Dynamo-Dresden-Blog: Double-Sieger im Anflug? SGD wohl vor Leih-Deal mit Top-Klub

Dresden - Der Klassenerhalt ist im Sack, jetzt darf Dynamo Dresden in der Sommerpause ausspannen. Doch schon bald geht es wieder los.

Am 25. Juni beordert Coach Thomas Stamm (43) seine Spieler aus dem wohlverdienten Urlaub zurück auf den Trainingsplatz, ehe es am 16. Juli ins Camp nach Österreich geht.

Vorher stehen aber noch drei Tests gegen Budissa Bautzen (3. Juli, 18.30 Uhr), LSV Neustadt/Spree (4. Juli, 13.30 Uhr) und Hessen Kassel (11. Juli, 15.30 Uhr) an.

In unserem Blog bleibt Ihr bei allen News rund um Dynamo Dresden auf dem Laufenden.

16. Juni, 7.40 Uhr: Dynamo Dresden wohl an Vladimir Lucic dran

Verstärkung im Anflug? Dynamo bemüht sich offenbar um Vladimir Lucic (23).

Laut dem Online-Portal "Mozzart Sport" soll der 23-Jährige vom serbischen Rekordmeister Roter Stern Belgrad nach Dresden ausgeliehen werden. Die SGD habe sich demnach schon bereit erklärt, 300.000 Euro als Leihgebühr zu zahlen.

Im Falle einer festen Verpflichtung würde für die Dresdner noch eine Summe von rund 2,5 Millionen Euro fällig, um den variabel im Angriff einsetzbaren Flügelspieler langfristig zu binden.

Wie konkret die Verhandlungen inzwischen sind, lässt sich momentan nicht sagen. Fest steht allerdings schon jetzt, dass sich die Schwarz-Gelben mit ihm ein echtes Top-Talent an Land ziehen würden, das schon ordentliche Erfolge vorweisen kann.

Lucic, dessen Vertrag in Belgrad zum Ende der Saison 2026/27 ausläuft, feierte mit dem Hauptstadt-Klub nämlich schon zweimal das Double aus Meisterschaft und Pokal, bringt außerdem internationale Erfahrung mit. In der vergangenen Saison kam der beidfüßig starke Offensivmann auf drei Einsätze in der Europa League.

Wettbewerbsübergreifend absolvierte der 1,87 Meter große Kicker insgesamt 32 Partien, wurde jedoch häufig nur eingewechselt. (Ivo)

Läuft Vladimir Lucic (23) schon bald für Dynamo auf?  © IMAGO / Gonzales Photo

15. Juni, 20.48 Uhr: Ex-Dynamo-Torwart Kevin Broll hat einen neuen Klub

Neue Aufgabe für Kevin Broll (30)! Lediglich ein halbes Jahr blieb der frühere Stammkeeper der SG Dynamo beim SV Wehen Wiesbaden, jetzt wechselt er innerhalb der 3. Liga zum 1. FC Saarbrücken ins Saarland.

Nach seiner zweiten Amtszeit in Dresden und einem Auslandsjahr auf Zypern schloss sich der gebürtige Mannheimer erst im Winter dem SVWW an, wo er den verletzten Stammkeeper Florian Stritzel (32) ersetzen sollte. Allerdings musste sich Broll hinter Talent Noah Brdar (20) anstellen und schaffte es nach der Rückkehr von Stritzel nicht einmal mehr in den Kader der Hessen.

Auch beim FCS ist für ihn eine Rolle in der zweiten Reihe hinter Matteo Bignetti (22) angedacht, der von Sturm Graz an den Ludwigspark wechselt.

Trotzdem freut sich Broll auf die neue Herausforderung im Saarland: "Für mich geht es darum, meine Erfahrung einzubringen, jeden Tag alles für das Team zu geben und gemeinsam erfolgreich zu sein", wird der 30-Jährige in der Vereinsmitteilung zitiert. (fm)

Kevin Broll (heute 30) spielte von 2019 bis 2022 und nochmal von 2023 bis 2024 in Dresden.  © Picture Point / Gabor Krieg

13. Juni, 16.57 Uhr: U21 feiert Meisterschaft in der Sachsenliga und steigt in die Oberliga auf

Die U21-Mannschaft von Dynamo Dresden hat sich am Samstag einen Spieltag vor Ende der Saison den Meistertitel in der Sachsenliga gesichert und damit den Aufstieg in die Oberliga Süd perfekt gemacht.

