WM 2026 live: Maßnahmen am Flughafen verschärft! Morddrohung gegen Trainer nach Ausscheiden

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Die Vorrunde der Fußball-WM 2026 ist Geschichte. Ab dem Sechzehntelfinale wird im K.-o.-Modus gespielt.

Deutschland hat sich in der Gruppe E zwar als Spitzenreiter durchgesetzt, dabei aber sehr unterschiedliche Fußball-Kost angeboten. Das 7:1 gegen Curaçao war großes Kino, beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste war eine Portion Glück dabei und das 1:2 gegen Ecuador erinnerte stark an die letzten beiden enttäuschend endenden Weltmeisterschaften.

In unserem WM-Ticker versorgen wir Euch mit allen wichtigen Informationen während des Turniers.

29. Juni, 13.14 Uhr: Morddrohung gegen WM-Trainer verschärft Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen in Südkorea

Das enttäuschende Ausscheiden der südkoreanischen Nationalmannschaft bei der WM hat nun sogar zu einer Morddrohung geführt.

Laut Informationen der DPA habe ein anonymer Nutzer in einem Online-Forum gedroht, den bereits zurückgetretenen Trainer Hong Myung-bo bei seiner Ankunft in Seoul töten zu wollen.

Die Polizei nimmt die Drohung ernst und wird die Sicherheitsvorkehrungen bei der Ankunft am Airport Incheon verschärfen. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, werden am Dienstag 160 Polizeibeamte am Flughafen im Einsatz sein, zudem will der Flughafenbetreiber zusätzlich zum normalen Aufkommen 25 Security-Mitarbeiter bei der Ankunft einsetzen.

Südkorea hatte zum Auftakt mit 2:1 gegen Tschechien gewonnen, danach aber gegen Mexiko und Südafrika verloren. Die drei Punkte reichten nicht aus, um über die Tabelle der besten Gruppendritten noch weiterzukommen.

Gegen Hong Myung-bo (57) gibt es eine Morddrohung im Netz.
Gegen Hong Myung-bo (57) gibt es eine Morddrohung im Netz.  © Moises Castillo/AP/dpa

29. Juni, 9.56 Uhr: So viele Zuschauer besuchten die WM schon und so viele Hotdogs wurden gegessen

Nach der Vorrunde hat die FIFA ein paar Daten zur WM veröffentlicht. Demnach besuchten 4.644.549 Zuschauer die 72 Vorrundenspiele.

In der Gesamtanzahl der Fans knackte die WM damit den Rekord von 1994 in den USA (3,6 Millionen), allerdings waren damals weniger Spiele in der Vorrunde.

Im Schnitt sahen 64.508 Zuschauer die Spiele, dieser Wert war 1994 höher (68.991). Im Schnitt fielen drei Tore pro Spiel (insgesamt 215 Treffer in 72 Spielen), das ist ein neuer Rekord.

Auch kulinarisch ging es zur Sache, so wurden 2,8 Millionen Biere, eine Million Flaschen Wasser und 300.000 Hotdogs verkauft.

Die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko ist eine neue Dimension, kommt allerdings nicht an den Zuschauerschnitt von 1994 heran.
Die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko ist eine neue Dimension, kommt allerdings nicht an den Zuschauerschnitt von 1994 heran.  © Stephen Collingwood/AP/dpa

29. Juni, 9.21 Uhr: England-Legende Gary Lineker ätzt gegen DFB-Elf, Kai Havertz schießt zurück

England-Legende Gary Lineker (65) hat in einem Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Équipe" gegen das DFB-Team geätzt.

"Ich glaube - ich kann mich irren - dass dies eine der schwächsten deutschen Nationalmannschaften ist, die ich je gesehen habe. Frankreich kann sich problemlos für das Viertelfinale qualifizieren", sagte der ehemalige Stürmer (Leicester City, FC Everton, FC Barcelona, Tottenham Hotspur) und Star der "Three Lions" (80 Länderspiele, 48 Tore) über die Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann (39).

