Olympia 2026 im Ticker: Gold-Held Raimund nach Wettkampf provoziert

Mailand/Cortina (Italien) - Wer holt Gold, Silber und Bronze? Die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind im vollen Gange!

Viermal lief bereits die deutsche Nationalhymne bei den Wettkämpfen in Italien, und Team D hat noch weitere heiße Eisen im Feuer.

Über alle folgenden Wettkampftage informieren wir Euch hier.

14. Februar, 21.53 Uhr: Gold-Helm Raimund wird diesmal Neunter und im Nachgang provoziert

Solche Szenen braucht es wirklich nicht! Slowenische Fans zeigten sich gegenüber Deutschlands Olympiasieger Philipp Raimund nach dessen neuntem Platz gehässig: "Logischerweise bin ich jetzt gerade leicht gefrustet", so Raimund im Anschluss.

Mit dem slowenischen Sieger Prevc habe er kein Problem, mit dem unsportlichen Verhalten der Anhänger schon: "Ich glaube, die Fans nehmen sich manchmal zu viele Rechte raus. [...] Das fand ich ein bisschen unangebracht."

Philipp Raimund konnte seinen Fabel-Sprung nicht wiederholen und war im Anschluss enttäsucht.
Philipp Raimund konnte seinen Fabel-Sprung nicht wiederholen und war im Anschluss enttäsucht.  © Daniel Karmann/dpa

14. Februar, 20.56 Uhr: Keine erneute Skisprung-Sensation

Das wäre zu schön gewesen! Philipp Raimund konnte seine Fabel-Sprünge auf der olympischen Großschanze nicht wiederholen und wurde Neunter mit 131 und 136 Metern.

Gold schnappte sich Favorit Domen Prevc aus Slowenien, Silber ging an den Japaner Ren Nikaido, der nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, Andreas Wellinger wurde als zweitbester Deutscher Fünfzehnter.

14. Februar, 20.32 Uhr: Wieder doppelter deutscher Medaillen-Regen im Skeleton!

Wieder Medaillenregen im Skeleton! Am Freitag hatten Axel Jungk und Christopher Grotheer bei den Männern Silber und Bronze gewonnen, am Samstag legten Susanne Kreher als Zweite und Jacqueline Pfeifer als Dritte nach.

Den Olympia-Sieg holte sich die Österreicherin Janine Flock, die vor dem letzten Lauf geführt hatte und die FÜhrung mit 0,30 Sekunden Vorsprung ins Ziel brachte.

Hannah Neise aus Arnsberg machte das deutsche Glück perfekt, wurde Vierte.

Mehr über Olympia-Debütantin Kreher erfahrt ihr in unserem Artikel: "Sie sticht sich den Erfolg unter die Haut: Susanne Kreher holt Silber bei Olympia-Premiere".

Susanne Kreher (r.) holte bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme Silber.
Susanne Kreher (r.) holte bei ihrer ersten Olympia-Teilnahme Silber.  © Michael Kappeler/dpa
Jacqueline Pfeifer kam als starke Dritte ins Ziel und schnappt sich Bronze.
Jacqueline Pfeifer kam als starke Dritte ins Ziel und schnappt sich Bronze.  © Michael Kappeler/dpa

14. Februar, 20.27 Uhr: Keine Chance gegen Kanada! Deutsche Eishockey-Damen sind raus

Das wäre eine Olympia-Sensation gewesen! Doch Kanadas Frauen waren zu stark und Deutschlands Eishockey-Damen sind nach dem 1:5 (0:2, 0:1, 1:2) im Viertelfinale raus.

"Das war das engste Spiel, dass wir bislang hatten gegen Kanada. Ein Tor ist uns gegen die noch nie gelungen zuvor. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Topscorerin Laura Kluge stolz.

Trotz Turnier-Aus kann das Abschneiden der deutschen Eishockey-Damen um Carina Strobel (r.). als Erfolg verbucht werden.
Trotz Turnier-Aus kann das Abschneiden der deutschen Eishockey-Damen um Carina Strobel (r.). als Erfolg verbucht werden.  © Peter Kneffel/dpa

14. Februar, 19.47 Uhr: Medaillen-Wiederholung von Philipp Raimund unwahrscheinlich

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund muss wohl seine Hoffnungen auf eine weitere Medaille begraben: Der Oberstdorfer sprang im ersten Durchgang auf der Großschanze 131,0 Meter (135,2 Punkte), was Platz elf bedeutet.

Das Ranking führt der Japaner Ren Nikaido mit einem Sprung mit 154,0 Punkte an. Andreas Wellinger liegt nach 127,0 Metern im ersten Durchgang auf Platz 16.

Gold-Helm Philipp Raimund konnte seinen Fabel-Sprung auf der Großschanze am Samstag vorerst nicht wiederholen.
Gold-Helm Philipp Raimund konnte seinen Fabel-Sprung auf der Großschanze am Samstag vorerst nicht wiederholen.  © Daniel Karmann/dpa

14. Februar, 18.49 Uhr: Doppelte Medaillen-Hoffnung im Skeleton

Nach drei von vier Läufen haben die zwei deutschen Skeleton-Pilotinnen Susanne Kreher und Jacqueline Pfeifer besten Medaillen-Chancen.

Zwar führt die Österreicherin Janine Flock, doch Kreher hat als Zweite nur 0,21 Sekunden Rückstand. Pfeifer liegt mit 0,43 Sekunden plus auf Rang drei. Die Hoffnung: Flock könnte wie in Peking wie vor vier Jahren im letzten Lauf schwächeln und aus den Top3 fallen.

Ab 19.35 Uhr startet der vierte und letzte Lauf.

Susanne Kreher darf sich berechtigte Medaillen-Hoffnungen vor dem letzten Lauf machen.
Susanne Kreher darf sich berechtigte Medaillen-Hoffnungen vor dem letzten Lauf machen.  © Michael Kappeler/dpa

14. Februar, 17.56 Uhr: Magenprobleme im deutschen Biathlon-Team! Franzi Preuß isoliert sich

Im Sprint hat es am Nachmittag nicht zu einer Medaille gereicht. Am Sonntag macht sich Franzi Preuß in der Verfolgung erneut Hoffnungen und isoliert sich deshalb von ihrer Kolleginnen, die kurzzeitig über Magenprobleme klagten.

"Bei mir ist alles stabil", ließ Preuß ausrichten. Sie habe keine Beschwerden. Dennoch gehe Sicherheit vor. Bis dato hatte sie mit Anna Weidel ein Doppelzimmer geteilt.

Franziska Preuß (l.) isoliert sich zur gesundheitlichen Sicherheit von ihren Kolleginnen.
Franziska Preuß (l.) isoliert sich zur gesundheitlichen Sicherheit von ihren Kolleginnen.  © Hendrik Schmidt/dpa

14. Februar, 17.51 Uhr: Zweites Gold im Eisschnelllauf für Jordan Stolz

US-Star Jordan Stolz hat sich im Eisschnelllauf eine zweite Goldmedaille geholt. Nach seinem Sieg über 1000 Meter war er auch über 500 Meter nicht zu schlagen und stellt mit 33,77 Sekunden eine neue olympische Rekordzeit auf. Der Neiderländer Jenning de Boo und der Kanadier Laurent Dubreuil folgten auf Platz zwei und drei.

Die deutschen Eisschnellläuferinnen verpassten das Halbfinale schon am Start, als Josephine Schlörb mit dem Schuh im Eis hängen blieb.

US-Eisschnellläufer Jordan Stolz schnappte sich seien zweite Goldmedaille und die olympische Bestzeit über 500 Meter.
US-Eisschnellläufer Jordan Stolz schnappte sich seien zweite Goldmedaille und die olympische Bestzeit über 500 Meter.  © Luca Bruno/AP/dpa

14. Februar, 16.24 Uhr: Schaffen Deutschlands Eishockey-Frauen den Sprung ins Halbfinale?

Es geht ums Halbfinale! Deutschlands Eishockey-Frauen treten um 16.40 Uhr im Viertelfinale gegen Kanada an. Gegen die Nordamerikanerinnen ist das DEB-Team der klare Außenseiter, geht das Duell aber mutig an.

"Dass es schwer werden wird, ist uns bewusst. Aber wir gehen in das Spiel, um zu gewinnen", hatte Kapitänin Daria Gleißner am Tag vor der Partie noch gesagt. Dabei könnte Deutschland in die Karten spielen, dass Kanadas Top-Spielerin Marie-Philip Poulin das letzte Spiel verletzt verpasste und womöglich noch nicht wieder bei 100 Prozent steht.

Deutschlands Eishockey-Frauen wollen die Sensation gegen Kanada schaffen.
Deutschlands Eishockey-Frauen wollen die Sensation gegen Kanada schaffen.  © Wang Kaiyan/XinHua/dpa

14. Februar, 16.03 Uhr: Emma Aicher startet im Riesenslalom

Lange war unklar, ob "Silber-Emma" auch beim Riesenslalom an den Start gehen würde, jetzt hat der DSV das Aufgebot für die technische Disziplin bekannt gegeben. Auf der Startliste stehen sowohl Emma Aicher als auch Slalom-Spezialistin Lena Dürr.

Im Gegensatz zu allen anderen Disziplinen, in denen Allrounderin Aicher an den Start geht, zählt sie allerdings im Riesenslalom nicht zu den Podiumskandidatinnen. Die 22-Jährige hatte in Abfahrt und Teamkombination Silber gewonnen, im Super-G war sie allerdings ausgeschieden. Eine Medaillenchance hat Aicher aber noch im Slalom am Mittwoch.

Emma Aicher geht im Riesenslalom an den Start.
Emma Aicher geht im Riesenslalom an den Start.  © Michael Kappeler/dpa

14. Februar, 15.47 Uhr: Maren Kirkeeide holt Biathlon-Gold im Sprint

Die norwegisch-französischen Festspiele im Biathlon gehen weiter! Maren Kirkeeide aus Norwegen hat mit einer bockstarken Schlussrunde die Französin Océane Michelon noch um 3,8 Sekunden auf Platz zwei geschoben und sich so erstmals zur Olympiasiegerin gekrönt. Bronze holte 23,7 Sekunden hinter Kirkeeide Lou Jeanmonnot, der ein Schießfehler einen Strich durch die Goldrechnung machte.

Auch Franziska Preuß ärgerte sich über einen Schießfehler beim Stehendschießen, durch den sie mit einer Minute Rückstand auf Kirkeeide "nur" auf Platz sieben landete, sie sicherte sich aber trotzdem eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung.

Vanessa Voigt, die bis zum Vortag mit Magen-Darm-Problemen flach gelegen hatte, holte dank zehn Treffern das Maximum heraus und belegte den zwölften Platz. Julia Tannheimer, die sich mit zwei Fehlern im Stehendschießen früh rausschoss, rannte trotzdem noch auf den 20. Rang, Selina Grotian hingegen landete mit drei Fehlern auf Platz 52.

Franziska Preuß geht am Sonntag von Platz sieben aus in die Verfolgung.
Franziska Preuß geht am Sonntag von Platz sieben aus in die Verfolgung.  © Hendrik Schmidt/dpa

14. Februar, 15.20 Uhr: Preuß wohl mit dem Fehler zu viel

Schade! Franziska Preuß muss mit einem Fehler im Stehendanschlag wohl die Hoffnungen auf eine Medaille begraben.

Vanessa Voigt blieb kurz zuvor zwar fehlerfrei, liegt aber nach den zweitem Schießen bereits hinter Preuß. Julia Tannheimer betrieb Schadensbegrenzung und bleib im Stehendanschlag fehlerfrei, bei Selina Grotian kam noch ein Fehler hinzu.

14. Februar, 15.15 Uhr: Deutsche Biathletinnen durchwachsen, nur Franzi Preuß top

Die vier deutschen Biathletinnen haben ihr Liegendschießen absolviert - mit durchwachsenen Ergebnissen. Die beiden Youngster Selina Grotian und Julia Tannheimer schossen sich mit jeweils zwei Fehlern gleich aus dem Medaillenrennen raus. Vanessa Voigt räumte zwar alle fünf Ziele ab, war allerdings läuferisch schon weit zurück.

Franziska Preuß hingegen traf fünfmal und zeigte auch eine ansprechende Laufleistung, vorerst ordnet sie sich auf Platz zwei ein. Die besten Athletinnen folgen allerdings noch.

Julia Tannheimer schoss sich in ihrem ersten Olympia-Rennen mit zwei Fehlern liegend raus.
Julia Tannheimer schoss sich in ihrem ersten Olympia-Rennen mit zwei Fehlern liegend raus.  © Hendrik Schmidt/dpa

14. Februar, 14.47 Uhr: Jetzt kämpfen die Biathletinnen um Medaillen

Schlag auf Schlag geht es weiter! Im Schneetreiben von Antholz kämpfen jetzt die Biathletinnen um Medaillen.

Die vier deutschen Starterinnen gehen innerhalb weniger Minuten ins Rennen, Vanessa Voigt, Julia Tannheimer, Selina Grotian und Franziska Preuß starten alle zwischen 15.01 Uhr und 15.05 Uhr.

Dabei war Selina Grotian bis heute Morgen gar nicht eingeplant gewesen: Die 21-Jährige rückt durch die krankheitsbedingte Absage von Janina Hettich-Walz ins Team.

Vanessa Voigt startet heute als erste Deutsche und will ihr gutes Rennen aus dem Einzel wiederholen.
Vanessa Voigt startet heute als erste Deutsche und will ihr gutes Rennen aus dem Einzel wiederholen.  © Hendrik Schmidt/dpa

14. Februar, 14.35 Uhr: Lucas Pinheiro Braathen holt historisches Gold für Brasilien

Parallel zum deutschen Eishockey-Spiel ist der zweite Lauf im Riesenslalom zu Ende gegangen - mit einem historischen Sieg! Lucas Pinheiro Braathen sicherte sich dank seines großen Vorsprungs aus dem ersten Lauf die Goldmedaille, es ist die erste Medaille überhaupt für Brasilien bei Olympischen Winterspielen.

0,58 Sekunden hinter dem in Norwegen geborenen Braathen gewann der Schweizer Marco Odermatt Silber, sein Landsmann Loic Meillard holte Bronze.

Bitter aus deutscher Sicht war der Ausfall von Fabian Gratz, der als Zehnter aussichtsreich in den zweiten Lauf gestartet war. Stattdessen wurde Alexander Schmid auf Platz 13 nach einer guten Aufholjagd bester Deutscher, Anton Grammel belegte am Ende Platz 14.

Lucas Pinheiro Braathen holt im Riesenslalom die erste Goldmedaille für Brasilien.
Lucas Pinheiro Braathen holt im Riesenslalom die erste Goldmedaille für Brasilien.  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

14. Februar, 14.30 Uhr: Das Spiel ist aus, Deutschland verliert gegen Lettland

Schade! Kurz vor Schluss donnert Deutschland den Puck noch einmal gegen den Pfosten und verpasst so den Ausgleich.

Am Ende steht deshalb eine 3:4-Niederlage gegen Lettland. Weiter geht es für das DEB-Team am Sonntagabend um 21.10 Uhr gegen einen der Topfavoriten, Team USA.

Viermal musste Goalie Philipp Grubauer den Puck vorbeilassen, Deutschland verlor 3:4 gegen Lettland.
Viermal musste Goalie Philipp Grubauer den Puck vorbeilassen, Deutschland verlor 3:4 gegen Lettland.  © Peter Kneffel/dpa

14. Februar, 14.26 Uhr: Tim Stützle bringt Deutschland wieder ran

Geht hier noch was? Tim Stützle bringt die deutschen Eishockey-Männer wieder ran, verkürzt auf 3:4 gegen Lettland.

Zwei Minuten sind noch zu spielen, erzielt Deutschland den Ausgleich, geht es in die Overtime.

14. Februar, 14.17 Uhr: Lettland führt gegen Deutschland

Ist das bitter! Erstmals in diesem olympischen Eishockey-Turnier liegt Deutschland hinten, Lettland stellt auf 3:2.

Eduards Tralmaks bringt die Letten in Front, zum ersten Mal in diesem Spiel braucht sein Team dabei keine Überzahlsituation für einen Treffer. Nur wenige Minuten später erhöht Renars Krastenbergs sogar auf 4:2.

Rund acht Minuten hat Deutschland noch, um zumindest die Overtime zu erzwingen.

Deutschland liegt gegen Lettland hinten.
Deutschland liegt gegen Lettland hinten.  © Carolyn Kaster/AP/dpa

14. Februar, 13.21 Uhr: Lettland gleicht gegen Deutschland aus

Schon wieder gleicht Lettland im Eishockey gegen Deutschland aus!

Dieses Mal war das DEB-Team in der doppelten Unterzahl, nachdem Jonas Müller und Tobias Rieder für jeweils zwei Minuten vom Eis geschickt worden waren. Das Power Play nutzte Lettland eiskalt aus, Dans Locmelis (29. Minute) verlud Goalie Philipp Grubauer zum zweiten Mal an diesem Tag.

14. Februar, 13.21 Uhr: Deutschland beim Sieg von Norwegen Vierte in der Langlauf-Staffel

Schade! Am Ende ist Deutschland dank Schlussläuferin Pia Fink sogar noch auf den vierten Platz vorgerückt, die Medaillenränge waren allerdings zu weit weg.

Gold sichert sich Norwegen fast eine Minute vor den großen Favoriten aus Schweden, die trotz des Sturz-Pechs von Ebba Andersson noch auf den Silberrang vorarbeiteten, Bronze ging an Finnland.

Deutschland um 2022-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler verpasst in der 4x7,5-Kilometer-Staffel die Medaillenränge.
Deutschland um 2022-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler verpasst in der 4x7,5-Kilometer-Staffel die Medaillenränge.  © Daniel Karmann/dpa

14. Februar, 13.03 Uhr: Helen Hoffmann schiebt deutsche Staffel auf Rang fünf vor

Es geht nach vorne! Helen Hoffmann übergibt auf Platz fünf liegend auf die deutsche Schlussläuferin Pia Fink.

Die Medaillen sind allerdings wohl außer Reichweite, Norwegen dreht an der Spitze einsam seine Kreise, Finnland als zweites Team hat 48 Sekunden Rückstand, Italien auf Rang drei 57 Sekunden. Schweden hat sich nach dem Sturz-Drama um Andersson wieder auf Platz vier vorgearbeitet, Deutschland liegt aktuell rund eineinhalb Minuten hinter Norwegen.

14. Februar, 12.42 Uhr: Deutsche Eishockey-Profis kontern Ausgleich sofort

Das deutsche Eishockey-Team liegt weiter auf Siegkurs!

Zwar glich Lettland im Power Play durch Dans Locmelis (16. Minute) zunächst aus, doch es dauerte nur 68 Sekunden, bis Deutschland durch Lukas Kalble den alten Abstand wiederherstellte.

14. Februar, 12.41 Uhr: Deutschland rückt in der Langlauf-Staffel wieder etwas weiter ran

Auch Katharina Hennig Dotzler, 2022 noch mit Gold und Silber bei Olympia dekoriert, kann Deutschland im Langlauf zeitlich nicht näher an die Spitze heranführen. Zumindest liegt Deutschland beim zweiten Wechsel jetzt aber auf Platz sieben.

Auf die nach mehreren Stürzen der Schwedin Ebba Andersson auf Platz 1 vorgerückten Norwegerinnen fehlten beim Wechsel auf Helen Hoffmann 52,5 Sekunden.

14. Februar, 12.22 Uhr: Deutschland in der Langlauf-Staffel schon weit zurück

Nicht so gut wie im Eishockey läuft es in der Langlauf-Staffel: Laura Gimmler übergab als Zehnte mit schon über 40 Sekunden Rückstand auf die führende Schwedin Linn Svahn an die zweite Läuferin Katharina Hennig Dotzler.

Besonders auf den letzten zwei Kilometern der 7,5 Kilometer langen Runde verlor Gimmler enorm viel Zeit, musste abreißen lassen und kassierte fast eine halbe Minute.

Laura Gimmler musste rund zwei Kilometer vor dem Wechsel abreißen lassen.
Laura Gimmler musste rund zwei Kilometer vor dem Wechsel abreißen lassen.  © Daniel Karmann/dpa

14. Februar, 12.14 Uhr: Blitz-Start für Team D!

Wieder Blitz-Start für das deutsche Team! Dieses Mal zwar nicht nach 23 Sekunden, aber nach zwei Minuten geht Deutschland gegen Lettland in Führung, Lukas Reichel netzt zum 1:0 ein.

Erneuter Blitzstart für Deutschlands Eishockey-Herren.
Erneuter Blitzstart für Deutschlands Eishockey-Herren.  © Peter Kneffel/dpa

14. Februar, 12.11 Uhr: Deutschland will gegen Lettland den zweiten Sieg im Eishockey

Zweiter Auftritt für die deutschen Eishockey-Cracks! Nach dem 3:1-Erfolg gegen Dänemark will die Mannschaft um Leon Draisaitl jetzt gegen Lettland den zweiten Sieg folgen lassen.

Das Team um Leon Draisaitl (l.) will den zweiten Sieg im zweiten Spiel.
Das Team um Leon Draisaitl (l.) will den zweiten Sieg im zweiten Spiel.  © Peter Kneffel/dpa

14. Februar, 11.55 Uhr: Kann deutsche Langlauf-Staffel Silber-Triumph von 2022 wiederholen?

Holen die deutschen Langläuferinnen heute ihre erste Medaille? Laura Gimmler, Katharina Hennig Dotzler, Helen Hoffmann und Pia Fink kämpfen jetzt in der 4x7,5-Kilometer-Staffel um Edelmetall.

2022 konnte sich das DSV-Quartett überraschend Silber sichern, im vergangenen Jahr gab es Bronze bei der Nordischen Ski-WM. Bei beiden Erfolgen war allerdings Victoria Carl noch mit von der Partie, die in Italien dopingsgesperrt fehlt.

14. Februar, 10.53 Uhr: Irre Riesenslalom-Show von Lucas Pinheiro Braathen

Mit einem unfassbar dominanten ersten Lauf hat Lucas Pinheiro Braathen den Grundstein für Gold im Riesenslalom gelegt. Fast eine Sekunde Vorsprung nimmt der 25-Jährige auf Marco Odermatt mit, bis auf den vierten Platz sind es bereits 1,89 Sekunden Vorsprung.

