Olympia 2026 im Ticker: Dresdner-Duo schrammt an Gold vorbei! Silber und Bronze für deutsche Skeletonis

Mailand/Cortina (Italien) - Wer holt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind im vollen Gange!

Am neunten Wettkampftag hat die deutsche Skirennläuferin Lena Dürr nach einem starken ersten Durchgang die Medaillen-Überraschung im Riesenslalom leider verpasst. Dafür hagelte es am Abend gleich zwei Skeleton-Medaillen: Susanne Kreher und Axel Jungk holten im neuen Mixed-Team-Wettbewerb Silber, Bronze ging an Jaqueline Pfeifer und Christopher Grotheer.

In unserem großen Liveticker zu den Olympischen Spielen halten wir Euch über alle Medaillenentscheidungen, Highlights und Randgeschichten auf dem Laufenden.

15. Februar, 20.40 Uhr: Norwegisches Drama bei den Skispringerinnen!

Die Halbzeit-Führende Eirin Maria Kvandal (282,7 Punkte) schrammt knapp an Gold vorbei, weshalb unten an der Großschanze auch ein paar Tränen fließen. Den Spitzenplatz schnappt ihre norwegische Teamkollegin Anna Odine Stroem weg (284,8 Punkte), die damit wie schon auf der Normalschanze triumphiert. Trotzdem fallen sich die Skandinavierinnen in die Arme, selbst die Schwedin Frida Westman feiert als Viertplatzierte mit. Nika Prevc (271,5) wird doch noch Dritte und ergattert Bronze.

Überraschend landet Agnes Reisch als beste Deutsche auf Platz zehn, Selina Freitag wird 17., für Juliane Seyfahrt reicht es am Ende nur zum 23. Rang.

Anna odine Stroem gewinnt Gold auf der Großschanze!  © JAVIER SORIANO / AFP

15. Februar, 20.02 Uhr: Kaum Medaillenchancen für deutsche Skispringerinnen

Vor dem finalen Durchgang der Skispringerinnen auf der Großschanze ist Juliane Seyfarth als Neunte die beste Deutsche, hat damit aber vermutlich kaum eine Chance auf Edelmetall.

Gleich vier Norwegerinnen um Spitzenreiterin Eirin Maria Kvandal führen das Feld an, Nika Prvc dürfte es als Fünfte ebenfalls schwer haben, aufs Podest zu springen. Mehrere Athletinnen hatten am Ende mit viel Rückenwind allerdings auc äußerst ungünstige Bedingungen.

15. Februar, 19.36 Uhr: Silber und Bronze für Deutschland, Großbritannien holt Gold!

Der Brite Matt Weston fährt nach dem Einzel-Olympiasieg erneut in seiner eigenen Klasse und gemeinsam mit Tabitha Stoecker so an Kreher/Jungk vorbei zu Gold!

Das Dresdner Duo Axel Jung und Susanne Kreher holt am Ende mit 0,17 Sekunden Rückstand Silber, Christopher Grotheer und Jacqueline Pfeifer freuen sich mit einer Hundertstelsekunde weniger über Bronze.

Axel Jung und Susanne Kreher freuen sich über ihre zweite Silbermedaille!  © Robert Michael/dpa

15. Februar, 19.28 Uhr: Kreher/Jungk bleiben hauchdünn vorn

Eine Hundertstelsekunde fehlt Pfeifer/Grotheer auf Kreher/Jungk, damit bleibt das Dresdner Duo vorn!

Wo landen jetzt die Briten Stoecker/Weston?

15. Februar, 19.24 Uhr: Deutschland hat schon eine Medaille sicher!

Der Dresdner Express setzt sich an die Spitze, Kreher/Jungk übernehmen die Führung!

Mit einem Vorsprung von 0,12 Sekunden ziehen die beiden Athleten vom DSC vorbei an den Briten, zwei Duos ziehen noch nach. Nun starten Pfeifer und Grotheer.

15. Februar, 19.19 Uhr: Briten sichern Medaille, jetzt kommt Deutschland

Marcus Wyatt und Freya Tarbit aus Großbritannien setzen sich mit drei verbliebenen Teams an die Spitze, jetzt kommen Kreher/Jungk.

Die Briten haben damit bereits eine Medaille sicher, da auch noch die Goldfavoriten Weston/Stoecker randürfen.

15. Februar, 18.25 Uhr: Nächste Skeleton-Medaille für Deutschland?

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Winterspiele startet jetzt die Entscheidung beim Skeleton im Mixed-Team!

Deutschland schickt bei dem neuen Paar-Wettbewerb die beiden Duos Susanne Kreher/Axel Jungk sowie Jacqueline Pfeifer/Christopher Grotheer ins Rennen - und dürfte damit sehr gute Medaillenchancen haben. Klappt es nach je zweimal Silber und Bronze zum Abschluss gar endlich mit Gold für den BSD?