"Deutschland lebt von seiner Vergangenheit. Denkt daran, dass es bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht einmal die Gruppenphase überstanden hat. Ich glaube also, ihr könnt beruhigt schlafen", sagte Lineker zum potenziellen Achtelfinal-Gegner Frankreich.

Stürmer Kai Havertz (27) wurde auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Paraguay im Sechzehntelfinale auf die Aussagen Linekers angesprochen und fand klare Worte: "Es ist generell einfach, auf uns von außen einzuhauen. Das interessiert mich null. Wir haben schon viele Experten in unserem eigenen Land. Da will ich nicht auch noch über die Experten-Meinungen anderer nachdenken", so der Angreifer.

Kai Havertz (27) fand deutliche Worte zur Kritik der England-Legende.
Kai Havertz (27) fand deutliche Worte zur Kritik der England-Legende.  © Martin Meissner/AP/dpa
Gary Lineker (65) hat scharf gegen die DFB-Elf geschossen.
Gary Lineker (65) hat scharf gegen die DFB-Elf geschossen.  © Niklas HALLE'N / AFP

28. Juni, 23.28 Uhr: Kanada zieht durch Sieg gegen Südafrika ins Achtelfinale ein

Riesige Freude bei einem der WM-Gastgeber! Kanada ist der erste Gewinner der K.O.-Phase.

Durch ein 1:0 gegen Südafrika in Inglewood in Kalifornien ziehen die Kanadier ins Achtelfinale ein. Den goldenen Treffer erzielte Stephen Eustáquio, der beim FC Porto unter Vertrag steht, in Spielminute 90+2, als sich viele Spieler und Zuschauer schon auf eine Verlängerung eingestellt haben. Kanada trifft nun in der Runde der besten sechzehn Teams entweder auf die Niederlande oder auf Marokko.

Sechzehntelfinale

Südafrika - Kanada 0:1 (0:0)

Südafrika: R. H. Williams - Mudau, Okon, Mbokazi, Modiba - Sithole, Mokoena - Maseko (86. Moremi), Mofokeng (46. Mbatha), Appollis - Makgopa (86. Rayners)

Kanada: Crépeau - Johnston, Bombito (59. De Fougerolles), Cornelius, Laryea - Buchanan (75. Davies), N. D. Saliba (59. Sigur), Eustaquio, Millar (70. Shaffelburg) - J. David, Oluwaseyi (70. P. David)

Schiedsrichter: Joao Pinheiro (Portugal)

Zuschauer: 69.237

Tore: 0:1 Eustaquio (90.+2)

Gelbe Karten: - / N. D. Saliba (1), Sigur (1)

Kanada im Freudentaumel. Das Gastgeberland erreicht die Runde der besten sechzehn Teams.
Kanada im Freudentaumel. Das Gastgeberland erreicht die Runde der besten sechzehn Teams.  © Mark J. Terrill/AP/dpa

28. Juni, 14.22 Uhr: So sieht der mögliche deutsche Weg ins WM-Finale aus

Nach der Vorrunde ist der Turnierbaum endlich gesetzt! Damit stehen auch die möglichen Hürden für Deutschland auf dem Weg ins erhoffte WM-Finale fest: Fünf Spiele müsste das DFB-Team für den großen Traum vom Titel noch gewinnen.

Den Anfang machen die Adlerträger am 29. Juni (22.30 Uhr) im Sechzehntelfinale gegen Paraguay. Nach dieser vermeintlichen Pflichtaufgabe wartet dann womöglich direkt ein echter Hammer auf die Mannschaft von Julian Nagelsmann, denn am 4. Juli (23 Uhr) geht es gegen den Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden.

Sollte Deutschland diese Hürde meistern, warten entweder die Niederlande, Marokko, Südafrika oder Kanada im Viertelfinale am 9. Juli (22 Uhr).

Im Halbfinale am 14. Juli (21 Uhr) könnte es zu einer Neuauflage des EM-Viertelfinals von 2024 kommen, denn der große Favorit in diesem Zweig des Turnierbaums ist Spanien. Die anderen möglichen Gegner sind Österreich, die USA, Bosnien-Herzegowina, Portugal, Kroatien, Belgien oder der Senegal.