Es wäre nicht nur die erste Olympia-Medaille für Braathen, sondern auch für Brasilien: Der in Norwegen geborene Technik-Spezialist wechselte zur Saison 2024/25 die Nation und startet seither für das Heimatland seiner Mutter.

Als bester Deutscher belegt Fabian Gratz aktuell den 10. Rang, sein Rückstand auf Bronze beträgt 0,71 Sekunden. Anton Grammel und Alexander Schmid folgen auf den Plätzen 15 und 19.

Lucas Pinheiro Braathen hämmerte mit der Startnummer 1 einen Lauf in den Schnee, an den niemand heranreichte.
Lucas Pinheiro Braathen hämmerte mit der Startnummer 1 einen Lauf in den Schnee, an den niemand heranreichte.  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

14. Februar, 10.20 Uhr: Deutscher Biathlon-Star fällt für Sprint aus

Schlechte Nachrichten aus dem DSV-Lager: Biathlon-Ass Janina Hettich-Walz kann im Sprint nicht an den Start gehen.

Sie habe in den vergangenen beiden Tagen an Magenproblemen gelitten, weshalb ein Start im Sprint noch zu früh komme. "Gesundheit geht vor", schrieb die 29-Jährige, die durch die Sprint-Absage auch die Verfolgung verpassen wird.

Auch wenn die Startliste schon ausgelost war, konnte eine DSV-Athletin für Hettich-Walz nachrücken: Selina Grotian erhält nach ihrem verkorksten Einzel die Chance zur Wiedergutmachung.

Janina Hettich-Walz feierte mit Platz 8 im Einzel einen guten Einstand bei den Olympischen Spielen. Die nächsten Rennen verpasst sie allerdings.
Janina Hettich-Walz feierte mit Platz 8 im Einzel einen guten Einstand bei den Olympischen Spielen. Die nächsten Rennen verpasst sie allerdings.  © Hendrik Schmidt/dpa

14. Februar, 10.14 Uhr: Schwere Verletzung von Kevin Fiala überschattet Kanadas Eishockey-Sieg gegen die Schweiz

Beim olympischen Eishockey-Turnier ist es zu bangen Momenten um den Schweizer Kevin Fiala gekommen, der sich bei der Niederlage gegen Kanada schwer verletzt hat.

Die Verletzung hat schwerwiegende Konsequenzen für den Schweizer: "Schock-Szenen bei Olympia: Eishockey-Star kann nicht mehr aufstehen".

14. Februar, 8.29 Uhr: Das sind die Highlights des 8. Wettkampftags

Nachdem der siebte Wettkampftag aus deutscher Sicht silbern und bronze glänzend geendet hat, könnte die Medaillenflut im Eiskanal schon wenige Stunden später weitergehen.

Um 18 Uhr startet nämlich der dritte Lauf der Skeleton-Frauen, bei der Entscheidung um 19.35 Uhr haben alle drei deutschen Starterinnen Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise noch gute Chancen auf Edelmetall oder sogar Gold.

Die deutschen Biathletinnen wollen an die guten Leistungen aus dem Einzel anknüpfen und sich im Sprint (14.45 Uhr) die erste Solo-Medaille schnappen, bei den Langläuferinnen sind die Chancen in der 4x7,5-Kilometer-Staffel (12 Uhr) da. Am Abend kämpft dann Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund von der Großchance um seine nächste Medaille.

Auch die deutschen Eishockey-Teams sind heute wieder im Einsatz: Die Frauen bestreiten ihr Viertelfinale gegen Kanada um 16.40 Uhr, die Männer treten schon um 12.10 Uhr in der Vorrunde gegen Lettland an.

Susanne Kreher liegt nach der Hälfte des Wettkampfs nur 0,04 Sekunden hinter der Führenden Janine Flock.
Susanne Kreher liegt nach der Hälfte des Wettkampfs nur 0,04 Sekunden hinter der Führenden Janine Flock.  © Robert Michael/dpa

13. Februar, 23.07 Uhr: Das war der siebte Wettkampftag!

Ganz spät holte Deutschland am siebten Wettkampftag doch noch Edelmetall! Die Skeletonis Axel Jungk und Christopher Grotheer gewannen Silber und Bronze und damit die Medaillen Nummer zehn und elf für Team D.

Im Medaillenspiegel befindet sich Deutschland damit aktuell auf dem fünften Platz.

13. Februar, 23.05 Uhr: Unfassbares Sturz-Drama im Eiskunstlauf-Finale

Unfassbare Szenen im Eiskunstlauf-Finale der Männer! Der haushohe Favorit Ilia Malinin, der nach dem Kurzprogramm noch weit in Führung gelegen hatte, stürzte in der Kür gleich mehrfach, leistete sich weitere Unsicherheiten und rutschte so noch auf den achten Rang ab!

Doch nicht nur Malinin patzte in der Kür, stattdessen stürzten die Eiskunstläufer reihenweise. Der Profiteur: Mikhail Shaidorov aus Kasachstan, der nach dem Kurzprogramm noch auf dem fünften Platz gelegen hatte und sich dank einer zauberhaften Kür an allen vorbei auf den Goldrang schob! Silber gewann der Japaner Yuma Kagiyama vor seinem Landsmann Shun Sato.

Ilia Malinin war als haushoher Goldfavorit in die Kür gestartet. Doch er brachte nur die 15. Kür des Abends aufs Eis und rutschte auf Platz 8 ab.
Ilia Malinin war als haushoher Goldfavorit in die Kür gestartet. Doch er brachte nur die 15. Kür des Abends aufs Eis und rutschte auf Platz 8 ab.  © Peter Kneffel/dpa

13. Februar, 22.13 Uhr: Deutsche Curler besiegen Italien im Extra-End

Nächster Erfolg für die deutschen Curler: Gegen Italien musste Team D zwar nachsitzen, hatte mit einem 6:5-Sieg nach dem Extra-End aber das bessere Ende für sich.

Damit hat das Team um Skip Marc Muskatewitz jetzt zwei von drei Spielen gewonnen, muss in der Vorrundengruppe allerdings gegen alle neun anderen Teams antreten, die besten vier ziehen ins Halbfinale ein. Als Nächstes warten die USA am Samstag (14.05 Uhr) auf Deutschland.

Zweiter Gruppensieg für die deutschen Curler!
Zweiter Gruppensieg für die deutschen Curler!  © Misper Apawu/AP/dpa

13. Februar, 21.58 Uhr: Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeletonis!

Doppeltes Edelmetall für die deutschen Skeletonis! Axel Jungk und Christopher Grotheer haben ihre Leistungen aus den ersten drei Läufen bestätigt und sich Silber und Bronze im Eiskanal von Cortina gesichert. Gegen Goldmedaillengewinner Matt Weston aus Großbritannien, der schon wieder Bahnrekord fuhr, war kein Kraut gewachsen.

Nach vier Läufen hatte Jungk 0,88 Sekunden Rückstand auf Weston, Teamkollege Grotheer folgte weitere 0,19 Sekunden dahinter. Der dritte Deutsche, Felix Keisinger, zeigte als Gesamt-Sechster ebenfalls einen guten Olympia-Auftritt.

Damit geht die deutsche Medaillenjagd im Eiskanal weiter, noch kein Wettbewerb endete ohne Edelmetall für Team D. Als nächstes stehen am Samstag die Läufe drei und vier der Skeleton-Frauen an, am Sonntag feiert dann noch das Mixed-Team seine Olympia-Premiere.

Axel Jungk holt Silber im Skeleton!
Axel Jungk holt Silber im Skeleton!  © Michael Kappeler/dpa

13. Februar, 21.05 Uhr: Gold für Japan auf der Halfpipe

Im spektakulären Halfpipe-Wettbewerb der Snowboarder hat sich der Japaner Yuto Totsuka die Goldmedaille gesichert. Ein brillanter zweiter Lauf bescherte dem 24-Jährigen bei seinen schon dritten Olympischen Spielen das erste Edelmetall, und dann war es gleich Gold.

Mit 95.00 Punkten verwies Totsuka den Australier Scotty James auf den zweiten Platz, der Japaner Ryusei Yamada komplettierte das Podest.

Mit spektakulären Tricks schnappte sich Yuto Totsuka Gold in der Halfpipe.
Mit spektakulären Tricks schnappte sich Yuto Totsuka Gold in der Halfpipe.  © Lindsey Wasson/AP/dpa

13. Februar, 20.53 Uhr: Philipp Raimund in Form für die nächste Medaille

Skispringer Philipp Raimund präsentiert sich auch auf der Großschanze in Form für eine Medaille. Im zweiten Training flog der Normalschanzen-Olympiasieger einmal auf den vierten und einmal auf den dritten Platz, den letzten Sprung ließ er aus.

Schon im ersten Training am Donnerstag hatte Raimund die Plätze sechs, zwei und zwei belegt. Am Samstagabend geht es dann für die DSV-Adler um die Medaillen.

Für Philipp Raimund geht es am Samstag wieder um die Medaillen.
Für Philipp Raimund geht es am Samstag wieder um die Medaillen.  © Daniel Karmann/dpa

13. Februar, 20.03 Uhr: Deutsche Skeletonis greifen nach Silber und Bronze

Der dritte Lauf zementiert die Medaillen-Ambitionen der deutschen Skeleton-Männer! Vor dem vierten und finalen Durchgang liegt Axel Jungk auf Silber-Kurs, Teamkollege Christopher Grotheer folgt dahinter auf dem Bronze-Rang.

An der Spitze brach Seriensieger Matt Weston wieder seinen eigenen Bahnrekord, ohne groben Fehler des Briten dürfte Gold vergeben sein. Jungk hat aktuell 0,39 Sekunden Rückstand auf Weston, Grotheer 0,75 Sekunden.

Der dritte Deutsche im Bunde, Felix Keisinger, liegt mit 1,18 Sekunden Rückstand auf einem guten sechsten Platz, dürfte aber nicht mehr in den Medaillenkampf eingreifen können.

Axel Jungk befindet sich auf Silber-Kurs.
Axel Jungk befindet sich auf Silber-Kurs.  © Robert Michael/dpa

13. Februar, 19.59 Uhr: Lindsey Vonn muss noch zweimal operiert werden

Lindsey Vonn hat sich in einer Videobotschaft aus dem Krankenhaus an ihre Follower gewandt und die nächsten Schritte ihrer Genesung skizziert. Demnach muss sie noch mindestens zweimal an ihrem gebrochenen Unterschenkel operiert werden.

Eine der beiden OPs werde bereits am Samstag im Krankenhaus in Treviso durchgeführt, wo die 41-Jährige seit ihrem Sturz liegt. Danach könne sie hoffentlich nach Hause, erzählte Vonn, wo allerdings noch eine weitere Operation auf sie warte.

Sie bedankte sich für all die Blumen, Briefe und Stofftiere, die sie im Laufe der vergangenen Woche bekommen habe. "Das hat mir wirklich geholfen. Es waren ein paar harte Tage hier im Krankenhaus", sagte die US-Amerikanerin. Erst langsam fühle sie sich wieder wie sie selbst: "Aber es ist noch ein langer, langer Weg."

Lindsey Vonn bedankte sich für die Unterstützung im Krankenhaus.
Lindsey Vonn bedankte sich für die Unterstützung im Krankenhaus.  © Michael Kappeler/dpa

13. Februar, 19.29 Uhr: Schwedische Eishockey-Frauen erreichen Halbfinale

Der erste Halbfinalist im Eishockey-Turnier der Frauen steht fest! Schweden besiegt Tschechien mit 2:0 und sichert sich zwei Medaillen-Spiele.

Auch Deutschland ist noch im Wettbewerb dabei, muss allerdings sein Viertelfinale morgen gegen Favorit Kanada bestreiten.

13. Februar, 18.43 Uhr: Deutsche Skeleton-Frauen mit überragendem ersten Tag

Was für ein erfolgreicher erster Tag für die deutschen Skeleton-Frauen! Nach Lauf zwei und damit zur Halbzeit belegen die Deutschen die Plätze zwei bis vier.

Nur 0,04 Sekunden Rückstand auf die Führende Janine Flock aus Österreich hat Susanne Kreher, Jacqueline Pfeifer fuhr im zweiten Lauf Bahnrekord und schob sich damit auf Platz drei mit 0,09 Sekunden Rückstand auf Kreher vor. In Lauerstellung befindet sich zudem die Olympiasiegerin von 2022, Hannah Neise: Die 25-Jährige belegt aktuell den vierten Platz.

Der deutschen Skeleton-Fahrerin Susanne Kreher fehlen nur vier Hundertstelsekunden auf Platz eins.
Der deutschen Skeleton-Fahrerin Susanne Kreher fehlen nur vier Hundertstelsekunden auf Platz eins.  © Robert Michael/dpa

13. Februar, 17.53 Uhr: 19-Jähriger holt Gold im Eisschnelllauf über 10.000 Meter

Schon über 5000 Meter gewann er Silber, jetzt krönt er sich mit gerade einmal 19 Jahren zum Olympiasieger: Der Tscheche Metodej Jilek hat den Eisschnelllauf-Wettbewerb über 10.000 Meter gewonnen.

Mit 5,65 Sekunden Vorsprung setzte er sich gegen dem Polen Vladimir Semirunniy durch, Jorrit Bergsma aus den Niederlanden gewann Bronze. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start.

Metodej Jilek ist mit gerade einmal 19 Jahren schon Olympiasieger.
Metodej Jilek ist mit gerade einmal 19 Jahren schon Olympiasieger.  © Peter Kneffel/dpa

13. Februar, 17.43 Uhr: CAS bestätigt Ausschluss von ukrainischem Skeleton-Fahrer Vladyslav Heraskevych

Der Ukrainer Vladyslav Heraskevych war am Donnerstag von den Olympischen Spielen ausgeschlossen worden, weil er darauf bestanden hatte, mit einem Helm mit Bildern von im Krieg gefallenen Sportlern zu starten. Gegen die Entscheidung war er vorgegangen - und hat jetzt verloren.

Der Internationale Sportgerichtshof CAS entschied in einem Eilverfahren, dass die Disqualifikation des Skeleton-Fahrers rechtens gewesen sei und wies den Einspruch des 27-Jährigen zurück.

Vladyslav Heraskevych und sein Kontroversen auslösender Helm.
Vladyslav Heraskevych und sein Kontroversen auslösender Helm.  © Peter Kneffel/dpa

13. Februar, 16.23 Uhr: Starker Auftakt der deutschen Skeleton-Frauen

Der Eiskanal ist weiter gutes Terrain für die Deutschen! Im ersten Lauf der Skeleton-Frauen haben sich die drei deutschen Frauen alle unter den Top 5 platziert.

Beste Deutsche ist dabei die Dresdnerin Susanne Kreher, die gerade einmal 0,02 Sekunden Rückstand auf die führende Österreicherin Janine Flock hat. Auf dem Bronze-Rang folgt die Britin Tabitha Stoecker, bevor sich Jacqueline Pfeifer und Hannah Neise mit 0,21 bzw. 0,23 Sekunden Rückstand auf Flock auf den Plätzen vier und fünf einordnen.

Die im Gesamtweltcup am besten platzierte Deutsche Jacqueline Pfeifer liegt nach dem ersten Lauf auf Platz vier.
Die im Gesamtweltcup am besten platzierte Deutsche Jacqueline Pfeifer liegt nach dem ersten Lauf auf Platz vier.  © Michael Kappeler/dpa

13. Februar, 15.53 Uhr: Arzt von Lindsey Vonn spricht über Eingriffe

Lindsey Vonn musste nach ihrem komplizierten Schienbeinbruch bereits dreimal operiert werden.

Ihr behandelnder Arzt hat nun über die Eingriffe gesprochen: "Arzt von Lindsey Vonn meldet sich nach 3. Operation: 'Heikle Situation'"

13. Februar, 15.46 Uhr: Biathlon-Olympiasieger lässt Babybombe platzen

Es war "DER Tag", schwärmte Biathlet Quentin Fillon Maillet am ARD-Mikrofon von seinem perfekten Rennen, bei dem er fehlerfrei blieb, die zweitschnellste Laufzeit in den Schnee zauberte und so quasi unschlagbar war. Doch der Olympiasieg im Sprint ist nicht das einzige, worüber er sich freute.

"Es ist ein besonderer Sieg, denn meine Freundin Lydie und ich erwarten ein Baby", verriet der Franzose. Es sei ein Sieg für seine Freundin.

Quentin Fillon Maillet hat aktuell doppelten Grund zur Freude.
Quentin Fillon Maillet hat aktuell doppelten Grund zur Freude.  © Hendrik Schmidt/dpa

13. Februar, 15.10 Uhr: Australierin Josie Baff gewinnt Snowboard Cross

Josie Baff darf über ihren ersten Olympiasieg jubeln! Die 23-jährige Australierin setzte sich im Snowboard Cross gegen die Tschechin Eva Adamczykova und die Italienerin Michela Moioli durch.

Die einzige deutsche Starterin Jana Fischer war im Viertelfinale ausgeschieden.

13. Februar, 15.02 Uhr: Deutsche Biathleten bei dominantem Sieg von Quentin Fillon Maillet ohne Medaillen-Chance

Schade! Mit der erhofften Medaille hatten die deutschen Biathlon-Herren im Sprint am Ende nichts zu tun. Als bester Deutscher belegte Philipp Horn den zehnten Platz, David Zobel und Justus Strelow folgten auf den Plätzen 19 und 23.

Philipp Nawrath kosteten an seinem 33. Geburtstag drei Schießfehler eine bessere Platzierung, am Ende reichte es nur für Platz 26.

Stattdessen lieferte der Franzose Quentin Fillon Maillet, der schon 2022 zwei Solo-Goldmedaillen gewonnen hatte, ein perfektes Rennen ab und sicherte sich den Olympiasieg vor den beiden Norwegern Vetle Sjåstad Christiansen und Sturla Holm Lægreid, der bereits im Einzel Bronze geholt hatte.

Philipp Horn belegte als bester Deutscher den zehnten Platz im Sprint.
Philipp Horn belegte als bester Deutscher den zehnten Platz im Sprint.  © Hendrik Schmidt/dpa

13. Februar, 14.33 Uhr: Medaille für deutsche Herren wohl außer Reichweite

Das Rennen war so gut gestartet, doch innerhalb weniger Minuten verschießen die deutschen Herren ihre Medaillenchancen! Erst lässt Justus Strelow beim Stehendschießen eine Scheibe stehen, dann passiert dem im Liegendanschlag ebenfalls fehlerfrei gebliebenen Philipp Horn dasselbe.

Parallel zu Horns zweitem Schießen kommt Philipp Nawrath zum Liegendschießen, setzt allerdings gleich zwei Patronen daneben und schießt sich selbst damit aus dem Rennen.

David Zobel trifft als einziger Deutscher zehnmal, ihm fehlen allerdings ein paar Prozentpunkte im Laufen, um damit um die Podestplätze kämpfen zu können.

13. Februar, 14.23 Uhr: Klasse Start für deutsche Biathlon-Herren

David Zobel und Justus Strelow sind bereits unterwegs und haben ihr erstes Schießen absolviert. Dabei sind beide DSV-Biathleten fehlerfrei geblieben!

Strelow mit seinem unnachahmlich schnellen Schießen setzt sich nach der ersten Einlage sogar an die Spitze des Feldes, Zobel folgt nur knapp dahinter auf Platz 6. Die Top-Läufer des Weltcups kommen aber noch.

13. Februar, 14.08 Uhr: Deutsche Biathleten sprinten um Medaillen

Die nächste Medaillen-Chance für Deutschland gibt es im Biathlon, der Sprint der Herren läuft! Es dürfte die wohl beste Gelegenheit auf Solo-Edelmetall für die deutschen Männer sein, schließlich holten sowohl Philipp Nawrath als auch Philipp Horn ihre Podestplätze in diesem Winter im Sprint.

Dabei ist es besonders für Nawrath ein besonderer Tag: Der Mixed-Staffel-Bronzegewinner feiert heute nämlich seinen 33. Geburtstag. Neben den beiden Philipps starten auch Justus Strelow und David Zobel für den DSV.

Philipp Nawrath beim Anschießen.
Philipp Nawrath beim Anschießen.  © Hendrik Schmidt/dpa

13. Februar, 13.03 Uhr: Langlauf-Star Klæbo gewinnt erneut Gold

An ihn kommt niemand heran: Norwegens Ski-König Johannes Høsflot Klæbo (29) hat bei diesen Spielen seine dritte Goldmedaille gewonnen.

Nach seinen Erfolgen im Skiathlon sowie Sprint setzte sich der 29-Jährige am Freitag auch im Langlauf über zehn Kilometer Freistil durch und verwies den Franzosen Mathis Desloges (23) auf Platz zwei. Damit feierte Klæbo seinen achten Olympiasieg insgesamt.

Bronze ging an Einar Hedegart (24) aus Norwegen.

Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) schnappte sich bei diesen Winterspielen schon sein drittes Gold.
Norwegens Ski-Star Johannes Høsflot Klæbo (29) schnappte sich bei diesen Winterspielen schon sein drittes Gold.  © Tobias SCHWARZ / AFP

13. Februar, 12.45 Uhr: John Steel Hagenbuch überrascht mit Langlauf-Outfit

So etwas sieht man nicht alle Tage: Beim Ski-Langlauf über zehn Kilometer Freistil in Tesero im Val di Fiemme bietet sich den Zuschauern ein ungewöhnlicher Anblick.

Temperaturen knapp über null halten John Steel Hagenbuch (26) nicht davon ab, ohne Mütze und nur im Renntrikot an den Start zu gehen.

Im Vergleich zu den anderen Athleten sorgt der US-Amerikaner damit für sommerliche Stimmung auf der Loipe.

Kennt keine Kälte: US-Skilangläufer John Steel Hagenbuch (26).
Kennt keine Kälte: US-Skilangläufer John Steel Hagenbuch (26).  © imago / GEPA pictures

13. Februar, 12.14 Uhr: Agnes Reisch lässt Training aus

Das Training vor dem Springen am Sonntagabend (18.45 Uhr) hat Agnes Reisch (26) ausfallen lassen.

Die 26-Jährige, die mit dem Mixed-Team vor drei Tagen knapp eine Medaille verpasst hatte, erklärte nach der ersten Trainingseinheit: "Ich habe heute meine Tage bekommen. Dann bin ich immer super ängstlich."

Auf einen dritten Sprung verzichtete sie, weil sie "keinen Sinn mehr gesehen" hätte.