15. Februar, 17.51 Uhr: Niederländischer Doppelsieg im Eisschnelllauf

Wie schon über 1000 Meter gehen auch über 500 Meter die beiden begehrtesten Medaillen in die Niederlande: Dieses Mal saust Femke Kok allerdings mit einem Olympia-Rekord noch an Jutta Leerdam vorbei zur Goldmedaille.

Auch Platz drei bleibt gleich: Miho Takagi aus Japan schnappt sich ihre zweite Bronzemedaille. Sophie Warmuth aus Erfurt landet am Ende auf einem guten achten Platz.

Femke Kok gewinnt Gold über 500 Meter, Silber geht an Landsfrau Jutta Leerdam.  © Daniel Munoz / AFP

15. Februar, 17.35 Uhr: Sophie Warmuth unterliegt Jutta Leerdam

Schade! Im Duell über 500 Meter verlangt die deutsche Eisschnellläuferin Sophie Warmuth dem niederländischen Superstar Jutta Leerdam alles ab, muss sich letztlich aber geschlagen geben.

Die Goldsiegerin über 1000 Meter schiebt sich zwischenzeitlich auf Platz eins, für die Erfurterin springt vorerst der sechste Rang heraus.

15. Februar, 17.09 Uhr: Franziska Preuß nach geplatztem Medaillen-Traum enttäuscht

Deutschlands großer Biathlon-Star Franziska Preuß wartet bei Olympischen Spielen immer noch auf eine Einzelmedaille. Dass es heute in der Verfolgung trotz eines starken Starts nicht geklappt hat, ging der 31-Jährigen gehörig gegen den Strich. Im Ziel weinte sie bittere Tränen.

"Ich bin einfach nur enttäuscht, dass man es nicht durchzieht. Ich habe mich auf der Runde heute echt gut gefühlt. Dass das letzte Schießen dann wieder so scheiße läuft, tut jetzt echt weh", erklärte die Gesamtweltcup-Siegerin am ZDF-Mikro. "Ich stehe dann so unter Spannung beim letzten Schießen und habe gehört, dass die Lou (Jeanmonnot, Anm. d. Red.) neben mir einen Fehler geschossen hat. Dann wurde es bei mir so unruhig in den Beinen. Dann ging bei mir gar nichts mehr. Dann verliere ich so den Fokus auf das Zielen. (...) Es ist sehr ernüchternd, dass 30 Sekunden von einem richtig guten Rennen wieder alles zerstören."

Damit steht Preuß jedoch sinnbildlich für das deutsche Biathlon-Team bei Olympia, denn nach dem verheißungsvollen Beginn mit Bronze in der Mixed-Staffel kam kein Edelmetall mehr hinzu, was den schwächsten deutschen Biathlon-Start der Geschichte bedeutet. Vier Chancen in der Staffel und beim Massenstart bleiben den DSV-Athleten noch.

Franziska Preuß hatte die Medaille in der Verfolgung lange im Blick, ging am Ende aber leer aus.  © IMAGO / Fotostand

15. Februar, 16.47 Uhr: Annika Morgan schafft es ins Slopestyle-Finale

Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan aus Garmisch-Partenkirchen hat sich bei den Vorausscheidungen im Livigno Snow Park mit dem achten Platz für das Slopestyle-Finale am Dienstag qualifiziert.

Zuvor hatte die 24-Jährige das Weiterkommen im Big-Air-Wettbewerb noch knapp verfehlt. Jetzt hat sie sich allerdings eine Medaillenchance gesichert. Es wäre die erste für eine deutsche Snowboarderin in Italien.

Annika Morgan sichert sich eine Medaillenchance im Slopestyle.  © JEFF PACHOUD / AFP Kopieren Foto von JEFF PACHOUD / AFP

15. Februar, 15.17 Uhr: Franziska Preuß verschießt Medaille in der Verfolgung

Argh! Beim letzten Schießen unterlaufen Preuß gleich zwei Fehler, das reicht am Ende nicht mehr für einen Podestplatz. Die DSV-Athletin fährt auf Platz sechs im Ziel ein.

Lisa Vittozzi nutzt die Patzer der bis dato Führenden Suvi Minkkinen vor der letzten Runde, übernimmt die Spitzenposition und sichert sich Gold, Maren Kirkeeide aus Norwegen gewinnt Silber, die Finnin Minkkinen rutscht noch auf den Bronzerang ab.

Vanessa Voigt wird 19., Julia Tannheimer fährt auf Position 34 ein, Selina Grotian landet auf Platz 41.

Franziska Preuß war in der Verfolgung lange in Schlagdistanz, für eine Medaille hat es aber letztlich nicht gereicht.  © FRANCK FIFE / AFP

15. Februar, 15.05 Uhr: Franziska Preuß in Schlagdistanz

Franziska Preuß ist in der Verfolgung der Frauen aktuell noch fehlerfrei und läuft im Wettstreit mit Jeanmonnot und der Finnin Minkkinen wohl um den dritten Platz.

Die Norwegerin Maren Kirkeeide führt vor der Italienerin Lisa Vittozzi, beide haben ordentlich Vorsprung auf das restliche Feld und machen die Goldmedaille vermutlich unter sich aus.

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