Im großen Finale am 19. Juli (21 Uhr) kommen dann alle Teams von der anderen Seite des Turnierbaums infrage, zu den Anwärtern auf einen Platz im Endspiel zählen Titelverteidiger Argentinien, England und Brasilien.

Fünf Siege braucht es noch bis zum WM-Titel. Wir haben den möglichen deutschen Weg dorthin skizziert.
Fünf Siege braucht es noch bis zum WM-Titel. Wir haben den möglichen deutschen Weg dorthin skizziert.  © Federico Gambarini/dpa

28. Juni, 11.24 Uhr: Manuel Neuer mit der niedrigsten Paradenquote aller Stammtorhüter

Das hatte sich Julian Nagelsmann sicher anders vorgestellt ... Sieben Schüsse bekam Manuel Neuer auf in der Vorrunde auf sein Tor, vier davon waren drin, macht eine Paradenquote von 42,9 Prozent.

Dem Kicker zufolge ist das tatsächlich sogar die schlechteste Paradenquote aller WM-Keeper mit drei Einsätzen - in dieser Statistik ist niemand schlechter als der Rückkehrer im deutschen Tor! Zum Vergleich: Beim WM-Titel 2014 hielt er noch 85,7 Prozent aller Schüsse auf seinen Kasten.

Zwar hatte Neuer durch die geringe Anzahl an Schüssen auch weit weniger Gelegenheit als seine Kollegen, sich auszuzeichnen, trotzdem bleibt festzuhalten: Die Unhaltbaren, für die er doch eigentlich zurückgeholt wurde, hält der 40-Jährige aktuell nicht.

Manuel Neuer hat derzeit keinen leichten Job im DFB-Kasten.
Manuel Neuer hat derzeit keinen leichten Job im DFB-Kasten.  © Federico Gambarini/dpa

28. Juni, 9.36 Uhr: Uruguays Spieler bekommen den Privatflieger gestrichen

Das schwache Abschneiden von Uruguay bei der WM hat erste Konsequenzen - und die fallen anders aus als gedacht! Anstatt personeller Maßnahmen wird nämlich zunächst einmal den Spielern eine Annehmlichkeit gestrichen.

Wie der uruguayische Fußballjournalist Martin Charquero berichtete, cancelte der Verband seinen Stars nämlich das Privatflugzeug in die Heimat! Stattdessen müssen die Profis um Fede Valverde einen Linienflug nach Hause nehmen.

Weitere Konsequenzen könnten allerdings noch folgen: Bisher ist die Zukunft von Trainer Marcelo Bielsa, der sich während des Turniers zudem einer Meuterei seiner Spieler ausgesetzt sah, noch ungeklärt.

Die Spieler Uruguays konnten bei der WM nur zwei Punkte holen - zu wenig für das Weiterkommen und die eigenen Erwartungen.
Die Spieler Uruguays konnten bei der WM nur zwei Punkte holen - zu wenig für das Weiterkommen und die eigenen Erwartungen.  © Natacha Pisarenko/AP/dpa

28. Juni, 7.44 Uhr: Das sind die Sechzehntelfinal-Partien der WM

Mit dem Ende der Vorrunde stehen endlich auch alle Partien der ersten K.-o.-Runde fest! Ohne Pause geht es schon am Sonntagabend weiter. Dabei kommt es schon im Sechzehntelfinale zu einem Kracher-Duell zweier Superstars: Portugal mit Cristiano Ronaldo und Kroatien mit Luka Modrić duellieren sich am frühen Freitagmorgen.

Wir verschaffen Euch einen Überblick, wer wann auf wen trifft.

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland - Paraguay (Montag, 22.30 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich - Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

Mexiko - Ecuador (Mittwoch, 3 Uhr)

England - DR Kongo (Mittwoch, 18 Uhr)

Belgien - Senegal (Mittwoch, 22 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Spanien - Österreich (Donnerstag, 21 Uhr)

Portugal - Kroatien (Freitag, 1 Uhr)

Schweiz - Algerien (Freitag, 5 Uhr)

Australien - Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien - Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Kolumbien - Ghana (Samstag, 3.30 Uhr)

Deutschland trifft in der Runde der letzten 32 auf Paraguay.
Deutschland trifft in der Runde der letzten 32 auf Paraguay.  © Federico Gambarini/dpa

28. Juni, 7.11 Uhr: Österreich rettet sich in letzter Sekunde

Die Gruppenphase der ersten XXL-WM ist vorbei! Und die Partien boten noch einmal Spannung bis in die letzte Sekunde, denn Österreich rettete sich erst in der 6. Minute der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 3:3 gegen Algerien in die K.-o.-Runde.