Die deutsche Skispringerin Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training.
Die deutsche Skispringerin Agnes Reisch (26) verzichtete auf das Training.  © Daniel Karmann/dpa

13. Februar, 11.30 Uhr: Vierter Trainingslauf für deutsches Bob-Team

Die deutschen Zweierbob-Männer mussten sich im vierten Trainingslauf erstmals geschlagen geben.

Der Südkoreaner Jinsu Kim (30) setzte sich mit sechs Hundertsteln Vorsprung vor Johannes Lochner an die Spitze. Bob-Dominator Francesco Friedrich (beide 35) kam nicht über Rang fünf hinaus.

Viel Aussagekraft besitzt das Resultat allerdings nicht, da es sich lediglich um eine Trainingseinheit handelt. Außerdem hatten die Deutschen zuvor in jedem Lauf jeweils Bestzeiten gefahren.

Bob-Pilot Francesco Friedrich (35) kam im vierten Training nicht über den fünften Platz hinaus.
Bob-Pilot Francesco Friedrich (35) kam im vierten Training nicht über den fünften Platz hinaus.  © Robert Michael/dpa

13. Februar, 10.58 Uhr: Eishockey-Match wird Langfinger zum Verhängnis

Bei den Olympischen Spielen in Mailand ist ein seit 16 Jahren gesuchter Slowake von der Polizei festgenommen worden.

Der 44-jährige Mann wollte offenbar das Spiel der heimischen Nationalmannschaft gegen Finnland besuchen, doch statt in die Arena zu kommen, landete er hinter Gittern.

Laut Medienberichten muss der Langfinger nun die vom Gericht in Bozen verhängte Gefängnisstrafe von fast einem Jahr absitzen, nachdem er zuvor wegen mehrerer Ladendiebstähle verurteilt worden war.

In Mailand klickten die Handschellen für einen 44-jährigen Slowaken, der seit 16 Jahren von der Polizei gesucht wurde. (Symbolfoto)
In Mailand klickten die Handschellen für einen 44-jährigen Slowaken, der seit 16 Jahren von der Polizei gesucht wurde. (Symbolfoto)  © Marcus Brandt/dpa

13. Februar, 10.01 Uhr: Rodel-Star Langenhan ignoriert Merz-Anruf

Schmunzel-Aktion von Max Langenhan (26)!

Nach seinem Gold-Erfolg wollte Friedrich Merz (70) anrufen, um persönlich zu gratulieren, doch der 26-jährige Rodel-Star drückte den Bundeskanzler einfach weg.

Wie es dazu kam, erfahrt Ihr hier: "Deutscher Olympia-Sieger drückt Bundeskanzler Merz am Handy weg"

13. Februar, 8.30 Uhr: Olympia-Tag sieben! Was ist heute für Team D drin?

Weiter geht's! Auch heute stehen wieder mehrere Medaillenentscheidungen an und aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall vielversprechend.

Im Skeleton der Männer liegen Axel Jungk (34) und Christopher Grotheer (33) nach zwei von insgesamt vier Durchgängen auf Podiumskurs. Die Rückstande auf den führenden Briten Matt Weston (28) betragen 0,30 beziehungsweise 0,46 Sekunden. Damit ist selbst Gold noch möglich.

Die Entscheidung steigt am Abend ab 19.30 Uhr im dritten Lauf, ehe ab 21.05 Uhr dann um die Medaillen gefahren wird.

Im Biathlon-Sprint über zehn Kilometer ruhen die deutschen Hoffnungen ab 14 Uhr auf Philipp Nawrath (33), Philipp Horn (31), Justus Strelow und David Zobel (beide 29), die um Edelmetall laufen.

Die größten deutschen Medaillenchancen gibt es am siebten Wettkampftag erneut im Eiskanal.
Die größten deutschen Medaillenchancen gibt es am siebten Wettkampftag erneut im Eiskanal.  © Alessandra Tarantino/AP/dpa

12. Februar, 23.39 Uhr: Das war der sechste Wettkampftag!

Damit verabschieden wir uns aus dem sechsten Wettkampftag, der ganz im Zeichen des dritten Olympiasieges der deutschen Rodler in der Team-Staffel stand.

In unserem Medaillenspiegel könnt Ihr nachschauen, wo sich Deutschland aktuell im Nationenvergleich einreiht.

12. Februar, 23.38 Uhr: Deutsche Eishockey-Männer feiern Olympia-Start nach Maß

Im letzten Drittel bringt die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ihren Zwei-Tore-Vorsprung über die Ziellinie und gewinnt zum Start der Spiele mit 3:1 gegen Dänemark.

Leon Draisaitl (1.) und Tim Stützle (25./31.) erzielten die Treffer fürs DEB-Team, Oscar Mølgaard glich zum zwischenzeitlichen 1:1 aus (14.). Am Samstag (12.10 Uhr) steht nun das zweite Vorrundenspiel gegen Lettland auf dem Programm.

12. Februar, 22.43 Uhr: DEB-Team geht mit Führung ins letzte Drittel

Mit dem 3:1 für Deutschland ertönt die Sirene zur letzten Unterbrechung.

Inzwischen haben sich Draisaitl und Co. die Führung hier auch verdient und sind auf Kurs Auftaktsieg.

12. Februar, 22.24 Uhr: Deutschland baut die Führung aus

Das DEB-Team nutzt das Powerplay aus, Tim Stützle schnürt seinen Doppelpack zum 3:1 (31.)!

Der Stürmer von den Ottawa Senators will Draisaitl in der Mitte anspielen, der Pass wird allerdings von einem Dänen abgefälscht und landet im Kasten.

Tim Stützle (l.) erzielt den dritten Treffer für das DEB-Team.
Tim Stützle (l.) erzielt den dritten Treffer für das DEB-Team.  © PIERO CRUCIATTI / AFP

12. Februar, 22.19 Uhr: Doppeltes Gold für die Niederlande im Shorttrack

Während im Eishockey noch die Kufen klirren, wurden im Shorttrack schon Medaillen verteilt.

Bei den Frauen setzte sich über 500 Meter Xandra Velzeboer vor der Italienerin Arianna Fontana durch. Bronze ging an Courtney Sarault aus Kanada. Im Finale über 1000 Meter bei den Männern jubelte ebenfalls Oranje: Jens van 't Wout landete ganz oben auf dem Podest vor dem Chinesen Long Sun sowie dem Koreaner Jongun Rim auf den Plätzen zwei und drei.

12. Februar, 22.10 Uhr: Deutschland geht erneut in Front!

Tim Stützle trifft nach starkem Assist von John Peterka sehenswert aus der Drehung zum 2:1 für Deutschland (25.)!

Eigentlich kamen die Dänen weiterhin etwas stärker aus der Viertelpause, doch allmählich bringt das DEB-Team mehr Energie aufs Eis. Das Tor und der erneute Vorsprung dürften jetzt nicht schaden.

12. Februar, 21.44 Uhr: Unentschieden nach dem ersten Drittel

Die erste Pause läuft, zwischen Deutschland und Dänemark steht es weiter 1:1.

Das DEB-Team erwischte einen Traum-Start mit dem Draisaitl-Tornach 23 Sekunden, ein Alu-Treffer von Bruggisser rüttelte die Dänen aber wach. Im Laufe der Minuten kamen diese so zu immer mehr Chancen und belohnten sich schließlich mit dem Ausgleich.

12. Februar, 21.31 Uhr: Dänemark gleicht aus

Das hatte sich in den vergangenen Minuten leider etwas angedeutet: Oscar Mølgaard trifft zum 1:1-Ausgleich für die Dänen (14.).

Keeper Philipp Grubauer rutscht der Puck ausgerechnet gegen seinen Vereinskollegen von den Seattle Kraken durch die Beine und Handschuhe ins leere Tor.

Das DEB-Team kassiert den Ausgleich.
Das DEB-Team kassiert den Ausgleich.  © PIERO CRUCIATTI / AFP

12. Februar, 21.23 Uhr: Freude in Russland wegen Olympia-Ausschluss

In Russland kam der Ausschluss des Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych aufgrund seines Helms mit Bildern im Krieg verstorbener Sportler aus der Ukraine offenbar gut an.

"Die Regeln gelten für alle", sagte der Duma-Abgeordnete Amir Chamitow der russischen Staatsagentur Tass. "Natürlich ist das für solche Teilnehmer eine unangenehme Erkenntnis, aber hier muss man sich entscheiden: Ist man Sportler oder politischer Agitator?"

IOC-Chefin Kirsty Coventry hatte die Entscheidung des Komitees unter Tränen bekannt gegeben. Die ukrainischen Rodler solidarisierten sich inzwischen mit ihrem Landsmann. Nach dem Rennen in der Team-Staffel knieten sich Julianna Tunyzka, Andrij Mandsij, Ihor Hoj, Nasarij Katschmar, Olena Stezkiw und Olexandra Moch gemeinsam hin und hielten ihre Helme hoch.

Vladyslav Heraskevych widersetzte sich den IOC-Vorgaben und durfte deshalb letztlich nicht an den Start gehen.
Vladyslav Heraskevych widersetzte sich den IOC-Vorgaben und durfte deshalb letztlich nicht an den Start gehen.  © Robert Michael/dpa

12. Februar, 21.11 Uhr: Deutsche Eishockey-Männer starten in die Olympischen Spiele

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft greift ab jetzt im ersten Vorrundenspiel der Gruppe C gegen Dänemark in die Spiele ein - und wie!

Schon nach 23 Sekunden bringt Superstar Leon Draisaitl das DEB-Team mit 1:0 in Führung - einen besseren Auftakt kann man sich wohl kaum wünschen.

Leon Draisaitl (l.) und Co. durften schon nach wenigen Sekunden jubeln.
Leon Draisaitl (l.) und Co. durften schon nach wenigen Sekunden jubeln.  © PIERO CRUCIATTI / AFP

12. Februar, 21.10 Uhr: Unfassbares Sturz-Comeback bei den Snowboarderinnen!

Gaon Choi aus Südkorea schnappt sich die Goldmedaille in der Halfpipe, dabei stürzte die 17-Jährige bei ihrem ersten Lauf heftig und musste länger behandelt werden, ehe sie zum Abschluss das beste Ergebnis hinlegte!

Mit 90.25 Punkten landete sie am Ende vor der favorisierten US-Amerikanerin Chloe Kim auf Platz zwei und Mitsuki Ono aus Japan, die sich über Bronze freuen kann.

"Ich hätte nicht gedacht, dass sie nach diesem Sturz wieder einfach so aufsteht", sagte ZDF-Kommentator Andreas Kürten zum Triumph von Choi, die anschließend vor Freude in Tränen ausbrach.

Gaon Choi aus Südkorea konnte ihr Glück kaum fassen: Nach einem heftigen Sturz flog sie noch zu Gold.
Gaon Choi aus Südkorea konnte ihr Glück kaum fassen: Nach einem heftigen Sturz flog sie noch zu Gold.  © Oliver Weiken/dpa

12. Februar, 19.17 Uhr: Deutsche Rodel-Staffel fährt zu Gold!

Der deutsche Medaillenregen im Rodeln findet in der Mixed-Staffel seinen Höhepunkt mit der nächsten Goldmedaille!

Mit 0,542 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierten Österreicher sausten Julia Taubitz, Max Langenhan, Tobias Wendl, Tobias Arlt, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina sehr souverän zum nächsten Sieg. Gastgeber (+0,849 Sekunden) Italien freut sich als Dritter über Bronze.

Damit konnte Team D in jedem Rodel-Wettbewerb mindestens eine Medaille einsacken.

Die deutsche Rodel-Staffel jubelt über Gold!
Die deutsche Rodel-Staffel jubelt über Gold!  © Michael Kappeler/dpa

12. Februar, 18.49 Uhr: Nächste Rodel-Medaille für Deutschland?

Vor einigen Minuten ist die Mixed-Staffel der Rodler und Rodlerinnen ins Medaillenrennen gestartet.

Mit den beiden Einzel-Olympiasiegern Max Langenhan und Julia Taubitz sowie dem Silber-Doppelsitzer der Damen Eitberger/Matschina und dem Bronze-Doppelsitzer der Herren Wendl/Arlt dürfte Team D erneut gute Chancen aufs Podest haben.

12. Februar, 17.59 Uhr: Großnichte von Film-Ikone Gina Lollobrigida holt zweites Gold im Eisschnelllauf

Gold für Francesca Lollobrigida im Eisschnelllauf! Über 5000 Meter sicherte sich die Großnichte der italienischen Film-Ikone Gina Lollobrigida den Olympiasieg vor der Niederländerin Merel Conijn und Ragne Wiklund aus Norwegen. Für die 35-Jährige ist es nach dem Sieg über die 3000 Meter bereits die zweite Goldmedaille bei diesen Spielen.

14,77 Sekunden hinter der Tagessiegerin reihte sich die Deutsche Maira Jasch auf dem achten Platz ein.

Francesca Lollobrigida steht zum zweiten Mal bei diesen Spielen ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Francesca Lollobrigida steht zum zweiten Mal bei diesen Spielen ganz oben auf dem Siegertreppchen.  © Gian Mattia D'Alberto/LaPresse via ZUMA Press/dpa

12. Februar, 16.50 Uhr: Erster Sieg für deutsche Curler

Die deutschen Männer haben den ersten Sieg im olympischen Curling-Turnier gefeiert. Mit 5:4 setzte sich das Team um Marc Muskatewitz gegen Norwegen durch.

Den Auftakt hatte Deutschland noch unglücklich mit 6:7 gegen Kanada verloren, ist nun aber wieder auf Kurs für das erklärte Ziel Top 4.

Die deutschen Curler um Skip Marc Muskatewitz (r.) haben ihren ersten Sieg bei Olympia gefeiert.
Die deutschen Curler um Skip Marc Muskatewitz (r.) haben ihren ersten Sieg bei Olympia gefeiert.  © Michael Kappeler/dpa

12. Februar, 15.14 Uhr: Alessandro Hämmerle gewinnt Gold im Snowboard Cross

Alessandro Hämmerle wiederholt seinen Triumph von 2022! Der Österreicher entscheidet das Finale im Snowboard Cross für sich. Silber sichert sich der Kanadier Eliot Grondin, Bronze gewinnt Jakob Dusek aus Österreich.

Für zwei der vier deutschen Starter war schon im Achtelfinale Schluss, Martin Nörl und Leon Ulbricht verpassten dann im selben Viertelfinale den Sprung unter die besten Acht, nachdem sie miteinander kollidiert waren.

Alessandro Hämmerle aus Österreich wiederholt seinen Triumph von 2022.
Alessandro Hämmerle aus Österreich wiederholt seinen Triumph von 2022.  © Oliver Weiken/dpa

12. Februar, 14.08 Uhr: Frida Karlsson pulverisiert die Konkurrenz über 10 Kilometer

Die Schwedin Frida Karlsson hat sich nach ihrem Sieg im Skiathlon auch den Sieg über 10 Kilometer Freistil gesichert und dabei die Konkurrenz geradezu pulverisiert.

Im Ziel hatte die 26-Jährige unglaubliche 46,6 Sekunden Vorsprung auf ihre Landsfrau Ebba Andersson, die US-Amerikanerin Jessie Diggins sicherte sich mit 49,7 Sekunden hinter Karlsson Bronze.

Die deutschen Frauen spielten bei der Medaillenvergabe keine Rolle: Als bestplatzierte Deutschle belegte Pia FInk den 19. Platz, Helen Hoffmann, Sofie Krehl und Theresa Fürstenberg reihten sich weit dahinter ein.

Zweites Gold für Frida Karlsson!
Zweites Gold für Frida Karlsson!  © Daniel Karmann/dpa

12. Februar, 13.45 Uhr: Gold-Drama auf der Buckelpiste

Irre knapp wurde es im Freestyle der Männer auf der Buckelpiste. Der Australier Cooper Woods und Mikael Kingsbury aus Kanada hatten nach dem zweiten Finale genau die gleiche Punktzahl.

Gold ging allerdings nicht an beide, sondern an Woods: Er wies die besseren Turn-Punkte auf, was bei Punktgleichheit entscheidet. Bronze sicherte sich der Japaner Ikuma Horishima.

12. Februar, 12.47 Uhr: Super-G-Gold für Federica Brignone

Die Sensation ist perfekt: Italiens Skirennläuferin Federica Brignone (35) hat das Super-G-Rennen in Cortina gewonnen und damit Gold geholt.

Die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin setzte sich vor Romane Miradoli (31) aus Frankreich sowie der drittplatzierten Österreicherin Cornelia Hütter (33) durch, schrieb dabei ihr ganz persönliches Wintermärchen.

Nach einem schweren Unfall bei den italienischen Meisterschaften vor rund einem Jahr mit mehrfachen Brüchen sowie einem Kreuzbandriss galt ihre Olympia-Teilnahme lange als unsicher. Exakt 315 Tage später setzte sich die Italienerin im heimischen Cortina nun die Super-G-Krone auf!

Mega-Erfolg: Federica Brignone (35) sicherte sich die Goldmedaille im Super-G der Ski-Rennläuferinnen.
Mega-Erfolg: Federica Brignone (35) sicherte sich die Goldmedaille im Super-G der Ski-Rennläuferinnen.  © Michael Kappeler/dpa

12. Februar, 12.23 Uhr: US-Ski-Star sorgt für Schrecksekunde

Schockmoment um Breezy Johnson (30)!

Beim Super-G-Rennen stürzte die 30-jährige US-Amerikanerin, nachdem sie an einem der Tore hängen geblieben war.

Glücklicherweise konnte Johnson, die am Sonntag schon Abfahrts-Gold gewonnen hatte, sich wieder aufrappeln und das Rennen eigenständig beenden.

Es scheint, als sei nichts Schlimmeres passiert.

Zog sich beim Sturz wohl keine Verletzungen zu: US-Ski-Star Breezy Johnson (30).
Zog sich beim Sturz wohl keine Verletzungen zu: US-Ski-Star Breezy Johnson (30).  © Michael Kappeler/dpa

12. Februar, 12.12 Uhr: Deutsche Skeletonis auf doppeltem Podiumskurs

Ist das stark! Nach dem zweiten von vier Läufen befinden sich die deutschen Skeletonis auf doppeltem Podestkurs: Axel Jungk liegt auf dem zweiten, Christopher Grotheer auf dem dritten Rang. Auch Felix Keisinger auf Rang sechs hat den Anschluss ans Podium noch nicht verloren.

An der Spitze zog der Gesamtweltcupsieger der letzten drei Jahre, Matt Weston, mit zweifachem Bahnrekord einsam seine Kreise, er hat aktuell 0,3 Sekunden Vorsprung auf Jungk.

Axel Jungk liegt nach dem zweiten von vier Läufen auf dem Silberrang.
Axel Jungk liegt nach dem zweiten von vier Läufen auf dem Silberrang.  © Robert Michael/dpa

12. Februar, 11.50 Uhr: Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann scheiden im Super-G aus

Ist das bitter! Mit den Hoffnungen auf das nächste Edelmetall gestartet ist Emma Aicher im nebligen Super-G früh ausgeschieden. Die zweifache Silbermedaillengewinnerin fädelte mit der Startnummer 7 ein und kam nicht ins Ziel.

Kurz zuvor war bereits die als dritte Frau gestartete Kira Weidle-Winkelmann ausgeschieden, nachdem sie nach einem Fahrfehler ein Tor verpasst hatte. Bei dem Ausfall-Festival erreichten auch andere Top-Fahrerinnen um die Italierin Sofia Goggia und Ester Ledecka aus Tschechien das Ziel nicht, aktuell führt sensationell Lokalmatadorin Federica Brignone, die erst vor wenigen Wochen ihr Comeback nach einer komplizierten und langwierigen Beinverletzung gefeiert hatte.

Emma Aicher kam im Super-G als Goldkandidatin gestartet nicht ins Ziel.
Emma Aicher kam im Super-G als Goldkandidatin gestartet nicht ins Ziel.  © Marco BERTORELLO / AFP

12. Februar, 11.02 Uhr: Deutsche Skeleton-Männer mit starkem ersten Lauf

Die deutschen Skeletonis haben mit ihrem ersten Lauf den Grundstein für ein geschlossen gutes Mannschaftsergebnis gelegt.

Axel Jungk hatte als Zweitbester des ersten Laufs nur 0,06 Sekunden Rückstand auf den Führenden Matt Weston, Christopher Grotheer und Felix Keisinger als Vierter und Sechster platzierten sich ebenfalls in Medaillenreichweite.

12. Februar, 10.51 Uhr: Vanessa Voigt zieht nach Anfeindungen Konsequenzen

Die deutsche Biathletin Vanessa Voigt ist im Einzel von Antholz mit Platz 4 nur knapp an den Medaillen vorbeigeschrammt und zudem beste Deutsche gewesen. Trotzdem wird die Thüringerin im Netz ohne Ende kritisiert - und zieht deshalb jetzt Konsequenzen.

"Während viele wieder kritisch über meine Laufzeit und Schießzeiten sprechen, stehe ich hier - und bin verdammt stolz" schrieb die 28-Jährige auf Instagram. Sie habe es trotz des Leistungs- und Trainingsrückstands, der entsteht, wenn ein Großteil der vorolympischen Saison wegbricht, geschafft, ihre beste Leistung genau zum Saisonhöhepunkt zu zeigen.

Für all die negativen Nachrichten, die sie erreichen, hat sie deshalb schlicht keinen Nerv und verlässt deshalb vorerst Instagram. "Wir sehen/hören und nach Olympia. Hier wird es jetzt ruhig - mein Fokus liegt woanders", sagte Voigt. Und zwar auf weiteren Medaillen - denn der Einzel war schließlich erst ihre zweite Medaillenchance.

Vanessa Voigt erhielt im Netz statt Anerkennung für ihren vierten Platz im Einzel Kritik für Lauf- und Schießzeit.
Vanessa Voigt erhielt im Netz statt Anerkennung für ihren vierten Platz im Einzel Kritik für Lauf- und Schießzeit.  © Hendrik Schmidt/dpa

12. Februar, 9.45 Uhr: Ukrainischer Olympia-Athlet wegen Helmdesign ausgeschlossen

Vladyslav Heraskevych (27) ist vom Weltverband für den olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden.

Grund ist sein Helm, der Motive von verstorbenen Sportkollegen zeigt, die Opfer russischer Angriffe wurden.