Mit einem 2:1-Sieg gegen den Reichenbacher FC erreichte das Team von Trainer Sebastian König sein Ziel vorzeitig. Rick Wuchrer hatte das Team im Sportpark Ostra mit 1:0 in Führung gebracht (27. Minute), Reichenbach kam in der zweiten Hälfte durch Manuel Strobl (48.) zum Ausgleich.

Spät erzielte Arne Seemann in der 86. Minute den viel umjubelten Siegtreffer, der am Ende Team und Fans feiern ließ. (th)

Das Team feierte am Samstag den Aufstieg in die Oberliga Süd.  © Lutz Hentschel

12. Juni, 14.44 Uhr: Dynamo Dresden kämpft weiter und zieht vors DFB-Bundesgericht

Dynamo Dresden wird weiter kämpfen und das durch das DFB-Sportgericht bestätigte Urteil zu den Ausschreitungen gegen Hertha BSC nicht hinnehmen. Der Verein legt Berufung ein.

Wie der Klub am Freitag mitteilte, zieht die SGD damit jetzt vors DFB-Bundesgericht. "Nach Rücksprache mit den Gremien haben wir uns bewusst für diesen Schritt entschieden. Die Verfahrensweise der Verhandlung in Frankfurt entsprach nicht dem, was wir uns als Verein erhofft hatten. Wir sind zuversichtlich, vor dem DFB-Bundesgericht in einer neuen Verhandlungsrunde eine bessere Möglichkeit zu erhalten, Gehör für unsere Argumente zu finden“, erklärte Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39) in einer Stellungnahme des Vereins.

Vor exakt einer Woche waren er und Dynamos anwaltliche Vertretung am DFB-Campus in einer mündlichen Verhandlung vor dem Sportgericht zunächst im Versuch, die Strafe abzumildern, gescheitert. Direkt im Anschluss hatte Zimmermann bereits in Aussicht gestellt, dass die SGD den Gang vor das Bundesgericht anstrebt, die Gremien bestätigten diese Intention nun.

Ursprünglich war Dynamo Dresden im Einzelrichterverfahren nach den Vorkommnissen im Heimspiel gegen Hertha BSC am 4. April zu einem Zuschauerteilausschluss (Blocksperre des gesamten K-Blocks) beim ersten Heimspiel der neuen Saison sowie einem Zuschauerteilausschluss auf Bewährung bis zum 30. Juni 2027 verurteilt wurde. Die Strafe beinhaltet zudem die Zahlung von 91.200 Euro. Das hatte der DFB am 21. Mai verkündet.

Zeitgleich hatten die Sachsen kommuniziert, dass sie gegen das Urteil Einspruch einlegen werden. Das tun sie nun wieder. (th)

Stephan Zimmermann (39) gibt nicht auf und wird als Vertreter von Dynamo Dresden nun vors Bundesgericht des DFB ziehen.  © Lutz Hentschel

12. Juni, 12.28 Uhr: Dynamo-Pokalspiel im Preußenstadion

Für Dynamo geht es Ende August in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den SV Westfalia Rhynern. Die Partie wird jedoch nicht im mit nur etwa 2500 fassenden Sportpark des Regionalligisten ausgetragen.

Stattdessen wurde das Preußenstadion des SC Preußen Münster als Spielort festgelegt, wie die Schwarz-Gelben selbst am heutigen Freitagmittag bestätigten.

So lassen sich Engpässe bei der Kapazität vermeiden, Gäste-Anhänger aus Dresden hätten genügen Platz. Gleichzeitig ist aber auch für die nötige Sicherheit gesorgt. (Ivo)

Hier findet das erste Dynamo-Pokalspiel der neuen Saison 2026/27 statt. (Archivfoto)  © IMAGO / Steinsiek.ch

9. Juni, 18 Uhr: Löwe-Aus bei Dynamo Dresden

Das war's! Nach insgesamt rund 16 Jahren geht für Justin Löwe (27) das Kapitel bei Dynamo zu Ende.

Wie die Schwarz-Gelben am Dienstagnachmittag auf ihrer offiziellen Website bekannt gaben, wurde die Zusammenarbeit mit dem Teammanager beendet. Nach gemeinsamen Gesprächen soll es demnach zu keiner Einigung für eine weitere Zusammenarbeit gekommen sein, weshalb man sich für eine Trennung entschied.

"Wir haben Leo einen gemeinsamen Weg aufgezeigt, um ihn auch weiterhin bei Dynamo einzubinden. Leider hat er uns darüber informiert, dieses Angebot nicht wahrzunehmen und stattdessen einen alternativen beruflichen Pfad einzuschlagen", äußerte sich SGD-Boss Sören Gonther (39) zum Abschied von Löwe, dessen Posten fortan Martin Börner übernimmt.

