Karten: Singh (1), Mccowatt (1) / Lasheen (1)

22. Juni, 6.31 Uhr: Kap Verde holt nächsten Punkt, Belgien kann weiterhin nicht gewinnen

Die nächste WM-Sensation um Kap Verde! Der kleine Inselstaat hat nach dem 0:0 gegen Spanien nachgelegt und auch Uruguay ein Unentschieden abgetrotzt. Durch das 2:2 (1:2) wahren die Afrikaner die Chance auf die K.-o.-Runde.

Dabei ging der WM-Neuling sogar früh in Führung, mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause drehte der Favorit aus Südamerika allerdings das Spiel. Doch das letzte Wort war noch nicht gesprochen: Auch dank der Mithilfe von Uruguay-Keeper Fernando Muslera, der sich bei einem Rückpass verschätzte und viel zu weit aus dem Tor kam, konnte Helio Varela dazwischen spritzen und zum Ausgleich für Kap Verde einschieben, beide Teams stehen damit bei zwei Punkten.

Auch Belgien bleibt weiter sieglos, gegen den Iran kam die Mannschaft um Kevin De Bruyne nicht über ein 0:0 hinaus.

Dabei hatten die Roten Teufel sogar Glück, dass ein Treffer des Iran nach etwa 25 Minuten wegen einer Abseitsposition wieder aberkannt wurde, zudem musste Belgien wegen einer Notbremse von Nathan Ngoy rund eine halbe Stunde in Unterzahl bestreiten.

Die Ergebnisse im Überblick:

Uruguay - Kap Verde 2:2 (2:1)

Uruguay: Muslera - G. Varela, S. Cáceres, Olivera, J. M. Sanabria - Ugarte (70. De La Cruz), Bentancur - Canobbio, Valverde, M. Araújo (82. B. Rodriguez) - Vinas (70. Nunez)

Kap Verde: Vozinha - S. Moreira, R. Lopes, Diney, Lopes Cabral - K. Pina (70. L. Duarte) - R. Mendes, Arcanjo (46. D. Duarte), Monteiro (80. Y. Semedo), Rodrigues (59. H. Varela) - Benchimol (58. Da Costa)

Schiedsrichter: Espen Eskas (Norwegen)

Zuschauer: 64.003 (Miami)

Tore: 0:1 K. Pina (21.), 1:1 M. Araújo (44.), 2:1 Canobbio (45.+6), 2:2 H. Varela (61.)

Gelbe Karten: Bentancur (1), Olivera (1) / Lopes Cabral (2), Diney (1)

Belgien - Iran 0:0

Belgien: Courtois - Meunier (58. Castagne), Ngoy, Mechele, De Cuyper - Raskin (58. Vanaken), Tielemans - Saelemaekers (58. Lukébakio), De Bruyne (87. Fernandez-Pardo), Trossard - Lukaku (73. Theate)

Iran: Beiranvand - Hardani (46. Jahanbakhsh), Kanaanizadegan, Khalilzadeh, Nemati, Hajsafi (66. Mohammadi) - Ezatolahi (85. Hosseinzadeh), Ghoddos (79. Moghanlou) - Rezaeian, Taremi, Mohebi (66. Torabi)

Schiedsrichter: Dario Herrera (Argentinien)

Zuschauer: 70.317 (Los Angeles)

Tore: -

Gelbe Karten: Lukaku (1) / Ezatolahi (1)

Rote Karten: Ngoy (66./Notbremse) / -

Kap Verde feiert den zweiten Punkt bei dieser WM.
Kap Verde feiert den zweiten Punkt bei dieser WM.  © Lynne Sladky/AP/dpa

21. Juni, 20.03 Uhr: Spanien siegt im zweiten Spiel mit 4:0 gegen Saudi-Arabien

Das war ein überzeugender Auftritt der Spanier. Nach dem 0:0-Stotterstart gegen Kap Verde hat einer der heißesten Titelfavoriten am Sonntag abgeliefert. Das Team um Superstar Lamine Yamal siegte mit 4:0 gegen Saudi-Arabien.