Mehr dazu erfahrt Ihr hier: "Streit um Kriegstote auf Helm: Ukrainer von Olympia ausgeschlossen"

12. Februar, 8.15 Uhr: Wer holt sich die nächsten Medaillen?

Tag sechs der Olympischen Spiele 2026 bringt das nächste volle Programm.

So stehen unter anderem heute der Frauen-Super-G, der Skilanglauf der Frauen über 10 Kilometer, das Snowboard-Cross-Finale der Männer sowie die Mixed Staffel im Rodeln an.

Die Entscheidungen des Tages im Überblick: "Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 12. Februar"

11. Februar, 22.58 Uhr: Frankreich greift letzte Goldmedaille des Tages ab

Die letzte Goldmedaille des Abends landet in Frankreich: Guillaume Cizeron und Laurence Fournier Beaudry verzaubern Publikum und Punktrichter beim Eistanz und landen ganz oben auf dem Podest vor dem US-amerikanischen Duo Madison Chock und Evan Bates sowie den Kanadiern Piper Gilles und Paul Poirier.

Damit verabschieden wir uns aus dem fünften Wettkampftag. In unserem Medaillenspiegel könnt Ihr Euch einen Überblick verschaffen, welche Nationen derzeit abräumen.

11. Februar, 20.36 Uhr: Im Eiskunstlauf werden heute noch Medaillen vergeben

Eine Medaillen-Entscheidung steht heute noch aus: Aktuell läuft das Finale im Eistanz, allerdings ohne deutsche Beteiligung.

11. Februar, 20.15 Uhr: Deutschland gewinnt Bronze im Doppelsitzer!

Tobias Wendl und Tobias Arlt profitieren im zweiten Durchgang von einem Fehler des führenden Duos aus den USA und schnappen sich so die Bronzemedaille!

Gold bleibt - wie schon bei den Damen - in Italien, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner dürfen jubeln. Thomas Steu und Wolfgang Kindl aus Österreich freuen sich derweil über Silber. Das zweite deutsche Duo Toni Eggert und Florian Müller schrammt mit dem vierten Platz knapp am Podest vorbei, Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA fallen am Ende bis auf Rang sechs ab.

Die beiden Jungspunde aus den Vereinigten Staaten starteten eigentlich auch stark in den zweiten Durchgang und waren schon auf Goldkurs, leisteten sich im Mittelabschnitt dann aber einen Patzer. Somit ging es weit zurück, Wendl/Arlt sprangen noch überraschend aufs Treppchen.

Bei Tobias Wendl und Tobias Arlt brachen nach ihrem Überraschungs-Bronze alle Dämme.
Bei Tobias Wendl und Tobias Arlt brachen nach ihrem Überraschungs-Bronze alle Dämme.  © Michael Kappeler/dpa

11. Februar, 19.58 Uhr: Jordan Stolz gewinnt Gold, Finn Sonnekalb verpasst das Podest deutlich

Nach dem Skandal um Joep Wennemars und Lian Ziwen landet der Niederländer nur auf dem fünften Platz, Gold geht in die USA.

Jordan Stolz schnappt sich den Sieg über 1000 Meter, der Niederländer Jenning de Boo gewinnt Silber. Zhongyan Ning aus China landet auf dem dritten Platz.

Enttäuschend lief der Abend für die deutsche Edelmetall-Hoffnung Finn Sonnekalb, der ganze zwei Sekunden unterhalb seiner Bestzeit blieb und lediglich 12. wurde. Allerdings bremste ein Infekt den 18-Jährigen womöglich auch aus. Mit Moritz Klein und Hendrik Dombek fuhren zwei weitere deutsche Athleten auf die Plätze 15 und 16.

Für Finn Sonnekalb hat es über 1000 Meter nicht zu einer Medaille gereicht.
Für Finn Sonnekalb hat es über 1000 Meter nicht zu einer Medaille gereicht.  © Peter Kneffel/dpa

11. Februar, 19.44 Uhr: Eklat beim Eisschnelllauf!

Der Chinese Lian Ziwen nimmt dem niederländischen Eisschnellläufer Joep Wennemars beim Wettbewerb über 1000 Meter den Außenbahnvorteil und bringt ihn damit völlig aus der Fassung!

Die heikle Szene kostete den Sohn von Olympia-Legende Erben Wennemars (50) wertvolle Sekunden im Medaillenrennen, weshalb der 23-Jährige auch frustriert gestikulierte, seinen Kontrahenten im Zieleinlauf wütend anging und wegschubste. Eine unschöne Szene!

11. Februar, 19.15 Uhr: Deutsche Rodlerinnen holen Silber!

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina behaupten den zweiten Platz und gewinnen die Silbermedaille!

Gold geht mit 0,120 Sekunden Vorsprung an die italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Selina Egle und Lara Michaela Kipp (+0,259 Sekunden) aus Österreich fahren zu Bronze.

Eitberger und Matschina legten einen starken zweiten Lauf im Eiskanal hin, doch das beste Duo des Abends ließ sich davon zum Abschluss nicht beeindrucken und sauste fehlerfrei zum Triumph ins Ziel. Der Jubel ist allerdings bei allen sechs Athletinnen auf dem Podest riesengroß.

Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewinnen die nächste Rodel-Medaille für Team D!
Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewinnen die nächste Rodel-Medaille für Team D!  © Robert Michael/dpa

11. Februar, 18.20 Uhr: Auch deutsche Rodel-Männer haben Medaillen-Chancen

Die beiden deutschen Doppelsitzer-Duos Toni Eggert und Florian Müller sowie Tobias Wendl und Tobias Arlt schielen ebenfalls auf Edelmetall.

Aktuell stehen Eggert/Artl nach dem 1. Durchgang auf Platz vier, dahinter lauern Wendl /Arlt als fünftbestes Team. Marcus Mueller und Ansel Haugsjaa aus den USA führen im Moment, dahinter würden es Thomas Steu mit Wolfgang Kindl aus Österreich sowie die Italiener Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner aufs Podest schaffen.

Toni Eggert und Florian Müller können auf eine Medaille im Doppelsitzer hoffen.
Toni Eggert und Florian Müller können auf eine Medaille im Doppelsitzer hoffen.  © Robert Michael/dpa

11. Februar, 17.42 Uhr: Rodlerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina auf Medaillenkurs

Das deutsche Rodel-Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina liegt zur Halbzeit im Doppelsitzer auf Platz zwei.

Zwar verloren die beiden bei einer Bandenberührung am Start etwas Zeit, dafür lief es im unteren Bereich umso besser. In Führung liegen die Italienerinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer, Eitberger und Matschina haben aber nur 0,022 Sekunden Rückstand. Selina Egle und Lara Kipp aus Österreich belegen derzeit den dritten Rang.

Dürfen sich Magdalena Matschina und Dajana Eitberger gleich über Edelmetall freuen?
Dürfen sich Magdalena Matschina und Dajana Eitberger gleich über Edelmetall freuen?  © Michael Kappeler/dpa

11. Februar, 17.07 Uhr: Entscheidung beim Rodeln im Doppelsitzer

Vor wenigen Minuten starteten die jeweils 1. Durchgänge im Doppelsitzer der Rodler und Rodlerinnen, ab 18.53 Uhr bzw. 19.40 Uhr fallen im 2. Durchgang die Entscheidungen.

Bei den Frauen kämpft das deutsche Duo Dajana Eitberger und Magdalena Matschina um die Goldmedaille, bei den Männern dürften Tobias Wendl und Tobias Arlt Medaillenchancen haben, außerdem treten Toni Eggert und Florian Müller an.

11. Februar, 17.02 Uhr: Freestyle Gold geht in die USA

Elizabeth Lemley schnappt sich den Olympiasieg auf der Buckelpiste im Livigno Snow Park! Die 20-jährige US-Amerikanerin siegt vor ihrer Teamkollegin Jaelin Kauf, Dritte wurde Perrine Laffont aus Frankreich.

Nach einem Kreuzbandriss kehrte die Jugend-Olympiasiegerin von 2024 erst im vergangenen Dezember in den Weltcup zurück, jetzt setzt sie sich überraschend in Italien durch.

Elizabeth Lemley gewinnt Gold im Ski-Freestyle auf der Buckelpiste.
Elizabeth Lemley gewinnt Gold im Ski-Freestyle auf der Buckelpiste.  © Oliver Weiken/dpa

11. Februar, 16.08 Uhr: Heftiger Sturz überschattet Snowboard-Wettbewerb

Große Sorge um die Chinesin Liu Jiayu! Die 33-Jährige ist bei der Halfpipe der Frauen schwer gestürzt und musste minutenlang behandelt werden.

Als sie ihren "Frontside 900" landen wollte, verlor sie das Gleichgewicht, knallte mit dem Kopf auf die Piste und blieb regungslos liegen, was die Fans sofort verstummen ließ. Rund acht Minuten kümmerten sich die Sanitäter um Jiayu, ehe sie auf einer Trage abtransportiert werden konnte.

Noch ist nicht klar, wie es der Weltmeisterin von 2019 inzwischen geht.

Liu Jiayu (33) wurde auf einer Trage abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht.
Liu Jiayu (33) wurde auf einer Trage abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht.  © Jeff PACHOUD / AFP

11. Februar, 15.30 Uhr: Julia Simon holt nächste Goldmedaille, Franziska Preuß geht leer aus

Die Französinnen dominieren den Biathlon-Einzel der Frauen über 15 Kilometer! Julia Simon schnappt sich Gold, Teamkollegin Lou Jeanmonnot freut sich über Silber. Lora Hristova aus Bulgarien wird Dritte.

Vanessa Voigt schrammt als Vierte nur knapp am Podest vorbei, Janina Hettich-Walz landet auf einem passablen achten Platz.

Für die deutsche Medaillen-Hoffnung Franzi Preuß lief es hingegen nicht wirklich rund. Beim letzten Schießen wollen die Scheiben zwei und vier nicht fallen, als die 31-Jährige völlig fertig im Ziel ankommt, hat sie mehr als zwei Minuten Rückstand auf Simon. Das reicht nur für den zehnten Platz. Dabei war die Bayerin nach drei perfekten Schießeinlagen lange auf Medaillenkurs.

Franziska Preuß kam völlig erschöpft im Ziel an, für eine Medaille hat es aber leider nicht gereicht.
Franziska Preuß kam völlig erschöpft im Ziel an, für eine Medaille hat es aber leider nicht gereicht.  © Hendrik Schmidt/dpa
Julia Simon holt ihre nächste Goldmedaille.
Julia Simon holt ihre nächste Goldmedaille.  © Hendrik Schmidt/dpa

11. Februar, 14.15 Uhr: Jens Lurås Oftebro gewinnt Gold in der Nordischen Kombination

Die Goldmedaille im Langlauf über zehn Kilometer geht nach Norwegen! Jens Lurås Oftebro sinkt völlig erschöpft im Ziel zusammen, der Österreicher Johannes Lamparter holt Silber, Bronze schnappt sich Eero Hirvonen aus Finnland.

Vinzenz Geiger war lange Teil der Spitzengruppe, am Ende ging ihm aber die Luft aus, er landete auf Platz zehn und damit noch hinter seinem deutschen Teamkollegen Johannes Rydzek, der Achter wurde. Julian Schmid fuhr als 14. ins Ziel.

Vinzenz Geiger (r.) musste am Ende abreißen lassen.
Vinzenz Geiger (r.) musste am Ende abreißen lassen.  © Daniel Karmann/dpa
Jens Lurås Oftebro freut sich über seinen Sieg in der Nordischen Kombination.
Jens Lurås Oftebro freut sich über seinen Sieg in der Nordischen Kombination.  © Daniel Karmann/dpa

11. Februar, 12:41 Uhr: Franjo von Allmen gewinnt zum dritten Mal Gold

Damit krönt sich der 24-jährige Schweizer wahrscheinlich zum König der diesjährigen Winterspiele. Mit einem Vorsprung von 0,13 setzte er sich gegen seinen direkten Konkurrenten, dem Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (33) durch.

Marco Odermatt (28), welcher vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele als Favorit auf die Goldmedaille gehandelt wurde, belegte den dritten Platz.

Franjo von Allmen ist erst der dritte männliche Skifahrer in der Geschichte, der es geschafft hat drei Goldmedaillen bei ein und denselben olympischen Spielen abzusahnen. Somit stellt er sich auf dasselbe Treppchen von Ski-Legenden wie der Österreicher Toni Sailer (†73) und dem Franzosen Jean-Claude Killy (82).

Bei Franjo von Allmen (24) ist die Freude nach dem Zielschuss riesig, denn er weiß, dass er gerade eben etwas historisches geschafft hat.
Bei Franjo von Allmen (24) ist die Freude nach dem Zielschuss riesig, denn er weiß, dass er gerade eben etwas historisches geschafft hat.  © Peter Klaunzer/KEYSTONE/dpa

11. Februar, 11.12 Uhr: Hasswelle gegen 19-jährige Skispringerin

Nach dem Ausscheiden des polnischen Teams beim olympischen Mixed-Wettbewerb im Skispringen wurde die 19-jährige Pola Beltowska von einer Flut aus hasserfüllten Kommentaren im Netz und den sozialen Medien überrollt.

"Mir ist klar, dass mein Sprung uns den Einzug in die zweite Runde gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte niemanden enttäuschen, aber es hat nicht geklappt", erklärt die Teenagerin nach einem Sprung von gerade einmal 82 Metern und nimmt die Schuld am Ausscheiden ihres Teams auf sich. Doch mit dem, was in den Kommentarspalten auf sie wartet, hat die junge Skispringerin nicht gerechnet.

Mittlerweile veröffentlichte auch der Polnische Skiverband eine Stellungnahme: "Wir billigen den verwerflichen Hass gegen Pola Bełtowska nicht und werden ihn niemals billigen. Was wir hier erleben, überschreitet alle Grenzen der Sportkritik."
Mittlerweile veröffentlichte auch der Polnische Skiverband eine Stellungnahme: "Wir billigen den verwerflichen Hass gegen Pola Bełtowska nicht und werden ihn niemals billigen. Was wir hier erleben, überschreitet alle Grenzen der Sportkritik."  © AL BELLO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP Foto von AL BELLO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

11. Februar, 10.43 Uhr: Olympia-Veteran bricht sich Genick im Training

Schock im Olympia-Dorf! Am vergangenen Montagabend stürzte der australische Snowboardcross-Fahrer Cam Bolton (35) schwer im Training. Die Verletzung bedeutet für den Veteran das sichere Olympia-Aus.

Das Australische Sportinstitut "NSWIS" bestätigte den heftigen Crash des erfahrenen Athleten. Am gestrigen Dienstag litt Bolton demnach an immer stärker werden Schmerzen im Kopf-, Hals- und Nackenbereich, woraufhin er zu einem CT-Scan in die Olympische Polyklinik gebracht wurde.

Dort folgte die Schock-Diagnose: Bolton hat sich bei seinem Sturz zwei stabile Halswirbelfrakturen zugezogen. Nach dem Scan wurde er sofort in ein mailändisches Krankenhaus gebracht.

Anstelle des verunfallten Cam Bolton (oben, 35) wird der 21-jährige James Johnstone an der Seite von Adam Lambert (28) und Jarryd Hughes (30) beim Snowboardcross-Qualifikationsrennen der Männer am Donnerstag an den Start gehen. (Archivbild)
Anstelle des verunfallten Cam Bolton (oben, 35) wird der 21-jährige James Johnstone an der Seite von Adam Lambert (28) und Jarryd Hughes (30) beim Snowboardcross-Qualifikationsrennen der Männer am Donnerstag an den Start gehen. (Archivbild)  © IMAGO / AAP

10. Februar, 22.20 Uhr: Das war der vierte Wettkampftag

Während beim Eishockey der Frauen und im Eiskunstlauf der Männer noch die Kufen klirren, verabschieden wir uns aus dem vierten Wettkampftag, den Julia Taubitz mit der dritten Goldmedaille für Team D bestimmte.

Im Medaillenspiegel klettert Deutschland dadurch zwischenzeitlich auf den geteilten zweiten Platz mit Schweden, Norwegen führt die Rangliste aktuell mit sechs Gold-Coups an.

10. Februar, 20.45 Uhr: Deutsche Skispringer gehen leer aus, Slowenien holt Gold

Ist das bitter! Das DSV-Quartett um Agnes Reisch, Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund rauscht nach acht Sprüngen einen halben Meter am Treppchen vorbei und muss sich mit Platz vier hinter Japan begnügen.

Slowenien um die beiden Star-Geschwister Domen und Nika Prevc springt souverän zur Goldmedaille, Norwegen freut sich über Silber.

Agnes Reisch (v.l.n.r.), Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund ist beim Mixed-Teamwettbewerb nur ganz knapp am Treppchen vorbeigeschrammt.
Agnes Reisch (v.l.n.r.), Felix Hoffmann, Selina Freitag und Philipp Reimund ist beim Mixed-Teamwettbewerb nur ganz knapp am Treppchen vorbeigeschrammt.  © Daniel Karmann/dpa

10. Februar, 20.26 Uhr: Schnappt sich Team D heute noch eine Medaille?

Eine Edelmetall-Entscheidung steht heute noch aus: Im Mixed-Teamspringen hofft Deutschland derzeit auf eine weitere Medaille nach dem Gold-Coup von Philipp Raimund.

Aktuell sieht es für den Olympiasieger, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Selina Freitag aber noch nicht unbedingt nach dem Treppchen aus. Schlussspringer Raimund darf noch ran, die Slowenen um die Geschwister Prevc sind auf Gold-Kurs.

10. Februar, 19.12 Uhr: Julia Taubitz holt die nächste Goldmedaille für Deutschland!

Rennrodlerin Julia Taubitz hat es geschafft! Die Sportsoldatin aus Annaberg-Buchholz brilliert auch im vierten Durchgang und behauptet den ersten Platz im Einsitzer der Frauen vor der Lettin Elina Bota.

Mit Tränen im Gesicht und der schwarz-rot-goldenen Fahne im Rücken freut sich die 29-Jährige über ihren ersten Olympiasieg. Am Ende landet die Erzgebirgerin mit einem monströsen Vorsprung von 0,918 Sekunden und einer Zeit von 3:30,625 Minuten ganz oben auf dem Treppchen, vor ihrer lettischen Konkurrentin. Die US-Amerikanerin Ashley Farquharson (+0,957) darf sich über Bronze freuen.

Julia Taubitz freut sich im Ziel über ihr erstes Olympia-Gold.
Julia Taubitz freut sich im Ziel über ihr erstes Olympia-Gold.  © Michael Kappeler/dpa

10. Februar, 17.34 Uhr: Rodlerin Taubitz weiter auf Goldkurs - Fräbel mit großem Patzer

Rennrodlerin Julia Taubitz kann sich weiter beste Hoffnungen auf ihr erstes Olympia-Gold machen. Die 29-Jährige aus dem Erzgebirge führt auch nach dem dritten von vier Läufen deutlich mit 0,704 Sekunden vor der Lettin Elina Bota.

Allerdings profitierte sie dabei von einem großen Patzer von ihrer bis dato Zweitplatzierten deutschen Konkurrentin Merle Fräbel, die direkt am Start den Schlitten verriss und jetzt sogar um die Medaille bangen muss.

Die Entscheidung fällt im vierten und letzten Durchgang ab 18.50 Uhr.

Rodlerin Julia Taubitz (29) gab sich auch im dritten von vier Durchgängen keine Blöße und führt weiterhin deutlich die Wertung an.
Rodlerin Julia Taubitz (29) gab sich auch im dritten von vier Durchgängen keine Blöße und führt weiterhin deutlich die Wertung an.  © Robert Michael/dpa

10. Februar, 16.14 Uhr: Italien sichert sich Bronze im Curling-Mixed

Das Spiel um Platz drei im Curling-Mixed-Wettbewerb hat einen Sieger gefunden: Italien schlägt Großbritannien mit 5:3 und holt die nächste Medaille bei diesen Winterspielen.

Das Finale zwischen Schweden und den USA steigt um 18.05 Uhr.

10. Februar, 15.07 Uhr: Philipp Nawrath verpasst Podest im Biathlon-Einzel als Fünfter

Philipp Nawrath hat die Medaillen beim Einzel-Rennen im Biathlon als Fünfter mit einem Fehler knapp verpasst.

Stattdessen schnappte sich der fehlerfreie Dominator des Dezembers, Johan-Olav Botn, seinen ersten Olympiasieg im ersten Rennen, hinter ihm kletterten der Gesamtweltcup-Führende Éric Perrot aus Frankreich und Botns Landsmann Sturla Holm Lægreid aufs Podium.

Hinter Nawrath wurde David Zobel als 21. zweitbester Deutscher (zwei Fehler), Lucas Fratzscher (zwei Fehler) belegte Platz 23. Philipp Horn hingegen schoss gleich sechsmal daneben und landete auf dem 40. Rang.

Philipp Nawrath schoss nur einmal daneben, hätte für einen Podestplatz jedoch fehlerfrei bleiben müssen.
Philipp Nawrath schoss nur einmal daneben, hätte für einen Podestplatz jedoch fehlerfrei bleiben müssen.  © Hendrik Schmidt/dpa

10. Februar, 14.49 Uhr: Emma Aicher bringt deutsches Kombinations-Team aufs Podest!

Kira Weidle-Winkelmann hat als Sechste der Abfahrt gut vorgelegt, Emma Aicher vollendet mit einer Fabelleistung im Slalom zu Silber für das deutsche Kombinations-Team!

Die 22-Jährige zauberte die beste Slalomzeit in den Schnee und überholte damit mehrere Teams, sodass das deutsche Duo sich am Ende nur den Österreicherinnen Ariane Rädler und Katharina Huber geschlagen geben musste - und das erneut um einen Wimpernschlag von 0,05 Sekunden. Bronze gewannen die US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan.

Für Aicher ist es bereits die zweite Medaille bei diesen Spielen nach Silber in der Abfahrt, zudem gewann sie 2022 mit dem Team Silber. Weidle-Winkelmann hingegen jubelt über die erste Olympia-Medaille ihrer Karriere - ausgerechnet auf der Strecke, auf der sie 2021 Vize-Weltmeisterin geworden war.