Während England souverän den Gruppensieg in Gruppe L klarmachte, enttäuschte Portugal erneut und muss mit Rang zwei in Gruppe K vorlieb nehmen. Die Ergebnisse der Nacht im Überblick:

Gruppe J

Jordanien - Argentinien 1:3 (0:2)

Jordanien: Abulaila - Nasib, Al-Arab, Abu Dahab (90. Obaid) - Haddad, Abu Taha, Al-Rashdan (76. Jamous), Al-Rawabdeh - O. Al-Fakhouri (46. Al-Mardi), Olwan (90. Shararh), Azaizeh (46. Al-Taamari)

Argentinien: Emiliano Martinez - Palacios, Senesi, Otamendi, Tagliafico - Simeone (71. Barco), Paredes, Lo Celso (60. Almada) - Paz (60. Mac Allister) - La. Martínez (60. Messi), J. Alvarez (82. López)

Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Zuschauer: 70.649

Tore: 0:1 Lo Celso (19.), 0:2 La. Martínez (31./Foulelfmeter), 1:2 Al-Taamari (55.), 1:3 Messi (80.)

Gelbe Karten: Abu Taha (1), Al-Arab (1), Shararh (1) / -

Algerien - Österreich 3:3 (1:1)

Algerien: Benbout - Belghali (71. Chergui), Mandi, Bensebaini, Hadjam (71. Aït-Nouri) - N. Bentaleb, Aouar (90.+4 Ghedjemis), Maza - Mahrez, Gouiri (71. Belaïd), Chaibi

Österreich: A. Schlager - Posch, Lienhart, Alaba (62. Danso), Mwene (90.+5 Kalajdzic) - Seiwald, X. Schlager (46. Grillitsch), R. Schmid (46. Wanner), Laimer - Sabitzer - Arnautović (46. Gregoritsch)

Schiedsrichter: Ilgis Tantaschew (Usbekistan)

Zuschauer: 69.045

Tore: 0:1 Arnautović (28.), 1:1 Belghali (45.), 1:2 Sabitzer (55.), 2:2 Mahrez (60.), 3:2 Mahrez (90.+3), 3:3 Kalajdzic (90.+6)

Gelbe Karten: - / Arnautović (1)

Gruppe K

Kolumbien - Portugal 0:0

Kolumbien: C. Vargas - S. Arias (87. Muñoz), Lucumi, D. Sánchez, Machado - J. Arias (76. Castaño), Lerma (60. Rios), Puerta - James Rodríguez (76. J. Quintero), Luis Díaz - Cordoba (60. Suárez)

Portugal: D. Costa - João Cancelo (46. Dalot), R. Dias, Veiga, N. Mendes (90.+3 Nunes) - R. Neves (46. J. Neves), Vitinha (70. S. Costa) - João Félix (70. Leão), B. Fernandes, Neto - Cristiano Ronaldo

Schiedsrichter: Alireza Faghani (Australien)

Zuschauer: 64.478

Gelbe Karten: Puerta (1) / -

Beste Spieler: D. Sánchez, J. Arias / D. Costa, J. Neves

DR Kongo - Usbekistan 3:1 (0:1)

DR Kongo: Mpasi - Wan-Bissaka, Mbemba, Tuanzebe, Masuaku (83. J. Kayembe) - Mbuku (72. Elia), Moutoussamy (72. Mukau), Sadiki, Cipenga (72. Bongonda) - Wissa, Bakambu (51. Mayele)