Spanien - Saudi-Arabien 4:0 (3:0)

Spanien: Simón - Porro, Cubarsi, Laporte, Cucurella - Rodri, Pedri (70. Ruiz) - Yamal (46. Pino), Olmo (61. Merino), Baena (61. N. Williams) - Oyarzabal (46. Fer. Torres)

Saudi-Arabien: Al-Owais - Abdulhamid, Al-Tambakti, Ladschami, Al-Amri (60. Al-Hejji), Al-Harbi - Al-Dschuwayr (46. Al-Hamdan) - N. Al-Dausari (90. Al-Ghannam), Al-Buraikan (60. Abu Al-Shamat), Al-Khaibari (46. Kanno) - S. Al-Dausari

Schiedsrichter: Raphael Claus (Brasilien)

Zuschauer: 68.239 (Atlanta, ausverkauft)

Tore: 1:0 Yamal (10.), 2:0 Oyarzabal (21.), 3:0 Oyarzabal (24.), 4:0 Al-Tambakti (49./Eigentor)

Gelbe Karten: - / S. Al-Dausari (1), Kanno (1)

21. Juni, 13.09 Uhr: Tolle Bilder! Royal-Party in der Curaçao-Teamkabine

Geschafft, Geschichte geschrieben, gefeiert: Nach dem historischen 0:0-Remis gegen Ecuador und dem ersten WM-Punkt der Verbandsgeschichte ging es für das Team von Curaçao direkt in die Party mit dem niederländischen Königspaar.

Ein im Netz veröffentlichtes Video zeigt, wie König Willem-Alexander (59) und Königin Máxima (55) nach dem Abpfiff der Partie zunächst die Kabine betreten, dort zunächst den Trainerstab um Nationalcoach Dick Advocaat (78) zum Erfolg beglückwünschen und anschließend weitergehen, um gemeinsam mit den Spielern das Tanzbein zu schwingen.

In Houston hatten die beiden den 5:1-Erfolg ihrer Nationalmannschaft gegen Schweden miterlebt, setzten im Anschluss ihre Reise nach Kansas City fort.

21. Juni, 12.41 Uhr: Elfenbeinküste-Coach Faé kritisiert DFB-Team

Die knappe Niederlage gegen das DFB-Team hat der Trainer der Elfenbeinküste offenbar nur schwer verdaut. Nach dem 1:2 (1:0) stänkerte Emerse Faé (42) in Richtung des DFB-Teams.

"Deutschland ist eine tolle Fußballnation, und wir nehmen uns in mehrerer Hinsicht ein Beispiel an ihnen, aber von ihrem mangelnden Fairplay war ich enttäuscht", wetterte der 42-jährige Coach nach dem Schlusspfiff, nahm dabei eine Szene aus der Schlussphase ins Visier. Doch was war passiert?

Auslöser der Kritik war eine Situation kurz vor dem Abpfiff. Nachdem sich Verteidiger Wilfried Singo (25) an der Seitenlinie verletzt und den Ball ins Aus gespielt hatte, musste er nach medizinischer Behandlung ausgewechselt werden.

Die Nagelsmann-Elf brachte den Ball nach dem anschließenden Einwurf allerdings nicht zurück zu den Ivorern. Sehr zum Ärger von Faé.

War mächtig sauer: Elfenbeinküste-Coach Emerse Faé (42)
War mächtig sauer: Elfenbeinküste-Coach Emerse Faé (42)  © ROBERT CIANFLONE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

21. Juni, 10.39 Uhr: So geht es weiter für das DFB-Team

Deutschland ist als Gruppensieger bereits sicher für das 1/16-Finale qualifiziert. Welche Mannschaft dort wartet, steht jedoch noch nicht fest.

Als mögliche Gegner kommen die Drittplatzierten aus den Gruppen A, B, C, D und F infrage. Realistische Optionen sind derzeit unter anderem Bosnien und Herzegowina, Schottland sowie Japan.

Bei einem Erfolg im ersten K.-o.-Match könnte im Achtelfinale dann ein Aufeinandertreffen mit dem Gruppensieger der Staffel I folgen. Dabei gelten derzeit der amtierende Vize-Weltmeister Frankreich sowie die Norweger um Weltstar Erling Haaland (25) als wahrscheinlich.

Titelfoto: Aric Becker / AFP

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