Emma Aicher (l.) und Kira Weidle-Winkelmann jubeln über Bronze in der Team-Kombination.
Emma Aicher (l.) und Kira Weidle-Winkelmann jubeln über Bronze in der Team-Kombination.  © Michael Kappeler/dpa

10. Februar, 14.19 Uhr: Birk Ruud gewinnt Slopestyle-Wettbewerb der Männer

In einem von Stürzen geprägten Wettbewerb hat sich Birk Ruud den Olympiasieg gesichert. Kein Athlet konnte den starken ersten Lauf des Norwegers toppen, der im letzten Durchgang selbst zu Fall kam, Silber gewann der US-Amerikaner Alex Hall vor Luca Harrington aus Neuseeland.

Für Ruud ist es bereits die zweite Goldmedaille bei Olympia: 2022 entschied er den Big-Air-Wettbewerb in Peking für sich.

Birk Ruud aus Norwegen feiert den Sieg im Slopestyle.
Birk Ruud aus Norwegen feiert den Sieg im Slopestyle.  © Oliver Weiken/dpa

10. Februar, 13.55 Uhr: Italien wird Olympiasieger im Shorttrack

Die ersten Medaillen im Shorttrack sind vergeben! Im A-Finale der Mixed-Team-Staffel setzte sich Gastgeber Italien vor Kanada und Belgien durch.

Ein deutsches Team war nicht am Start.

10. Februar, 13.51 Uhr: Katharina Schmid nicht für Mixed-Teamwettbewerb nominiert

Beim Mixed-Teamwettkampf verzichten die deutschen Skispringer auf Fahnenträgerin Katharina Schmid. Stattdessen setzen die Trainer auf Selina Freitag und Agnes Reisch, die im Normalschanzen-Springen am Samstag beide vor Schmid gelegen hatten.

Ergänzt wird das Quartett vom frischgebackenen Olympiasieger Philipp Raimund und Felix Hoffmann.

Für Katharina Schmid heißt es im Mixed-Wettbewerb zuschauen und anfeuern.
Für Katharina Schmid heißt es im Mixed-Wettbewerb zuschauen und anfeuern.  © Daniel Karmann/dpa

10. Februar, 13.45 Uhr: Johannes Høsflot Klæbo holt zweites Gold dieser Spiele

Favoritensieg im Sprint der Männer! Bei den Langläufern gewann Superstar Johannes Høsflot Klæbo wie schon im Skiathlon Gold. Hinter dem dominanten Norweger schnappte sich der US-Amerikaner Ben Ogden Silber, Klæbos Landsmann Oskar Opstad Vike holte Bronze.

Als bester Deutscher erreichte Jan Stoelben das Viertelfinale, Janosch Brugger war schon in der Qualifikation ausgeschieden.

Zweites Gold für Johannes Høsflot Klæbo!
Zweites Gold für Johannes Høsflot Klæbo!  © Daniel Karmann/dpa

10. Februar, 13.30 Uhr: Dreifacher Schweden-Triumph

Triple-Podium für die Schwedinnen! Im Finale des Langlauf-Sprints setzte sich Linn Svahn vor ihren Landsfrauen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist durch.

10. Februar, 13.15 Uhr: Deutsche Langläuferinnen verpassen Finale

Schade! Für Coletta Rydzek und Laura Gimmler ist der Sprint-Wettbewerb im Halbfinale vorbei. In ihrem Durchgang belegten sie die Plätze drei und vier und konnten sich auch nicht als Lucky Loser über die Zeit fürs Finale qualifizieren.

10. Februar, 12.23 Uhr: Zwei deutsche Langläuferinnen im Halbfinale

Starke Leistungen der deutschen Langläuferinnen! Sowohl Laura Gimmler als auch Coletta Rydzek haben das Sprint-Halbfinale erreicht.

Gimmler belegte in ihrem Viertelfinale den zweiten Rang, der für die direkte Qualifikation nötig war, Rydzek gewann ihren Durchgang sogar. Sofie Krehl hingegen musste kurz vor dem Ziel abreißen lassen und verpasste das Halbfinale klar.

Coletta Rydzek gewann ihr Viertelfinale und steht damit ebenso wie Laura Gimmler unter den besten zwölf Sprinterinnen der Olympischen Spiele.
Coletta Rydzek gewann ihr Viertelfinale und steht damit ebenso wie Laura Gimmler unter den besten zwölf Sprinterinnen der Olympischen Spiele.  © Daniel Karmann/dpa

10. Februar, 11.42 Uhr: Deutschland in Team-Kombination in Schlagdistanz zum Podest

Kira Weidle-Winkelmann hat das deutsche Duo in der Team-Kombination zur Halbzeit auf Platz 6 geführt.

Die 29-Jährige, die in der Abfahrt startete, hatte am Ende 0,74 Sekunden Rückstand auf die führende US-Amerikanerin Breezy Johnson, bis zu den Medaillenrängen sind es 0,47 Sekunden.

Diesen Rückstand will im zweiten Teil der Team-Kombination, dem Slalom (14 Uhr), nun Abfahrts-Silbergewinnerin Emma Aicher wettmachen. Die deutsche Allrounderin ist in dieser Saison nicht nur die beste Abfahrerin, sondern auch beste Slalomfahrerin der Mannschaft und läuft deshalb gemeinsam mit Weidle-Winkelmann um die Medaillen mit.

Kira Weidle-Winkelmann brachte Team Deutschland auf Platz sechs liegend ins Ziel.
Kira Weidle-Winkelmann brachte Team Deutschland auf Platz sechs liegend ins Ziel.  © Michael Kappeler/dpa

10. Februar, 11.36 Uhr: Philipp Raimund über zerbrochene Freundschaft mit Marius Lindvik

Eigentlich hätte Philipp Raimund seine Gold-Medaille wohl gerne mit dem Norweger Marius Lindvik gefeiert.

Doch die Freundschaft zwischen den beiden ging am Anzug-Skandal bei der WM 2025 kaputt: "Deutscher Gold-Held trauert Freundschaft mit Konkurrent nach: Wie ins Gesicht gespuckt'"

10. Februar, 11.33 Uhr: Kommentatoren-Panne bei Eröffnungsfeier zieht Kreise bis in die Politik

Die Olympischen Spiele 2026 wurden mit einer spektakulären Show eröffnet. Doch wer die Feier beim italienischen Sender Rai verfolgte, erlebte eine Panne nach der anderen, was jetzt größere Kreise zieht.

Der Sportchef des Senders, Paolo Petrecca, hatte als Kommentator reihenweise an der Show beteiligte Personen nicht erkannt, verwechselte unter anderem die bekannte italienische Schauspielerin Matilda De Angelis und US-Sängerin Mariah Carey. Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurde zum Opfer einer Verwechslung Petreccas, er hielt sie für die Tochter des italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella.

Als Reaktion auf die peinliche Vorstellung ihres Chefs kündigte die Sportredaktion von Rai deshalb an, nach Ende der Spiele drei Tage lang zu streiken. Von der für Rai-Mitarbeiter zuständigen Gewerkschaft Usigrai kam zudem scharfe Kritik und der Vorwurf, Petrecca habe dem Sender, dessen Gebühren zahlenden Zuschauern und allen Sportjournalisten Schaden zugefügt.

Auch die Politik beschäftigt sich mit dem Eklat: Die italienische Opposition erklärte, seit Amtsantritt von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zähle bei Rai politische Loyalität mehr als fachliche Kompetenz.

Zum Verwechseln ähnlich? Matilda De Angelis (l.) und Mariah Carey.
Zum Verwechseln ähnlich? Matilda De Angelis (l.) und Mariah Carey.  © Bildmontage: Peter Kneffel/dpa-POOL/dpa (2)

10. Februar, 10.15 Uhr: Vaterfreuden beim österreichischen Rodler Wolfgang Kindl

Aufregung pur bei Wolfgang Kindl: Der österreichische Rennrodler ist am Montag überraschend Vater geworden.

Die Geburt erlebte er auf besondere Art und Weise: "Per WhatsApp bei Geburt dabei! Olympia-Star von Anruf geweckt, dann geht alles ganz schnell".

10. Februar, 10.01 Uhr: Drei Langläuferinnen schaffen den Sprung ins Sprint-Viertelfinale

Drei der vier deutschen Starterinnen haben die Qualifikation im Langlauf-Sprint überstanden.

Laura Gimmler auf Platz 17, Sofie Krehl als 21. und Coletta Rydzek als 24. schafften den Sprung ins Viertelfinale, nur Katherine Sauerbrey (39.) verpasste die nächste Runde.

Während die Qualifikation noch ein Einzelzeitfahren ist, sprinten die Langläuferinnen ab dem Viertelfinale in Heats mit sechs Starterinnen im direkten Duell gegeneinander.

Laura Gimmler war als 17. beste Deutsche in der Sprint-Qualifikation.
Laura Gimmler war als 17. beste Deutsche in der Sprint-Qualifikation.  © Daniel Karmann/dpa

10. Februar, 9.02 Uhr: Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort

Am späten Sonntagabend hat Lindsey Vonn ein emotionales Statement auf Instagram geteilt.

Was sie zu sagen hatte, lest Ihr hier: "Lindsey Vonn meldet sich erstmals selbst zu Wort: Das ist ihre Diagnose".

10. Februar, 8.10 Uhr: Deutschland hat am Dienstag wieder heiße Eisen im Feuer

Nachdem der dritte Wettkampftag dank Gold für Philipp Raimund im Skispringen schönstmöglich geendet hat, richtet sich der Blick auf den Dienstag. Denn auch heute hat Team D wieder heiße Eisen im Feuer.

Die wohl besten Medaillenchancen gibt es für Deutschland im Rodeln, wo Julia Taubitz und Merle Fräbel zur Halbzeit auf Gold- bzw. Silberkurs liegen. Um 18.34 Uhr startet der letzte Lauf in der Eisbahn von Cortina.

Raimund will schon einen Tag nach seinem Gold-Triumph nachlegen, denn am Abend steht der Mixed-Wettbewerb (18.45 Uhr) an. Auch im Ski Alpin lauert Emma Aicher auf ihre zweite Medaille der Spiele, gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann geht sie in der Team-Kombination (10.30 Uhr Abfahrt, 14 Uhr Slalom) an den Start.

Außenseiterchancen dürfen sich auch die Biathlon-Herren im Einzel (13.30 Uhr) und die Langläuferinnen im Sprint (Finale: 13.13 Uhr) ausrechnen. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Julia Taubitz hat heute die besten Chancen auf das dritte Gold für Deutschland.
Julia Taubitz hat heute die besten Chancen auf das dritte Gold für Deutschland.  © Robert Michael/dpa

9. Februar, 22.05 Uhr: Deutschland dank "Gold-Hille" nach drittem Tag auf Rang vier

Während im Damen-Eishockey noch der vierte Spieltag zwischen Kanada und Tschechien läuft, verabschieden wir uns für heute mit dem Wunder von "Gold-Hille".

Im Medaillenspiegel ist Deutschland dadurch auf Rang vier geklettert.

9. Februar, 20.50 Uhr: Skispringer Philipp Raimund holt sensationell zweites deutsches Gold!

Philipp Raimund hat die zweite deutsche Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen im Skispringen gewonnen. Der 25-Jährige siegte im italienischen Predazzo im Wettbewerb von der Normalschanze.

Der Erfolg ist eine mittelschwere Sensation, Raimund hat bis dato noch keinen Weltcup-Sieg eingefahren. Am Montagabend verwies er mit 270,4 Metern den Polen Kacper Tomasiak und den Japaner Ren Nikaido auf die Ränge. Nach dem Goldsprung meinte Raimund im TV freudestrahlend: "Ich habe gewusst, es geht auf jeden Fall weit. Es ist unglaublich."

Mehr zu Gold-Hille lest ihr hier: "Sein erster Sieg ist ein goldener: Raimund kann sein Glück nicht fassen".

Goldhelm Philipp Raimund sprang unerwartet zu Gold.
Goldhelm Philipp Raimund sprang unerwartet zu Gold.  © Matthias Schrader/AP/dpa

9. Februar, 20.15 Uhr: Deutsche Rodel-Frauen auf Gold-Kurs vor Dienstag

Deutschland hat am Dienstag beste Chancen auf ein erneutes Rodel-Gold. Weltmeisterin Julia Taubitz und die WM-Zweite Merle Fräbel distanzierten in den ersten beiden von vier Durchgängen die Konkurrenz erheblich und lieferten sich ein Kopf-um-Kopf-Rennen.

Taubitz' Vorsprung auf Fräbel beträgt nur 61 Hundertstelsekunden.

9. Februar, 19.45 Uhr: Annika Morgan verpasst Finaleinzug

Ohne deutsche Starterin fällt die Entscheidung im Snowboard der Frauen.

Annika Morgan kam in der Qualifikation auf Rang 13, verpasste den Sprung unter die besten zwölf damit nur denkbar knapp.

9. Februar, 19.23 Uhr: Deutsche Eishockey-Frauen siegen in Overtime gegen Frankreich

Die deutschen Eishockey-Frauen dürfen weiter aufs Weiterkommen ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Im dritten Gruppenspiel setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod nach Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) gegen Frankreich durch, nachdem zuvor Japan klar mit 5:2 bezwungen worden war. Das DEB-Team machte es dabei unnötig spannend, vergab aber viele klare Möglichkeiten.

Laura Kluge brachte 35 Sekunden vor der Pause die Führung, doch Frankreich glich im letzten Drittel durch Estelle Duvin aus. Erst in der Verlängerung gelang Katarina Jobst-Smith der entscheidende Treffer zum hart erarbeiteten 2:1-Erfolg.

Das DEB-Team gewann mit 2:1 nach Verlängerung gegen Frankreich.
Das DEB-Team gewann mit 2:1 nach Verlängerung gegen Frankreich.  © Carolyn Kaster/AP/dpa

9. Februar, 18.51 Uhr: Eisschnellläuferin Leerdam holt Gold

Das Glamourgirl auf dem Thron: Jutta Leerdam hat den Niederlanden die erste Medaille gesichert.

Im Eisschnelllauf über 1000 Meter setzte sich die 27-jährige Luxus-Queen der Olympischen Winterspiele vor den Augen ihres Freundes Jake Paul um 0,28 Sekunden vor Teamkollegin Femke Kok durch und stellte zudem mit 1:12,31 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf.

Die Bronzemedaille sicherte sich Miho Takagi. Die Japanerin hatte sich 2020 und 2023 über ihre Paradestrecke jeweils die WM-Krone aufgesetzt.

Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) ließ ihren Freudentränen nach dem Gewinn der Goldmedaille freien Lauf.
Die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) ließ ihren Freudentränen nach dem Gewinn der Goldmedaille freien Lauf.  © Luca Bruno/AP/dpa

9. Februar, 17.30 Uhr: Eisschnelllauf der Frauen über 1000 Meter

Jetzt beginnt die Entscheidung über 1000 Meter im Eisschnelllauf der Frauen.

Die Favoritinnen aus den Niederlanden, Japan und den USA gehören zu den Top-Anwärterinnen auf Edelmetall.

Anna Ostlender (23) geht als einzige Deutsche an den Start. Über diese Distanz hat die 23-Jährige aber nur Außenseiter-Chancen.

Anna Ostlender (23) ist Deutschlands einzige Starterin über 1000 Meter.
Anna Ostlender (23) ist Deutschlands einzige Starterin über 1000 Meter.  © Sven Hoppe/dpa

9. Februar, 17.09 Uhr: Vonn-Trainer Svindal meldet sich nach Sturz zu Wort

Rührende Worte: Nach ihrem heftigen Sturz in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo hat sich Trainer Aksel Lund Svindal (42) mit einem emotionalen Statement an Lindsey Vonn (41) gewandt.

"Lindsey, du bist unglaublich mutig. Du inspirierst sowohl die Menschen, die deinen Weg verfolgen, als auch uns, die jeden Tag eng mit dir arbeiten", schrieb der 42-Jährige am Tag nach Vonns Unfall in einem Posting auf Instagram. "Gestern [Sonntag, Anm. d. Red.] war ein harter Tag auf der Strecke. Für alle, aber am meisten für dich."

Vonn war nach nur zwölf Fahrsekunden an einem Tor hängengeblieben und daraufhin hart auf der Piste aufgeschlagen. Dabei hatte sich die Olympiasiegerin von 2020 das linke Bein gebrochen.

Nach dem schweren Olympia-Sturz wurde Lindsey Vonn (42) erneut operiert. Ihr Trainer Aksel Lund Svindal (42) meldete sich daraufhin mit bewegenden Worten.
Nach dem schweren Olympia-Sturz wurde Lindsey Vonn (42) erneut operiert. Ihr Trainer Aksel Lund Svindal (42) meldete sich daraufhin mit bewegenden Worten.  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

9. Februar, 16.30 Uhr: Deutsche Eishockey-Frauen spielen ums Weiterkommen

In Kürze geht's für die Frauen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft aufs Eis.

Im dritten Gruppenspiel muss die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod ab 16.40 Uhr gegen Frankreich ran.

Mit einem Sieg könnte das DEB-Team den nächsten entscheidenden Schritt in Richtung Olympia-Viertelfinale machen.

9. Februar, 15.06 Uhr: Deutschland verfehlt Podium in Team-Kombination deutlich

Simon Jocher und Linus Straßer haben das Podest in der alpinen Team-Kombination klar verpasst.

Nachdem Jocher in der Abfahrt den elften Platz erfahren hatte, konnte Straßer die Position der Deutschen nur noch um einen Platz verbessern, es reichte knapp für die Top Ten.

Abfahrts-Sieger Franjo van Allmen (Schweiz) krallte sich im Duo mit Tanguy Nef seinen zweiten Olympiasieg, vor ihren Landsmännern Marco Odermatt/Loic Mellarc und den Österreichern Vincent Kriechmayr und Manuel Feller, die sich zeitgleich die Silbermedaille schnappten.

Linus Straßer gelang kein entscheidender Sprung mehr nach vorn.
Linus Straßer gelang kein entscheidender Sprung mehr nach vorn.  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

9. Februar, 14.12 Uhr: Mathilde Gremaud verteidigt Olympia-Gold gegen Eileen Gu

Im Ski Freestyle hat sich die Schweizerin Mathilde Gremaud zum zweiten Mal in Folge zur Olympiasiegerin gekürt. Wie schon vor vier Jahren in Peking verwies sie Superstar Eileen Gu aus China auf den zweiten Platz. Dritte wurde die Kanadierin Megan Oldham.

Deutsche Athletinnen waren durch die Verletzung von Muriel Mohr im Training nicht am Start.

9. Februar, 13.27 Uhr: Justus Strelow startet nicht im Biathlon-Einzel

Obwohl er einer der besten Schützen des Weltcups ist, wird Justus Strelow nicht beim schießlastigen Einzel an den Start gehen. Stattdessen setzt der DSV auf Philipp Nawrath, Philipp Horn, David Zobel und Lucas Fratzscher.

"Das ist keine Entscheidung gegen Justus und gegen seine Qualitäten, die er unbestritten hat", kommentierte Sportdirektor Felix Bitterling die Entscheidung, allerdings liege die schwierige Vier-Kilometer-Runde im Einzel dem Bronze-Gewinner mit der Mixed-Staffel nicht besonders.

"Da würde die läuferische Lücke zu sehr aufreißen. Da wir den Justus definitiv im weiteren Verlauf der Olympischen Spiele brauchen werden, ist diese Entscheidung so ausgefallen", sagte Bitterling.

Strelow habe die Entscheidung "wie ein Teamplayer" akzeptiert. Zudem ist es nicht das erste Mal, dass er den Einzel bei einem Großevent verpasst: Schon bei den vergangenen beiden WMs hatte er den längsten Wettbewerb ausgesessen, um für die Staffeln fit zu sein.

Justus Strelow holte zwar Bronze mit der Mixed-Staffel, im 20-Kilometer-Einzel am Dienstag kommt er allerdings nicht zum Einsatz.
Justus Strelow holte zwar Bronze mit der Mixed-Staffel, im 20-Kilometer-Einzel am Dienstag kommt er allerdings nicht zum Einsatz.  © Hendrik Schmidt/dpa

9. Februar, 11.36 Uhr: Deutschland zur Hälfte der Team-Kombination auf Platz 11

Die Team-Kombination der Männer ist in vollem Gange. Nach der Abfahrt befindet sich das deutsche Duo Simon Jocher/Linus Straßer auf dem elften Platz.

Jocher lieferte eine solide Abfahrt, am Ende war er 1,33 Sekunden langsamer als der Tagesschnellste Giovanni Franzoni aus Italien. Damit hat Straßer im Slalom (14 Uhr) noch alle Chancen, um Deutschland weiter nach vorne zu bringen, der 33-Jährige ist einer der besten Slalom-Fahrer der Welt, der es liebt, von hinten anzugreifen.

Simon Jocher brachte das deutsche Duo in der Team-Kombination auf Platz 11 ins Ziel. Von dort aus wird um 14 Uhr Linus Straßer angreifen.
Simon Jocher brachte das deutsche Duo in der Team-Kombination auf Platz 11 ins Ziel. Von dort aus wird um 14 Uhr Linus Straßer angreifen.  © Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

9. Februar, 8.15 Uhr: Glänzt auch der Montag wieder golden für Deutschland?

Am zweiten Wettkampftag holte Deutschland den kompletten Medaillensatz! Und auch am Montag könnte es golden für Team D weitergehen.

Beim Skispringen der Männer von der Normalchance (19 Uhr) hat nämlich Philipp Raimund beste Karten. Zwar hat der 25-Jährige noch nie ein Weltcup-Springen für sich entscheiden können, doch alleine in dieser Saison stand er bereits fünfmal auf dem Podest. Beim letzten Training am Sonntagabend belegte er bei drei Sprüngen zudem die Plätze 1, 1 und 2.

Auch Felix Hoffmann, hinter Raimund bester Deutscher im Gesamtweltcup, darf sich Hoffnungen auf Edelmetall machen.

Den kompletten Wettkampfplan findet Ihr hier.

Philipp Raimund (r.) darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.
Philipp Raimund (r.) darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.  © Swen Pförtner/dpa

8. Februar, 22.01 Uhr: Der zweite Wettkampftag neigt sich dem Ende entgegen

Beim Eiskunstlauf im Mixed-Team klirren unter den Augen großer Prominenz gerade noch die Kufen: Unter anderem schauen sich Tennis-Superstar und Paris-Olympiasieger Novak Djokovic sowie die siebenfache Leichtathletik-Olympiasiegerin Allyson Felix das Spektakel an. Währenddessen freut sich Team D über seine ersten Medaillen.