2010 war Löwe nach Dresden zu den SGD-Junioren gestoßen, schaffte sieben Jahre später den Sprung in den Profikader. Im Sommer 2022 beendete der gebürtige Brandenburger seine aktive Laufbahn, übernahm anschließend das Amt des Teammanagers. (Ivo)

Arbeitet nicht länger für die Schwarz-Gelben: Justin Löwe (27, Archivfoto).  © Lutz Hentschel

9. Juni, 7.24 Uhr: Dynamo Dresden wohl an Tim Breithaupt vom FC Augsburg interessiert

Offenbar hat Dynamo Dresden die Fühler nach Tim Breithaupt (24) vom FC Augsburg ausgestreckt. Das berichtet Transfer-Experte Florian Plettenberg. Demnach hat aber nicht nur die SGD ein Auge auf den defensiven Mittelfeldspieler geworfen.

Der gebürtige Offenburger, der beim SC Freiburg und dem KSC ausgebildet wurde, steht zwar seit 2023 beim Bundesligisten unter Vertrag, war aber in den vergangenen beiden Spielzeiten in die 2. Bundesliga ausgeliehen.

Zunächst spielte er beim 1. FC Kaiserslautern, vergangene Saison bei Fortuna Düsseldorf, stieg mit den Rheinländern in die 3. Liga ab. Breithaupt ist auf der Sechser-Position zu Hause, absolvierte für die U21-Auswahl drei Spiele.

Zum Bundesliga-Debüt kam er in seiner Zeit bei Augsburg am 19. August 2023, wo er für eine Minute im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach eingewechselt wurde. Seitdem brachte er es auf insgesamt 18 Einsätze. Beim FCA besitzt der 24-Jährige einen Vertrag bis Ende Juni 2028.

Laut Plettenberg strebt Dynamo aber womöglich keine Leihe, sondern ein Kaufgeschäft an. Der Marktwert von Breithaupt beläuft sich aktuell auf 800.000 Euro. (th)

Der defensive Mittelfeldspieler Tim Breithaupt (24) soll im Visier von Dynamo Dresden stehen.  © Bernd Thissen/dpa

5. Juni, 17.07 Uhr: So lief das Verfahren ab

Die Enttäuschung bei der SGD ist groß, doch wieso eigentlich?

Weitere Einblicke in das mündliche Verfahren findet Ihr in unserem Artikel: "Strafe bleibt! Dynamo will jetzt vors Bundesgericht ziehen".

5. Juni, 15.50 Uhr: Stephan Zimmermann ist enttäuscht von Urteil und Verfahrensführung

Stephan Zimmermann äußerte sich unmittelbar nach dem Urteil gegenüber TAG24:

"Ja, ein Stück weit enttäuscht, dass das Urteil genau so gesprochen wurde, wie es schon im Strafantrag bzw. vom Kontrollausschuss gesprochen wurde. Auch etwas enttäuscht über die Verfahrensführung heute. Wir hätten uns schon gewünscht, dass unsere Argumente heute mehr gehört werden, und werden jetzt ganz genau prüfen, ob wir Rechtsmittel prüfen und wie wir weiter fortfahren. Wir haben da jetzt nochmal eine einwöchige Frist erhalten und halten uns jetzt alles offen", so der SGD-Boss.

Kommt auch der Gang vors Bundesgericht infrage? "Das ist aus jetziger Sicht wahrscheinlich, aber wir werden das nochmal genau überprüfen", sagte Zimmermann.

5. Juni, 15.41 Uhr: Dynamo Dresden hat mit Einspruch keinen Erfolg

Das Urteil des DFB-Sportgerichts ist gefallen - und der Einspruch der SGD damit abgeschmettert!

An der Höhe der bereits verhängten Geldstrafe ändert sich nichts, es bleibt bei 91.200 Euro. Zudem konnte Schwarz-Gelb auch am Teilausschluss nicht rütteln. Bei zwei Heimspielen müssen die K-Blöcke geschlossen bleiben, wobei eine Partie zur Bewährung ausgesetzt ist. Die Bewährungszeit läuft bis zum 30. Juni 2027.

Die Auflage für Hertha und Dynamo, das Gästekontingent in den nächsten beiden direkten Duellen um die Hälfte zu reduzieren und alle Gästetickets zu personalisieren, bleibt ebenfalls bestehen.

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