Usbekistan: Nematov - Khusanov, Urozov (82. Sergeev), Ashurmatov - Alizhonov, Mozgovoy (82. Iskanderov), Shukurov (59. Khamrobekov), Nasrullaev - Khamdamov (59. Ganiev), Fayzullaev (73. Urunov) - Shomurodov

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 68..239 (ausverkauft)

Tore: 0:1 Shomurodov (10.), 1:1 Wissa (68./Foulelfmeter), 2:1 Mayele (78.), 3:1 Wissa (90.+1)

Gelbe Karten: Sadiki (1), Mbuku (1), Moutoussamy (1) / Khusanov (2), Nasrullaev (1)

Gruppe L

Panama - England 0:2 (0:0)

Panama: Mosquera - Escobar, Córdoba, Andrade - M. Murillo, Harvey (88. A. Quintero), Bárcenas (71. I. Diaz), J. Gutiérrez (88. Davis) - C. Martinez, J. L. Rodriguez (71. Londono) - To. Rodríguez (46. Fajardo)

England: Pickford - Quansah (63. Spence), Konsa, Guehi, O'Reilly - Anderson (84. D. Henderson), Ju. Bellingham (71. Eze) - Saka (63. Madueke), Rogers, Rashford - Kane (84. Watkins)

Schiedsrichter: Abdulrahman Al-Jassim (Katar)

Zuschauer: 80.663

Tore: 0:1 Ju. Bellingham (62.), 0:2 Kane (67.)

Gelbe Karten: Fajardo (1), Andrade (1) / Quansah (1)

Kroatien - Ghana 2:1 (1:0)

Kroatien: Livakovic - Stanisic, Sutalo, Pongracic, Perisic - Modric, Kovacic (78. Mario Pasalic) - P. Sucic, Vlasic (88. Gvardiol), Baturina (88. Marco Pasalic) - Budimir (66. Matanovic)

Ghana: Asare - Senaya, Adjetey (46. Peprah Oppong), Luckassen, Mensah - Thomas Partey - K. Sulemana (71. Nuamah), Owusu (46. Fatawu), Sibo (85. Yirenkyi), Semenyo - J. Ayew (71. Thomas-Asante)

Schiedsrichter: Drew Fischer (Kanada)

Zuschauer: 68.324

Tore: 1:0 P. Sucic (31.), 1:1 Luckassen (77.), 2:1 Vlasic (83.)

Gelbe Karten: Perisic (1) / Peprah Oppong (1)

Für drei Minuten war Österreich nach dem Führungstreffer von Algerien ausgeschieden, dann zelebrierte die Alpenrepublik den Treffer zum 3:3 in der 6. Minute der Nachspielzeit.
Für drei Minuten war Österreich nach dem Führungstreffer von Algerien ausgeschieden, dann zelebrierte die Alpenrepublik den Treffer zum 3:3 in der 6. Minute der Nachspielzeit.  © Georg Hochmuth/APA/dpa

27. Juni, 20.09 Uhr: Freundin von Cody Gakpo verliert Baby während Schwangerschaft

Familiärer Schicksalsschlag für Holland-Angreifer Cody Gakpo (27).

Kurz vor dem ersten K.o.-Runden-Spiel gegen Marokko teilte die Freundin des niederländischen Nationalspielers via Instagram mit, dass das gemeinsame Baby des Paars während der Schwangerschaft gestorben sei.

"Mit gebrochenem Herzen teilen wir die schreckliche Nachricht, dass unser kleiner Junge während der Schwangerschaft gestorben ist", informierte Noa van der Bij. "Danke euch für alle Liebe und Unterstützung."

Erst am 30. Mai hatten Gakpo und seine Freundin via Instagram verkündet, dass sie wieder Nachwuchs erwarten. Das Paar hat bereits einen zwei Jahre alten Sohn. Der Stürmer vom FC Liverpool bat via Instagram darum, die Privatsphäre seiner Familie zu respektieren. "Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie", schrieb Gakpo in seiner Instagram-Story.

Gakpos Freundin schrieb weiter, der zweite Sohn habe Elijah Raphael Gakpo heißen sollen.