Gold-Rodler Max Langenhan überstrahlt den zweiten Wettkampftag aus deutscher Sicht natürlich, aber zuvor war Emma Aicher bei der Abfahrt auch nur ganz knapp am ersten Platz vorbeigeschrammt und musste sich mit Silber begnügen, ehe die Mixed-Staffel im Biathlon noch Bronze nachlegte. Leider wurden die Spiele am Sonntag aber von der schweren Verletzung von US-Star Lindsey Vonn überschattet.

Eine Übersicht zu allen Gewinnern findet Ihr in unserem Medaillenspiegel.

8. Februar, 21.25 Uhr: Feier-Panne bei Justus Strelow

Die Bronze-Feier der deutschen Biathleten ist immer noch in vollem Gange, doch offenbar sind die Medaillen nicht unbedingt partyfest.

Bei einem Freudensprung fiel Justus Strelow das begehrte Edelmetall am Abend nämlich einfach von der Kette auf den Boden, wie ein Video des DSV auf Instagram zeigt.

"Hey Olympia, was ist mit euren Medaillen los?", fragte sich der Verband zu dem Clip. Hoffentlich ist wenigstens der glänzende Teil heil geblieben!

8. Februar, 19.20 Uhr: Erste Goldmedaille für Deutschland!

Rennrodler Max Langenhan hat Team D beim Einzel der Männer das erste Gold der Winterspiele in Italien beschert!

Alles zum Olympiasieg des Thüringers lest Ihr unter: "Mit vier Bahnrekorden und Schmerzen! Rodler Langenhan saust zum Olympiasieg".

Max Langenhan freut sich über die erste deutsche Goldmedaille.
Max Langenhan freut sich über die erste deutsche Goldmedaille.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 17.48 Uhr: Norweger Sander Eitrem holt Gold über 5000 Meter im Eisschnelllauf

In olympischer Rekordzeit von 6:03.95 Minuten entschied Sander Eitrem die 5000 Meter der Männer im Eisschnelllauf für sich.

Der Weltrekordhalter aus Norwegen ließ den Tschechen Metodej Jilek um fast drei Sekunden hinter sich, Bronze ging an den Italiener Riccardo Lorello.

Die deutschen Starter hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun, brachten aber als Zehnter (Gabriel Groß), 16. (Felix Maly) und 19. (Fridtjof Petzold) gute Leistungen aufs Eis.

Sander Eitrem ist Olympiasieger über 5000 Meter.
Sander Eitrem ist Olympiasieger über 5000 Meter.  © Peter Kneffel/dpa

8. Februar, 17.28 Uhr: Trainer gibt Update zu Lindsey Vonn

Nach dem schlimmen Sturz der Gold-Favoritin Lindsey Vonn hat ihr Trainer Alexander Hödlmoser einen ersten Zwischenstand geteilt.

Was er zu sagen hatte, lest Ihr hier: "Schwer verletzt nach Horror-Sturz: Vonn-Coach gibt erstes Verletzungs-Update".

8. Februar, 17.24 Uhr: Max Langenhan im Einsitzer auf Gold-Kurs

Schon am ersten Wettkampf-Tag zimmerte Rodler Max Langenhan zweimal Bahnrekord in den Eiskanal von Cortina, nur um sich in dritten Lauf noch einmal zu übertrumpfen.

Dritter Bahnrekord im dritten Lauf, damit hat der 26-Jährige vor dem finalen Durchgang im Einsitzer fast drei Zehntel Vorsprung auf den Österreicher Jonas Müller. Der Viertplatzierte Kristers Aparjods liegt schon über eine Sekunde zurück - im Rodeln Welten.

Für Altmeister Felix Loch hingegen läuft es nicht so gut: Der Olympiasieger von 2010 und 2014 liegt derzeit nur auf Platz acht, Timon Grancagnolo als Dritter im Bunde belegt aktuell den zehnten Rang.

Max Langenhan ist im Eiskanal von Cortina das Maß aller Dinge.
Max Langenhan ist im Eiskanal von Cortina das Maß aller Dinge.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 17.08 Uhr: Vanessa Voigt kann Glück nach Staffel-Bronze nicht fassen

Nachdem die deutschen Biathleten ihre Medaille in der Mixed-Staffel gesichert hatte, rang Vanessa Voigt mit der Fassung.

Die 28-Jährige erinnerte sich an das schwierige Jahr, das hinter ihr liegt: "'Passiert das wirklich?': Nach Staffel-Bronze fließen bei Biathlon-Star die Tränen".

8. Februar, 15.22 Uhr: Snowboarder bleiben im Parallel-Riesenslalom ohne Medaille

Die deutschen Snowboarder haben eine Medaille im Parallel-Riesenslalom deutlich verpasst, Ramona Hofmeister schied als beste Deutsche nach einem Sturz im Viertelfinale aus. Zuvor waren bereits Cheyenne Loch und Elias Huber im Achtelfinale gescheitert.

Gold sicherten sich stattdessen die Tschechin Zuzana Maderova, gegen die Hofmeister ausgeschieden war, und Benjamin Karl aus Österreich.

Benjamin Karl feierte seine Titelverteidigung mit nacktem Oberkörper.
Benjamin Karl feierte seine Titelverteidigung mit nacktem Oberkörper.  © Oliver Weiken/dpa

8. Februar, 15.10 Uhr: Deutsche Mixed-Staffel holt Bronze im Biathlon!

Was für eine unfassbare Staffel mit Happy End für Deutschland! Das DSV-Quartett um Justus Strelow, Philipp Nawrath, Vanessa Voigt und Franziska Preuß sichert sich Bronze hinter Topfavorit Frankreich und Gastgeber Italien.

Siebenmal blieben die deutschen Biathleten fehlerfrei, doch beim finalen Schießen ließ Schlussläuferin Preuß trotz drei Nachladern eine Scheibe stehen und musste in die Strafrunde abdrehen. Ihr Glück: Maren Kirkeeide für Norwegen musste sogar zweimal kreiseln, die restlichen Staffeln waren zu weit abgeschlagen, und so reichte es für Deutschland trotzdem für den Platz auf dem Podium!

Nach Silber für Emma Aicher ist es die zweite deutsche Medaille des Tages.

Franziska Preuß (M.) feierte Bronze mit ihren Teamkollegen.
Franziska Preuß (M.) feierte Bronze mit ihren Teamkollegen.  © Hendrik Schmidt/dpa

8. Februar, 15.04 Uhr: Schwester von Lindsey Vonn meldet sich nach Sturz zu Wort

Als Lindsey Vonn schwer stürzte, waren Teile ihrer Familie vor Ort, darunter auch ihre Schwester Karin Kildow.

Was sie über das Unglück sagte, lest Ihr hier: "Schwester von Lindsey Vonn musste Horror-Sturz mitansehen: 'Kein gutes Zeichen'".

8. Februar, 14.35 Uhr: Deutsche Mixed-Staffel auf Podiums-Kurs

Naht hier eine Biathlon-Sensation? Noch nie stand eine deutsche Mixed-Staffel bei Olympia auf dem Podium, doch zur Halbzeit des Rennens stehen die Zeichen gut.

Ohne einen einzigen Schießfehler kamen sowohl Startläufer Justus Strelow als auch der zweite Starter Philipp Nawrath durch, beim Wechsel auf die Frauen bedeutet das Platz zwei knapp hinter Norwegen und vor Frankreich und Italien!

Jetzt sind Vanessa Voigt und Franziska Preuß dran, um die Medaille zu sichern.

Philipp Nawrath kam ohne Fehler durch und übergab auf dem zweiten Platz auf Vanessa Voigt.
Philipp Nawrath kam ohne Fehler durch und übergab auf dem zweiten Platz auf Vanessa Voigt.  © Hendrik Schmidt/dpa

8. Februar, 13.17 Uhr: Johannes Høsflot Klæbo holt Favoritensieg im Skiathlon

Keine Überraschung im Skiathlon der Männer: Johannes Høsflot Klæbo hat den Wettbewerb über 2x10 Kilometer für sich entschieden und sich damit seinen sechsten Olympiasieg gesichert.

Teamkollege Martin Løwstrøm Nyenget krallte sich Bronze, zwischen den beiden Norwegern gewann der Franzose Mathis Desloges Silber. Bester Deutscher wurde Friedrich Moch auf dem 26. Platz.

8. Februar, 13 Uhr: Drei deutsche Snowboarder erreichen Finalrunde

Drei deutsche Snowboarder haben die Finalrunde der besten 16 im Parallel-Riesenslalom erreicht.

Bei den Frauen kämpfen Ramona Hofmeister, die 2018 Olympia-Bronze in dieser Disziplin holte, als Siebte und Cheyenne Loch als 15. der Vorläufe weiter um Medaillen.

Bei den Männern erreichte nur Elias Huber als Zwölfter das Achtelfinale, Stefan Baumeister hingegen, der als amtierender Vize-Weltmeister an den Start gegangen war, schied als 18. aus.

8. Februar, 12.55 Uhr: Emma Aicher gewinnt Silber in der Abfahrt!

Fast 20 Minuten war das Rennen unterbrochen, nach dem Re-Start kann keine Athletin mehr Emma Aicher verdrängen. Damit steht fest: Die 22-Jährige holt Silber, nur 0,04 Sekunden fehlen auf Gold!

Das gewinnt stattdessen Abfahrts-Weltmeisterin Breezy Johnson aus den USA, Bronze angelt sich Lokal-Matadorin Sofia Goggia.

Es ist die erste Medaille für Team Deutschland, die allerdings vom schweren Sturz Lindsey Vonns überschattet wird. Die zweite deutsche Starterin, Kira Weidle-Winkelmann, landet am Ende auf dem neunten Platz.

Emma Aicher fehlen im Ziel nur vier Hundertstelsekunden zu Olympia-Gold! Doch die 22-Jährige darf sich über Silber freuen.
Emma Aicher fehlen im Ziel nur vier Hundertstelsekunden zu Olympia-Gold! Doch die 22-Jährige darf sich über Silber freuen.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 12.14 Uhr: Hubschrauber bringt Lindsey Vonn ins Krankenhaus

Nach einer knappen Viertelstunde ist es so weit, Vonn kann abtransportiert werden.

Der Hubschrauber bringt die US-Amerikanerin ins nächstgelegene Krankenhaus.

Ein Helikopter bringt Vonn ins Krankenhaus.
Ein Helikopter bringt Vonn ins Krankenhaus.  © Michael Kappeler/dpa

8. Februar, 12.09 Uhr: Lindsey Vonn wird noch immer behandelt

Noch immer liegt Lindsey Vonn auf der Piste und wird behandelt. Jetzt nähert sich langsam der Helikopter, um die 41-Jährige abzutransportieren. Es sind schlimme Bilder, die hier gezeigt werden.

8. Februar, 12.01 Uhr: Lindsey Vonn stürzt

Das sieht gar nicht gut aus! Nachdem Kira Weidle-Winkelmann nur auf Platz 7 ins Ziel gekommen ist, geht Lindsey Vonn an den Start - und stürzt ganz früh im Rennen.

Die US-Amerikanerin, die mit gerissenem Kreuzband angetreten ist, bleibt mit der Hand am Tor hängen, fliegt durch die Luft und bleibt mitten auf der Piste liegen.

Lindsey Vonn bleibt mit der Hand am Tor hängen und verliert die Kontrolle. Sie überschlägt sich und bleibt auf der Piste liegen.
Lindsey Vonn bleibt mit der Hand am Tor hängen und verliert die Kontrolle. Sie überschlägt sich und bleibt auf der Piste liegen.  © Jacquelyn Martin/AP/dpa

8. Februar, 11.55 Uhr: Emma Aicher auf Podestkurs!

Was für eine Fahrt!

Emma Aicher zeigt in der Abfahrt eine bravouröse Leistung und muss sich im Ziel nur Weltmeisterin Breezy Johnson geschlagen geben - um gerade einmal vier Hundertstel. Reicht das fürs Podest? Jetzt heißt es zittern!

8. Februar, 11.50 Uhr: Ausschreitungen bei ICE-Protesten in Mailand

Der erste Wettkampftag ist von Ausschreitungen bei Protesten in Mailand überschattet worden.

Was genau passiert ist, lest Ihr hier: "Demos gegen ICE eskalieren! Heftige Ausschreitungen bei Olympia-Protesten".

8. Februar, 10.40 Uhr: Gewinnt Deutschland heute die erste Medaille?

Die Parallel-Riesenslalom-Vorläufe der Snowboarder laufen bereits, um 11.30 Uhr fällt dann die erste Medaillenentscheidung des Tages in der Abfahrt der Frauen - und Deutschland hat heute gleich mehrere heiße Eisen im Feuer.

Sowohl Emma Aicher als auch Kira Weidle-Winkelmann haben in der Abfahrt gute Chancen auf Edelmetall, standen beide in dieser Saison schon auf dem Podium, Aicher gewann sogar eine Abfahrt. Weidle-Winkelmann präsentierte sich zudem in den beiden Trainingsläufen enorm stark, auch bei Aicher zeigt die Kurve nach oben.

Bei den Snowboardern gehen Ramona Hofmeister und Stefan Baumeister (Finale: 14.29 Uhr Frauen, 14.39 Uhr Männer) mit Medaillenchancen ins Rennen, im Rodel-Einsitzer der Männer (4. Durchgang: 18.40 Uhr) liegt Max Langenhan nach dem ersten Wettkampftag sogar auf Goldkurs. Auch die Biathlon-Mixedstaffel (14.05 Uhr) hat Außenseiterchancen auf Edelmetall.

Den kompletten Wettkampfplan des Tages findet Ihr hier.

Emma Aicher ist eine der Topfavoritinnen auf eine Medaille oder sogar Gold in der Abfahrt.
Emma Aicher ist eine der Topfavoritinnen auf eine Medaille oder sogar Gold in der Abfahrt.  © Michael Kappeler/dpa

7. Februar, 20.54 Uhr: Japan dominiert auf dem Snowboard

Auch beim Big-Air-Wettbewerb der Snowboarder wurde Edelmetall verteilt: Gold und Silber gehen nach Japan, China angelt sich die Bronzemedaille.

Der große Favorit Hiroto Ogiwara ging zwar ziemlich überraschend leer aus, dafür lieferten seine beiden Landsmänner Kira Kimura (1.) und Ryoma Kimata (2.) ab. Der Chinese Yiming Su landete auf Platz drei.

Kira Kimura darf sich über Gold freuen.
Kira Kimura darf sich über Gold freuen.  © Oliver Weiken/dpa

7. Februar, 20.48 Uhr: Anna Odine Stroem sorgt für die Sensation

Die Norwegerin Anna Odine Stroem hat sich am Samstagabend beim Einzelspringen der Frauen auf der Normalschanze völlig überraschend die Goldmedaille geschnappt!

Die 27-Jährige landete nach bärenstarken Sprüngen 1,1 Punkte vor der haushohen Favoritin Nika Prevc auf dem ersten Platz, Dritte wurde Nozomi Maruyama aus Japan.

Als beste deutsche landete Selina Freitag auf den siebten Platz, Fahnenträgerin Katharina Schmid enttäuschte hingegen mit Rang 16. Agnes Reisch wurde Neunte, während Juliane Seyfarth bereits nach dem ersten Durchgang ausschied.

Anna Odine Stroem schnappte sich die erste Goldmedaille im Skispringen der Frauen.
Anna Odine Stroem schnappte sich die erste Goldmedaille im Skispringen der Frauen.  © Swen Pförtner/dpa

7. Februar, 19.20 Uhr: Schlechter Start für Felix Loch, Max Langenhahn auf Kurs

Das hat sich Felix Loch (36) sicher anders vorgestellt! Der Rodel-Medaillenfavorit und Gesamtweltcup-Führende liegt zur Halbzeit nur auf einem enttäuschenden achten Platz.

Besser machte es sein deutscher Teamkollege Max Langenhahn (26) aus Friedrichroda, der einen neuen Bahnrekord in Cortina aufstellte und das Feld vor den beiden entscheidenden Läufen an diesem Sonntag anführt.

Für Felix Loch lief es am Samstag noch nicht rund.
Für Felix Loch lief es am Samstag noch nicht rund.  © Robert Michael/dpa

7. Februar, 17.41 Uhr: Olympia-Rekord für Eisschnellläuferin Lollobrigida

Incredibile! An ihrem 35. Geburtstag hat Francesca Lollobrigida die erste Goldmedaille für Italien bei diesen Winterspielen gewonnen.

Im Eisschnelllauf über 3000 Meter der Frauen stellte sie am Samstag mit einer Wahnsinns-Zeit von unglaublichen 3:54,28 Minuten einen neuen olympischen Rekord auf, ließ die beiden Top-Kontrahentinnen Ragne Wiklund aus Norwegen sowie die Kanadierin Valérie Maltais damit weit hinter sich.

Joy Beune aus den Niederlanden enttäuschte derweil als Favoritin, landete nur auf dem vierten Platz.

Die italienische Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida (35) holte sensationell das erste Gold für den Gastgeber.
Die italienische Eisschnellläuferin Francesca Lollobrigida (35) holte sensationell das erste Gold für den Gastgeber.  © Luca Bruno/AP/dpa

7. Februar, 15.50 Uhr: Eisschnelllauf der Frauen über 3000 Meter

Zwei der fünf Medaillenentscheidungen des Tages sind abgehakt. Ab etwa 16.10 Uhr rückt der Eisschnelllauf in den Fokus.

Im Mailänder "Speed Skating Stadium" gehen die Frauen über 3000 Meter an den Start.

Aus deutscher Sicht sind die Chancen auf Edelmetall gering, mit der 29-jährigen Josie Hofmann ist nur eine Starterin für das Team D im Feld.

Eisschnellläuferin Josie Hofmann (29) geht als einzige Deutsche an den Start.
Eisschnellläuferin Josie Hofmann (29) geht als einzige Deutsche an den Start.  © Sven Hoppe/dpa

7. Februar, 15.08 Uhr: Sabotage-Attacke auf Bahnnetz in Italien?

Fast zeitgleich sind auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen gemeldet worden.

Ermittler schließen nach derzeitigem Stand der Dinge einen Sabotageakt nicht aus. Zur Unterstützung wurden zudem Anti-Terror-Experten hinzugezogen.

Mehr dazu hier: "Sabotage? Schäden an Bahnnetz zum Olympia-Start entdeckt"

7. Februar, 14.34 Uhr: Klarer Sieg für deutsche Eishockey-Frauen

Die deutsche Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft darf weiter auf den Einzug ins Olympia-Viertelfinale hoffen.

Nach der Auftaktpleite im Duell mit Schweden setzte sich die Auswahl von Bundestrainer Jeff MacLeod Im zweiten Gruppenspiel am Samstagnachmittag deutlich mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) gegen Japan durch. Damit feierte das Team vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten Olympia-Erfolg seit zwölf Jahren.

Die Weichen auf Sieg stellte das DEB-Team dabei bereits früh: Kapitänin Daria Gleißner traf nämlich nach nur 44 Sekunden. Emily Nix (9. Minute) und Nicola Hadraschek-Eisenschmid (14.) erhöhten auf 3:0.

Hadraschek-Eisenschmid (26.) sowie Laura Kluge (31.) erzielten die weiteren Treffer und sorgten somit für die zwischenzeitliche 5:0-Führung. Mei Miura (37.) und Yumeka Wajima (38.) verkürzten noch, doch nur kosmetisch.

5:2-Erfolg gegen Japan! Die DEB-Frauen haben das zweite Gruppenspiel klar für sich entscheiden.
5:2-Erfolg gegen Japan! Die DEB-Frauen haben das zweite Gruppenspiel klar für sich entscheiden.  © Petr David Josek/AP/dpa

7. Februar, 14.03 Uhr: Gold und Silber für schwedische Langläuferinnen

Doppel-Erfolg für die Schwedinnen!

Frida Karlsson hat sich beim Skiathlon der Langläuferinnen zur Siegerin gekürt und damit Gold geholt. Mit 51 Sekunden Rückstand auf Rang eins sahnte Teamkollegin Ebba Andersson noch vor Heidi Weng aus Norwegen Silber ab.

Für die deutschen Langläuferinnen hingegen blieb der Sprung aufs Podest erwartungsgemäß aus. Pia Fink erreichte den 13. Platz und verpasste die Top Ten nur knapp. Hennig-Dotzler kam am Ende als 30. ins Ziel.

Große Freude: Frida Karlsson (26) bejubelt ihren Gold-Triumph.
Große Freude: Frida Karlsson (26) bejubelt ihren Gold-Triumph.  © JAVIER SORIANO / AFP

7. Februar, 13.29 Uhr: Bundespräsident Steinmeier besucht Olympia-Dorf

Hoher Besuch: Im Olympischen Dorf hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) dem Team D viel Glück für die bevorstehenden Wettkämpfe gewünscht.

Der 70-Jährige hofft, dass sich die Vorbereitung "auszahlt in guten Plätzen, möglichst auch Medaillen" und drückt den Sportlern dafür die Daumen.

Sein Besuch mit Ehefrau Elke Büdenbender (64) im Mailänder Dorf bleibt jedoch nicht die einzige Station. Weitere Abstecher sind nach Cortina d'Ampezzo sowie Antholz in Südtirol geplant.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) und seine Frau Elke Büdenbender (64, l.) besuchen das olympische Dorf.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (70) und seine Frau Elke Büdenbender (64, l.) besuchen das olympische Dorf.  © Peter Kneffel/dpa

7. Februar, 13.07 Uhr: Ski-Langlauf der Frauen in Tesero

Von Bornimo geht es nun ohne Umweg nach Tesero.

Im Val di Fiemme hat soeben der Frauen-Langlauf in der Disziplin Skiathlon über 20 Kilometer begonnen. Auch hier werden Medaillen vergeben.

7. Februar, 12.55 Uhr: Gold für die Schweiz! Franjo von Allmen triumphiert in Bormio

Die erste Medaillenentscheidung ist durch.

Der Schweizer Weltmeister Franjo von Allmen gewinnt das Abfahrtsrennen auf der berüchtigten Stelvio-Piste in Bormio vor Kitzbühel-Sieger Giovanni Franzoni.

Dritter wird der Südtiroler Routinier Dominik Paris. Silber und Bronze gehen damit an Olympia-Gastgeber Italien.

DSV-Fahrer Simon Jocher verpasst hingegen eine Top-20-Platzierung, landet auf Rang 21.

Franjo von Allmen (24) hat die erste Goldmedaille der Olympischen Winterspiele 2026 gewonnen.
Franjo von Allmen (24) hat die erste Goldmedaille der Olympischen Winterspiele 2026 gewonnen.  © Oliver Weiken/dpa

7. Februar, 12.44 Uhr: Jocher-Sprung in die Top 20!

Als einziger Deutscher liegt Simon Jocher nach der Abfahrt vorerst auf Platz 19.

Sollte es dabei bleiben, wäre das seine zweitbeste Platzierung in dieser Wintersaison.

Jetzt heißt es hoffen, dass die nachfolgenden Fahrer ihn nicht noch verdrängen.

Muss sich mit Platz 19 zufrieden geben: DSV-Fahrer Simon Jocher (29).
Muss sich mit Platz 19 zufrieden geben: DSV-Fahrer Simon Jocher (29).  © Rebecca Blackwell/AP/dpa

7. Februar, 12.17 Uhr: Franjo von Allmen auf Platz eins

Der Schweizer Franjo von Allmen führt nach seiner Abfahrt vor den beiden Italienern Giovanni Ranzoni und Dominik Paris, wird seiner Rolle als Favorit damit gerecht.

Simon Jocher ist der einzige deutsche Athlet im Feld und wartet noch auf seinen Einsatz. Als 28. Starter hat der 29-jährige Schongauer aber nur Außenseiter-Chancen auf eine Medaille.

Der Schweizer Skifahrer Franjo von Allmen (24) schnuppert an einer Medaille. Ob's Gold wird?
Der Schweizer Skifahrer Franjo von Allmen (24) schnuppert an einer Medaille. Ob's Gold wird?  © Oliver Weiken/dpa

7. Februar, 11.42 Uhr: Muzaton-Sturz bei Abfahrt

Schreck-Moment um Maxence Muzaton (35)!

Kurz vor dem Ziel gerät der Franzose ins Schleudern, stürzt daraufhin und schlittert über die Piste.

Zum Glück kann sich der 35-Jährige aber wieder aufrichten, hat beim Sturz wohl keine Blessuren davongetragen.

Der französische Skifahrer Maxence Muzaton (35) stürzte bei der Alpinen-Abfahrt in Bormio.
Der französische Skifahrer Maxence Muzaton (35) stürzte bei der Alpinen-Abfahrt in Bormio.  © imago / GEPA pictures

7. Februar, 11.30 Uhr: Abfahrt der Männer in Bormio

Los geht's für die Speed-Spezialisten!

Die Abfahrt auf der Stelvio-Piste in Bormio eröffnet die Ski-Alpin-Wettbewerbe bei Olympia, liefert dabei die erste Medaillenentscheidung der Spiele.

Wir sind gespannt, wer sich das erste Gold holen wird.

7. Februar, 8.22 Uhr: Heute werden die ersten Medaillen vergeben

Nach der spektakulären Eröffnungsfeier am Freitag geht es heute richtig los! Nach drei Tagen mit Vorrundenspielen und Vorläufen fallen am Samstag die ersten Medaillenentscheidungen.

Den Start machen die alpinen Skier, um 11.30 Uhr startet die Abfahrt der Herren. Auch Deutschland hat gleich heute gute Chancen auf Edelmetall, denn um 18.45 Uhr beginnt der Normalschanzen-Wettkampf der Skispringerinnen, wo Team D mit Selina Freitag (24), Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) und Agnes Reisch (26) gleich drei heiße Eisen im Feuer hat.

Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier.

Die Slowenin Nika Prevc (20) ist die absolute Topfavoritin auf Skisprung-Gold, doch hinter ihr machen sich die Deutschen berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille.
Die Slowenin Nika Prevc (20) ist die absolute Topfavoritin auf Skisprung-Gold, doch hinter ihr machen sich die Deutschen berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille.  © Matthias Schrader/AP/dpa

6. Februar, 23.26 Uhr: Die 25. Olympischen Winterspiele sind eröffnet

Gänsehaut pur!

Zeitgleich in Mailand und Cortina entzünden die Ski-Stars Deborah Compagnoni (55), Alberto Tomba (59) sowie Sofia Goggia (33) die olympischen Feuer.

Die 25. Olympischen Winterspiele sind damit offiziell eröffnet.

Magischer Moment: Alberto Tomba (59) und Deborah Compagnoni (55) entzünden bei der Eröffnungsfeier das olympische Feuer.
Magischer Moment: Alberto Tomba (59) und Deborah Compagnoni (55) entzünden bei der Eröffnungsfeier das olympische Feuer.  © Carl Sandin/Bildbyran-POOL/AP/dpa
Ein XXL-Feuerwerk wird am Arco della Pace in Mailand gezündet.
Ein XXL-Feuerwerk wird am Arco della Pace in Mailand gezündet.  © Carl Sandin/Bildbyran-POOL/dpa

6. Februar, 23.20 Uhr: Schon bald lodern die olympischen Flammen

Die Spannung steigt, wir nähern uns dem Höhepunkt der XXL-Zeremonie: Gleich wird das olympische Feuer entzündet.

Dies geschieht gleichzeitig in Mailand am Arco della Pace, dem Friedensbogen, und in Cortina auf der Piazza Dibona.

6. Februar, 23.11 Uhr: Hissen der Olympia-Flagge

Im San-Siro-Stadion wird die olympische Fahne gehisst, untermalt von Mezzosopranistin Cecilia Bartoli (59) und dem Kinderchor der Mailänder Scala.

6. Februar, 23.04 Uhr: Einzug der olympischen Fahne

Weiter geht's!

Mehrere Friedensbotschafter tragen nun die Olympia-Flagge feierlich in die Mitte des Stadions.

Offizielle tragen während der Eröffnungsfeier die Olympische Flagge.
Offizielle tragen während der Eröffnungsfeier die Olympische Flagge.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 22.56 Uhr: Fackelträger laufen ein

Jetzt ist er da, der Augenblick, auf den wir alle gewartet haben.

Die Fackelträger ziehen feierlich ins San-Siro-Stadion, begleitet von Tenor-Ikone Andrea Bocelli (67), der "Nessun dorma" zum Besten gibt. "Vincerò! Vincerò! Vinceròòòòò!"

Star-Tenor Andrea Bocelli (67) singt "Nessun dorma".
Star-Tenor Andrea Bocelli (67) singt "Nessun dorma".  © Francisco Seco/AP/dpa

6. Februar, 22.50 Uhr: Italien-Präsident erklärt Winterspiele für eröffnet

Das Entzünden der beiden Feuer steht bevor.

Nach den eindrucksvollen Reden von Malagò und Coventry spricht nun Italiens Präsident Sergio Mattarella (84) die Eröffnungsformel: "Ich erkläre die 25. Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina für eröffnet."

6. Februar, 22.29 Uhr: Highlight des Abends naht

Das Highlight des Abends rückt näher.

Zuvor richten Giovanni Malagò (66), Präsident des Organisationskomitees, und IOC-Präsidentin Kirsty Coventry (42) das Wort an alle Zuschauer sowie Athleten vor Ort.

6. Februar, 22.17 Uhr: Zeitreise durch die Geschichte der Winterspiele

Nachdem alle Athleten durch sind, folgt nun eine Zeitreise durch die Olympia-Historie.

In einem Einspielfilm geht Schauspielerin Sabrina Impacciatore (57) auf die Geschichte der Winterspiele ein. Anschnallen, in Schallgeschwindigkeit geht es zurück in die Vergangenheit.

Übrigens, um am Frühstückstisch den Allwissenden raushängen lassen zu können: 1924 fanden die ersten Olympischen Winterspiele im französischen Chamonix statt.

6. Februar, 22.12 Uhr: Vorhang auf für das Gastgeber-Land Italien

Zum Schluss wird es mal so richtig laut, denn das Gastgeber-Land betritt jetzt die Bühne.

In den Gesichtern der Athleten ist die pure Freude zu sehen, die Stimmung ist mitreißend, das Publikum jubelt. Tolle Bilder!

Federico Pellegrino und Federica Brignone (beide 35) führen das italienische Olympia-Team an.
Federico Pellegrino und Federica Brignone (beide 35) führen das italienische Olympia-Team an.  © Francisco Seco/AP/dpa

6. Februar, 22.02 Uhr: Fahnenträger verpasst Eröffnungsfeier

Wie hart ist das denn? Belgiens Fahnenträger Maximilien Drion (28) hat die Eröffnungsfeier verpasst.

Zusammen mit Shorttrack‑Athletin Hanne Desmet (29) sollte er die Ehre haben, doch die Bahn machte einen Strich durch die Rechnung.

"Aufgrund von Problemen mit den Zugverbindungen kann er trotz verschiedener Alternativen nicht rechtzeitig erscheinen", hatte die belgische Olympia-Mannschaft Drions Fehlen via Instagram mitgeteilt.

6. Februar, 21.53 Uhr: Athleten-Einlauf neigt sich dem Ende entgegen

Wir sind bei S angekommen.

Der Großteil ist damit schon durch, nur wenige Nationen fehlen noch.

6. Februar, 21.36 Uhr: Norovirus-Ausbruch im Schweizer Eishockey-Team

Die Schweiz tritt beim Einlauf nicht in kompletter Besetzung an.

In der Nacht wurde bei den Eishockey-Frauen ein Norovirus-Fall bestätigt, wie das Team vor wenigen Minuten auf Instagram mitteilte. "Das positive Testresultat der Athletin lag erst nach dem heutigen Auftaktsieg gegen Tschechien und kurz vor der Eröffnungsfeier vor", erklärte das Olympia-Team in dem Statement.

Als Vorsichtsmaßnahme hat das Damen-Nationalteam daher entschieden, die Eröffnungsfeier auszulassen. Bitter!

Wegen eines Norovirus-Falls verzichtet das Schweizer Eishockey-Nationalteam auf die Zeremonie.
Wegen eines Norovirus-Falls verzichtet das Schweizer Eishockey-Nationalteam auf die Zeremonie.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 21.21 Uhr: Deutsche Athleten laufen ein

Es ist endlich so weit: Eishockey-Star Leon Draisaitl (30) führt die deutschen Olympia-Athleten ins San-Siro-Stadion, parallel übernimmt Skispringerin Katharina Schmid (29) die Rolle der Fahnenträgerin bei der Nationenparade in Predazzo.

Das Team-Outfit fällt dabei sofort auf. Die Ponchos hatten zuvor bereits für gemischte Reaktionen gesorgt. Wie gut aber, dass Geschmäcker verschieden sind.

Angeführt von Fahnenträger Leon Draisaitl (30) laufen die deutschen Athleten ein.
Angeführt von Fahnenträger Leon Draisaitl (30) laufen die deutschen Athleten ein.  © Fabrizio Carabelli/PA Wire/dpa

6. Februar, 21.04 Uhr: Warten auf "Germania"

Nach etwa 20 Minuten steht der Einmarsch bei C.

Wer auf Deutschland wartet, muss sich noch gedulden, denn der Auftritt erfolgt erst unter "Germania".

Die Mannschaft aus Tschechien wird von Fahnenträger und Eishockeyspieler David Pastrnák (29) angeführt.
Die Mannschaft aus Tschechien wird von Fahnenträger und Eishockeyspieler David Pastrnák (29) angeführt.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 20.55 Uhr: Deutsches Olympia-Team läuft ein

Für den Einlauf in Cortina haben sich die Brasilianer etwas ganz besonderes ausgedacht.

Mit einem kurzen Tänzchen beweisen sie Rhythmusgefühl, bringen die Ränge zum Jubeln - und holen damit die Copacabana für einen klitzekleinen Moment nach Italien.

6. Februar, 20.41 Uhr: Athleten-Einlauf startet

Nun aber voller Fokus auf die Athleten dieser 25. Olympischen Winterspiele.

Den Einlauf-Auftakt macht traditionell Griechenland. In alphabetischer Reihenfolge der Gastgeber­sprache folgen dann die weiteren Teams. Vormerken: Deutschland läuft als "Germania" an 32. Stelle ein.

6. Februar, 20.39 Uhr: Auftritt von Schauspieler Favino

Zeit für Poesie!

Alle Scheinwerfer richten sich nun auf Pierfrancesco Favino (56). Der italienische Schauspieler trägt das Gedicht "L'Infinito" von Dichter Giacomo Leopardi vor.

6. Februar, 20.31 Uhr: Italienische Hymne läuft

Im San Siro erheben sich die Zuschauer, Italiens Nationalhymne ertönt.

Zeitgleich zur Zeremonie in Mailand wird auch an den anderen drei Standorten die Trikolore nach oben gezogen.

Die italienische Flaagge wird gehisst.
Die italienische Flaagge wird gehisst.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 20.24 Uhr: Olympia würdigt Designer-Ikone

Nun ist Mode-Ikone Giorgio Armani an der Reihe.

Mit einer eigenen Showeinlage wird der italienische Designer gewürdigt, der im September des vergangenen Jahres im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

6. Februar, 20.18 Uhr: Mariah Carey singt bei der Eröffnungsfeier

Tosender Applaus im Stadion!

Früh in der Zeremonie greift US-Pop-Star Mariah Carey (56) zum Mikrofon, präsentiert den Italo-Hit "Volare".

Pop-Diva Mariah Carey (56) heizt dem Publikum ein.
Pop-Diva Mariah Carey (56) heizt dem Publikum ein.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 20.13 Uhr: Farb-Spektakel par excellence

Es bleibt künstlerisch!

Die italienische Sängerin und Schauspielerin Matilda De Angelis (30) performt auf der Bühne, ehe drei überdimensionale Farbtuben in Blau, Rot sowie Gelb erscheinen und über der Szenerie schweben. Dazu bewegen sich bunt kostümierte Performer.

Es zeichnet sich ab, dass noch einiges an Überraschungen folgen wird.

Auf der Olympia-Bühne im San-Siro-Stadion geht es bunt zu.
Auf der Olympia-Bühne im San-Siro-Stadion geht es bunt zu.  © Peter Kneffel/dpa-Pool/dpa

6. Februar, 20.07 Uhr: Tanzende Kunst im San Siro

Zum Start liegt der Fokus auf Kunst.

Das Stadion wird zum Museum, Tänzer verkörpern ausgestellte Skulpturen und verwandeln so die XXL-Bühne in eine Galerie.

6. Februar, 20.01 Uhr: Los geht's! Olympia-Eröffnungsfeier läuft

Los geht's! Die Eröffnungszeremonie hat gerade begonnen.

Trotz der festlichen Atmosphäre ist das Stadion nur zu zwei Dritteln gefüllt. Die hohen Ticketpreise scheinen einige Fans wohl abgeschreckt zu haben.

6. Februar, 19.50 Uhr: Deutsche Athleten treten getrennt auf

130 deutsche Athleten nehmen heute an der großen Eröffnungszeremonie teil. Sie treten allerdings nicht gemeinsam in Mailand auf, sondern werden dezentral an vier Austragungsorten begrüßt.

Neben dem Hauptteil im San Siro sind Cortina, Predazzo und Livigno Teil der Feierlichkeiten. So können die Sportler direkt an ihren Wettkampfstätten bleiben, ohne extra nach Mailand reisen zu müssen.

6. Februar, 18.59 Uhr: Olympia-Eröffnungsfeier live im Free-TV

Das Warten hat schon bald ein Ende: In rund einer Stunde beginnt die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele.

Ab 19.50 Uhr wird die Haupt-Zeremonie aus dem Mailänder San-Siro-Stadion live im Ersten übertragen. Tom Bartels (60) kommentiert dann gemeinsam mit Italien-Experte Giovanni di Lorenzo (66) die Feierlichkeiten, die abgespeckt auch in Cortina, Predazzo und Livigno stattfinden.

Wer möchte, kann das Mega-Spektakel auch bei Eurosport sehen - oder aber hier in unserem XXL-Olympia-Ticker mitverfolgen.

Die Haupt-Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele steigt im Mailänder San-Siro-Stadion.
Die Haupt-Eröffnungsfeier der 25. Winterspiele steigt im Mailänder San-Siro-Stadion.  © David Davies/PA Wire/dpa

6. Februar, 16.57 Uhr: Ski-Freestyle-Athletin Mohr muss sich Eingriff unterziehen

Rückschlag für Muriel Mohr (19): Deutschlands Freestyle-Skierin hat sich im Slopestyle-Training böse verletzt.

Wie der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am Freitag via Instagram bekannt gab, zog sich Mohr nach der Landung eines Sprunges einen "kleinen eingeklemmten Meniskuslappen im linken Knie" zu. Die 19-jährige Athletin musste sich daraufhin in der Orthopädischen Chirurgie München einem "arthroskopischen Eingriff" unterziehen.

"Das Knie ist stabil und weist keine weiteren Verletzungen auf. Einen positiven Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann das Knie in einigen Tagen wieder voll belastbar sein", wird der behandelnde Arzt Dr. Manuel Köhne in der Mitteilung zitiert. Mohr darf somit weiter auf einen Start bei den Winterspielen hoffen.

Kann auch nach ihrer Verletzung noch auf Olympia hoffen: Deutschlands Ski-Freestyle-Athletin Muriel Mohr (19).
Kann auch nach ihrer Verletzung noch auf Olympia hoffen: Deutschlands Ski-Freestyle-Athletin Muriel Mohr (19).  © Daniel Karmann/dpa

6. Februar, 15.53 Uhr: Kira Weidle-Winkelmann unglücklich über Änderungen an Olympia-Piste

Das Training am Donnerstag musste wegen Schneefalls ausfallen, deshalb war der Lauf am heutigen Freitag das erste Mal, dass Kira Weidle-Winkelmann (29) die Piste in Cortina hinunter fuhr. Zwar lieferte sie die drittschnellste Zeit des Tages ab, war aber im Nachhinein enorm unzufrieden mit der Präparierung der Strecke.

"Es will natürlich jeder etwas Besonderes machen für ein Großereignis und mehr Spannung reinbringen. Ich bin da kein großer Fan von", sagte die 29-Jährige nach dem Training: "Unser Sport ist gefährlich genug, da weiß ich nicht, wieso man immer noch mehr machen muss. Das ist einfach unnötig."

Weidle-Winkelmann hatte 2021 noch WM-Silber in der Abfahrt gewonnen - ausgerechnet in Cortina. Doch von der Piste von damals ist anscheinend nicht viel übrig, demnach wurden zusätzliche, schärfere Wellen eingearbeitet.

"Es ist nicht das schöne Cortina, wie man es gewohnt ist", sagte die Sportsoldatin, die in dieser Saison schon zwei Podiumsplätze in der Abfahrt holte: "Aber jetzt wissen wir's und müssen damit umgehen."

Kira Weidle-Winkelmann (29) war nicht zufrieden mit der Präparierung der Piste.
Kira Weidle-Winkelmann (29) war nicht zufrieden mit der Präparierung der Piste.  © Giovanni Auletta/AP/dpa

6. Februar, 13.58 Uhr: Starkes Abfahrtstraining von Kira Weidle-Winkelmann

Mit starker Verzögerung konnte das Abfahrtstraining der Frauen doch noch durchgezogen werden, das unterschiedlicher für die beiden Deutschen nicht hätte laufen können.

Emma Aicher (22) hatte als erste Starterin nach der langen Unterbrechung große Probleme mit der Strecke in Cortina, verpasste einige Tore und landete weit hinten im Feld. Kira Weidle-Winkelmann (29) hingegen überzeugte mit der drittschnellsten Laufzeit.

Dann waren aber alle Augen auf Lindsey Vonn (41) gerichtet: Die US-Amerikanerin, die sich nach ihrem Kreuzbandriss der Belastungsprobe unterzog, wirkte souverän und brachte ihre fahrt ohne größere Probleme ins Ziel. Eine Medaille scheint für die 41-Jährige trotz ihres Handicaps nicht ausgeschlossen zu sein.

Kira Weidle-Winkelmann (29) brachte die drittbeste Zeit auf die Piste.
Kira Weidle-Winkelmann (29) brachte die drittbeste Zeit auf die Piste.  © Marco Trovati/AP/dpa

6. Februar, 13.40 Uhr: Daniel Hemetsberger kehrt schwer gezeichnet auf die Piste zurück

Er ist irre hart im Nehmen: Der Österreicher Daniel Hemetsberger (34), der im Abfahrtstraining am Donnerstag so schwer gestürzt war, dass er sogar seinen Helm verlor, stand keine 20 Stunden später wieder auf der Piste und fuhr seine nächste Abfahrt.

Dabei war der Speed-Spezialist schwer gezeichnet: Mit Plastern auf Nase und Wange, blutunterlaufenem Auge und mehreren fehlenden Zähnen kehrte er auf die Piste zurück, war aber guter Dinge und scherzte noch mit seinen Teamkollegen herum.

Beim finalen Abfahrtstraining fuhr der 34-Jährige dann sogar auf den zweiten Platz, da aber insgesamt 21 Athleten das Training ausließen und zahlreiche weitere mit sichtbar angezogener Handbremse fuhren, hat das für den Wettkampf am Samstag keine Aussagekraft.

Mit geschundenem Gesicht kehrte Daniel Hemetsberger (34) am Tag nach seinem schweren Sturz auf die Piste zurück.
Mit geschundenem Gesicht kehrte Daniel Hemetsberger (34) am Tag nach seinem schweren Sturz auf die Piste zurück.  © Rebecca Blackwell/AP/dpa

6. Februar, 12.21 Uhr: Biathlon-Team stellt sich nach Doping-Schock hinter Rebecca Passler

Nach dem positiven Dopingtest von Biathletin Rebecca Passler (24) hat sich der italienische Sportdirektor klar hinter seine Athletin gestellt.

Klaus Höllrigl sprach aber auch darüber, wie die Neuigkeiten überhaupt zum Team und Passler vorgedrungen war. Mehr darüber lest Ihr hier: "'Absolutes No-Go': So erfuhr Biathletin von ihrem positiven Dopingtest".

6. Februar, 12.15 Uhr: Abfahrts-Training der Frauen lange unterbrochen

Das zweite Abfahrtstraining der Frauen steht unter keinem guten Stern!

Zunächst musste das Training schon nach der ersten Fahrerin Ilka Štuhec (35) unterbrochen werden, da diese crashte und die Piste im Anschluss repariert werden musste, doch seither ging weiterhin nicht viel. Noch vor Deutschlands Medaillen-Hoffnung Emma Aicher (22), die als Sechste an den Start gehen soll, wurde das Training erneut unterbrochen, weil dichter Nebel über der Piste hängt.