Cody Gakpo (27, oben) schwebt mit Oranje im Höhenflug, muss privat allerdings eine Hiobsbotschaft verkraften.
Cody Gakpo (27, oben) schwebt mit Oranje im Höhenflug, muss privat allerdings eine Hiobsbotschaft verkraften.  © Ashley Landis/AP/dpa

27. Juni, 17.53 Uhr: Rudi Völler denkt nur an Paraguay und nimmt Offensivkönner in die Pflicht

Voller Fokus Paraguay! Vor dem deutschen Sechzehntelfinale der WM am Montag (Anstoß: 22.30 Uhr) hat sich Rudi Völler (66) zu Wort gemeldet:

"Jetzt geht die WM richtig los! Und der Glaube ist da, dass wir alles rausholen, dass wir absolut ans Limit gehen, ein richtig gutes Spiel machen und natürlich in die nächste Runde einziehen", so der DFB-Sportdirektor.

Der Blick gehe gelte nur dem nächsten Gegner und noch nicht einem möglichen Achtelfinale mit Frankreich: "Damit befassen wir uns jetzt nicht", so der ehemalige DFB-Teamchef.

Zugleich nahm Völler seine Offensivkönner Jamal Musiala (23), Florian Wirtz (23) und auch Kai Havertz (27) in die Pflicht: "Um die ganz großen Ziele zu erreichen, müssen diese Spieler liefern. Sie wissen auch, dass noch Luft nach oben ist."

Ein Fragezeichen steht nach wie vor hinter dem Einsatz von Durchstarter Nathaniel Brown (23), den Adduktorenprobleme plagen. Völler: "Wir hoffen alle, dass es funktioniert", sagte Völler. 

DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) probiert vor dem Paraguay-Spiel Zuversicht zu verbreiten.
DFB-Sportdirektor Rudi Völler (66) probiert vor dem Paraguay-Spiel Zuversicht zu verbreiten.  © Federico Gambarini/dpa

27. Juni, 10.01 Uhr: Uruguay-Trainer rastet nach WM-K.-o. aus

Für Uruguay endete die WM in einer bitteren Enttäuschung: Die Südamerikaner konnten keinen Sieg einfahren, eine Niederlage gegen Spanien in der Nacht zu Samstag besiegelte das Aus in der Vorrunde. Entsprechend gereizt war Nationaltrainer Marcelo Bielsa (70) nach dem Spiel.

Als er zum Interview gebeten wurde, dauerte es offenbar noch einige Momente, bis auch das Team hinter der Kamera fertig war - und Bielsa ließ einen "Jetzt macht doch endlich!"-Brüller los. Auch im Gespräch mit der Reporterin zeigte er sich kurz angebunden, ihre drei Fragen waren inklusive Antworten nach rund 30 Sekunden abgehandelt.

Auf der Pressekonferenz hatte er sich dann aber wieder gefangen. "Ich bin der Verantwortliche und muss das akzeptieren", räumte der Argentinier ein: "Auch wenn es vermeidbare Fehler gab, bin ich für dieses Scheitern verantwortlich."

Marcelo Bielsa (70) konnte Uruguay nicht zum erhofften Erfolg führen.
Marcelo Bielsa (70) konnte Uruguay nicht zum erhofften Erfolg führen.  © Heuler Andrey/ZUMA Press Wire/dpa

27. Juni, 8.04 Uhr: Diese Partien im Sechzehntelfinale stehen schon fest

Einen Tag vor dem Ende der Gruppenphase stehen damit neun Paarungen für das Sechzehntelfinale schon fest. Ein Überblick:

Südafrika - Kanada (Sonntag, 21 Uhr)

Brasilien - Japan (Montag, 19 Uhr)

Deutschland - Paraguay (Montag, 22.30 Uhr)

Niederlande - Marokko (Dienstag, 3 Uhr)

Elfenbeinküste - Norwegen (Dienstag, 19 Uhr)

Frankreich - Schweden (Dienstag, 23 Uhr)

USA - Bosnien-Herzegowina (Donnerstag, 2 Uhr)

Australien - Ägypten (Freitag, 20 Uhr)

Argentinien - Kap Verde (Samstag, 0 Uhr)

Titelfoto: Moises Castillo/AP/dpa

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