Somit warten nicht nur Aicher und die zweite Deutsche Kira Weidle-Winkelmann (29) auf ihren Start, sondern auch Lindsey Vonn (41). Der Durchgang der US-Amerikanerin wird heiß erwartet, schließlich tritt sie mit einem Kreuzbandriss im linken Knie an, den sie sich vor rund einer Woche zugezogen hatte.

Lindsey Vonn (41, M.) wartet auf ihren Einsatz im Abfahrtstraining.
Lindsey Vonn (41, M.) wartet auf ihren Einsatz im Abfahrtstraining.  © Marco Trovati/AP/dpa

6. Februar, 11.45 Uhr: Deutsche Bob-Fahrer reisen vor Eröffnungsfeier ab

Die deutschen Top-Favoriten auf Olympia-Gold, Francesco Friedrich (35) und Johannes Lochner (35) samt ihrer Bob-Crews, werden nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen - obwohl sie bereits für Trainingsfahrten in Cortina weilten. Stattdessen geht es vorzeitig zurück nach Innsbruck (Friedrich) bzw. an den Königssee (Lochner).

Geplant war die Abreise zwar ohnehin, weil die Wettkämpfe der Bobfahrer erst am 16. Februar starten und beide Teams noch einen Trainingsblock nach den Testfahrten in Cortina einschieben wollten, allerdings erst nach der Eröffnungsfeier.

Doch daraus wird nun nichts. Der Grund: Im Athleten-Dorf gibt es nicht genug Platz für die Dauerrivalen, denn die Anzahl der Betten ist knapp. Die Schlafplätze werden für Sportler benötigt, deren Wettkämpfe früher stattfinden.

Francesco Friedrich (35, l.) war mitsamt seines Teams schon längst in Cortina, für die Eröffnungsfeier kann er aber nicht bleiben.
Francesco Friedrich (35, l.) war mitsamt seines Teams schon längst in Cortina, für die Eröffnungsfeier kann er aber nicht bleiben.  © Michael Kappeler/dpa

6. Februar, 11.07 Uhr: Ärger um Eisschnellläuferin Jutta Leerdam

Schon bevor sie überhaupt eine Fuß aufs Eis gesetzt hat, sieht sich die niederländische Eisschnellläuferin Jutta Leerdam (27) schon harscher Kritik ausgesetzt.

Worum es geht, erfahrt Ihr hier: "'Wie eine Diva': Verlobte von YouTube-Boxer Jake Paul sorgt für Olympia-Ärger".

6. Februar, 10.25 Uhr: Johann André Forfang trauert um seinen Vater

Der norwegische Skispringer Johann André Forfang (30) durchlebt eine der schwersten Zeiten seines Lebens, denn am vergangenen Wochenende verstarb sein Vater Hugo.

Wie er mit dem Tod seines Vaters umgeht, lest Ihr hier: "Um letzten Wunsch zu erfüllen: Olympia-Star verschiebt Beerdigung seines Vaters".

6. Februar, 8.30 Uhr: Heute gehen die Olympischen Spiele offiziell los!

Heute geht es endlich los! Um 20 Uhr werden die Olympischen Spiele bei der Eröffnungsfeier im Mailänder San Siro offiziell eröffnet.

Doch während ein großer Teil der Athleten zwar in Mailand vor Ort sein wird, ist es aufgrund der Verteilung der Wettkampforte über ganz Norditalien nicht für alle möglich, dort teilzunehmen.

Deshalb gibt es drei weitere Feiern: In Cortina, der Partnerstadt von Mailand, wird sogar ebenfalls ein Olympisches Feuer entzündet, zudem gibt es kleinere Veranstaltungen in Livigno und Predazzo, wo Deutschlands Co-Fahnenträgerin Katharina Schmid (29) Team D anführen wird.

Wettkämpfe gibt es allerdings schon seit Mittwoch, und auch heute dürfen unter anderem die Eiskunstläufer und Curler schon ran, bevor der Startschuss gefallen ist. Den kompletten Zeitplan findet Ihr hier. Die ersten Medaillenentscheidungen fallen dann am Samstag, den Beginn machen um 11.30 Uhr die Skirennfahrer mit der Abfahrt in Bormio.

Nicht nur im Mailänder San Siro, sondern auch in Cortina, Livigno und Predazzo gibt es kleinere Eröffnungsfeiern für die Olympischen Spiele 2026.
Nicht nur im Mailänder San Siro, sondern auch in Cortina, Livigno und Predazzo gibt es kleinere Eröffnungsfeiern für die Olympischen Spiele 2026.  © Michael Kappeler/dpa

5. Februar, 22.07 Uhr: DSV-Adler Hoffmann stark im Training

So wird's gemacht! Deutschlands Medaillen-Hoffnungsträger Felix Hoffmann (28) hat sich im ersten Training beeindruckend präsentiert.

Auf der Olympia-Normalschanze in Predazzo mischte der 28-jährige Skispringer in allen drei Durchgängen vorne mit. Einen Lauf konnte der Thüringer gewinnen, in den anderen erreichte er die Ränge zwei und drei.

Philipp Raimund (25) überzeugte ebenfalls und landete auf den Plätzen drei, fünfzehn und sechs.

Der zweifache Olympiasieger Andreas Wellinger (30) erreichte die Platzierungen 20, elf und 18. Pius Paschke (35) kam dagegen nur auf die Ränge 28, 30 und 27.

5. Februar, 21.40 Uhr: Freestyle-Snowboarder Vicktor verpasst Finale

Ist das bitter! Der deutsche Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) hat den Einzug ins Big-Air-Finale verpasst.

Der 24-Jährige scheiterte in der Qualifikation, nachdem er bei seinen ersten beiden Sprüngen die Tricks nicht stehen konnte und jeweils im Schnee landete. Damit bleibt ihm wie schon bei den Winterspielen 2022 in Peking der Einzug ins Finale am Samstag verwehrt.

Deutschlands Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) stürzte bei seinen ersten beiden Versuchen.
Deutschlands Freestyle-Snowboarder Noah Vicktor (24) stürzte bei seinen ersten beiden Versuchen.  © Abbie Parr/AP/dpa

5. Februar, 20.10 Uhr: DSV-Springerinnen im Training ohne Ausrufezeichen

Am heutigen Mittwochabend haben die deutschen Skispringerinnen ihr erstes offizielles Training absolviert. Auf der Normalschanze von Predazzo zeigten die DSV-Adler dabei gut noch Luft nach oben.

Katharina Schmid (29) belegte rund 24 Stunden vor ihrem Auftritt als Fahnenträgerin bei der Olympia-Eröffnungsfeier die Plätze 15, 18 und 19. Selina Freitag (24) konnte ebenfalls noch nicht vorne eingreifen.

Am besten präsentierte sich aus deutscher Sicht Agnes Reisch (26), die mit den Rängen vier, zehn und fünf überzeugte. Juliane Seyfarth (35) kam derweil nicht über die Ränge 38, 33 und 26 hinaus.

DSV-Star Katharina Schmid (29) kam im ersten Training noch nicht richtig in Schwung.
DSV-Star Katharina Schmid (29) kam im ersten Training noch nicht richtig in Schwung.  © Daniel Karmann/dpa

5. Februar, 16.39 Uhr: Finnlands Eishockeyspiel verschoben

Man hatte es zuvor schon befürchtet, nun ist es offiziell: Das Eishockey-Gruppenspiel der Frauen zwischen Finnland und Kanada findet heute nicht statt.

Im finnischen Team gab es einen Norovirus-Ausbruch, sodass viele Spielerinnen nicht einsatzfähig sind.

Die ursprünglich um 21 Uhr angesetzte Partie wird aus diesem Grund nun am kommenden Donnerstag nachgeholt. Diese Entscheidung trafen die Teams gemeinsam mit den Veranstaltern.

Finnlands Eishockey-Frauen kämpfen mit dem Norovirus.
Finnlands Eishockey-Frauen kämpfen mit dem Norovirus.  © Frank Franklin Ii/AP/dpa

5. Februar, 16.10 Uhr: Eishockey-Frauen verlieren gegen Schweden

Auftakt-Niederlage für die deutschen Eishockey-Frauen!

Am Tag vor der offiziellen Olympia-Eröffnungsfeier hat die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod ihr erstes Vorrundenspiel verloren, unterlag Schweden deutlich mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1).

Dabei war die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) durch Katarina Jobst-Smith (9. Minute) in Führung gegangen, musste sich aber am Ende durch die Treffer von Lina Ljungblom (12./28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) dann doch klar geschlagen geben.

Für die deutschen Eishockey-Spielerinnen war gegen Schweden nichts zu holen.
Für die deutschen Eishockey-Spielerinnen war gegen Schweden nichts zu holen.  © Peter Kneffel/dpa

5. Februar, 14.17 Uhr: Sturz im Abfahrtstraining

Auf der "Pista Stelvio" ist es im Abfahrtstraining erneut zu einem üblen Sturz gekommen. Nach dem Abflug von Fredrik Möller (25) am gestrigen Mittwoch hat es auf der "Pista Stelvio" in Bormio nun auch ÖSV-Star Daniel Hemetsberger (34) gelegt.

Der Österreicher verlor nach der zweiten Zwischenzeit in einer Rechtskurve die Kontrolle, rutschte in Rückenlage und stürzte. Dabei flog er durch ein Tor, verlor seinen Helm und wurde schließlich vom Fangnetz gestoppt.

Hemetsberger erlitt eine blutige Nase, eine Verletzung im Mundbereich sowie eine Schwellung am Auge. Zudem klagte er über Schmerzen im Bein.

Der Norweger Möller hatte sich bereits am Vortag bei seinem schweren Sturz im ersten Training eine Schulterluxation zugezogen. Ob er am Samstag um 11.30 Uhr bei der Herren-Abfahrt antreten kann, bleibt offen.

Der österreichische Skirennfahrer Daniel Hemetsberger (34) verletzte sich beim Abfahrtstraining in Bormio.
Der österreichische Skirennfahrer Daniel Hemetsberger (34) verletzte sich beim Abfahrtstraining in Bormio.  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

5. Februar, 11 Uhr: Sabotage im Olympischen Dorf! Große Wasser-Panne

Die Olympischen Spiele schreiben noch vor dem offiziellen Start die nächste Negativschlagzeile: Im Olympischen Dorf in Mailand wurden in mehreren Dutzend Zimmern die Sanitäranlagen mutwillig beschädigt, berichtet die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf die Polizei.

Demnach seien zwischen Mitte Dezember und Mitte Januar in 70 Zimmern Duschen und Toiletten beschädigt worden. Vermutlich kamen dabei unter anderem Fräsen zum Einsatz, die Rede ist von Sabotage. Der Zustand sei erst jetzt nach einem großflächigen Wasserschaden festgestellt worden.

Pikant: Eigentlich sollte zum neugebauten Olympischen Dorf nur Menschen mit einem besonderen Ausweis und QR-Code der Zugang möglich sein. Überwachungskameras sollen weitere Aufschlüsse bringen.

Im olympischen Dorf in Mailand wurden mehrere Schäden an den Sanitäranlagen festgestellt.
Im olympischen Dorf in Mailand wurden mehrere Schäden an den Sanitäranlagen festgestellt.  © PIERO CRUCIATTI / AFP

4. Februar, 21.01 Uhr: Ergebnisse der ersten Spiele im Curling-Mixed

Die ersten vier Spiele im Curling-Mixed-Wettkampf sind beendet.

Schweden, Großbritannien, Kanada und die Schweiz haben zum Auftakt jeweils einen Sieg eingefahren.

Alle Ergebnisse hier auf einen Blick:

Schweden - Südkorea 10:3

Großbritannien - Norwegen 8:6

Kanada - Tschechien 10:5

Estland - Schweiz 7:9 n.V.

4. Februar, 19.53 Uhr: Stromausfall zum Olympia-Auftakt

So hatte man sich das ganz sicher nicht vorgestellt: Der Auftakt im Curling-Mixed ist andere als nach Plan verlaufen.

Wegen eines Stromausfalls im Olympiastadion von Cortina d'Ampezzo musste der Wettbewerb nämlich für mehrere Minuten unterbrochen werden.

Um 19.08 Uhr fiel in der Eissporthalle kurzfristig die Beleuchtung aus. Nach kurzer Verzögerung war das Problem allerdings auch schon wieder behoben, sodass es ohne weitere Vorkommnisse weitergehen konnte.

Auf einmal war es dunkel in der Arena.
Auf einmal war es dunkel in der Arena.  © IMAGO / Bildbyran

4. Februar, 19.01 Uhr: Inoffizieller Start der Olympischen Winterspiele

Zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung starten die Mixed-Curling-Teams den Wettkampf in Cortina D'Ampezzo.

Ab 19.05 Uhr stehen die ersten vier Partien im Olympiastadion auf dem Programm.

4. Februar, 18.17 Uhr: Draisaitl und Schmid tragen deutsche Fahne bei Olympia

Das Rätselraten ist vorbei, die Entscheidung gefallen: Leon Draisaitl (30) und Katharina Schmid (29) werden die deutschen Fahnenträger bei der Olympia-Eröffnungsfeier am kommenden Freitagabend sein. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verkündete die Entscheidung am Mittwoch offiziell.

Der Eishockey-Star und die siebenmalige Skisprung-Weltmeisterin setzten sich in einer Abstimmung mit mehr als 135.000 teilnehmenden Fans gegen Johannes Rydzek (34, Nordische Kombination), Laura Nolte (27, Bob), Tobias Wendl (38, Rodel-Doppelsitzer) und Ramona Hofmeister (29, Snowboard) durch.

Damit tritt das Duo die Nachfolge von Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (53) und Bob-Dominator Francesco Friedrich (35) an, die bei den Spielen 2022 in Peking die deutsche Fahne getragen hatten.

Führt das Team D bei der Eröffnungsfeier an: Leon Draisaitl (30).
Führt das Team D bei der Eröffnungsfeier an: Leon Draisaitl (30).  © Jason Franson/The Canadian Press via AP/dpa
Auch Katharina Schmid (29) wird diese besondere Ehre zuteil.
Auch Katharina Schmid (29) wird diese besondere Ehre zuteil.  © Daniel Löb/dpa

4. Februar, 15.03 Uhr: Russische Cyberangriffe auf Olympische Winterspiele

Zwei Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo ist Italien offenbar Ziel russischer Hacker-Attacken geworden. Das teilte Außenminister Antonio Tajani (72) am gestrigen Dienstag nach Angaben mehrerer Medien mit.

"Wir haben eine Reihe von Cyberangriffen auf Büros des Außenministeriums, beginnend in Washington, und auch auf einige Standorte der Olympischen Winterspiele, darunter Hotels in Cortina, vereitelt", sagte der 72-Jährige und betonte zugleich, dass diese "russischen Ursprungs" gewesen seien. Nähere Angaben dazu machte er jedoch nicht.

Italien wirft Russland eine Reihe russischer Cyberangriffe auf die Olympischen Winterspiele vor. (Symbolfoto)
Italien wirft Russland eine Reihe russischer Cyberangriffe auf die Olympischen Winterspiele vor. (Symbolfoto)  © Nicolas Armer/dpa
Italiens Außenminister Antonio Tajani (72) äußerte Hacker-Anschuldigungen gegen Russland.
Italiens Außenminister Antonio Tajani (72) äußerte Hacker-Anschuldigungen gegen Russland.  © Hannes P. Albert/dpa

4. Februar, 13.35 Uhr: Erster Sturz im Training! Rennfahrer mit Helikopter abtransportiert

Noch bevor die Wettkämpfe richtig starten, gibt es die erste Sturzmeldung: Skirennfahrer Fredrik Möller (25), einst Super-G-Sieger von Bormio, hat es erwischt.

Der Norweger stürzte im ersten offiziellen Abfahrtstraining in Bormio und musste mit dem Helikopter von der Stelvio-Piste gebracht werden. Dem Vernehmen nach hatte Möller in einer Kurve den Halt verloren und schlitterte über die Piste. Im Anschluss soll er seinen linken Arm nicht mehr richtig bewegt haben können.

Nach minutenlanger Behandlungspause wurde Möller an einem Seil hängend weggeflogen.

Den norwegischen Skirennfahrer Fredrik Möller (25) hat es im Training schwer erwischt. (Archivbild)
Den norwegischen Skirennfahrer Fredrik Möller (25) hat es im Training schwer erwischt. (Archivbild)  © Gabriele Facciotti/AP/dpa

4. Februar, 11.30 Uhr: Heute starten schon die ersten Wettkämpfe

Auch wenn der offizielle Startschuss für die Olympischen Spiele erst am Freitag fällt, finden schon heute die ersten Wettkämpfe statt!

Den Anfang der Winterspiele machen die Curling-Wettbewerbe, am Mittwoch um 19.05 Uhr finden im Mixed-Team mehrere Vorrundenspiele statt.

Einen Überblick, welche Events heute stattfinden, findet Ihr hier: "Olympia 2026: Das sind alle Wettkämpfe am 4. Februar".

Die olympische Bühne gehört am Mittwoch den Curlern.
Die olympische Bühne gehört am Mittwoch den Curlern.  © Michael Kappeler/dpa

3. Februar, 22.18 Uhr: 92 Prozent der Olympia-Teilnehmer getestet

Die Internationale Test-Agentur (ITA) hat in den sechs Monaten vor den Spielen 7100 Dopingproben entnommen und insgesamt rund 2800 Olympia-Athleten und -Athletinnen mindestens einmal getestet.

Das entspricht 92 Prozent des Teilnehmerfeldes. Der Fokus lag dabei auf den Risikodisziplinen: Die meisten Tests habe es im Skispringen, Biathlon, Rodeln, Eisschnelllauf und Short Track gegeben.

Mit anteilsmäßig mehr als 94 Prozent erwischte es demnach vor allem Athleten aus China, Deutschland, den USA und Spanien.

Am Montag wurde die italienische Biathletin Rebecca Passler (24) nach einem positiven Dopingtest von den Spielen ausgeschlossen.
Am Montag wurde die italienische Biathletin Rebecca Passler (24) nach einem positiven Dopingtest von den Spielen ausgeschlossen.  © Matthias Schrader/AP/dpa

3. Februar, 20 Uhr: US-Team ändert Quartier-Namen

Kurz vor dem Start der Spiele nimmt das US-Olympiateam eine kuriose Änderung vor: Die Unterkunft der Delegation heißt nun nicht mehr "Ice House" (Eishaus), sondern "Winter House" (Winterhaus).

Das teilten die US-Sportverbände für Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Eishockey mit. Damit reagiert man offensichtlich auf eine namentliche Ähnlichkeit zur umstrittenen US-Einwanderungsbehörde "Immigration and Customs Enforcement", kurz ICE.

Die Behörde war nach ihrem teils brutalen Vorgehen gegen Einwanderer und mehreren Tötungsfällen in die Kritik geraten. Für großen Unmut sorgte zuletzt auch die Ankündigung der Stationierung dreier ICE-Beamter im amerikanischen Konsulat in Mailand für den Zeitraum der Spiele. Anschließend kam es am vergangenen Wochenende in der Modestadt auch zu Demonstrationen gegen ICE.

In Mailand wurde am Wochenende gegen die Präsenz von ICE-Beamten in Italien protestiert.
In Mailand wurde am Wochenende gegen die Präsenz von ICE-Beamten in Italien protestiert.  © Antonio Calanni/AP/dpa

3. Februar, 18.38 Uhr: Deutsche Sporthilfe erhöht Medaillen-Prämien

Gute Nachrichten für die schwarz-rot-goldenen Athleten! Wie die Deutsche Sporthilfe am Dienstag mitteilte, ist ein Edelmetall-Erfolg in Italien so wertvoll wie noch nie zuvor.

Die Sportförderinitiative erhöht nämlich ihre Prämien. Für den Gold-Triumph gibt es künftig 30.000 Euro (bislang 20.000 Euro), während Silber-Sieger sich bei den anstehenden Spielen zusätzlich über 20.000 Euro (bislang 15.000 Euro) freuen dürfen. Nur die Bronzemedaille bleibt bei einer Prämie von 10.000 Euro unverändert.

Eine Goldmedaille in Mailand und Cortina spült den deutschen Sportlern 10.000 Euro mehr als bisher in die Taschen.
Eine Goldmedaille in Mailand und Cortina spült den deutschen Sportlern 10.000 Euro mehr als bisher in die Taschen.  © Angelika Warmuth/dpa

3. Februar, 14.45 Uhr: Wer wird das deutsche Fahnenträger-Duo?

Wer führt Team Deutschland bei der Eröffnungsfeier im San Siro an? Wie immer soll es ein Duo aus einem Mann und einer Frau sein, das die deutsche Fahne beim Einlauf von Deutschland schwenken darf.

Zur Auswahl stehen jeweils drei Frauen und drei Männer. Bei den Sportlerinnen fällt die Entscheidung zwischen Snowboarderin Ramona Hofmeister (29), Bob-Pilotin Laura Nolte (27) und Skispringerin Katharina Schmid (29). Bei den Sportlern stehen Eishockey-Spieler Leon Draisaitl (30), Kombinierer Johannes Rydzek (34) sowie Rennrodler Tobias Wendl (38) zur Auswahl.

Wer am Ende die Fahne tragen darf, liegt auch in Eurer Hand: Noch bis einschließlich Dienstag, dem 3. Februar, könnt Ihr mitentscheiden und auf der Homepage des DOSB für Eure Favoriten abstimmen.

Auf wen die Wahl gefallen ist, wird am 5. Februar, dem Tag vor der Eröffnungsfeier in Mailand, bekannt gegeben.

2022 führten Claudia Pechmann und Francesco Friedrich das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier an. Wer wird Nachfolger des Duos?
2022 führten Claudia Pechmann und Francesco Friedrich das deutsche Team bei der Eröffnungsfeier an. Wer wird Nachfolger des Duos?  © Jae C. Hong/AP/dpa

3. Februar, 14.30 Uhr: Die Olympischen Spiele 2026 im TAG24-Ticker

Die Olympischen Spiele 2026 finden quer über Norditalien verstreut statt.
Die Olympischen Spiele 2026 finden quer über Norditalien verstreut statt.  © Christoph Sator/dpa

Hallo und herzlich willkommen zu unserem großen Ticker zu den Olympischen Winterspielen 2026. Hier bleibt Ihr über alle wichtigen Infos rund um das deutsche Team, Medaillenentscheidungen und andere Highlights auf dem Laufenden.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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